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Fachnachrichten
Nachrichten aus der ULB
- DGfS-Sommerschule 2013
Unter dem Motto "Sprachentwicklung: Evolution, Wandel, Erwerb" findet vom 12. bis zum 31. August 2013 die diesjährige Sommerschule der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) in Berlin statt. Das Angebot richtet sich an fortgeschrittene Studenten (Master/Magister oder Doktoranden) und Wissenschaftler der Linguistik und verwandter Fächer. Die Kurse aus sprachwissenschaftlicher, genetischer, anthropologischer und archäologischer Perspektive betrachten verschiedenste Aspekte der Gebiete Sprachevolution, Sprachwandel und Spracherwerb.
Die Veranstaltung wird gemeinsam von der DGfS, dem Max-Planck-Institut für Psycholinguistik und dem Exzellenzcluster 264 "TOPOI" der FU und der HU Berlin organisiert.
weitere Informationen
- "Recording the world’s vanishing voices": App zur Sprach-Dokumentation
Das internationale Projekt "Language Preservation 2.0" hat eine App namens "Aikuma" entwickelt, um die Dokumentation mündlicher Sprache und Literatur zu erleichtern. Mit einem Android-Smartphone kann man damit auf einfache Art und Weise gesprochene Sprache aufzeichnen und übersetzen oder kommentieren.
Die Anwendung wurde ursprünglich konzipiert, um gefährdete Sprachen zu dokumentieren, aber man kann sie natürlich auch für andere "Feldforschungs-Zwecke" einsetzen.
Weitere Informationen zum Projekt und zur App finden Sie z.B. im Blog-Post "Cyberlinguistics: recording the world’s vanishing voices" von Steven Bird, Professor an der Universität in Melbourne und Mitglied des Projektes.
- Initiative "Language Science Press" für Open Access in der Sprachwissenschaft
Die "Language Science Press", hervorgegangen aus dem Projekt "OALI", wurde initiiert von mehreren Sprachwissenschaftlern der FU Berlin. Man will damit den Problemen, die das traditionelle Buch-Publizieren in der Sprachwissenchaft mit sich bringt, etwas entgegensetzen: Begutachtete Veröffentlichungen, die als frei zugängliches eBook erscheinen und auf Wunsch im Print-on-Demand-Verfahren auch gedruckt bestellt werden können.
Wenn Sie diese Idee unterstützen möchten, registrieren Sie sich z.B. als "Supporter" und "Reader"!
Um auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie dem Projekt z.B. auf Twitter folgen.
- SWR2-Podcast: "LitFlow – Neue Medien, neue Literatur?"
"Mittlerweile sind sie überall: E-Book-Reader, Smartphones und Tablets. Langsam läuft auch in Deutschland der Markt mit elektronischen Büchern an. Noch entsprechen die meisten dieser Bücher ihren gedruckten Pendants. Doch im Netz und um das Netz herum entstehen neue Projekte, die Möglichkeiten wie "social reading" oder "geotagging" von Buchinhalten nutzen und die Texte in Bewegung bringen. Mit der Literatur und den neuen Produktions- und Verbreitungswegen verändert sich auch die Literaturwissenschaft. Sie blickt nicht mehr nur in die Vergangenheit, sondern versucht auch die Zukunft vorherzusagen. Welche kreativen Möglichkeiten bieten die neuen Medien für Autoren, Leser und den Literaturbetrieb?" (SWR)
Sie können die Sendung, die am 2.5.2013 in der Reihe "SWR2 Wissen" lief, über die Seite des SWR nachhören oder als Audiodatei herunterladen.
- Aus unseren Neuerwerbungen

Literatur und Wissen: ein interdisziplinäres Handbuch
Ansätze, Verfahren und Lektüren zum Thema Wissenschaftsdisziplinen und ihr Verhältnis zur Literatur - von Anthropologie bis Zoologie. 23 exemplarische Analysen literarischer Texte zeigen die Bezüge zur Wissenschaftsgeschichte.
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Entwicklungen im Web 2.0: Ergebnisse des III. Workshops zur linguistischen Internetforschung
Es ist keine 20 Jahre her, dass das World Wide Web seine populäre Entwicklung begonnen hat - mit unvorhersehbaren Konsequenzen für sich selbst und die Medienlandschaft im Allgemeinen. Inzwischen nimmt die Zukunft der durch das Internet grundlegend beeinflussten Medien- und Kommunikationslandschaft allerdings Gestalt an; sie beginnt sich an Plakaten zu offenbaren, auf denen dafür geworben wird. Sie zeigt sich bei Arbeitnehmern, die ihr Büro dank Mobiltelefon und Surfstick ins Café und in die Bahn verlegen und sicherlich auch an Konzepten wie der Cloud, in der sich inzwischen zahlreiche Anwendungen finden und die zunehmend von Privatpersonen und Unternehmen genutzt wird. Und der Fortschritt ist nicht auf den technischen Bereich beschränkt. Die Kommunikationsformen des Internets bieten Möglichkeiten und Einschränkungen, die auch auf die sprachlichen Handlungen der Nutzer einwirken. Wer im (oder zumindest mit dem) Web 2.0 bestehen möchte, muss sich sprachlich anpassen: Dies gilt für die die Sprache prägenden Rahmenbedingungen wie Zeichenbegrenzungen ebenso wie für die Sprachhandelnden selbst, die sich der Kommunikationsformen auf ihre Weise bedienen. Das Web 2.0 oder Social Web ist sprachwissenschaftlich bislang weitestgehend unerforscht. Es wurde daher zum Gegenstand des III. hannoverschen Workshop zur linguistischen Internetforschung erklärt. Dieser Band enthält Beiträge, die auf die Vorträge dieses Workshops zurückgehen und auf Anwendungen wie Facebook, Flickr, Twitter und andere Plattformen für user-generated content fokussieren. Daneben werden methodische Aspekte, Internet-Werbung, Mensch-Maschine-Interaktion, Hybridität sowie Literatur behandelt.
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Nachrichten aus der Sprachwissenschaft
Duran Adam
[19.06.2013, 01:38] Another Turkish term is entering the international lexicon: "duran adam", or "standing man". Andy Carvin, "The 'Standing Man' of Turkey: Act of Quiet Protest Goes Viral", the two-way (NPR) 6/18/2013: As protests against the Turkish government enter their third week, activists are taking increasingly creative measures to maintain their momentum. Over the weekend, police removed [...]A new mixed language in the news
[18.06.2013, 16:16] Lately we've seen a number of hair-tearing Language Log posts (including a couple of mine) about bad linguistic pseudo-hemi-demi-quasi-science getting into major science journals and the popular press. But sometimes the news media get it right, and here's one example: thanks to effective publicizing by the Linguistic Society of America, a new article by Carmel [...]Recency effect record?
[18.06.2013, 00:10] Martyn Cornell: Check out the comment from sportzzzgirl at the link below, “Strange development in language”, where she is complaining about the use of the verb “spell” to mean “to be relieved at their post”, which has been in the English language, as someone else quickly points out, since the 16th century … surely a [...]Stellenangebot wiss. Mitarb. Digital Humanities am IEG
[17.06.2013, 13:45] Am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz ist im Rahmen des Projekts DARIAH-DE: Aufbau von Forschungsinfrastrukturen für die eHumanities eine Stelle als wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Digital Humanities (Digital History/Digital Theology) Vergütungsgruppe TV-L EG 13, 50 % ab sofort zu besetzen. …Weiterlesen »At last, a split infinitive in The Economist
[17.06.2013, 06:21] The Economist has demonstrated several times that it would rather publish ambiguous, awkward, or even ungrammatical sentences than permit a verb-modifying adjunct to intervene between the marker to and the head verb of the infinitival clause it introduces (see here and here for two of my discussions of the topic). Last week I obtained a [...]Ambiguously arthrous band names
[16.06.2013, 15:53] Below is a query from Garrett Wollman, which I'm putting up as a guest post for LL readers to answer. For some background on the (an)arthrous terminology, see e.g. "Syntax under pressure", 8/28/2007 "(An)arthrous abbreviations", 9/17/2007 "Language Log is strong", 9/16/2007 "Language Log only pretty strong", 9/30/2007 "Anarthrous irony", 3/27/2010 "'The' culture war", 12/16/2010 "BofA [...]Blogspektrogramm 24/2013
[16.06.2013, 07:00] Seien Sie unbesorgt, auch heute halten wir am Ende des sonntäglichen Sprachlogtunnels gaaanz viele bunte Bildchen für Sie bereit (ohne Katzen). Bis dahin: Interviews zum generischen Femininum, hypothesische Höhenausflüge und die US-Marine. Die DEUTSCHE WELLE interviewt Luise Pusch (@luisepusch) zum generischen Femininum, aka dem „Empathietraining für Männer“. Nach Hort Simon (BS23/2013) befragte Anfang der Woche SPIEGEL [...]Sprachbrocken 24/2013
[15.06.2013, 09:35] Die Überschrift „Sprachreform an der Uni Leipzig: Guten Tag, Herr Professorin“, mit der Spiegel Online die Meldung über das generische Femininum in der Grundordnung der Universität Leipzig versehen hat, hatte ihr Gutes und ihr Schlechtes. Schlecht war, das die deutsche Presse diese Überschrift flächendeckend wörtlich nahm und einer erstaunten Öffentlichkeit mitteilte, dass (männliche) Professoren in [...]Document Engineering und Digital Humanities
[10.06.2013, 17:25] Dokumente aller Art spielen seit jeher in den Geisteswissenschaften eine zentrale Rolle, sowohl als Untersuchungsgegenstand als auch zur Dokumentation von Forschungsergebnissen. Entsprechend beschäftigen sich auch die Digital Humanities mit Dokumenten, insbesondere digitalen Dokumenten. Neben den »traditionellen« geisteswissenschaftlichen Fragen stellen sich …Weiterlesen »Blogspektrogramm 23/2013
[09.06.2013, 07:00] Willkommen zum dreiundzwanzigsten Blogspektrogramm des Jahres, diesmal mit Sonderberichterstattung zum generischen Femininum und zum neusten (naja) Coup des VDS. Auf LAUT & LUISE äußert sich die Linguistin Luise Pusch in einem Interview anlässlich des Leipziger Senatsbeschlusses zum generischen Femininum in der Grundordnung der Uni (wir berichteten) zum Thema: »Ich bezeichne das generische Femininum schon seit [...]
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Nachrichten aus der Literatur(wissenschaft)
Stellenangebot wiss. Mitarb. Digital Humanities am IEG
[17.06.2013, 13:45] Am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz ist im Rahmen des Projekts DARIAH-DE: Aufbau von Forschungsinfrastrukturen für die eHumanities eine Stelle als wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Digital Humanities (Digital History/Digital Theology) Vergütungsgruppe TV-L EG 13, 50 % ab sofort zu besetzen. …Weiterlesen »In 70 Reisen um die Welt
[16.06.2013, 14:56] Christoph Ransmayrs Atlas eines ängstlichen Mannes erzählt in 70 Episoden von Reisen um die ganze Welt. Was dem Leser dabei geboten wird, ist zugleich mehr und etwas ganz anderes als ein Reiseroman. von BERNHARD STRICKER „Ich sah die Heimat eines … Weiterlesen →Document Engineering und Digital Humanities
[10.06.2013, 17:25] Dokumente aller Art spielen seit jeher in den Geisteswissenschaften eine zentrale Rolle, sowohl als Untersuchungsgegenstand als auch zur Dokumentation von Forschungsergebnissen. Entsprechend beschäftigen sich auch die Digital Humanities mit Dokumenten, insbesondere digitalen Dokumenten. Neben den »traditionellen« geisteswissenschaftlichen Fragen stellen sich …Weiterlesen »Die FAZ zu den Erwartungen an die “Labore der digitalen Geisteswissenschaften”
[05.06.2013, 13:14] Im Wissenschaftsteil der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung referiert Moritz Neuffer einige Einsichten der Tagung Collecting Ideas – The Idea of Collecting, die vom 16. bis zum 18. Mai im Literaturarchiv im Marbach stattfand. Er stellt dabei unter anderem …Weiterlesen »Konferenz “(Digital) Humanities Revisited – Challenges and Opportunities in the Digital Age”
[05.06.2013, 06:15] Die Volkswagenstiftung lädt Befürworter sowie Kritiker der Digital Humanities vom 5. bis 7. Dezember ins Schloss Herrenhausen in Hannover ein um gemeinsam über aktuelle Entwicklungen und die Zukunft der Digital Humanities zu diskutieren. Dabei soll vor allem Fragen nach der …Weiterlesen »Die „Musici“-Datenbank ist online
[04.06.2013, 14:21] Seit dem 24. Mai 2013 ist die Musici-Datenbank online, welche Informationen zu europäischen Musikern in Italien zwischen 1650 und 1750 enthält. Zahlreiche Musiker reisten in dieser Epoche aus den unterschiedlichsten europäischen Regionen nach Italien, um zu musizieren, zu komponieren oder …Weiterlesen »Die Piñata des Grauens
[30.05.2013, 09:00] „Lesen Sie mein Buch, denn ich bin Teil einer grassierenden Pest!” So oder so ähnlich würde Jenny The Bloggess Lawson wahrscheinlich auf Marie Schmidts Rezension in der ZEIT reagieren. Das Phänomen der Buch gewordenen, ehemals webbasierten Tagebuchkritzeleien mag inflationär sein, … Weiterlesen →Die Hölle auf Erden
[28.05.2013, 06:49] In einem packenden Thriller begleiten wir den bereits bekannten Symbologen Robert Langdon auf einer Tour durch die Hölle: In Dan Browns Inferno werden die Grenzen zwischen Erlebnis, Erinnerung und Illusion auf so beängstigende Weise aufgehoben, dass man selbst als Leser … Weiterlesen →Die lesende U35 in den Ruhrnachrichten
[18.05.2013, 10:28] Mit dem Titel “Das lesen die Pendler” erschien am gestrigen Freitag ein Artikel über unsere “Lesende U35” in den Bochumer Ruhrnachrichten. Esra Canpalat stand Benjamin Hahn in einem Interview Rede und Antwort zu unserer Aktion, bei der die Pendler der … Weiterlesen →Die lesende U35 #9
[15.05.2013, 18:22] Name: Annika Was liest du? The Sense of an Ending von Julian Barnes Worum geht es? Ich habe erst vor Kurzem angefangen das Buch zu lesen, deswegen kann ich noch nicht viel dazu sagen. Es geht auf jeden Fall um … Weiterlesen →
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Neuerwerbungen
Unsere Neuerwerbungslisten informieren Sie im wöchentlichen Rhythmus darüber, welche für Ihr Fach relevanten Medien frisch in der ULB und den Institutsbibliotheken eingetroffen sind.
zu den Neuerwerbungen für Sprach- und Literaturwisschenschaften
Dr. Viola Voß M.A., MA LIS
Raum 30
Telefon: 0251/83-25556
Vertreter
Dr. Peter te Boekhorst
Dr. Henning Dreyling


