Nachlass Lene Bertelsmann

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Zur Person

* 20. Mai 1903 in Hochstein/Pfalz
† 28. Juni 1981 in Bielefeld

Nach Abschluss des Gymnasiums und einer anschließenden kaufmännischen Lehre arbeitete Lene Bertelsmann als Kommunalangestellte in Bielefeld.

Ihr schriftstellerisches Schaffen beinhaltet im Wesentlichen Westfalen, seine Menschen und Geschichte, aber auch allgemein Menschliches; die ihren Wohnort (Schloß Holte-Stukenbrock) umgebende Senne spielt wegen ihrer herben Schönheit und melancholisch anmutenden Landschaft immer wieder eine Rolle.

Lene Bertelsmanns Erzählung „Die Möller von Möllenbeck“ von 1934 geriet als Prototyp für die Darstellung heroisierender Frauengestalten im Sinne der NS-Ideologie in die Kritik.

Zum Nachlass

Der Nachlass Bertelsmann umfasst 13 Kapseln, die u.a. folgende Dokumente enthalten:

  • Werkmanuskripte von Romanen, Erzählungen und Gedichten
  • Zeitungsartikel von Lene Bertelsmann, über sie und Rezensionen ihrer Werke
  • Korrespondenzen, die Privates aber auch Geschäftspost enthalten
  • Lebensdokumente

Der Nachlass ist durch eine Findliste erschlossen.