Neuerwerbungen, Links und Tipps für die Germanistik aus der ULB
WDR ZeitZeichen zu Johannes R. Becher
[23.09.2026, 06:00] "Becher hinterlässt fast 100 Gedichtbände, Romane und Pamphlete."Open-Access-Bücher zur germanistischen Literaturwissenschaft
[16.09.2026, 06:00] In der letzten Zeit sind u.a. diese Titel erschienen.Podcast „Hörsaal“ von Deutschlandfunk Nova: „Deutsch im Wandel – Wer wann wie sprach und spricht“
[09.09.2026, 06:00] "Nicht immer hat sich Deutsch so angehört wie heute."Aus unseren Neuerwerbungen – Germanistik 2026.9
[02.09.2026, 06:00] Zwei neue Titel in unserem Bestand.Podcastfolgen zu Mascha Kaléko
[26.08.2026, 06:00] "Mascha Kaléko fand erst spät ihren Platz in der Literaturgeschichte."
Diese Nachrichten stammen aus dem FachBlog der ULB aus der Kategorie Germanistik.
Nachrichten aus der Sprachwissenschaft
Desaster
[23.09.2026, 14:29] Als Friedrich Merz von einem "Desaster" sprach, griff er sprachlich nach den Sternen. Denn das Wort ist eng mit den antiken Horoskopen verknüpft. Christoph Tiemann guckt für uns in den Himmel.Älter als Haiku: Friedrich Ani über das Schreiben von japanischen Tanka
[22.09.2026, 15:30] Der vielfach preisgekrönte Münchner Drehbuch- und Krimiautor berichtet von der Herausforderung, die Wirklichkeit in 17 Silben zu verdichten.Ist es „etwas, wofür“ oder „etwas, für das“?
[18.09.2026, 17:12] Frage Ein Kollege meint, in dem Satz „Kann man etwas, für das es gute Gründe gibt, trotzdem ablehnen?“ müsse „wofür“ statt „für das“ stehen. Ich finde das nicht, kann es aber nicht begründen. Was sagen Sie? Antwort Guten Tag Herr H., ob man hier wofür oder für das verwendet, ist vor allem eine Frage des … „Ist es „etwas, wofür“ oder „etwas, für das“?“ weiterlesenHitzedom
[17.09.2026, 09:25] Der Sommer 2026 war geprägt von Beschreibungen einer außergewöhnlichen Hitze. Ein meteorologischer Ausdruck nimmt in den Medien ab 2018 rasant zu. In den deutschsprachigen Zeitungskorpora ist Hitzedom zwischen 2018 und 2025 insgesamt 147-mal belegt. Die Verbindung ist auf das Englische zurückzuführen. Heat dome ist dort bereits seit 1969 belegt.Meme
[16.09.2026, 14:06] Die sozialen Medien sind voller Memes - aus ihrem Kontext gerissene Bilder, durch knappe Sprüche umgedeutet, mal unpolitisch-albern, mal zynisch-gesellschaftskritisch. Dass der Begriff von einem Biologen stammt, hat aber nichts mit Katzenbildern zu ...„Reden und reden lassen“: Teresa Reichl über Sprachwandel
[15.09.2026, 16:00] Die Debatte um Sprachverfall ist uralt.Habe nicht kommen wollen – Ersatzinfinitiv oder besonderes Partizip?
[10.09.2026, 16:58] Frage Ich habe eine Frage bezüglich des Ersatzinfinitivs/Partizips II. Bei den Modalverben und einigen anderen Verben (heißen, hören, sehen, lehren, lernen) wird bei zusammengesetzten Zeiten statt des Partizips II der sogenannte „Ersatzinfinitiv“ verwendet. Ich habe nicht kommen wollen [statt gewollt]. Im Online-Duden ist bei diesen Wörtern die Form, die man Ersatzinfinitiv nennen kann, jedoch in … „Habe nicht kommen wollen – Ersatzinfinitiv oder besonderes Partizip?“ weiterlesenSuchsel: Wörter aus der Linguistik
[10.09.2026, 09:00] Im Sprachdienst 4–5/2026 haben wir ein sogenantes Suchsel für Sie. Die Preisaufgabe: Suchen Sie die fünf versteckten Begriffe aus der Linguistik.Schriftgrad
[10.09.2026, 09:00] Wenn wir heutzutage unser Schreibprogramm auf dem Computer öffnen, ist in der Regel nicht nur eine Standardschrift voreingestellt, sondern auch eine Standard-Schriftgröße. Wer nun die Schriftart ändert, nicht aber die Schriftgröße, stellt schnell fest: Unterschiedliche Schriften scheinen trotz der gleichen Schriftgröße unterschiedlich groß zu sein. Das wirft die Frage auf, der wir uns im Folgenden widmen: Wie wird Schriftgröße – auch Schriftgrad genannt – eigentlich definiert?Das 125-jährige Jubiläum vs. das 125ste Jubiläum
[10.09.2026, 09:00] [F] Soeben habe ich im Fernsehen wieder einmal die Phrase das 125-jährige Jubiläum gehört. Ich halte das für falsch, denn das Jubiläum ist doch nicht 125 Jahre alt. Müsste es nicht heißen: das 125ste Jubiläum? [A] Das ist tatsächlich eine spannende Frage, denn Ihre Annahme stimmt. In den meisten Fällen ist das wohl nicht die intendierte Aussage.
Diese Nachrichten stammen den aktuellen Meldungen der Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS), den Blogs Engelbart-Galaxis, "Fragen Sie Dr. Bopp!", Germanistik im Beruf, lexikographieblog und Sprachlog sowie den Podcast-Reihen Sozusagen und Tiemanns Wortgeflecht.
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Nachrichten aus der Literatur(wissenschaft)
Monika Maron sucht in ihrem neuen Roman nach dem Sinn des Lebens: Was, wenn alles nur Zufall ist?
[23.09.2026, 05:30] Die grosse Stilistin erzählt in «Vier Minuten» von einer Berliner Journalistin, die nach einem Herzstillstand beginnt, ihr bisheriges Leben infrage zu stellen – und zwischen DDR-Erinnerungen, alten Lieben und metaphysischen Fragen in ein «Hamsterrad der Sinnsuche» gerät.Zwischen Wahrheit, Lüge und Kompromiss: „Was wir von ihr wissen“
[22.09.2026, 20:20] Rebecca Fallons Romandebüt „Was wir von ihr wissen“ ist eine Meditation über Wahrheit, die Lügen, die wir uns in Familien erzählen – und alles, was dazwischen liegt. Worteweberin Annika ist der Geschichte in die USA gefolgt....Ein Stück Scheiße aus Berlin
[22.09.2026, 19:49] Ein junger Mann mit dem bezeichnenden Vornamen Jihad klagt im Berliner „Tagesspiegel“ darüber, dass er nicht wählen darf. Im nächsten Bild sehen wir Jihad, der sich in diesem Kontext anders nennt, als man ihn nach seinem Namen fragt, wie er ...Jaroslav Rudiš: „Wo die Toten sprechen“ – Skurrile Reise zu europäischen Friedhöfen
[22.09.2026, 18:17] Tote sprechen, Bücher werden gefressen, Kreuzspinnen pilgern zu einem SS-Grab: Jaroslav Rudiš verwebt in „Wo die Toten sprechen“ Fantastik, Geschichte und europäisches Kulturerbe zu einem wilden Roadtrip.Von Ralph GerstenbergFemale Rage – Der Zorn der Frauen – weshalb literarische Rachefantasien boomen
[22.09.2026, 17:43] Wie die «Female Rage» wütender Frauenfiguren als Ventil im Kampf gegen das Patriarchat dient.Shida Bazyar: „Heimat ist ein völlig leerer Begriff für mich“
[22.09.2026, 16:10] Shida Bazyar erhält für "Die Lücken" den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Der Roman erzählt von postmigrantischen Realitäten in der deutschen Nachkriegszeit. Als Tochter iranischer Eltern kann sie freier über die Nazivergangenheit schreiben, sagt sie....Die stille Schönheit des europäischen Films. „Drei Farben: Blau“.
[22.09.2026, 14:00] Nachdem unsere Bibliothek sie schon länger nicht mehr hatte, habe ich mir endlich einmal Krzysztof Kieślowskis berühmte Drei-Farben-Trilogie auf DVD zugelegt. Berühmt, ja, aber ich fürchte doch nur noch relativ selten gesehen. Das legt schon der Wikipedia-Artikel zu “Blau” nahe, ...BÜCHERSCHAU DES TAGES: Preiswürdige Wundertüte
[22.09.2026, 14:00] Die FAZ schwelgt in John Horne Burns einzigem Roman, der die Begegnungen zwischen US-Soldaten und Italienern in Neapel gegen Ende des Zweiten Weltkriegs schildert. Die FR freut sich, dass Johann Peter Hebels neu herausgegebene Kalendergeschichten auch heute noch Hoffnung stiften. ...Solschenizyns Schwiegermutter
[22.09.2026, 11:25] In ihrem Erzählungsband “Mischka” begleitet Barbara Honigmann starke Frauen und hilflose Männer durch ein Jahrhundert ohne WürdeRezension von Christian Mariotte zuBarbara Honigmann: Mischka. drei PorträtsHanser Berlin, Berlin 2026Eine zufällige Bekanntschaft in den frühen Morgenstunden
[22.09.2026, 11:12] In „Drei Zimmer in Manhattan“ stellt sich Georges Simenon die Frage, ob daraus eine Liebesbeziehung entstehen kannRezension von Mechthild Hesse zuGeorges Simenon: Drei Zimmer in ManhattanKampa Verlag, Zürich 2026
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