Inkunabeln

Die ULB Münster verfügt über eine Sammlung von ca. 850 Inkunabeln. Die meisten stammen aus dem Säkularisationsgut der Klöster Wedinghausen, Marienfeld, Grafschaft, Liesborn, Bielefeld, Werden, Rüthen, Werl und Werne, der Münsterschen Dombibliothek und auch aus dem Jesuitenkolleg. Ihrer Herkunft entsprechend stellen sie einen theologisch-philologischen Mischbestand dar. Bis auf wenige Verluste hat die Inkunabelsammlung den Zweiten Weltkrieg ohne Schaden überstanden.
Hervorzuheben ist der erste Druck Westfalens, der nur noch in zwei Exemplaren nachweisbar ist:
Johannes Kerckmeister: Codrus. Münster: Johannes Limburg. 1485 (4 an Inc 612).
Außerdem die weiteren Titel:

  • Ars moriendi.
    Köln: Drucker der 'Historia S. Albani' (Johann Guldenschaff oder Konrad Winters. 1474 (2 an Inc 576a))
  • Biblia.
    Augsburg: Günther Zainer, nicht nach 1474 (Inc 843 Band 1 und 2)
  • Sebastian Brant: Das Narrenschiff (Latein).
    Stultifera navis. Übers.: Jacobus Locher Philomusus. Basel: Johann Bergmann von Olpe. 1497 (Inc 807)
  • Bernhard von Breydenbach: Peregrinatio in terram sanctam.
    a) Mainz: Erhard Reuwich mit den Typen Peter Schöffers. 1486 (Inc 155)
    b) Speyer: Peter Drach. 1490 (Inc 221)
    c) Mainz: Erhard Reuwich. 1486 (deutsche Ausgabe; Inc 189)
  • Hartmann Schedel: Liber chronicarum.
    Nürnberg: Anton Koberger. 1493 (Inc 25)
  • Hartmann Schedel: Liber chronicarum (Deutsch). Das Buch der Chroniken und Geschichten.
    Übers. Georg Alt. Nürnberg: Anton Koberger. 1493 (Inc 26)

Ein ausführlicher Inkunabel-Katalog ist in Bearbeitung.


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