Die Musiksammlung
Die Musiksammlung setzt sich zusammen aus dem Fundus alter Notendrucke und Notenhandschriften (als Eigenbesitz und als Depositum) wie auch aus Nachlässen, Briefsammlungen und Autographen von Musikern und Komponisten. Begründet wurde die Sammlung vor dem Zweiten Weltkrieg. Schwerpunkt des Eigenbestands (ca. 160 Handschriften, ca. 500 Drucke) sind die westfälischen Komponisten des frühen 19. Jahrhunderts wie die Vettern Andreas und Bernhard Romberg und der Flötist Anton Bernhard Fürstenau.
Literatur: Rosenberger, Burkard: Die Musiksammlung der Universitäts- und
Landesbibliothek Münster. - In: Forum Musikbibliothek; 22 (2001), S.
231-241. (PDF)
Sammlungen
- Fürstlich zu Bentheim-Tecklenburgische Musikbibliothek Rheda (Depositum)
- Fürst zu Bentheimsche Musikaliensammlung Burgsteinfurt (Depositum)
- Musiksammlung Nordkirchen
Nachlässe und Sondersammlungen
- Teilnachlass Werner Korte (1906-1982, Musikwissenschaftler und Komponist)
- Sammlung Julius Otto Grimm (1827-1903, Dirigent und Komponist; Depositum)
- Nachlass Christian Lahusen (1886-1975, Komponist)
- Nachlass Franz Ludwig (1889-1955, Komponist, Dirigent und Musiklehrer)
- Sammlung Musikverein (Aufführungsmaterial des Musikvereins Münster aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert)
- Briefsammlung Bernhard Romberg (1767-1841, Kapellmeister und Cellist)
- Nachlass Kuno Stierlin (1886-1967, Komponist und Dirigent)
- Nachlass Fritz Volbach (1861-1940, Komponist, Dirigent und Musikschriftsteller)
Nachweis
- Die Musikbibliotheken Rheda und Burgsteinfurt sind vollständig durch alphabetische und systematische Zettelkataloge erschlossen, die im Handschriftenlesesaal genutzt werden können. Im Répertoire International des Sources Musicales (RISM) sind beide Sammlungen ebenfalls nachgewiesen, und zwar die Musikdrucke in RISM Reihe A/I (Lesesaal, Signatur: MUS 0.0:22), die Musikhandschriften in RISM Reihe A/II.
- Eigenbestand der ULB (incl. Musiksammlung Nordkirchen): Die Musikdrucke sind mit Ausnahme der Drucke aus der Musiksammlung Nordkirchen im ULB-Katalog nachgewiesen. Für die Musikdrucke der Musiksammlung Nordkirchen existiert ein schriftlicher Katalog (Handschriftenlesesaal, Signatur: WES 2.62:2). Die Musikhandschriften sind derzeit durch zwei Inventarlisten erschlossen, die im Handschriftenlesesaal eingesehen werden können (Signatur: WES 2.62:4 und WES 2.62:5).
- Die Nachlässe und Sondersammlungen werden im Spezialkatalog HANS erschlossen, bisher größtenteils nur durch summarische Sammlungsvermerke, ggf. mit Hinweis auf vorhandene Find- oder Inventarlisten.
Benutzung
Alle Bestände der Musiksammlung können nach vorheriger Absprache (telefonisch 0251/83-24072 oder per Bestellformular) im Handschriftenlesesaal genutzt oder als kostenpflichtige Reproduktion (Auftragsformular) bestellt werden.Ansprechpartner
Burkard Rosenberger (Tel. 0251/83-25521; E-Mail)Dr. Holger Flachmann (1.Vertretung; Tel. 0251/83-24061)
Reinhard Feldmann (2.Vertretung; Tel. 0251/83-24081)

