Bibliotheken und Institute überregional

  • Das Sondersammelgebiet "Musikwissenschaft" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wird innerhalb der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek München gepflegt.
    Hinsichtlich des Umfangs und der Qualität ihrer historischen Bestände wie des gegenwärtigen breiten Erwerbungsprofils zählt die Musikabteilung international zu den führenden Einrichtungen ihres Faches. In ihren Magazinen befinden sich derzeit rund 248.000 Notendrucke (Musica practica), über 29.000 Musikhandschriften, 59.000 Tonträger und etwa 110.000 Druckschriften über Musik. Die Musikabteilung ist zuständig für die Weiterführung, Pflege, Erschließung und für die Benutzung dieser Bestände.
  • Das Sondersammelgebiet "Theaterwissenschaft" und "Film" wird von der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main betreut.
    Zu diesen Bereichen hat die Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main seit den fünfziger Jahren umfangreiche spezielle Bestände aufgebaut, die durch gezielten Antiquaria-Kauf auch retrospektiv weit zurückreichen. Sie verfügt damit über eine der größten Sammlungen in deutschen Bibliotheken zu diesen Themen. Beide Bereiche werden kontinuierlich fortgeführt.

Internet-Portale

  • Virtuelle Fachbibliothek Musikwissenschaft (ViFaMusik)
    ViFaMusik, das zentrale Informationsportal für Musik und Musikwissenschaft, bietet Ihnen einen umfassenden und schnellen Zugang zu wissenschaftlicher Recherche sowie zu einem reichhaltigen Angebot an Fachinformationen und Internetressourcen. Mit einer einzigen Suchanfrage recherchieren Sie gleichzeitig in einer Vielzahl von Nachweisinstrumenten und Datenbanken, die neben bibliographischen Daten auch Angaben zu Wissenschaftlern und Forschungsprojekten sowie zu aktuellen Terminen umfassen. Derzeit steht die ViFa Musik als Prototyp zur Verfügung.
  • Die Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek - Musikwissenschaft
  • Virtual Library Music, Universität Karlsruhe
  • Internet Resources for Music Scholars
    Ein Service der Eda Kuhn Loeb Music Library, Harvard University.

Organisationen, Gesellschaften, Verbände

  • Deutscher Musikrat
    Der Deutsche Musikrat wurde 1953 in Bonn als Deutsche Sektion des Internationalen Musikrates gegründet und als Nationalkomitee der Bundesrepublik Deutschland in den Internationalen Musikrat, eine "non-governmental organization" der UNESCO, aufgenommen. Als Dachverband für die Musikorganisationen in der Bundesrepublik Deutschland wird er aus 89 länderübergreifenden Musikverbänden und den 16 Landesmusikräten sowie Persönlichkeiten des deutschen Musiklebens gebildet. Der Deutsche Musikrat will als Dachverband für alle Bereiche der Musik auf die öffentliche Meinung, die Erziehung und die Gesetzgebung einwirken, um der Musik die ihrer gesellschaftlichen Bedeutung entsprechende Stellung zu sichern und Beiträge für die Weiterentwicklung der Musikkultur zu leisten. Der Deutsche Musikrat dient der Koordination der Initiativen im musikpolitischen Bereich und arbeitet für die Lösung seiner Aufgaben mit dem Bund, den Ländern und den kommunalen Körperschaften sowie mit anderen Institutionen zusammen.
  • Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ)
    Seit 1997 wird beim Deutschen Musikrat in Bonn ein Informationszentrum über das Musikleben in Deutschland aufgebaut. Das "Deutsche Musikinformationszentrum" (MIZ) hat die Aufgabe, Informationen über das Musikleben auf allen Gebieten und in allen stilistischen Bereichen zur Verfügung zu stellen. Über das Musikleben der europäischen und außereuropäischen Länder sollen ausgewählte Basisinformationen vermittelt werden. Das Musikinformationszentrum wendet sich an alle, die an Musik und am Musikleben interessiert sind, an Privatpersonen und Fachkreise ebenso wie an Organisationen und Institutionen.
  • GEMA
    Die GEMA ist die deutsche "Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte". Als staatlich anerkannte Treuhänderin verwaltet sie die Nutzungsrechte der Musikschaffenden.
  • American Musicological Society
    "The American Musicological Society was founded in 1934 as a non-profit organization to advance "research in the various fields of music as a branch of learning and scholarship." In 1951 the Society became a constituent member of the American Council of Learned Societies. At present, 3,000 individual members and 1,250 institutional subscribers from forty nations are on the rolls of the Society."
  • Répertoire International des Sources Musicales (RISM)
    "Das Internationale Quellenlexikon der Musik - Répertoire International des Sources Musicales (RISM) - ist ein länderübergreifendes, gemeinnützig orientiertes Unternehmen mit dem Ziel, die weltweit überlieferten Quellen zur Musik umfassend zu dokumentieren. Die erfassten musikalischen Quellen sind handschriftliche oder gedruckte Noten, Schriften über Musik und Textbücher. Sie werden in Bibliotheken, Archiven, Klöstern, Schulen und Privatsammlungen aufbewahrt. Die 1952 in Paris gegründete Organisation ist das größte und einzige global operierende Unternehmen zur Dokumentation schriftlicher musikalischer Quellen."

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