Neuerwerbungen, Links und Tipps für die Germanistik aus der ULB
Aus unseren Neuerwerbungen – Germanistik 2026.5
[06.05.2026, 06:00] Zwei neue Titel in unserem Bestand.Kennen Sie schon … den YouTube-Kanal „Easy German“?
[29.04.2026, 06:00] Multimedia-Materialen für's Deutsch-LernenBayern2 radioWissen: „Rainald Goetz – Literatur ist Pop“
[22.04.2026, 06:00] "Über die nächsten Jahrzehnte bleibt Götz einer der spannendsten Schriftsteller in deutscher Sprache."Kennen Sie schon … den „Neue-Wörter-Bot“ auf Mastodon?
[15.04.2026, 06:00] Jeden Tag postet der Neue-Wörter-Bot 15 teils zufällig ausgewählte Wörter, die er am Tag zuvor zum ersten Mal in 13 deutschsprachigen RSS-Feeds gefunden hat.New Books Network Podcast: „Articulating Difference: Sex and Language in the German Nineteenth Century“
[08.04.2026, 06:00] "Drawing on a wide range of texts, from understudied ethnographic and scientific works to canonical literature and philosophy, Sophie Salvo uncovers the prehistory of the inextricability of gender and language."
Diese Nachrichten stammen aus dem FachBlog der ULB aus der Kategorie Germanistik.
Nachrichten aus der Sprachwissenschaft
Verwendung von relativen Datumsangaben: letzten/diesen/nächsten/kommenden Montag
[08.05.2026, 08:00] [F] Es geht mir um folgendes Problem: letzten, diesen, nächsten, kommenden Montag usw. Wie formuliert man solche relativen Datumsangaben am besten? [A] Nächst… impliziert prinzipiell eine stärkere Unmittelbarkeit als kommend, meist ist aber dasselbe gemeint, und letzt... meint das Gegenteil von nächst… Relative Datumsangaben mit den Demonstrativpronomen dieser, diese, dieses stehen indes in Analogie zu solchen Angaben mit nächst... oder letzt…KI: künstliche oder Künstliche Intelligenz?
[08.05.2026, 08:00] Die Frage, ob Künstliche Intelligenz nun richtig geschrieben ist oder künstliche Intelligenz, ist im Grunde falsch gestellt bzw. kaum beantwortbar. Denn korrekt ist beides und was sich durchsetzt – wenn sich denn überhaupt etwas je durchsetzt –, ist eine Gemeinschaftsfrage. Warum die Frage so oft unentscheidbar ist, liegt daran, dass das klein- oder großgeschriebene Adjektiv vielfach gleichbedeutend ist.Was macht KI mit unserer Sprache?
[08.05.2026, 08:00] Die Publikation des deutschen Wissenschaftsjournalisten Christoph Drösser widmet sich einem der prägendsten technologischen Phänomene der Gegenwart: großen Sprachmodellen und ihrer gesellschaftlichen, epistemologischen sowie bildungspolitischen Bedeutung. Bereits das Inhaltsverzeichnis signalisiert eine klar strukturierte Dramaturgie von der ideengeschichtlichen Verortung über die technische Fundierung und die praktische Anwendung bis hin zu normativen und kulturtheoretischen Reflexionen. Der Aufbau folgt einer argumentativen Progression vom Mythos zur Methode und von der Technik zur Anthropologie.Herkunft und Bedeutung der Redewendung sein Licht unter den Scheffel stellen
[08.05.2026, 08:00] [F] Ein Freund meinte neulich zu mir, ich würde mein Licht unter den Scheffel stellen. Mit der Formulierung konnte ich gar nichts anfangen und habe ich mich auch gefragt, was denn ein Scheffel ist? [A] Die Redewendung wird oft geäußert, um eine Person zu beschreiben, die sich ›unter Wert verkauft‹. Ihr Ursprung geht schriftsprachlich auf eine Passage im Matthäus-Evangelium zurück. Das Wort Scheffel bezeichnet ein sogenanntes Hohlmaß, also ein Messgefäß aus Holz oder Metall, das früher vor allem als Behälter für Getreide verwendet wurde.Souveränität
[08.05.2026, 08:00] Für viele von uns war Souveränität lange Zeit nicht viel mehr als die Substantivbildung zum Adjektiv souverän. Und darunter haben wir in erster Linie ein selbstbewusstes Verhalten verstanden. Dass das nicht alles ist, worum es bei diesem Wort geht, war nie ein Geheimnis – doch die Kenntnis weiterer Bedeutungen war schon länger nicht mehr allzu verbreitet. Dabei ist es genau dieses über die Alltagsbedeutung hinausgehende Verständnis des Wortes, das wieder mehr und mehr in unsere Alltagssphäre dringt.Souveränität
[08.05.2026, 08:00] Für viele von uns war Souveränität lange Zeit nicht viel mehr als die Substantivbildung zum Adjektiv souverän. Und darunter haben wir in erster Linie ein selbstbewusstes Verhalten verstanden. Dass das nicht alles ist, worum es bei diesem Wort geht, war nie ein Geheimnis – doch die Kenntnis weiterer Bedeutungen war schon länger nicht mehr allzu verbreitet. Dabei ist es genau dieses über die Alltagsbedeutung hinausgehende Verständnis des Wortes, das wieder mehr und mehr in unsere Alltagssphäre dringt.Warum ist Armleuchter ein Schimpfwort?
[08.05.2026, 08:00] [F] Das Wort Armleuchter höre ich fast nur als Beleidigung, aber eigentlich ist doch nur ein Leuchter gemeint. Warum nutzt man den Ausdruck als Schimpfwort? [A] Als Beleidigung geht Armleuchter auf den Ausdruck Armloch zurück, der einen pejorativen Inhalt verhüllen sollte. Während ein Beleg aus dem Jahr 1859 noch die Semantik ›Öffnung für den Arm in Kleidungsstücken‹ trägt, kann schon für das Jahr 1879 ein beleidigender Gebrauch nachgewiesen werden. Dieser entstand, da man mit dem Ausdruck das Schimpfwort Arschloch verhüllen wollte.Warum heißt es Deutscher und nicht Deutschländer? – Bildung von Einwohnerbezeichnungen zu Staatennamen
[08.05.2026, 08:00] [F] Neulich habe ich mich gefragt: Warum heißt es eigentlich Deutscher und nicht Deutschländer? Und dann stellte sich mir ganz grundsätzlich die Frage: Warum sind die Bezeichnungen für die Einwohner eines Landes so unterschiedlich? [A] Die Antwort auf Ihre Frage(n) ist sehr komplex. Zum einen sind geografische Namen bzw. Ländernamen deutschsprachiger Herkunft unterschiedlich gebildet. Zum anderen kommen diese Namen aus anderen Sprachen zu uns ins Deutsche.LEO is down
[08.05.2026, 01:04] We’re currently experiencing massive issues with most of our servers. We’re working on restoring normal services as soon as possible. We’re unable to read or send e-mail. Our first investigation point to a hardware problem, no data has been lost as far as we know. Our servers do not seem to have been compromised. We’re … „LEO is down“ weiterlesenVorname des Monats: Kian
[07.05.2026, 10:15] Kian ist ein irischer männlicher Vorname aus dem 6. Jahrhundert mit der Bedeutung ›alt, anhaltend, fortdauernd‹. Der Name kommt aber auch im Persischen vor, hier bedeutet er etwa ›König‹ oder ›reich‹.
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Nachrichten aus der Literatur(wissenschaft)
Gedichte mit Tradition, Folge 330: »Löschungslied« von Karsten Paul
[08.05.2026, 13:26] »Gedichte mit Tradition – Neue Blätter am Stammbaum der Poesie«: eine fortlaufende Online-Anthologie, zusammengestellt von Jan-Eike Hornauer Karsten Paul Löschungsliedzur Feier des Art. 17 DSGVO [...] The post Gedichte mit Tradition, Folge 330: »Löschungslied« von Karsten Paul first appeared on DAS GEDICHT blog.Efeu – Die Kulturrundschau vom 08.05.2026 – Literatur
[08.05.2026, 09:00] Bestellen Sie bei eichendorff21!Im Interview mit der Welt spricht der ungarisch-britische Autor David Szalay über Ungarn nach der Wahl und über seinen mit dem Booker Prize ausgezeichneten Roman "Was nicht gesagt werden kann", in dem es um einen Mann ...Alice Renard – Hunger und Zorn (Buch)
[08.05.2026, 08:00] Alice Renard ist 2002 in Paris geboren und interessiert sich besonders für Neurodiversität und Hochsensibilität. Dieses Interesse merkt… Der Beitrag Alice Renard – Hunger und Zorn (Buch) erschien zuerst auf booknerds....Lasst alles fallen
[08.05.2026, 06:00] 315 Wörter, 2 Minuten Lesedauer. Aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Abwärts!...»Unabhängige Verlage brauchen den unabhängigen Buchhandel. «
[07.05.2026, 14:00] Ein Gespräch mit Verlegerin Anna Kindermann über die Herausforderungen der Buchbranche, den Zusammenhalt der Unabhängigen und schöne Bücher für Kinder, die nicht nur mit Herz, sondern auch mit Hand gemacht sind. Der Beitrag »Unabhängige Verlage brauchen den unabhängigen Buchhandel....BÜCHERSCHAU DES TAGES: Hoffnungslos universell
[07.05.2026, 14:00] Die FAZ folgt Simeon Elias Hüttel gebannt durch die Kulturgeschichte des Vampirs, der sich im Westen zunächst gegen das Christentum durchsetzen musste. Bewegt folgt sie außerdem dem Lebensweg des im Irak geborenen jüdischen Theatermachers David Mouchtar Samorai. Die SZ ...Die Macht des Wissens
[07.05.2026, 13:51] Erinnerung an Francis Bacon, der am 9. April vor 400 Jahren starbEssay von Wolfgang KrohnDer auf sich selbst verkrümmte Mensch
[07.05.2026, 13:51] Thomas Arnold und Thomas Fuchs entfalten in „Das unersättliche Selbst“ ein phänomenologisch-existenzielles Konzept narzisstischer SubjektivitätRezension von Cathrin Nielsen zuThomas Arnold; Thomas Fuchs: Das unersättliche Selbst. Phänomenologie des NarzissmusSuhrkamp Verlag, Berlin 2026Lyrik als Rückzug: Florian Birnmeyers Gedichtband „Im Dickicht lebt es sich leichter“
[07.05.2026, 13:44] Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuFlorian Birnmeyer: Im Dickicht lebt es sich leichter. GedichteGeest-Verlag, Vechta 2026Das Leben als Tatsache
[07.05.2026, 13:16] In dem Band „Alte Frauen“ geht Verena Lueken der Frage nach der Besonderheit des Alters nach, ohne über das Alter sprechen zu wollenRezension von Miriam Seidler zuVerena Lueken: Alte FrauenUllstein Verlag, Berlin 2025
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