Fach-Institutionen

Bibliotheken

in Münster

überregional

international

Organisationen, Gesellschaften, Verbände

im deutschsprachigen Raum

  • Deutscher Anglisten-Verband
    Der Deutsche Anglistenverband fördert die anglistische Forschung und Lehre an den deutschen Hochschulen. 
    Auf den Anglistentagen werden aktuelle Forschungsthemen vorgestellt, Preise für hervorragende Dissertationen fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs, und z.B. über das jährliche "Forum" und einen Journalistenpreis werden die Belange der Anglistik nach außen hin vertreten.
  • Arbeitskreis Deutsche England-Forschung (ADEF)
    Der ADEF ist eine Vereinigung von Historikern und Politikwissenschaftlern, die über Großbritannien, das Empire und das Commonwealth lehren und forschen. Auch Studierende und DoktorandInnen sind willkommen.
    Der Arbeitskreis hält regelmäßig Jahrestagungen mit einem Konferenz- und einem Workshop-Teil ab, gibt eine eigene Schriftenreihe heraus und verleiht einen Dissertationspreis.
  • Deutsche Gesellschaft für Amerika-Studien e.V.  (DGfA)
    Das Ziel der DGfA lautet: "to support American Studies in Germany on an academic basis and to contribute to the consolidation of academic and cultural relations between Germany and the United States”.
    Die Gesellschaft organisiert eine jährliche Konferenz mit Vorträgen und Workshops, arbeit zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Stipendien mit der 
    Fulbright-Kommission zusammen und unterhält ein Postgraduate Forum. Zudem gibt sie eine Zeitschrift und ein Mitteilungsblatt heraus. 

international

  • European Society for the Study of English (ESSE)
    Die 1990 in Rom gegründeten ESSE ist eine Dachorganisation für nationale anglistische Verbände. Die Gesellschaft will Lehre und Forschung der englischen Sprache, Literatur und Kultur europaweit unterstützen.
  • European Association for American Studies (EAAS)
    Auch die EAAS ist ein Zusammenschluss nationaler Gesellschaften. Sie wurde 1994 in Salzburg eingerichtet und hat zum Ziel, europäische Amerika-Forscher unterneinander zu vernetzen und damit den wissenschaftlichen Austausch zu fördern.
  • American Studies Association (ASA)
    Das Mission Statement dieser 1951 gegründeten Gesellschaft lautet: "The ASA promotes meaningful dialogue about the U.S., throughout the U.S.and across the globe. Our purpose is to support scholars and scholarship committed to original research, innovative and effective teaching, critical thinking, and public discussion and debate. We are a network of scholars, teachers, writers, administrators and activists from around the world who hold in common the desire to view US history and culture from multiple perspectives." Die ASA gibt die Zeitschrift "American Quarterly" heraus und richtet regelmäßig Kongresse aus.
  • Modern Language Association (MLA)
    Die MLA, die es seit 1883 gibt, ist der wichtigste Berufsverband der USA für Sprach- und Literaturwissenschaftler. Ihre rund 25.000 Mitglieder beschäftigen sich wissenschaftlich mit der englischen und anderen Sprachen und Literaturen. 
    Bekannt ist die MLA vor allem durch die Herausgabe der MLA International Bibliography und das MLA Style Manual.
  • International Society for the Linguistics of English (ISLE) 
    "To promote the study of English Language", unter diesem Motto will die ISLE Wissenchaftler aus aller Welt zusammenbringen. Sie ist aus einer Tagung 2008 in Freiburg hervorgegangen.
  • American Literature Association (ALA)
    In der ALA haben sich 1989 mehrere literarische Gesellschaften zusammengeschlossen, die sich der Erforschung amerikanischer Autoren verschrieben haben. Die Hauptaktivität dieser Dachorganisation ist die Ausrichtung einer jährlichen Tagung.

Überblick verschaffen

Fach-Systematiken

Um einen Überblick über die Anglistik und die Amerikanistik zu erhalten, bietet sich ein Blick in eine Systematik an.

  • Regensburger Verbundklassifikation: Anglistik & Amerikanistik (H) 
    Die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) ist eine Systematik zur Erschließung von Bibliotheksbeständen, die sich als Klassifikationssystem an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland und auch im Ausland etabliert hat.
    Die Systematik H deckt die Bereiche Anglistik und Amerikanistik ab.
  • DDC: 420, 810 & 820
    Die Dewey-Dezimalklassifikation (Dewey Decimal Classification, DDC) ist die international verbreitetste Klassifikation zur inhaltlichen Erschließung von Bibliotheksbeständen.
    Für die Anglistik sind vor allem die beiden Gruppen 420 „Englisch, Altenglisch“, 810 „  Amerikanische Literatur in Englisch“ sowie 820 „Englische, altenglische Literaturen“ interessant.
  • Systematiken des Lesesaals und des Lehrbuch-Magazins der ULB Münster für Anglistik
    Die Bestände des Lesesaals und der Lehrbuchsammlung der ULB Münster sind nach Fachgebieten aufgestellt. In der Online-Fassung der dafür verwendeten Systematik können Sie komfortabel navigieren und nach beliebigen Begriffen suchen. 
    Die Klasse für Anglistik lautet "ANG".
  • Bibliographie linguistischer Literatur
    Die Systematik der BLL, einer umfangreichen Bibliographie zur Allgemeinen Linguistik, Anglistik, Germanistik und anderen Sprachen, gibt einen guten Überblick über sprachwissenschaftliche Themenbereiche.

Fach-Portale

allgemein

  • Library of Anglo-American Culture & History
    Diese virtuelle Fachbibliothek zur Sprache und Literatur, Geschichte und Politik des angloamerikanischen Kulturraums bietet Ihnen verschiedene Recherche- und Informationsmöglichkeiten.
    Die Metasuchmaschine umfasst den Katalog der SUB Göttingen (die als Sondersammelgebietsb- bzw. Fachinformationsdienst-Bbliothek die virtuelle Fachbibliothek betreut) sowie Aufsatzdatenbanken und Fachkataloge zu Websites und zu digitalen Volltexten.
    Unter Neuerwerbungen können Sie sich regelmäßig über von der SUB Göttingen neu erworbene Bücher informieren und so auf dem Laufenden bleiben, was an Literatur für Ihr Fach erscheint.
    Falls Sie auf der Suche nach Büchern oder Datenbanken sind, die an keiner deutschen Bibliothek vorhanden bzw. die nicht über die herkömmlichen Lieferdienste wie Fernleihe oder subito bestellbar sind, können Sie sie den FID-Bibliotheken zur Erwerbung vorschlagen.
    Die Library of Anglo-American Culture & History wird betrieben von der SUB Göttingen in Zusammenarbeit mt der Bibliothek des John F. Kennedy-Instituts der FU Berlin.

thematisch

  • Words in English
    Eine Seite für „those who want to learn more about this fascinating language – its history as a language, the origins of its words, and its current modern characteristics“.
  • Portal „Literature“ des British Council
    Der British Council, eine gemeinnützige britische Einrichtung zur Förderung internationaler Beziehungen, hat für den Dialog zu Ideen und Innovationen aus Großbritannien ein Portal zum Thema "Literatur" eingerichtet. In Zusammenarbeit mit Autoren werden zahlreiche Projekte und Ideen umgesetzt.
    Es gibt auch einen Twitter-Account zum Portal: @LitBritish.
  • London Review of Books
    Ziel der Online-Ausgabe der London Review of Books: "a great place to browse for those who love to read, and particularly for those persons looking for trenchant reviews of recently released books“.
  • Internet Shakespeare Editions 
    Dieses Portal der kanadischen University of Victoria bietet wissenschaftlich editierte und mit vielen textkritischen und rezeptionshistorischen Informationen versehene Ausgaben der Werke von William Shakespeare, die durchsuchbar und zitierfähig sind. Ergänzend gibt es weiterführende Informationen.
  • Victorian WebPostcolonial Web
    Auf diesen Seiten des amerikanischen Anglisten George Landow finden Sie für erste Erkundungen Überblicke über Autoren, Themen, kulturelle Kontexte und weiteres mehr zur viktorianischen und zur postkolonialen Literatur.

Wikis

Neben dem wohl bekanntesten Wiki, der Wikipedia, gibt es auch einige Wiki-Projekte mit anglistischem Schwerpunkt.

Linksammlungen

  • Voice of the Shuttle: Literature in English
    Diese umfangreiche geisteswissenschaftliche Linksammlung für Forschung und Lehre enthält Links zu Online-Zeitschriften, Glossaren, Textarchiven, Stellenangeboten, Online-Kursen, Konferenzankündigungen u.a.m.
  • Anglistik-Linksammlung der ULB Düsseldorf
    Die Düsseldorfer Kollegen haben zahlreiche Links zu Themen wie "Zeitungen, Zeitschriften, News", Landeskunde, American Studies, New English Literatures u.a.m. zusammengestellt.

Recherche-Tools & -Tutorials

Literatur zur Anglistik recherchieren

  • Library of Anglo-American Culture & History 
    Über die Virtuelle Fachbibliothek können Sie mit einer Suchanfrage parallel in mehreren Bibliothekskatalogen, Fachbibliographien und in zwei stetig wachsenden Sammlungen wissenschaftlich relevanter und kommentierter Internetquellen zum angloamerikanischen Kulturraum recherchieren.
  • BASE  & OAIster
    BASE ist eine der weltweit größten Suchmaschinen speziell für im Sinne des Open Access frei zugängliche wissenschaftliche Dokumente im Internet. Neben den Veröffentlichungen auf fachlich qualifizierten Dokumentenservern werden auch ausgewählte Webquellen durchsucht. Betreiber der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld. Im umfangreichen Datenpool von BASE finden sich auch zahlreiche Anglistik-relevante Dokumente und Quellen.
    OAIster ist eine ähnliche Suchmaschine für Open-Access-Inhalte der University of Michigan. 
  • Dandelon 
    Dandelon ist eine Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur. Die bibliographischen Daten, die für diese Suchmaschine indexiert wurden, wurden ergänzt um digitalisierte Inhaltsverzeichnisse und mit Hilfe linguistischer Verfahren erschlossen. Bei der Suche kommen zudem semantische Netze und Fachthesauri mit Synonymen, Unterbegriffen und Übersetzungen in mehreren Sprachen zum Einsatz. 
    In Dandelon, das von einer Informationsmanagement-Firma und einer Gruppe von Bibliotheken aus fünf Ländern betrieben wird, finden sich auch anglistische Veröffentlichungen.

Informationen zu Bibliographien und Datenbanken zur Anglistik finden Sie auf der Seite Literatur für Ihr Fach.

Nachschlagewerke zur Anglistik

  • Oxford Dictionary of National Biography (ODNB) 
    Das ODNB ist ein Lexikon zu AutorInnen, aber auch anderen bedeutenden BritInnen: MonarchInnen, PolitikerInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen aller Disziplinen.
  • Kindlers Literatur-Lexikon
    Umfassendes, traditionsreiches Weltliteratur-Werklexikon zu den bedeutendsten Werken aus Belletristik und Sachliteratur in allen Literatursprachen. „Der Kindler“ in der dritten Auflage umfasst über 21.500 Beiträge zu den wichtigsten Werken, die die Kulturgeschichte nachhaltig geprägt haben, von den ersten schriftlichen Zeugnissen der Menschheit bis zur Gegenwart: rund 13.000 Werke von circa 8.000 Autoren sowie rund 500 anonyme Werke und 150 Stoffe. 
  • Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur (KLfG)
    Logo KlfgDas KLfG stellt Leben und Werk herausragender zeitgenössischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller der Weltliteratur vor, die die Literatur ihres Sprach- und Kulturraums prägen. Es sind Beiträge zu über 600 Autorinnen und Autoren enthalten.
  • Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (HSK)
    Diese Handbuch-Reihe stellt den Stand der Forschung zu zahlreichen sprach- und kommunikationswissenschaftlichen Themengebieten umfassend dar. 
    Die ULB Münster hat alle Bände in elektronischer Fassung lizenziert; bei Bedarf finden Sie viele Bände aber auch noch in gedruckter Form

Wörterbücher

  • Oxford English Dictionary (OED)
    Das OED bietet nicht nur eine vollständige Sammlung des englischen Wortschatzes, sondern es dokumentiert auch seine historische Entwicklung seit dem Mittelalter bis heute. 
    Das Wörterbuch gibt zu jedem Lemma Definitionen, Angaben zur Aussprache, etymologische Informationen sowie ausführliche Belege der Verwendung des betreffenden Wortes in der Literatur und in den Medien.
    Neben eine Suche bietet das OED auch thematischen Suche in sogenannten categories oder im Thesaurus, und mit der timeline lässt sich ermitteln, wann ein Wort zum ersten Mal in der englischen Sprache belegt wurde.
  • Langenscheidt Muret-Sanders Großwörterbuch Englisch
    In diesem Wörterbuch finden sich rund 410.000 Einträge mit rund 770.000 Übersetzungen. Es werden alle Fachgebiete und alle Stilebenen der Alltagssprache abgedeckt, zu denen regionale sprachliche Besonderheiten, Phraseologie, Idiomatik, umfangreiche Angaben zu Aussprache, Übersetzung, Grammatik und Sprachebenen und viele Anwendungsbeispiele gegeben werden.
  • PONS Online-Wörterbuch
    Beim Online-Wörterbuch des PONS-Verlages gibt es natürlich auch das Sprachenpaar Deutsch/Englisch.
    Man kann das Wörterbuch auch über eine App nutzen.
  • LEO deutsch-englisch
    LEO (die Abkürzung steht für "Link Everything Online") gehört mit rund 816.000 Einträgen zu den umfangsreichsten  Deutsch-Englisch-Wörterbüchern. Allerdings steht keine Fachredaktion dahinter, sondern die Benutzer können selbst mitarbeiten. Daher sind die Einträge – ähnlich wie die der Wikipedia – nicht zu 100% korrekt, aber doch zu einem sehr hohen Prozentsatz.
    Zur schnellen und bequemen Suche gibt es verschiedene Apps und Browser-Tools.
  • WordNet
    Das WordNet, entwickelt an der Princeton University, ist eine große lexikalische Datenbank der englischen Sprache.
    Die Einträge werden zu sogenannten kognitiven Synonymen gruppiert, die wiederum über konzeptuel-semantische und lexikalische Relationen miteinander verbunden sind. Daraus ergibt sich ein komplexes Netz von in Beziehung stehenden Wörtern und Konzepten – und ein Tool z.B. für die Computerlinguistik bzw. die linguistische Datenverarbeitung.

Weitere Wörterbücher finden Sie z.B. im Wörterbuch-Portal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, bei Lexilogos, bei dict.com und im dictionaryportal, im Alpha Dictionary Language Directory, bei der Wikipedia oder bei Wikisource.

Digital Humanities

Die Digital Humanities oder auch eHumanities, „digitale Geisteswissenschaften“, umfassen die Anwendung computergestützter Verfahren und die systematische Verwendung digitaler Ressourcen in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Es handelt sich um ein interdisziplinär ausgerichtetes Fach, dessen Vertreter:innen sowohl in den Geistes- und Kulturwissenschaften ausgebildet wurden als auch mit Konzepten, Verfahren und Standards der Informatik vertraut sind.
Typische Arbeits- und Forschungsfelder sind z.B. Korpuslinguistik, digitale Editionen, quantitative Textanalyse, Suchverfahren, Text Mining und Sprachverarbeitung, Visualisierung komplexer Datenstrukturen oder die Theorie digitaler Medien und die Langzeitarchivierung.

Für die Sprach- und Literaturwissenschaften sind z.B. die folgenden Einrichtungen und Projekte interessant:

  • Center for Digital Humanities (CDH) an der WWU Münster
    Das CDH ist ein Interessenverbund von Wissenschaftler:innen verschiedener Fachbereiche der WWU, die im Bereich DH arbeiten. Das Center will z.B. die zahlreichen DH-Projekte an der Universität vernetzen.
    Der Arbeitskreis Digital Humanities als eine Komponente des CDH will diejenigen miteinander in Kontakt bringen, die sich an der WWU für digitale Entwicklungen in den Geisteswissenschaften interessieren: Der Kreis trifft sich einmal pro Monat, um sich über neuere Entwicklungen auszutauschen, Projekte vorzustellen und aktuelle Fragen der DH zu diskutieren. Studierende sind ebenso willkommen wie Wissenschaftler:innen aller Ebenen!
    Das CDH wird u.a. durch den Servicepunkt Digital Humanities der ULB unterstützt.
  • Zentrum für Textedition und Kommentierung (ZeTeK) an der WWU Münster
    Das Zentrum wurde von einer Gruppe von Philosophen, Historikern, Philologen und Theologen der Uni Münster gegründet. Zu seinen wesentlichen Zielen gehört es, Texte in alten bzw. seltenen fremden Sprachen einer wissenschaftlichen Nutzung zur Verfügung zu stellen und diese Grundlagenarbeit über den Universitätsbetrieb hinaus bekannt zu machen.
  • Cologne Center for eHumanities (CCeH) Köln
    Das CCeH, gegründet 2009, ist ein Lehr- und Forschungszentrum der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, in dem sich Wissenschaftler:innen, die sich für den Einsatz von digitalen Methoden und Technologien in der Forschung und der Lehre in den Geisteswissenschaften interessieren, zusammengeschlossen haben.
    Das CCeH, das sich mittlerweile zu einem international anerkannten DH-Kompetenzzentrum entwickelt hat, ist es an einer Vielzahl von interdisziplinären Forschungskooperationen und -projekten beteiligt, und es und nimmt die Aufgabe einer Koordinierungsstelle DH für die Nordrhein-westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste wahr. Aus dem allgemeinen Ziel der Förderung der Digital Humanities an der Universität zu Köln und darüber hinaus ergeben sich verschiedene Teilaufgaben und Dienstangebote des CCeH.
  • Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE)
    Das 2006 gegründete IDE ist ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftler:innen aus dem Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften, die sich besonders mit der Anwendung von digitalen Methoden auf historische Dokumente beschäftigen.
    Das Institut gibt eine Schriftenreihe, eine Rezensionszeitschrift und verschiedene Informationsschriften heraus, berät Projekte und Institutionen und organisiert Tagungen und Expertentreffen sowie Kurse zur Vermittlung von Kompetenzen z.B. in der Erstellung digitaler Editionen.
    Das IDE ist Teil des CCeH in Köln.
  • DHd-Blog „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“
    Dieses Blog wurde initiert von den Forschungsverbünden TextGrid und DARIAH-DE sowie vom Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte.
    Die Beiträge aus unterschiedlichen fachlichen Zusammenhängen und Perspektiven stellen aktuelle Themen, Projekte, Forschungsfragen, Tools und Dienste vor. Ziel des Blogs ist dabei nicht nur, über aktuelle Entwicklungen in den Digital Humanities zu informieren, sondern auch, den Meinungsaustausch und die Beurteilung möglicher Trends und Perspektiven anzuregen.
  • Zeitschrift für Digital Humanities
    Die ZfDH ist ein geisteswissenschaftliches Open-Access-Journal für Themen und Diskussionen aus dem Bereich der Digital Humanities.
    In der Wikipedia finden Sie eine Liste weiterer Zeitschriften.
  • forTEXT: Literatur digital erforschen
    Das forTEXT-Team an der Uni Hamburg erarbeitet Methodenbeschreibungen, Textsammlungen und Tools für "DH-Einsteiger:innen" z.B. von der Digitalisierung über die digitale Annotation bis zur digital unterstützten Interpretation und Visualisierung von Literatur. Dazu werden Materialien zum Selbstlernen und zum Lehren der digitalen Textanalysemethoden an Uni und Schule entwickelt.
  • Digital Humanities Awards
    Über die prämierten Projekte erhalten Sie einen guten Überblick über die verschiedenen Facetten von Digital Humanities.
  • Textgrid
    Ein Forschungsverbund mit dem Ziel, den Zugang und den Austausch von Informationen in den Geistes- und Kulturwissenschaften mit Hilfe moderner Informationstechnologie zu unterstützen.
  • DARIAH-DE
    DARIAH-DE, der deutsche Beitrag der europaweit agierenden Forschungsinfrastruktur „DARIAH-EU – Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities“, unterstützt und erweitert die Nutzung digitaler Methoden in den Geisteswissenschaften. Das Projekt aus 16 Kooperationspartnern (Universitäten, Rechenzentren, fachspezifische Einrichtungen, Bibliotheken) baut zu diesem Zweck eine Forschungsinfrastruktur für Werkzeuge und Forschungsdaten auf und entwickelt Materialien für Lehre und Weiterbildung im Bereich Digital Humanities.
  • Clarin-D Tübingen
    Clarin-D ist eine digitale Forschungsinfrastruktur für Sprachressourcen in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Ziel, den Fachdisziplinen linguistische Daten, Werkzeuge und Dienste integriert, interoperabel und skalierbar bereitzustellen. Die Zentren befinden sich in Hamburg, Berlin, Leipzig, Saarbrücken, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, München und Nijmegen.
    Zu den Angeboten gehören z.B. das GermaNet (ein lexikalisch-semantisches Wortnetz des Deutschen), WebLicht (eine Service-orientierte Architektur zur Erstellung annotierter Textcorpora) oder das Projekt Deutscher Wortschatz zur Dokumentation des Gebrauchs der deutschen Sprache.
  • Studiengänge „Digital Humanities“ der Universität Würzburg
    Der Studiengang wird vom Lehrstuhl für Neuere Literatur und Computerphilologie angeboten, der zum Institut für deutsche Philologie gehört. Zu den Studieninhalten gehören z.B. die Text- und Bildanalyse, moderne Textkodierungsverfahren, Einführung in die Informatik, Digitalisierung, Bearbeitung und Verwaltung multimedialer Objekte (Bilder, Audiodateien, Filme) oder Strukturen und Arbeitsprozesse digitaler Bibliotheken und Informationssysteme.
  • TAPoR
    In TAPoR ("Text Analysis Portal for Research") werden Tools für das Text-Retrieval und die Text-Analyse gesammelt.

Auf dem Laufenden bleiben

Es gibt neben den „klassischen“ Web-Quellen mittlerweile auch zahlreiche Angebote aus dem Web 2.0 bzw. den Social Media, die für die Anglistik interessant sind.
Zum Abonnieren neuester Nachrichten/Blogeinträge/Links/usw. empfiehlt es sich, RSS-Feeds zu nutzen. Informationen dazu finden Sie z.B. auf dieser Seite der ULB Münster oder in dieser Präsentation.

Literatur gedruckt & digital

Die ULB informiert, wie viele andere Bibliotheken, über Bücher und andere Medien, die in letzter Zeit für die Bibliothek angeschafft wurden. Verlage informieren über neue Artikel in ihren Zeitschriften, und auch Dokumentenserver bieten z.B. über RSS-Feeds Informationen über neue Veröffentlichungen.

Bibliotheks-Neuerwerbungen

  • ULB Münster: Neuerwerbungen für die Anglistik
  • SUB Göttingen: Neuerwerbungen für die Anglistik und Amerikanistik
    An der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen wird der Fachinformationsdienst „Anglo-American Culture“ betreut. Daher verfügt diese Bibliothek über einen sehr großen Bestand anglistischer und amerikanistischer Fachliteratur. Sie können sich die Neuerwerbungen als monatliche Listen ausgeben lassen oder sich einen RSS-Feed zu den für Sie interessanten Themengebieten zusammenstellen.

aktuelle Zeitschriftenartikel

  • Inhaltsverzeichnisse über die EZB per RSS
    Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) bietet bei einer Vielzahl von Zeitschriften einen Newsfeed an, der Informationen zu aktuellen Inhaltsverzeichnissen von Zeitschriften liefert. Diese Newsfeeds können per RSS abonniert werden.
    Sofern dieser Dienst bei einem Zeitschriftentitel angeboten wird, findet man den Link auf der Zeitschriften-Detailseite in der Zeile "Aktuelle Artikel", wie z.B. bei der Zeitschrift „Anglia“.
    Dieser Service wird unterstützt von JournalTOCs.
  • JournalTOCs
    Der Service „JournalTOCs“ der Heriot Watt University in Edinburgh stellt die nach eigenen Angaben größte Sammlung von Inhaltsverzeichnissen wissenschaftlicher Zeitschriften dar. Sie bietet einen Überblick über die aktuellen Inhaltsverzeichnisse von derzeit z.B. rund 2.030 Zeitschriften aus dem Themenbereich „Language & Literature“. Die Verzeichnisse verlinken direkt zu den einzelnen Artikeln, und zu jeder Zeitschrift ist der entsprechende neue-Artikel-RSS-Feed angegeben.

neue Publikationen auf Dokumentenservern

  • The Stacks
    "The Stacks" ist ein Fachrepositorium für Amerikastudien, Anglistik, Anglophone Literaturen und Kulturen, Australien- & Neuseelandstudien, Großbritannien- & Irlandstudien und Kanadastudien, einschließlich aller Unterdisziplinen wie Fachdidaktik, Film- & Medienwissenschaften, Geographie, Geschichte, Geschlechterforschung, Kulturwissenschaften, Linguistik, Literaturwissenschaften, Mediävistik, Politikwissenschaften, Postkoloniale Studien, Recht und Sozialwissenschaften. The Stacks wird von der Library of Anglo-American Culture & History zur Verfügung gestellt.
  • Digital Commons Network: Arts and Humanities – English Language and Literature
    Dieses Repository wird von zahlreichen Hochschulen für die Veröffentlichung ihrer wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und ihrer Sammlungen genutzt. Es gibt viele verschiedene fachspezifische Verzeichnisse zu den Literaturen und Sprachen verschiedener Regionen, die man per E-Mail-Alert oder per RSS-Feed abonnieren kann.
  • CogPrints: Kategorie Linguistics
    Sie können Sich per RSS-Feed darüber benachrichtigen lassen, wenn es im Dokumentenserver CogPrints neue sprachwissenschaftliche Publikationen gibt.

neue Treffer für Ihre Literatursuche: Alerting-Dienste

In Datenbanken und Suchmaschinen gibt es oft die Möglichkeit, Suchanfragen zu speichern und automatisiert ablaufen zu lassen. Wenn es neue Treffer für Ihre Suche gibt, werden Sie via E-Mail oder RSS benachrichtigt.

  • Die MLA bietet diesen Service beispielsweise unter dem Menüpunkt "Teilen" › "Alert erstellen".
  • In den Online Contents Anglistik können Sie Suchanfragen per RSS-Feed abonnieren: Wenn Sie eine Suche durchgeführt haben, sehen Sie rechts oben einen mit dem RSS-Logo markierten Link namens „Diese Suchanfrage abonnieren“.
  • In der Münsteraner Literatursuchmaschine disco gibt es die Möglichkeit, für Suchanfragen jeweils einen RSS-Feed zu abonnieren: Nach dem Ausführen einer Suche finden Sie das RSS-Icon für diese Suchanfrage in der Suchhistorie.
  • Die Open-Access-eBook-Portale DOAB (Directory of Open access Books) und OAPEN Library (Open Access Publishing in European Networks) informieren per RSS-Feed über neu aufgenommene Bücher.

Zeitungen, Radio & Co.: Nachrichtenquellen

Großbritannien

Rundfunk & Fernsehen

Zeitungen
Medienunternehmen

USA

Rundfunk & Fernsehen

Zeitungen

Medienunternehmen

allgemein englischsprachig

Zum Nach-Hören und -Sehen: Podcasts

Auch für den Wissenschaftsbereich gibt es mittlerweile interessante Podcast-Angebote.
Wenn Sie aus der Anglistik weitere Beispiele kennen, freuen wir uns über Hinweise!

Fachliches von klein bis groß: Weblogs

Auch in der „Blogosphäre“ finden sich viele Angebote mit aktuellen Informationen rund um anglistische Themen bieten. Hier eine kleine Auswahl, sprach- und literaturwissenschaftlich bunt gemischt.

Kurz & bündig und immer aktuell: Twitter

Mittlerweile gibt es zahlreiche Twitter-Accounts rund um die Anglistik: Wissenschaftler, Institute, Vereinigungen und Verlage haben dieses Medium für sich entdeckt. Wir können hier nur eine kleine Auswahl geben; weitere Twitter-Angebote finden Sie z.B. auf Fachportalen und in Weblogs.

Wenn Sie sich für eine(n) zeitgenössische(n) AutorIn oder WissenschaftlerIn interessieren: Schauen Sie doch mal nach, ob er/sie nicht auch twittert!

  • @astefanowitsch
    Anatol Stefanowitsch, Anglist und Sprachwissenschaftler an der FU Berlin, der unter @stefanowitsch auch auf Englisch twittert
  • @englishassoc
    English Association, University of Leicester
  • @FluentUEnglish
    Account zum Blog „FluentU: English Language and Culture“
  • @gilaschauer
    Gila Schauer, Professorin für englische und angewandte Sprachwissencshaft an der Uni Erfurt
  • @IES_London
    Institute of English Studies der Uni London 
  • @languagelog
    Account der Autoren des Blogs „LanguageLog“
  • @LitBritish
    Account des Portals „Literature“ des British Council
  • @lynneguist
    Anglistin Lynne Murphy, University of Sussex
  • @skeptikantin
    Susanne Flach, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institute for English Studies der Uni Neuchâtel

Miteinander diskutieren: Communities, Mailinglisten, Newsgroups & Foren

„Die“ Mailingliste für Anglistik gibt es, soweit es uns bekannt ist, leider nicht. In diesen beiden Listen findet sich aber vielleicht Interessantes für Ihre Forschung:

  • LINGUIST List
    Die LINGUIST List, gegründet 1990 und betreut an der Universität Michigan, ist eine der größten Online-Ressourcen für den Bereich der akademischen Linguistik. Die Mailing-Liste dient der sprachwissenschaftlichen Diskussionen, der Bekanntgabe von Call for Papers und Veranstaltungen sowie der Veröffentlichung von Neuerscheinungen (Zeitschriftenartikel, Abstracts von Abschlussarbeiten, Software usw.).
  • SHAKSPER
    Mailingliste zu – der Name lässt es vermuten – Shakespeare mit Informationen zu Literatur, Internetquellen, Rezensionen, Tagungsankündigungen u.a.m.

Zum Stöbern: Links in Social-Bookmarking-Systemen

Viele Linksammlungen bieten einen RSS-Feed an, über den man über neu eingetragene Links informiert wird. Bei Social-Bookmarking-Diensten kann man Links zu einem bestimmten Schlagwort ("tag") oder die Linksammlungen eines bestimmten Nutzers abonnieren.
Hier einige Beispiele für anglistische Bookmarks im Dienst „Bibsonomy“:

Anglistik to go: Angebote im Mobile Web

Immer mehr Internet-Angebote werden gezielt für die Nutzung mit mobilen Endgeräten wie Mobiltelefonen oder Tablet-Rechnern angepasst oder entwickelt.
Wenn Sie weitere spezielle Angebote rund um die Sprach- oder Literaturwissenschaft kennen: Wir freuen uns über Ihre Hinweise!

Allgemeines

  • WWU-WLAN einrichten: unter iOS & unter Android
    Das Rechenzentrum der WWU hat für die Nutzung der universitären WLANs, des VPNs und des E-Mail-Dienstes Profile erstellt, mit denen Sie Ihr iPhone mit wenigen Schritten für die Nutzung in den Uni-Netzen einrichten können. 
    Für Android-Telefone oder -Tablets gibt es eine Anleitung zum "wifizieren" Ihres Gerätes.
  • mobile Version des ULB-Katalogs
    Wenn Sie den ULB-Katalog mit einem Handy aufrufen, wird Ihnen automatisch eine für das kleinere Display optimierte Version des Kataloges angezeigt.
  • mobile Version der DigiBib
    Die DigiBib vereint unter einer Oberfläche verschiedene Angebote: die parallele Suche in großen Bibliothekskatalogen und Literaturdatenbanken aus aller Welt, die Überprüfung der Verfügbarkeit von Medien, und die Fernleihe von nicht vor Ort vorhandenen Büchern. Mit der mobilen Version können Sie auch "unterwegs" komfortabel suchen.

Anglistisches

  • Cambridge Mobile Apps & Oxford Dictionary Apps
    Die renommierten Uni-Verlage aus Cambridge und Oxford bieten verschiedene umfangreiche Apps rund um das Englische – Vokabeln, Aussprache, Grammatik – an, die allerdings zum Großteil kostenpflichtig sind.

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