Psychologie


Nachrichten aus der ULB

  • "Exif14": MOOC zum Thema Statistik gestartet
    Zwei Bildungswissenchaftler der Fernuni Hagen haben einen MOOC (Massive Open Online Course) für das Thema "Statistik" entwickelt. In acht Folgen wird anhand praktischer Beispiele ein einfacher Zugang zur Statistik gegeben – und gezeigt, warum sie mehr ist als nur abstrakte Formeln und Mathematik.
    Informationen zum Projekt
    zum Trailer des Kurses
    zu den Folgen
    zum begleitenden Twitter-Account
      die Macher des MOOC zur Statistik, Dr. Sebastian Vogt & Günter Hohlfeld
  • Psychologie diskutieren: NEURO tv
    Auf NEURO tv erscheint jeden Monat eine Unterhaltung zwischen Neurowissenschaftlern, Psychologen und Philosophen, die versuchen, "the brain and the mind" zu verstehen:
    "Every month we publish one of these discussions accompanied by graphics and drawings to help people understand the scientific questions at the heart of current research in how the brain controls our psychology and behaviors."
    Es sind bereits 12 Folgen erschienen!
      Logo NEURO tv
  • "Freie Daten für freie Forscher": Open Science in der Psychologie
    In einem Artikel in der Süddeutschen Zeitund online stellt Bernd Eberhart vor, was die Idee der "Open Science" für die Psychologie bedeutet: "Psychologen aus Magdeburg stecken Tausende Euro in ihre Hirnforschung - und dann verschenken sie die Ergebnisse. Verrückt? Nein, vernünftig. Das kann anderen Wissenschaftlern helfen."   Logo süddeutsche.de
  • WDR-ZeitZeichen: "23.9.1939 – Der Todestag von Sigmund Freud"
    "„Wo Es war, soll Ich werden.“ Das war sein Programm und die Quintessenz seines Lebenswerks: der Psychoanalyse. Sigmund Freuds erste Forschungen widmeten sich den Geschlechtsdrüsen der Aale. Die meisten seiner Wiener Zeitgenossen hätten viel dafür gegeben, wenn der 1856 geborene Mediziner bei Tieren geblieben wäre."
    Es zog ihn aber zum Kosmos der menschlichen Sexualität. Seinen Stammplatz fand er neben dem Kopfende einer Couch, wo er seinen Patienten zuhörte, weil er im Sprechen den ersten Schritt zur Heilung sah.
    Er entzifferte Träume, enttarnte das Religiöse als Illusion, machte sich Gedanken über den Witz und seine Beziehung zum Unbewussten. Als Kulturtheoretiker führte er mythische Gestalten wie Ödipus und Moses in seine Schriften ein. Von den Nationalsozialisten wurden psychoanalytische Bücher öffentlich verbrannt.
    Am Ende verblüffte Freud seine Mitarbeiter mit dem ironischen Geständnis, er sei kein Denker, sondern ein Abenteurer. Das Abenteuer seines Lebens endete im Londoner Exil.
    (WDR)
    zum WDR-ZeitZeichen über Sigmund Freund
      Portrait Sigmund Freund
  • Podcast der BBC-Serie "All in the Mind"
    Im britischen Sender BBC Radio 4 untersucht die Psychologin Claudia Hammond, wie wir denken und handeln: "She investigates the latest techniques being used by mental health practitioners, speaks to people with psychological issues and uncovers all the most recent research from the world of the mind."
    Ihre Serie "All in the mind" kann auf der Seite der BBC nachgehört und abonniert werden.
    Die Folgen sind jeweils 28 Minuten lang. Vielleicht ja genau die richtige Länge zur Untermalung Ihrer Jogging-Strecke oder Fitness-Center-Runde? :)
      Logo der Reihe
  • WDR-ZeitZeichen über den Psychiater Erwin Ringel
    ""Muss denn der Ringel überall seinen Senf dazugeben?" – So war es in den 1980er Jahren öfter zu hören in Österreich. Gefragt oder ungefragt meldete sich der "Seelendoktor der Nation" zu fast allen Streitfragen und öffentlichen Diskussionen zu Wort. Ungeschoren kam dabei keiner davon.
    Eltern, Lehrer, Religion, Kirche, Politik, alle ließ der wortgewaltige und begnadete Selbstdarsteller über seine rhetorische Klinge springen.
    Erwin Ringel, Psychiater und Tiefenpsychologe, war so etwas wie ein Medienstar. Einer, der etwas zu sagen hatte und kein Blatt vor den Mund nahm. Mit aller Macht kämpfte er gegen erstarrte staatliche und kirchliche Autoritäten und machte sich zum leidenschaftlichen Anwalt für alle Schwachen und Unterdrückten.
    Internationale Bedeutung erlangte er durch den Aufbau des weltweit ersten Selbstmordverhütungs-Zentrums in Wien. Ringel gelang es, das Interesse für die damals noch wenig bekannten Themen Psychosomatik und Suizidologie nicht nur bei Fachleuten, sondern auch bei der breiten Öffentlichkeit zu wecken."
    (WDR)
    zum WDR-ZeitZeichen über Erwin Ringel
      Portrait Erwin Ringel
  • Allen Brain Atlas im Vektor-Format
    Wenn Sie Abbildungen von Gehirn-Bereichen benötigen, könnte der Allen Brain Atlas für Sie interessant sein.
    Martin Pyka erläutert in seinem Blog, wie Sie die Abbildungen downloaden können.
     
  • Sie planen die Veröffentlichung eines Artikels in einer psychologischen Fachzeitschrift?
    Wenn es sich dabei um eine Open-Access-Zeitschrift handelt, kann die WWU die Publikationskosten für Ihren Artikel übernehmen!
    Informationen zu den Rahmenbedingungen des Publikationsfonds und zur Abwicklung der Kostenübernahme erhalten Sie unter http://www.ulb.uni-muenster.de/publikationsfonds.
      Open-Access-Logo
  • Aus unseren Neuerwerbungen
    Buchcover   The Social Animal
    A landmark text that maintains its relevance and unique approach edition after edition, The Social Animal offers a brief, compelling introduction to modern social psychology. Through vivid narrative, lively presentations of important research, and intriguing examples, Elliot Aronson probes the patterns and motives of human behavior, covering such diverse topics as terrorism, conformity, obedience, politics, race relations, advertising, war, interpersonal attraction, and the power of religious cults.
    zum Buch im ULB-Katalog
    zum Buch auf der Verlags-Website
    Buchcover   Dorsch – Lexikon der Psychologie
    Der Dorsch ist seit vielen Studentengenerationen das Standardwerk, das eine umfassende Orientierung über Grundlagen, Konzepte und Begriffe der Psychologie ermöglicht. Das Lexikon der Psychologie wendet sich an Studierende der Psychologie, Psychiatrie und Pädagogik, Wissenschaftler und praktizierende Fachpersonen dieser und verwandter Fächer sowie an interessierte Laien.
    Der neue Dorsch bietet insgesamt 12'500 Stichwörter von rund 600 Fachautoren aus allen Bereichen der Psychologie; 1'200 Topstichwörter für vertieftes Wissen und schnellen Zugang zu allen Fachbereichen; den Zugang zum Dorsch Lexikon der Psychologie Online, das fortdauernd aktualisiert und erweitert wird; das aktuelle Wissen der Psychologie, kompakt und zitierfähig.
    Neu in der 17. Auflage:
    - das neue Fachgebiet Wirtschaftspsychologie
    - komplette Integration der ICD-10-Klassifikation
    - umfassende Angaben zur Etymologie der Stichwörter
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    zum Buch auf der Verlags-Website

deutschsprachige Nachrichten aus der Psychologie

  • Inklusiver Unterricht

    [29.10.2014, 23:01] Inklusion – Zur Zeit ein kontrovers diskutiertes Thema. Kinder, die früher in Sonderschulen untergebracht wurden, haben nun die Möglichkeit, an einer Regelschule unterrichtet zu werden. In Deutschland haben 6,6 % der schulpflichtigen Kinder einen besonderen Förderbedarf. Ein Viertel dieser Kinder besucht zur Zeit inklusiven Unterricht an einer Regelschule, die restlichen werden an einer Sonderschule unterrichtet. Eltern der förderbedürftigen Kinder erhoffen sich unter anderem von der Inklusion, dass ihre Söhne und Töchter künftig stärker in die Gesellschaft integriert werden. Im Moment haben allerdings die Regelschulen weder genug Lehrpersonal, noch ein einheitliches Konzept für den inklusiven Unterricht. So wird beispielsweise allein in Brandenburg an einigen Schulen per Wochenplan gelehrt, während andere den inklusiven Unterricht jahrgangsübergreifend durchführen. Wieder andere unterrichten immer nur innerhalb eines Jahrgangs. Welches Konzept sich am besten für den inklusiven Unterricht anbietet, wird zur Zeit noch von Wissenschaftlern, unter anderem auch Psychologen erforscht. Die momentanen Forschungsergebnisse deuten an, dass alle Kinder Lernfortschritte im Rahmen des inklusiven Unterrichts erzielt haben; diese sind jedoch von Fach zu Fach unterschiedlich ausgeprägt. Doch es zeigen sich auch Probleme, so sind beispielsweise viele Schulen nicht wirklich barrierefrei ausgelegt und die Kinder mit Förderbedarf fühlen sich nach eigener Aussage oft nicht richtig in den Klassenverbund integriert. Auf dem Gebiet besteht noch weiterer Forschungsbedarf. Mehr zum Artikel…
  • Wenn das Aussehen die Wahrnehmung beeinflusst

    [28.10.2014, 23:01] Der Fall machte Schlagzeilen. Ein Mann, mehrfach vorbestraft, wurde innerhalb kurzer Zeit zum Internetstar. Ungeachtet seiner Taten schwärmten viele über sein Aussehen und fassten Vertrauen. Doch wie kann es möglich sein, dass Menschen Vertrauen zu einem Mann fassen nur aufgrund seiner äußeren Erscheinung? Ein Blick in die aktuelle Forschung bietet weitere Erkenntnisse. So legen aktuelle Studien beispielsweise nahe, dass Menschen, deren Gesichtszüge nur wenig Vertrauen in anderen hervorrufen, bei polizeilichen Gegenüberstellungen eher beschuldigt werden. In wieder anderen Studien wurden Versuche mit Computermodellen von Gesichtern durchgeführt. Die Gesichter waren hierbei veränderbar, sodass sie z. B. einmal grimmig oder ein anderes Mal freundlich aussahen. Generierte Gesichter, die markante Augenbrauenpartien, einen strengen Blick, eher kantige Gesichtszüge und breite Kieferknochen aufwiesen, wurden z. B. eher als kompetent eingestuft. Verstärkt wurde dieser Eindruck noch weiter beim gleichzeitigen Vorhandensein einer leicht sonnengebräunten Haut und volleren Lippen. Weniger kompetent wirkten hingegen Gesichter mit eher weicheren Gesichtszügen, einer Knollennase und eng zusammenstehenden Augen. Problematisch wird das Phänomen, wenn es auf die Arbeitswelt angewendet wird. So steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Bewerber für Führungspositionen nur aufgrund ihrer Gesichtszüge als kompetenter als andere wahrgenommen werden, ungeachtet ihrer wirklichen Befähigung. Mehr zum Artikel…
  • Intelligenzentwicklung über die Lebensspanne

    [27.10.2014, 23:01] Betrachtet man sich den Begriff Intelligenz im alltäglichen Gebrauch, so ranken sich viele verschiedene Vorstellungen und Mythen um das Thema. Nahezu jeder scheint seine eigene Interpretation des Konstruktes zu haben. So hält sich beispielsweise hartnäckig die Vorstellung, dass die geistige Kapazität bei älteren Menschen kontinuierlich abnimmt. Doch was ist dran an der Behauptung? Wagt man einen Blick in die Intelligenzforschung, fällt einem direkt die Vielzahl an unterschiedlichen Modellen ins Auge, die versuchen, das Phänomen aufzuschlüsseln und zu erklären. Eines dieser Modelle ist das Intelligenzmodell von Cattell: Die Theorie beschreibt zwei große Faktoren, die fluide Intelligenz und die kristalline Intelligenz. Die fluide Intelligenz ist dafür zuständig, dass wir uns in verschiedenen Situationen zurechtfinden, Probleme lösen, beinhaltet aber auch Aspekte wie Lernen. Die kristalline Intelligenz hingegen wird im Laufe des Lebens erworben. Sie umfasst Bereiche wie den Wortschatz, Problemlösestrategien oder aber Fachwissen. Während die fluide Intelligenz etwa ab dem 25. Lebensjahr abnimmt, verhält es sich mit der kristallinen Intelligenz umgekehrt. Laut Cattell nimmt sie über die Lebensspanne zu. Mehr zum Artikel Mehr zum Thema “Intelligenz und Intelligenzmodelle” finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek. Buchtipp…
  • Spruch der Woche

    [26.10.2014, 23:01] “Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.” Ingeborg Bachmann (1926-1973), österreichische Schriftstellerin.  …
  • TV-Tipp: Der Placebo-Effekt

    [23.10.2014, 22:01] Der Placebo-Effekt gehört zu den kontrovers diskutierten Themen der Gesundheitswissenschaften. Er beschreibt, dass allein durch die Vorstellung, ein Medikament könnte wirken, positive Wirkungen für das menschliche Wohlbefinden auftreten können. Wird einem Patienten ein Placebo verabreicht, handelt es sich in der Regel um ein Medikament, das keinerlei medizinische Wirkung hat. In der Schulmedizin war das Vorhandensein des Effektes lange Zeit umstritten. Betrachtet man sich jedoch die Forschung der letzten Jahre genauer, so erhärtet sich der Verdacht, dass es den Effekt tatsächlich geben könnte. Mittlerweile wird er im Rahmen von Medikamentenstudien genutzt. Auch über eine therapeutische Anwendung wird diskutiert. Doch die Frage bleibt, wie der Effekt, der scheinbar sowohl von physiologischer als auch psychologischer Natur ist, entsteht. Die vorliegende Sendung beleuchtet das Thema Placebo-Effekt genauer und versucht, sich ihm mit Hilfe von Studien zu nähern. Die Ausstrahlung findet am 07.11.2014 um 21:45 auf ARTE statt. Mehr zur Sendung  …

Die Nachrichten stammen aus dem Psycholog, dem Weblog des Sondersammelgebietes Psychologie an der Staats- und Landesbibliothek des Saarlandes.

englischsprachige Nachrichten aus der Psychologie

  • Quasi-stability

    [29.10.2014, 15:45] Yesterday, before I got here, my dad was trying to fix an invisible machine. By all accounts, he began working on the phantom device quite intently, but as his repairs began to involve the hospice bed and the tubes attached to his body, he was gently sedated, and he had to leave it, unresolved. This […]
  • Spike activity 24-10-2014

    [24.10.2014, 19:26] Quick links from the past week in mind and brain news: A Victorian lunatic asylum begins to reveal its secrets. The Wellcome Library now has the first of many digitised asylum records online. Narratively has an excellent piece on legendary San Francisco eccentric Emperor Norton. The marketers latest fad – make it seem it’s a […]
  • A Rush of Blood to the Brain

    [15.10.2014, 12:36] An article from Culture, Medicine, and Psychiatry that discusses the concept of ‘moral disability’ and brain trauma in Victorian times includes a fascinating section on what was presumably thought to be the science of ‘knocking some sense into the brain’. The piece is by medical historian Brandy Shillace who researches Victorian scientific ideas and how […]
  • Hallucinating astronauts

    [05.10.2014, 08:28] I’ve got a piece in The Observer about the stresses, strains and mind-bending effects of space flight. NASA considers behavioural and psychiatric conditions to be one of the most significant risks to the integrity of astronaut functioning and there is a surprisingly long history of these difficulties adversely affecting missions. Perhaps more seriously, hallucinations have […]
  • Spike activity 05-10-2014

    [04.10.2014, 11:48] Quick links from the past week in mind and brain news: Dropping science: neuroscientists throw down epic / excruciating rap battle on Twitter. Bring the line noise. The New Yorker has an interesting piece on the neuroscientific legacy of the Vietnam War. In neuroscience terms, it was America’s World War One. The latest edition of […]

Die Nachrichten stammen aus dem Blog Mind Hacks und dem PsycPORT der American Psychological Association.

Weitere interessante Nachrichten-Quellen finden Sie in der Rubrik "Ihr Fach im Internet".


Neuerwerbungen

Unsere Neuerwerbungslisten informieren Sie im wöchentlichen Rhythmus darüber, welche für Ihr Fach relevanten Medien frisch in der ULB und den Institutsbibliotheken eingetroffen sind.
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Fachreferentin

Viola Voß

Dr. Viola Voß M.A., MA LIS

Raum 30
Telefon: 0251/83-25556

Vertreter

Matthias Kayß, M.A.
Dr. Peter te Boekhorst


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