Historische Bibliothek der Propstei St. Petrus und Andreas in brilon

Geschichte und Bestand

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Der Bestand in der Propsteibibliothek Brilon zeichnet sich durch ein breites Spektrum der darin vorhandenen Literatur aus. Etwa die Hälfte des Bestandes bilden theologische Titel, daneben gibt es zahlreiche juristische Werke und einen großen Bereich stellt die Schöne Literatur dar. Daneben enthält der Bestand Titel zu den Naturwissenschaften, zur Philosophie, zur Geschichte und zur Geographie.

Besonders interessant sind die Hinweise auf Vorbesitzer der Werke.
Westfälische Klöster und Einzelpersonen sind als Vorbesitzer nachweisbar: So finden sich handschriftliche Eintragungen folgender Provenienz: Johann Mathias Selman (Pastor in Bödefeld); pro canonicis regularibus in Bodiken; Heinrich Jakob Schnurbusch (Hallenberg).

Einer der bekanntesten Vorbesitzer jedoch ist Johann Jodokus Albert Brandenburg (1720 bis 1792), Vikar an St. Mathäus in Brilon, der neben seiner Tätigkeit als Geistlicher auch lateinische Gedichte verfasste.

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Recherche

Die bisher bearbeiteten Bände dieser Bibliothek sind in einem Online-Katalog recherchierbar.

 

Sie können auf der Einstiegsseite direkt ein Suchwort, z.B. augustinus, eingeben oder Sie wählen die "Erweiterte Suche". Dort sind u.a. auch die systematischen Signaturen recherchierbar.

Wenn Sie wissen möchten, zu welchen Wissensgebieten Literatur in der Propsteibibliothek Brilon vorhanden ist, gibt Ihnen die Systematik einen Überblick.

Publikationen

  • Feldmann, Reinhard: Ein gefährdetes Kleinod: Die historische Bibliothek der Propstei St. Petrus und Andreas zu Brilon. In: Briloner Heimatbuch 7 (2001), S. 53-63
    zum Volltext
  • Franz-Josef Bange: Über die Historische Bibliothek der Propstei St. Petrus und Andreas in Brilon.
    zum Volltext

Bestandserhaltung

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Das alte Buch ist ein gefährdetes Kulturgut. Zahlreiche Drucke in den historischen Bibliotheken, sind bedroht, denn viele der älteren, wertvollen Bücher haben in den letzten Jahrhunderten stark gelitten - aus Mangel an finanziellen Möglichkeiten zu ihrer Rettung und oftmals auch aus Ignoranz gegenüber unserem kulturellen Erbe. Dringend erforderliche Restaurierungsmaßnahmen wurden an den älteren und wertvollen Drucken der Propsteigemeinde eingeleitet.

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