Historische Bestände in Westfalen
Die Arbeitsstelle Historische Bestände in Westfalen (HBW) hat als Aufgabe, das Kulturgut, das während mehrerer Jahrhunderte in schriftlicher oder gedruckter Form im Lande entstanden ist, zu pflegen, zu erhalten und nach modernen Regeln zu erschließen, damit es genutzt und bearbeitet werden kann. Die ULB Münster besitzt seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts Handschriften, Inkunabeln und alte Drucke, die sie als Sonderbestände für Wissenschaft und Forschung zur Verfügung stellt. Der Großteil dieser Werke gelangte während der Säkularisation (nach 1803) in die Bibliothek, besonders aus den Klöstern Liesborn, Marienfeld, Werden, Wedinghausen und aus der Münsterschen Dombibliothek.
Mit der Errichtung der Arbeitsstelle Historische Buchbestände in Westfalen im Jahr 1990, die der Katalogisierung wertvoller und schützenswerter (meist nichtstaatlicher) Bibliotheken und Sammlungen im Lande dient, und mit dem 1999 erschienenen "Handschriftencensus Westfalen" haben die Erschließungsmaßnahmen der Bibliothek über ihre eigenen Bestände hinausgegriffen.
Literatur: Handschriftencensus Westfalen. Bearb. von Ulrich Hinz. Wiesbaden. 1999.
Standort: Handschriftenlesesaal H ALL 0.41 NW 11

