Psychologie


Nachrichten aus der ULB

  • WDR-ZeitZeichen über den Psychiater Erwin Ringel
    ""Muss denn der Ringel überall seinen Senf dazugeben?" - So war es in den 1980er Jahren öfter zu hören in Österreich. Gefragt oder ungefragt meldete sich der "Seelendoktor der Nation" zu fast allen Streitfragen und öffentlichen Diskussionen zu Wort. Ungeschoren kam dabei keiner davon.
    Eltern, Lehrer, Religion, Kirche, Politik, alle ließ der wortgewaltige und begnadete Selbstdarsteller über seine rhetorische Klinge springen.
    Erwin Ringel, Psychiater und Tiefenpsychologe, war so etwas wie ein Medienstar. Einer, der etwas zu sagen hatte und kein Blatt vor den Mund nahm. Mit aller Macht kämpfte er gegen erstarrte staatliche und kirchliche Autoritäten und machte sich zum leidenschaftlichen Anwalt für alle Schwachen und Unterdrückten.
    Internationale Bedeutung erlangte er durch den Aufbau des weltweit ersten Selbstmordverhütungs-Zentrums in Wien. Ringel gelang es, das Interesse für die damals noch wenig bekannten Themen Psychosomatik und Suizidologie nicht nur bei Fachleuten, sondern auch bei der breiten Öffentlichkeit zu wecken."
    (WDR)
    zum WDR-ZeitZeichen über Erwin Ringel
      Portrait Erwin Ringel
  • Podcast der BBC-Serie "All in the Mind"
    Im britischen Sender BBC Radio 4 untersucht die Psychologin Claudia Hammond, wie wir denken und handeln: "She investigates the latest techniques being used by mental health practitioners, speaks to people with psychological issues and uncovers all the most recent research from the world of the mind."
    Ihre Serie "All in the mind" kann auf der Seite der BBC nachgehört und abonniert werden.
    Die Folgen sind jeweils 28 Minuten lang. Vielleicht ja genau die richtige Länge zur Untermalung Ihrer Jogging-Strecke oder Fitness-Center-Runde? :)
      Logo der Reihe
  • Allen Brain Atlas im Vektor-Format
    Wenn Sie Abbildungen von Gehirn-Bereichen benötigen, könnte der Allen Brain Atlas für Sie interessant sein.
    Martin Pyka erläutert in seinem Blog, wie Sie die Abbildungen downloaden können.
     
  • Sie planen die Veröffentlichung eines Artikels in einer psychologischen Fachzeitschrift?
    Wenn es sich dabei um eine Open-Access-Zeitschrift handelt, kann die WWU die Publikationskosten für Ihren Artikel übernehmen!
    Informationen zu den Rahmenbedingungen des Publikationsfonds und zur Abwicklung der Kostenübernahme erhalten Sie unter http://www.ulb.uni-muenster.de/publikationsfonds.
      Open-Access-Logo
  • Aus unseren Neuerwerbungen
    Buchcover   Themes, issues and debates in psychology
    Stimulate critical thinking with this thematic approach to Psychology by best-selling author Richard Gross, that integrates topics, theories and areas of research.
    Themes, Issues and Debates in Psychology is ideal reading for all students of Psychology and is relevant to both the synoptic element of A2 and undergraduate courses. This thematic approach is not usually found in traditional textbooks.
    • aids understanding with a thematic approach that provides a historical and theoretical context for what are usually treated as 'standalone'topics
    • encourages a broader, more integrated approach to essay writing
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    Buchcover   Psychologie: ein Grundkurs für Anspruchsvolle
    "Bischof [...] macht mit den wesentlichen Theorien, Fragestellungen und Erkenntnissen der Psychologie vertraut. Er bereitet die allgemein anerkannten psychologischen Erkenntnisse aber nicht nur lehrbuchartig auf. Vielmehr hinterfragt er den Wissensfundus auch kritisch, zeigt, warum dem jeweils herrschenden Zeitgeist einige Theorien und Methoden akzeptabler erscheinen als andere, versucht Querverbindungen transparent zu machen und weist auf manches hin, das noch der Klärung bedarf. Eine das Bewusstsein des Lesers schärfende, sehr fundierte, in die Tiefe gehende und dennoch gut lesbare Darstellung, zusätzlich aufbereitet mit Abbildungen, einem abwechslungsreichen Druckbild, Hinweisen auf 'Was man sich merken sollte' am jeweiligen Kapitelende u. a. mehr. Für Psychologie-Studenten eine unverzichtbare Ergänzung zu den einschlägigen Standard-Einführungen und -Lehrbüchern [...]. Auch bestens geeignet für am Fachgebiet interessierte Laien, die mehr wollen als eine 'Psychologie für Dummies' [...]." (Quelle: Reinhold Heckmann, ekz-Informationsdienst 10/08)
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deutschsprachige Nachrichten aus der Psychologie

  • Gute Musik oder doch eher Lieblingslied?

    [29.08.2014, 09:59] Was unterscheidet das Lieblingslied eines Menschen von anderer Musik? Warum fühlen wir uns gut, wenn wir unsere Lieblingslieder hören? Und was passiert dabei auf neuronaler Ebene? Diesen Fragen ging nun ein Forscherteam der University of North Carolina in Greensboro nach. Hierzu wurden im Rahmen der Studie 21 Probanden in einem funktionellen Magnetresonanztomographen untersucht, während sie fünf verschiedene Lieder, die unterschiedlichen Musikstilen entstammten, hörten. Zusätzlich wurde jeweils das angegebene Lieblingslied der Versuchsperson gespielt. Die Teilnehmer wurden angehalten, mittels Schieberegler anzugeben, wie gut ihnen das jeweilige Lied gefallen hatte. Unabhängig davon, welches Lied gespielt wurde, wurden bei Präsentation der Musik Hirnareale der auditiven Verarbeitung stärker aktiviert. Bei Liedern, die den Probanden gefielen, zeigte sich zusätzlich eine stärkere Aktivierung des Ruhenetzwerkes. Spielten die Forscher ihren Teilnehmern nun noch deren Lieblingslied vor, zeigten sich neben den bereits beschriebenen Veränderungen auch höhere Aktivitäten in Bereichen des Hippocampus. Mehr zum Artikel Das Ruhenetzwerk wird vor allen Dingen mit Tagträumen und nach innen gerichtetem Denken assoziiert. Mehr zum Thema “Musik und Gehirn” finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek. Buchtipp Bildquelle: © günther gumhold / pixelio.de…
  • Chronotypen: Eher Morgenmuffel oder doch Frühaufsteher?

    [28.08.2014, 12:04] Die einen Menschen stehen gerne früh auf und verschwinden abends wieder früh im Bett. Die anderen schlafen den größten Teil des Morgens und sind nachts sehr lange aktiv. Der größte Teil der Menschen liegt jedoch zwischen diesen beiden Extrempolen. Zu welcher Gruppe jemand gehört, wird durch seinen individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus bestimmt. Neben den individuellen Ausprägungen, verändert sich dieser auch über die Lebensspanne. Während wir meist im jungen Erwachsenenalter eher nachtaktiv sind, gehen Kinder und ältere Menschen meist gerne früher ins Bett, stehen dafür aber auch wieder früher auf. Auch der Schlaf verändert sich: Den meisten Schlaf benötigen Kinder: Sie schlafen im Schnitt acht bis neun Stunden pro Nacht; je älter der Mensch jedoch wird, desto weniger Schlaf benötigt er: So schlafen über Achtzigjährige im Schnitt etwa nur noch sechs Stunden pro Nacht. Mehr zum Artikel   Mehr zum Thema “Schlaf” finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek. Buchtipp Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de…
  • Wie ein Flugzeugabsturz neue Erkenntnisse für die PTBS-Forschung bringen kann

    [28.08.2014, 11:31] Möchte man Studien zur Posttraumatischen Belastungsstörung erheben, so stößt man bald auf das Problem, dass PTBS-Patienten in der Regel nie dasselbe traumatische Ereignis erlebt haben und somit die erhobenen Daten konfundiert sein könnten. Denn letztlich bleibt die Frage, inwieweit das spezielle Ereignis entscheidend für die Ausbildung der Störung ist oder aber andere Faktoren zum Tragen kommen. Ein Forscherteam um die kanadische Psychologin Margaret McKinnon hat sich nun im Rahmen einer Studie dieser Problematik gewidmet: Sie untersuchten 15 Überlebende eines Flugzeugabsturzes, die zum Teil eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickelt hatten oder nicht. Der Clou: Das traumatische Erlebnis war bei allen Versuchspersonen dasselbe. Die Teilnehmer erhielten nun die Aufgabe, sich an das traumatische Ereignis zu erinnern sowie an die Anschläge des elften Septembers sowie einem weiteren neutralen Ereignis des Jahres 2001. Verglichen wurden die Berichte mit Schilderungen einer Kontrollgruppe, die nicht in den Flugzeugabsturz involviert war, jedoch ein anderes emotional belastendes Ereignis erzählen musste. Untersucht wurde die Akkuratesse der Schilderungen und wie lebhaft diese vorgebracht wurden.  Außerdem wurde zwischen internalen und externalen Details unterschieden. Ergebnis: Unabhängig von der Ausbildung einer Posttraumatischen Belastungsstörung erinnerten sich die Überlebenden gleich detailreich und lebhaft an den Absturz. Ein Unterschied zwischen den Überlebenden mit PTBS und welchen ohne, zeigte sich nur in einem Punkt: Probanden mit PTBS erinnerten sich an mehr unbedeutende Details als Probanden ohne. Dieser Befund wurde nicht nur für das traumatische Ereignis gefunden sondern auch für die anderen beiden Schilderungen. Die Forscher vermuten, dass die Tendenz, sich viele externale Details zu merken, ein Risikofaktor für die Ausbildung einer PTBS sein könnte. Mehr zum Artikel Unter internalen Details werden situationsbezogene Inhalte verstanden, die das Gefühl vermitteln, die Person würde mental das Ereignis noch einmal durchleben. External hingegen sind Details, wenn sich der Situationsbezug nicht unbedingt herstellen lässt oder Wiederholungen auftreten. Bildquelle: © larp verein / pixelio.de…
  • Spruch der Woche

    [24.08.2014, 22:01] “Sehen verändert unser Wissen. Wissen verändert unser Sehen.” Jean Piaget (1896-1980), schweizer Entwicklungspsychologe. Bildquelle: © Angelika Wolter / pixelio.de…
  • Erythrophobie: Von der Angst, zu erröten

    [21.08.2014, 12:29] Ist uns etwas peinlich, so erröten wir sehr leicht. Hierbei weiten sich die Blutkappilare unter der Gesichtshaut und transportieren mehr Blut. Warum wir aber überhaupt erröten, wenn wir uns schämen, ist bislang noch unklar. Ein Erklärungsansatz, der diskutiert wird, ist die Theorie, dass das Erröten eine Art Schutzmechanismus vor sozialer Ausgrenzung darstellt. Mit Hilfe des roten Kopfes würde so gezeigt werden, dass dem Betroffenen die Situation unangenehm und ihm bewusst ist, einen gesellschaftlichen Fauxpas begangen zu haben. Wie oft und stark nun jemand errötet, hängt von der individuellen Beschaffenheit ab. Unter Menschen, die besonders stark erröten, ist die Angst vor diesem Erröten verbreitet. Nimmt die Angst überhand, spricht man von Erythrophobie. Diese kann so stark ausgeprägt sein, dass Betroffene Situationen, in denen sie erröten könnten, vermeiden. In diesem Fall kann oft der Schritt zur professionellen Hilfe Linderung schaffen. Mehr zum Artikel Bildquelle: © Tim Reckmann / pixelio.de…

Die Nachrichten stammen aus dem Psycholog, dem Weblog des Sondersammelgebietes Psychologie an der Staats- und Landesbibliothek des Saarlandes.

englischsprachige Nachrichten aus der Psychologie

  • A torrent of accidental poems

    [30.08.2014, 03:27] Neurology journal Neurocase has an interesting study of a women who started compulsively writing poetry after having brief epileptic amnesia treated with the anti-seizure drug lamotrigine. A 76-year-old woman reported having a poor memory and short periods of disorientation and was eventually diagnosed with transient epileptic amnesia – brief recurrent seizures that lead to short […]
  • Round trip ticket to the science of psychedelics

    [27.08.2014, 18:09] The latest edition of The Psychologist is a special open-access issue on the science and social impact of hallucinogenic drugs. There’s an article by me on culture and hallucinogens that discusses the role of hallucinogenic drugs in diverse cultures and which also covers how cultural expectations shape the hallucinogenic experience – from traditional Kitanemuk society […]
  • Disco biscuits

    [25.08.2014, 15:57] This is a video of Professor Stephen Stahl, author of Stahl’s Essential Psychopharmacology, doing a DSM-5 themed version of Stayin’ Alive by the BeeGees.   After working out that, no, no-one has dropped acid in your morning Red Bull, you may notice that the professor busts some pretty respectable moves.   Link to video on […]
  • How to speak the language of thought

    [22.08.2014, 01:09] We are now beginning to crack the brain’s code, which allows us to answer such bizarre questions as “what is the speed of thought?” When he was asked, as a joke, to explain how the mind works in five words, cognitive scientist Steven Pinker didn’t hesitate. “Brain cells fire in patterns”, he replied. It’s a […]
  • Brain scanning the deceased

    [17.08.2014, 08:21] I’ve got an article in The Observer about how, a little surprisingly, the dead are becoming an increasing focus for brain scanning studies. I first discussed this curious corner of neuroscience back in 2007 but a recent Neuroskeptic post reminded me of the area and I decided to check in on how it’s progressing. It […]

Die Nachrichten stammen aus dem Blog Mind Hacks und dem PsycPORT der American Psychological Association.

Weitere interessante Nachrichten-Quellen finden Sie in der Rubrik "Ihr Fach im Internet".


Neuerwerbungen

Unsere Neuerwerbungslisten informieren Sie im wöchentlichen Rhythmus darüber, welche für Ihr Fach relevanten Medien frisch in der ULB und den Institutsbibliotheken eingetroffen sind.
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Fachreferentin

Viola Voß

Dr. Viola Voß M.A., MA LIS

Raum 30
Telefon: 0251/83-25556

Vertreter

Matthias Kayß, M.A.
Dr. Peter te Boekhorst


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