Psychologie

Nachrichten aus der ULB

  • Allen Brain Atlas im Vektor-Format
    Wenn Sie Abbildungen von Gehirn-Bereichen benötigen, könnte der Allen Brain Atlas für Sie interessant sein.
    Martin Pyka erläutert in seinem Blog, wie Sie die Abbildungen downloaden können.
     
  • Sie planen die Veröffentlichung eines Artikels in einer psychologischen Fachzeitschrift?
    Wenn es sich dabei um eine Open-Access-Zeitschrift handelt, kann die WWU die Publikationskosten für Ihren Artikel übernehmen!
    Informationen zu den Rahmenbedingungen des Publikationsfonds und zur Abwicklung der Kostenübernahme erhalten Sie unter http://www.ulb.uni-muenster.de/publikationsfonds.
      Open-Access-Logo
  • Aus unseren Neuerwerbungen
    Buchcover   Handbook of emotion regulation
    Reviewing the state of the science in a dynamic, thriving field, this influential handbook integrates knowledge from multiple psychological subdisciplines. Foremost experts address the neurobiological and cognitive bases of emotion regulation and examine how individuals develop and use regulatory strategies across the lifespan. The social context of emotion regulation is explored, as are personality processes and individual differences. Critical implications are discussed for psychopathology, psychosocial interventions, and health. Including helpful cross-referencing among chapters, the volume describes cutting-edge methods and identifies promising directions for future investigation.
    New to This Edition: Incorporates significant scientific advances and many new topics, greatly expanded coverage of clinical issues and applications, chapters on neural systems, delay of gratification, decision making, and health, chapters on adolescence, social baseline theory, and desire regulation, plus more.
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    Buchcover   Psychologische Diagnostik
    Psychologische Diagnostik kommt in vielen Bereichen, wie der Personalauswahl, der psychologischen Begutachtung und der Entscheidung über therapeutische Maßnahmen, zum Einsatz. Das Lehrbuch vermittelt die grundlegenden Prinzipien dieses Faches. Einleitend werden die Aufgaben der psychologischen Diagnostik vorgestellt. Dabei wird auch auf rechtliche Rahmenbedingungen und fachlich-ethische Perspektiven des psychologisch-diagnostischen Arbeitens eingegangen. Weiterhin wird die Frage thematisiert, was genau der diagnostische Prozess ist und mithilfe welcher Informationen er gestaltet werden kann, um zu einer Entscheidung hinsichtlich der diagnostischen Fragestellung zu gelangen. In weiteren Kapiteln vermittelt der Band fundiertes Wissen zu wesentlichen Gütekriterien diagnostischer Testverfahren, wie Objektivität, Reliabilität und Validität. Ebenso werden die wichtigen Themen der Messinvarianz, Testfairness, Normen und Verzerrungstendenzen behandelt. Schließlich werden Kenntnisse vermittelt, wie diagnostische Informationen unter Berücksichtigung der relevanten fachlichen Standards adäquat erhoben, ausgewertet, interpretiert und im Rahmen diagnostischer Entscheidungsfindungen integriert werden können. Ein abschließendes Kapitel geht auf Qualitätsbeurteilungssysteme (z. B. DIN 33430, ISO 10667) ein. Zahlreiche Kästen mit zentralen Inhalten strukturieren den Text, Prüfungsfragen ermöglichen es, das Gelernte zu reflektieren. Der Band enthält ein Glossar zum Nachschlagen der wichtigsten Fachbegriffe. Verständnisfragen und Lösungshinweise und weitere Informationen für Studierende und Lehrende werden auf der Website psychlehrbuchplus zur Verfügung gestellt.
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deutschsprachige Nachrichten aus der Psychologie

  • Neues aus der Schlafforschung

    [17.04.2014, 13:10] Wenn wir schlafen, verarbeitet unser Gehirn Informationen, die tagsüber aufgenommen wurden. Neu Gelerntes wird zum Teil vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen. Neueren Studien zufolge scheint es sogar möglich zu sein, den Lernerfolg weiter zu erhöhen, indem das am Tag Gelernte während dem Schlafen noch einmal wiedergegeben wird. Wurde z.B. eine am Tag eingeprägte Melodie während dem Schlaf gespielt, konnten sich die Versuchspersonen am darauffolgenden Tag besser an diese Klangfolge erinnern. Auf der Grundlage dieser Forschungsergebnisse führten nun Forscher der City University of New York eine Studie mit Ratten durch. Innerhalb des Versuchsaufbaus wurde den Tieren das Erkennen bestimmter Gerüche beigebracht. Schliefen die Ratten später, wurden ihnen entweder die zuvor gelernten Gerüche neu präsentiert oder aber völlig fremde Duftmotive. Die Frage war nun, wie sich die fremden Düfte während dem Schlafen auf die Konsolidierung der zuvor gelernten Gerüche auswirken würde. Es zeigte sich, dass die Tiere, die übereinstimmende Informationen erhalten hatten, sich besser an die gelernten Düfte erinnern konnten. Die Ratten jedoch, die Störinformationen erhielten, hatten auch später deutliche Probleme dabei, neue und bereits gelernte Duftnoten voneinander zu unterscheiden.   Mehr zum Artikel Mehr zum Thema “Schlaf und Kognition” finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek. Buchtipp Bildquelle: © Alexandra H. / pixelio.de…
  • Mobbingfalle Sozialstatus

    [17.04.2014, 12:16] Denkt man an Mobbing, so ist die Alltagsvorstellung, dass vor allen Dingen Außenseiter gemobbt werden. Dass dieses gängige Bild jedoch nicht unbedingt ganz die Realität abbildet, lässt eine neue Studie der University of California in Davis vermuten. An der Longitudinalstudie nahmen über 4200 Jugendliche aus insgesamt 19 Schulen teil. Die Schüler wurden im Rahmen der Untersuchung dazu aufgefordert, fünf Freunde zu nennen sowie fünf Menschen, zu denen sie in der letzten Zeit gemein waren und fünf Heranwachsende, die sich ihnen gegenüber unfair verhielten. Zusätzlich wurde der soziale und psychologische Kontext der Schüler miterhoben. Mit Hilfe der Daten waren die Wissenschaftler dazu in der Lage, die sozialen Netzwerke der Jugendlichen abzubilden und ihre jeweilige Rangordnung innerhalb des Netzwerkes zu ermitteln. In einem letzten Schritt untersuchten sie, in welchen sozialen Positionen die meisten Mobbingangriffe zu verzeichnen waren. Ergebnis: Scheinbar wurden nicht nur Außenseiter gemobbt, sondern auch Jugendliche, die vermeintlich dabei waren, in der sozialen Rangordnung nach oben zu steigen. Mehr zum Artikel Mehr zum Thema “Mobbing” finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts -und Landesbibliothek. Buchtipp Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de…
  • Spruch der Woche

    [13.04.2014, 22:01] “Erfahrungen sind Maßarbeit. Sie passen nur dem, der sie macht.” Carlo Levi (1902-1975), italienischer Politiker, Maler und Schriftsteller. Bildquelle: © Petra Bork / pixelio.de  …
  • Halb voll oder eher fast leer?

    [11.04.2014, 14:14] Für Optimisten ist das Glas eher halb voll, für Pessimisten halb leer. So zumindest die alltagspsychologische Unterscheidung der beiden Typen. Doch gibt es auch einen Unterschied beider Gruppen in ihrer Hirnaktivität? Dieser Frage ging eine Forschergruppe der Michigan State University in East Lansing nach. Um überhaupt Optimisten von Pessimisten unterscheiden zu können, wurden die 71 Versuchsteilnehmerinnen anhand psychologischer Befragungen in die beiden Gruppen eingeteilt. In der anschließenden EEG-Testung wurden dann den Probandinnen Bilder gezeigt, die eher unangenehme Situationen abbildeten. Aufgabe: Sich ein positives Ende der geschilderten Situation auszumalen. Die Daten ließen den Schluss zu, dass die pessimistischeren Versuchsteilnehmerinnen eine höhere Hirnaktivität beim Betrachten der Situationen im Vergleich zu der Gruppe der optimistischeren Probandinnen aufwiesen. Wurde diese Personengruppe nun dazu aufgefordert, ihre negativere Sichtweise zu unterdrücken, zeichnete das EEG Daten auf, die scheinbar eine Art Abwehrreaktion der Teilnehmerinnen widerspiegeln könnte. Mehr zum Artikel Mehr zum Thema “Optimismus, Pessimismus und Psychologie” finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek. Buchtipp Bildquelle: © Gisela Peter / pixelio.de…
  • Zwischen hoffen und bangen

    [11.04.2014, 13:36] Stirbt ein uns nahestehender Mensch, trauern wir. Der Zustand scheint unerträglich, das Leben normal weiterführen unmöglich. Erst mit der Zeit, wenn der Trauerzustand langsam abklingt, finden viele Menschen wieder in ihr altes Leben zurück. Wenn der zu Betrauernde jedoch als vermisst gilt, geraten die Angehörigen in einen Schwebezustand zwischen Hoffnung und Angst. Es ist schwierig, den Trauerprozess abzuschließen, sodass dieser sich stark verlängert. Die Betroffenen versuchen die Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen, indem sie jeden noch so kleinen Hinweis über den Verbleib ihres Vermissten nachverfolgen. Neben der stark verlängerten Trauerreaktion an sich steigt auch das Risiko, eine psychische Störung wie Depressionen, Angststörungen oder psychosomatische Probleme auszubilden.   Mehr zum Artikel Mehr zum Thema “Trauer und Trauerbewältigung” finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts-und Landesbibliothek. Buchtipp Bildquelle: © PeterFranz / pixelio.de…

Die Nachrichten stammen aus dem Psycholog, dem Weblog des Sondersammelgebietes Psychologie an der Staats- und Landesbibliothek des Saarlandes.

englischsprachige Nachrichten aus der Psychologie

  • Spike activity 18-04-2014

    [19.04.2014, 09:07] Quick links from the past week in mind and brain news: Wired has a fascinating interview with psychopath researcher Kent Kiehl. He of the mobile brain scanner. Scanning brain energy could help predict who will wake from vegetative state. Interesting piece on preliminary research covered by The Conversation Contrary to news stories, a recent study […]
  • Indie reports on surprising structure of artists’ brains

    [18.04.2014, 11:40] Artists brains are ‘structurally different’ according to The Independent, who report on a small, thought-provoking but as yet quite preliminary study. The image used to illustrate the article (the one on the right) is described as showing “more grey and white matter in artists’ brains connected to visual imagination and fine motor control”. This could […]
  • It’s your own time you’re wasting

    [16.04.2014, 22:15] British teachers have voted to receive training in neuroscience ‘to improve classroom practice’ according to a report in the Times Educational Supplement and the debate sounded like a full-on serial head-desker. The idea of asking for neuroscience training at all sounds a little curious but the intro seemed like it could be quite reasonable: Members […]
  • The biases of pop psychology

    [15.04.2014, 07:45] I just found this great piece at Scientific American that makes a fascinating point about how pop psychology books that inform us about our biases tend not to inform us about our most important bias – the effect of making things into stories – despite the fact that they rely on it to get their […]
  • Spike activity 11-04-2014

    [13.04.2014, 18:28] Quick links from the past week in mind and brain news: Things I’ve learned since being sectioned. Good piece on the appropriately named Sectioned blog. The New York Times covers the latest in rising fads in proposed psychiatric diagnoses: sluggish cognitive tempo. Don’t Throw Out The Baby With The Dead Salmon. Neuroskeptic discusses critiques of […]

Die Nachrichten stammen aus dem Blog Mind Hacks und dem PsycPORT der American Psychological Association.

Weitere interessante Nachrichten-Quellen finden Sie in der Rubrik "Ihr Fach im Internet".

 

Neuerwerbungen

Unsere Neuerwerbungslisten informieren Sie im wöchentlichen Rhythmus darüber, welche für Ihr Fach relevanten Medien frisch in der ULB und den Institutsbibliotheken eingetroffen sind.
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Fachreferentin

Viola Voß

Dr. Viola Voß M.A., MA LIS

Raum 30
Telefon: 0251/83-25556

Vertreter

Matthias Kayß, M.A.
Dr. Peter te Boekhorst


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