Institutionen & Initiativen

Fachverbände

  • DHd – Digital Humanities im deutschsprachigen Raum
    Gegründet 2013, versteht sich der DHd als Forum und formelle Interessenvertretung für alle, die sich im deutschsprachigen Raum in Forschung und Lehre – unabhängig von der Fachdisziplin – im Arbeitsbereich der Digital Humanities engagieren.
    DHd ist als Regionalverband assoziiert mit der European Association of Digital Humanities (EADH) und damit zugleich im internationalen Dachverband Alliance of Digital Humanities Organizations (ADHO) repräsentiert. 
  • FG InfDH – Fachgruppe Informatik und Digital Humanities in der Gesellschaft für Informatik
    "Informatische Aspekte bilden einen konstitutiven Anteil der meisten geisteswissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die unter dem offenen Dach Digital Humanities verortet sind. Für die Beteiligten aus der Informatik bildet diese Form der Zusammenarbeit eine spannende Herausforderung, die aber meist mit einer isolierten Position bezüglich der technischen Fragen in den Projekten verbunden ist.
    Um die Spannung von inhaltlich offener und anspruchsvoller Arbeit mit den projekteübergreifenden technisch-wissenschaftlichen Fragen zu verbinden, will die Fachgruppe „Informatik und Digital Humanities“ eine Diskussionsplattform innerhalb der Gesellschaft für Informatik im Fachbereich „Informatik und Gesellschaft“,  aber offen für alle in der GI, bieten. Auf regelmäßigen Treffen sollen relevante Projekte und technische und wissenschaftliche Fragen in einem breiten, sach- und fachkundigen Kreis vorgestellt und diskutiert werden."
  • DigiKomm – Fachgruppe Digitale Kommunikation der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
    Die Fachgruppe engagiert sich für die Interessen der Mitglieder der DGPuK, die sich in Forschung und Lehre mit Themen und Fragestellungen der Digitalen Kommunikation beschäftigen.
    Sie gibt die Buchreihe "Digital Communication Research" heraus.
  • EADH – European Association of Digital Humanities 
    "The EADH brings together and represents the Digital Humanities in Europe across the entire spectrum of disciplines that research, develop, and apply digital humanities methods and technology. These include art history, cultural studies, history, image processing, language and literature studies, manuscripts studies, and musicology, amongst others."
  • ADHO – Alliance of Digital Humanities Organizations
    "The Alliance of Digital Humanities Organizations (ADHO) promotes and supports digital research and teaching across all arts and humanities disciplines, acting as a community-based advisory force, and supporting excellence in research, publication, collaboration and training."
  • Japanese Association for Digital Humanities
    "The field of humanities is undergoing a radical transformation in its encounter with rapid developments in the digital domain. In response to this situation, various efforts have been undertaken based on collaboration between the humanities and the information technologies in Japan and foreign countries. Recently, various related activities have been carried out under the rubric of Digital Humanities in Europe and North America. Progress in this area in Japan however, has been hindered in a couple of ways. For example, there have been limits to the extent of the collaboration between Japanese digital humanities specialists and their counterparts in the West brought about by the basic difficulties with the digitization of the characters and texts that compose Japanese resources. In general, the results of digitization efforts in Japan in the humanities disciplines have not been commensurate with the huge effort and expense made heretofore. To begin to resolve such issues, we intend to establish the Japanese Association for Digital Humanities (JADH), which aims to form an environment where international collaborative works are more fully realized."

Digital-Humanities-Zentren

in Münster

  • Center for Digital Humanities (CDH) an der Universität Münster
    Das CDH ist ein Interessenverbund von Wissenschaftler:innen verschiedener Fachbereiche der Universität, die im Bereich DH arbeiten. Das Center will z.B. die zahlreichen DH-Projekte an der Universität vernetzen.
    Der Arbeitskreis Digital Humanities als eine Komponente des CDH will diejenigen miteinander in Kontakt bringen, die sich an der Universität für digitale Entwicklungen in den Geisteswissenschaften interessieren: Der Kreis trifft sich einmal pro Monat, um sich über neuere Entwicklungen auszutauschen, Projekte vorzustellen und aktuelle Fragen der DH zu diskutieren. Studierende sind ebenso willkommen wie Wissenschaftler:innen aller Ebenen!
  •  Servicecenter for Digital Humanities (SCDH) an der ULB Münster
    Das SCDH unterstützt die Community der DH-Forschenden an der Uni durch professionelle Projektberatung und Begleitung von der Antragstellung bis hin zur Publikation. Angesiedelt ist das SCDH an der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB).

überregional

  • Ada Lovelace Center for Digital Humanities (ADA) an der FU Berlin
    "Das »Ada Lovelace Center for Digital Humanities (ADA)« bündelt, vernetzt und befördert die Aktivitäten der digitalen Geisteswissenschaften und wird getragen von den Fachbereichen Geschichts- und Kulturwissenschaften, Philosophie und Geisteswissenschaften, Mathematik und Informatik sowie der Universitätsbibliothek. Das ADA dient als Kompetenzzentrum für alle Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet IT-gestützter Verfahren, Methoden und Werkzeuge und hat darüber hinaus das langfristige Ziel die Überführung der projektförmigen persönlichen Expertisen in ein nachhaltiges, fächerübergreifendes Wissensmanagement zu koordinieren."
  • Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz – Digitalität und Digitale Methodik in der Akademieforschung
    "Digitalität und digitale Forschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften bilden besondere Handlungsschwerpunkte der Akademie. Die Entwicklung innovativer Forschungsansätze auf Basis digitaler Methoden gehört ebenso zur Akademieforschung wie eine nachhaltige und offene Bereitstellung der digitalen Forschungsressourcen und Forschungsdaten unseres kulturellen Erbes."
  • Cologne Center for eHumanities (CCeH) Köln
    Das CCeH, gegründet 2009, ist ein Lehr- und Forschungszentrum der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, in dem sich Wissenschaftler:innen, die sich für den Einsatz von digitalen Methoden und Technologien in der Forschung und der Lehre in den Geisteswissenschaften interessieren, zusammengeschlossen haben.
    Das CCeH, das sich mittlerweile zu einem international anerkannten DH-Kompetenzzentrum entwickelt hat, ist es an einer Vielzahl von interdisziplinären Forschungskooperationen und -projekten beteiligt, und es und nimmt die Aufgabe einer Koordinierungsstelle DH für die Nordrhein-westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste wahr. Aus dem allgemeinen Ziel der Förderung der Digital Humanities an der Universität zu Köln und darüber hinaus ergeben sich verschiedene Teilaufgaben und Dienstangebote des CCeH.
  • Data Center for the Humanities Köln 
    Das Datenzentrum für die Geisteswissenschaften an der Universität zu Köln ist zuständig für die Beratung und Unterstützung der Wissenschaftler:innen an der Philosophischen Fakultät und für Fragen des geisteswissenschaftlichen Forschungsdatenmanagements (FDM).
  • DH Lab am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte
    "Im DH Lab werden zum einen die Entwicklungen digitaler Methoden und die Aktivitäten digital gestützter Forschung zur europäischen Geschichte gebündelt. Zum anderen wirkt das DH Lab in die anderen Arbeitsbereiche am IEG hinein, um dort Quellenkritik, Heuristiken und Analysen mit digitalen Werkzeugen und Verfahren zu unterstützen. Als „embedded digital humanists“ forschen die Mitglieder des DH Lab mit eigenen Vorhaben im Rahmen des Forschungsprogramms des IEG, konzipieren neue Verfahren und Methoden zur formalen Modellierung historischer Fragestellungen und unterstützen den Transfer digitaler Verfahren in der Graduiertenförderung."
  • DH Lab an der Universität Hamburg
    "Das DH Lab dient der interdisziplinären Vernetzung im Bereich Digital Humanities an der UHH. Die offene Workshop-Zone in der Bibliothek für Geisteswissenschaften bietet Mitarbeitenden und Studierenden Raum für Gespräche, Lektüren und gemeinsames Arbeiten."
  • Digital Humanities Cooperation
    Eine Forschungsinitiative der TU Darmstadt, der ETH Zürich und der Universität Konstanz, die sich als Anlaufstelle für digitale Analysen mit methodenkritischer Perspektive versteht.
  • forTEXT: Literatur digital erforschen
    Das forTEXT-Team an der Uni Hamburg erarbeitet Methodenbeschreibungen, Textsammlungen und Tools für "DH-Einsteiger:innen" z.B. von der Digitalisierung über die digitale Annotation bis zur digital unterstützten Interpretation und Visualisierung von Literatur. Dazu werden Materialien zum Selbstlernen und zum Lehren der digitalen Textanalysemethoden an Uni und Schule entwickelt.
  • Forum Digital Humanities Leipzig (FDHL)
    "Aktivitäten im Bereich der Digital Humanities finden an der Universität Leipzig (UL) seit vielen Jahren in vielen Fakultäten statt. Dabei sind bei vielen Projekten neben dem Institut für Informatik, an dem derzeit auch eine Professur für Computational Humanities angesiedelt ist, vor allem das Universitätsrechenzentrum und die Universitätsbibliothek Leipzig mit infrastrukturellen Ressourcen und Kompetenzen eingebunden.
    Um die bestehenden Aktivitäten und Projektvorhaben längerfristig und nachhaltig zu unterstützen, wurde 2018 das Forum für Digital Humanities Leipzig (FDHL) gegründet. Das FDHL  wird  von  einer  Gruppe  von  Forscherinnen  und  Forschern  im  Bereich  DH  getragen,  die  zur  UL  gehören  oder  mit  ihr  direkt  oder  indirekt  zusammenarbeiten. Das FDHL kümmert sich um die Verbesserung der Kommunikation im Bereich DH an der UL, deren Partnern und darüber hinaus. Dies geschieht vor allem durch regelmäßige Infos per Rundmail.
    Darüber hinaus organisiert das FDHL seit 2017 gemeinsam mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (SAW) jährlich den Digital Humanities Day Leipzig am dies academicus."
  • Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH)
    Das GCDH, eine fachbereichsübergreifende Einrichtung an der Uni Göttingen, koordiniert und unterstützt Lehr-, Forschungs- und Infrastrukturaktivitäten  auf dem Göttingener Campus im Bereich Digital Humanities.
  • Institut für Digital Humanities an der Universität Göttingen
    "Das Institut für Digital Humanities ist 2018 an der Philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen neu errichtet worden und verfügt über die beiden Abteilungen „Text und Sprache“ und „Bild und Objekt“. Es dient dem Ziel, die Forschungs- und Lehraktivitäten an der Georg-August-Universität Göttingen auf dem Gebiet der Digital Humanities zu koordinieren, durchzuführen und weiterzuentwickeln.
    Das Institut für Digital Humanities grenzt sich dabei vom Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) dadurch ab, dass es als Institut der Philosophischen Fakultät rein innerfakultäre Aufgaben in Forschung und Lehre übernimmt, während das GCDH als fakultätsübergreifendes universitäres Zentrum am Göttingen Campus einem breiten Spektrum digital arbeitender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften ein Forum zum wissenschaftlichen Austausch bietet und campusweite Initiativen in den Digital Humanities koordiniert."
  • Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE)
    Das 2006 gegründete IDE ist ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftler:innen aus dem Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften, die sich besonders mit der Anwendung von digitalen Methoden auf historische Dokumente beschäftigen.
    Das Institut gibt eine Schriftenreihe, eine Rezensionszeitschrift und verschiedene Informationsschriften heraus, berät Projekte und Institutionen und organisiert Tagungen und Expertentreffen sowie Kurse zur Vermittlung von Kompetenzen z.B. in der Erstellung digitaler Editionen.
    Das IDE ist Teil des CCeH in Köln.
  • Kompetenzwerkstatt Digital Humanities an der  UB der HU Berlin
    "Die Kompetenzwerkstatt Digital Humanities unterstützt Forscher:innen in allen Fragen computergestützter Forschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Unser Angebot umfasst individuelle Beratung, Projektberatung, Workshops und Prototypenentwicklung. Im Vordergrund steht dabei die Tool Literacy, das heißt die Entwicklung eigener Kompetenzen im Umgang mit digitalen Werkzeugen."
  • LMU Center for Digital Humanities in der IT-Gruppe Geisteswissenschaften an der LMU München   
    "Die IT-Gruppe Geisteswissenschaften (ITG; engl.: LMU Center for Digital Humanities) versteht sich als DH-Kompetenz- und Datenzentrum mit den Aufgabenbereichen IT-Infrastruktur, Forschung & Lehre digital und Forschungsdatenmanagement.
    Die ITG ist zuständig für Konzepte, Planungen, Beschaffungen und Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie. Sie unterstützt die geistes- und kulturwissenschaftlichen Fakultäten in der digitalen Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Digital Humanities. Sie betreibt nachhaltiges Forschungsdatenmanagement im Sinne der FAIR-Prinzipien. Auf der Basis eines interdisziplinären Konzeptes kooperiert sie eng mit den geisteswissenschaftlichen Disziplinen in zahlreichen Projekten der Digital Humanities und fördert den Dialog zwischen Geisteswissenschaften, Computerlinguistik, Informatik und Statistik."
  • Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften (mainzed) 
    Das Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften, mainzed, ist ein offenes Netzwerk zur Bündelung der digitalen Kompetenzen am Wissenschaftsstandort Mainz. 
    mainzed ist in der Forschung, der Lehre und dem Wissenstransfer aktiv. Dabei stellt mainzed die Verbindung vom regionalen Kompetenznetzwerk zur aktuellen Forschung im Feld der Digital Humanities her." 
  • Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften an der Universität Potsdam 
    Das Netzwerk besteht seit 2018.
  • TELOTA – Digital-Humanities-Abteilung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
    "TELOTA steht für »The Electronic Life Of The Academy« und damit für lebendige Forschung im digitalen Zeitalter und eine lebhafte Zusammenarbeit mit den geisteswissenschaftlichen Vorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW).
    Seit 2001 beteiligt sich die BBAW mit TELOTA an den Entwicklungen und Aktivitäten innerhalb der nationalen und internationalen Digital Humanities-Community."
  • Trier Center for Digital Humanities
    Das Trierer Zentrum, 1998 gegründet unter dem Namen „Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikations­ver­fahren in den Geistes­wissenschaften", hat "international anerkannte Standards und Methoden für die Digitalisierung und Archivierung von digitalen Daten mitentwickelt, Software für die Transkription und Kollation von Handschriften geschaffen, mit Geisteswissenschaftler:innen an der Anwendung ihrer Methoden auf textuelle Daten gearbeitet, Konzepte, digitale Werkzeuge und Technologien weiterentwickelt und damit an einer Reihe von Projekten zur digitalen Renaissance von Dichter:innen, Denker:innen und Kulturschätzen mitgewirkt."
  • Zentrum für Philologie und Digitalität „Kallimachos“ an der Universität Würzburg
    "Das Zentrum für Philologie und Digitalität „Kallimachos“ (ZPD) schlägt als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Würzburg einen Bogen zwischen den Geisteswissenschaften, der Informatik sowie den Digital Humanities. Sein Zweck ist die bestmögliche Unterstützung und Weiterentwicklung geisteswissenschaftlicher Forschung im digitalen Zeitalter.
    Im Forschungsbau, der 2023 eröffnet wurde, sind diverse Professuren, eine Forschungsstelle und Forschungsprojekte angesiedelt, um Wissen und Kompetenzen unterschiedlicher geisteswissenschaftlicher und informatischer Forschungs- und Fachrichtungen auch räumlich zu bündeln."

international

 

Forschungsinfrastruktureinrichtungen

  • DARIAH-DE
    DARIAH-DE, der deutsche Beitrag der europaweit agierenden Forschungsinfrastruktur „DARIAH-EU – Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities“, unterstützt und erweitert die Nutzung digitaler Methoden in den Geisteswissenschaften. Das Projekt aus 16 Kooperationspartnern (Universitäten, Rechenzentren, fachspezifische Einrichtungen, Bibliotheken) baut zu diesem Zweck eine Forschungsinfrastruktur für Werkzeuge und Forschungsdaten auf und entwickelt Materialien für Lehre und Weiterbildung im Bereich Digital Humanities.
  • Clarin-D Tübingen
    Clarin-D ist eine digitale Forschungsinfrastruktur für Sprachressourcen in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Ziel, den Fachdisziplinen linguistische Daten, Werkzeuge und Dienste integriert, interoperabel und skalierbar bereitzustellen. Die Zentren befinden sich in Hamburg, Berlin, Leipzig, Saarbrücken, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, München und Nijmegen.
    Zu den Angeboten gehören z.B. das GermaNet (ein lexikalisch-semantisches Wortnetz des Deutschen), WebLicht (eine Service-orientierte Architektur zur Erstellung annotierter Textcorpora) oder das Projekt Deutscher Wortschatz zur Dokumentation des Gebrauchs der deutschen Sprache.
  • Textgrid
    Ein Forschungsverbund mit dem Ziel, den Zugang und den Austausch von Informationen in den Geistes- und Kulturwissenschaften mit Hilfe moderner Informationstechnologie zu unterstützen.

 

Überblick verschaffen

Themen der Digital Humanities

  • The Digital Humanities Literacy Guidebook (DHLG) der Carnegie Mellon University 
    "For newcomers, there’s a lot to be excited about at the intersection of technology and the humanities. The DHLG is your slim guidebook into this world, like the tourist map they give you when you check in at a hotel. Use it to get your bearings, plot your course, and find the resources that will help you explore further."
  • The Index of Digital Humanities Conferences
    Diese Sammlung mit rund 7.300 Vorträgen von 500 DH-Tagungen aus 61 Jahren gibt einen umfassenden Überblick darüber, welche Themen es gab und gibt – und wann und wie sie diskutiert wurden.
  • Digital Humanities Awards: Highlighting Resources in Digital Humanities
    DIe DH Awards – "a set of annual awards where the public is able to nominate resources for the recognition of talent and expertise in the digital humanities community" – sollen dazu beitragen, interessante Ressourcen ins Rampenlicht zu rücken. Die Übersichten seit 2012 geben einen breiten Überblick über DH-Themengebiete.
  • Virtuelles Museum Digital Humanities 
    Dieses "Online-Museum" will als virtuelle Informationsplattform Wissen über die Digitalen Geisteswissenschaften vermitteln und Einblick in die Arbeit des Kompetenzzentrums Trier als ein Beispiel für ein DH-Zentrum geben.
  • Kategorie "Digital Humanities" in der deutschen und in der englischen Wikipedia
    Diese Übersichten versammeln Arbeitsgebiete, ForscherInnen und Forschungsergebnisse aus den DH.

Tools

  • TAPoR
    In TAPoR ("Text Analysis Portal for Research") werden Tools für Text-Retrieval und Text-Analyse gesammelt.
  • forTEXT › Tools
    Das forTEXT-Team hat eine kommentierte Liste mit Werkzeugen zur digitalen Textarbeit zusammengestellt. 

Lehrstühle & Studiengänge

  • Zertifikat Digital Humanities der Uni Münster 
    Das Zertifikat ermöglicht es den Studierenden der Fachbereiche 1, 2, 8, 9 und 10 der Universität Münster, praxisnahe Fähigkeiten im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften aufzubauen.
    Neben Basiswissen der Informationstechnik vermittelt der Zusatzstudiengang Kompetenzen im praktischen Umgang mit den Methoden der digitalen Geisteswissenschaften. Die Teilnehmer*innen erlernen mindestens eine Programmiersprache und ihre praxisbezogene Anwendungsmöglichkeiten in den Digital Humanities. Dabei entwickeln sie ein Verständnis von den Anforderungen, Möglichkeiten und Herausforderungen digitaler Datenverarbeitung in den Geisteswissenschaften und lernen, fachwissenschaftliche Grenzen im interdisziplinären Austausch zu überschreiten.
  • Studiengang „Digital Humanities“ der Uni Würzburg
    Der Studiengang wird vom Lehrstuhl für Neuere Literatur und Computerphilologie angeboten, der zum Institut für deutsche Philologie gehört. Zu den Studieninhalten gehören z.B. die Text- und Bildanalyse, moderne Textkodierungsverfahren, Einführung in die Informatik, Digitalisierung, Bearbeitung und Verwaltung multimedialer Objekte (Bilder, Audiodateien, Filme) oder Strukturen und Arbeitsprozesse digitaler Bibliotheken und Informationssysteme.
  • Digital Humanities im Walter Benjamin Kolleg der Uni Bern
    Die Berner Professur bietet Kurse für Studierende und Forschende von Bachelor bis zu Postdoc an; in der Forschung beschäftigt man sich mit unterschiedlichen Themen im Umkreis digitaler Text- und Bildanalysen, digitaler Edition und der Reflexion des Einflusses digitaler Methoden auf die Geisteswissenschaften.
    Das Walter Benjamin Kolleg bündelt Forschungsaktivitäten der Philosophisch-historischen Fakultät der Uni Bern: In inter- und transdisziplinären Projekten arbeiten Doktorierende, Junior Fellows und andere Nachwuchsforschende an Grundfragen der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften.
  • Lehrstuhl für Digital Humanities an der Uni Passau
    Der Lehrstuhl setzt Forschungs­schwerpunkte in den methodischen Bereichen Historical Data Science, Daten­modellierung, Kodierung und Visualisierung komplexer Textstrukturen und Digitalisierung von Kulturgut sowie inhaltlich in Environmental Humanities und rechtshistorischen Fragestellungen.
  • Digital Humanities Course Registry
    Überblick über Kurse und Studiengänge im Bereich Digital Humanities weltweit

 

Auf dem Laufenden bleiben

Es gibt neben den „klassischen“ Web-Quellen auch zahlreiche Angebote aus dem Web 2.0 bzw. den Social Media, die für die Digital Humanities interessant sind.
Zum Abonnieren neuester Nachrichten/Blogeinträge/Links/usw. empfiehlt es sich, RSS-Feeds zu nutzen. Informationen dazu finden Sie z.B. auf dieser Seite der ULB Münster oder in dieser Präsentation.

Literatur gedruckt & digital

Die ULB informiert, wie viele andere Bibliotheken, über Bücher und andere Medien, die in letzter Zeit für die Bibliothek angeschafft wurden. Verlage informieren über neue Artikel in ihren Zeitschriften, und auch Dokumentenserver bieten z.B. über RSS-Feeds Informationen über neue Veröffentlichungen.

aktuelle Zeitschriftenartikel

  • Inhaltsverzeichnisse über die EZB per RSS
    Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) bietet bei einer Vielzahl von Zeitschriften einen Newsfeed an, der Informationen zu aktuellen Inhaltsverzeichnissen von Zeitschriften liefert. Diese Newsfeeds können per RSS abonniert werden.
    Sofern dieser Dienst bei einem Zeitschriftentitel angeboten wird, findet man den Link auf der Zeitschriften-Detailseite in der Zeile "Aktuelle Artikel".
    Dieser Dienst wird unterstützt von JournalTOCs.
  • JournalTocs
    Der Service "JournalTocs" der Heriot-Watt University in Edinburgh stellt die nach eigenen Angaben größte Sammlung von Inhaltsverzeichnissen wissenschaftlicher Zeitschriften dar. Sie bietet einen Überblick über die aktuellen Inhaltsverzeichnisse von derzeit rund 2.370 Zeitschriften zu "Language and Literature" und rund 1.050 Zeitschriften zu „Humanities“. Die Verzeichnisse verlinken direkt zu den einzelnen Artikeln, und zu jeder Zeitschrift ist der entsprechende neue-Artikel-RSS-Feed angegeben. Um sich Abonnements zusammenzustellen, können Sie gezielt nach Zeitschriften suchen oder in den thematischen Listen stöbern.

neue Publikationen auf Dokumentenservern

  • miami
    Für Publikationsserver der Universität Münster gibt es verschiedene RSS-Feeds.
    Wenn Sie sich nur für die Veröffentlichungen von Autor*innen und Herausgeber*innen bestimmter Fachbereiche interessieren, wählen Sie auf der Startseite unter "FB/Einrichtungen" den entsprechenden Fachbereich aus scrollen Sie ans Ende der Trefferliste. Dort finden SIe dann einen LInk zum RSS-Feed.
    Für andere Fachbereiche oder auch Dokumententypen- oder Medientypen funktioniert es analog.
    Wenn Sie über alle neuen Veröffentlichungen, die in den letzten 1, 5 oder 30 Tagen in miami eingestellt wurden, interessieren, klicken Sie auf Neuerscheinungen und wählen Sie einen Zeitraum; der Feed findet sich dann wieder am Ende der Trefferliste.

neue Treffer für Ihre Literatursuche: Alerting-Dienste

In Datenbanken und Suchmaschinen gibt es oft die Möglichkeit, Suchanfragen zu speichern und automatisiert ablaufen zu lassen. Wenn es neue Treffer für Ihre Suche gibt, werden Sie via E-Mail oder RSS benachrichtigt.

  • Die MLA bietet diesen Service beispielsweise unter dem Menüpunkt "Teilen" › "Alert erstellen".
  • In unserem KatalogPlus gibt es die Möglichkeit, für Suchanfragen jeweils einen RSS-Feed zu generieren: Nach dem Speichern einer Suche finden Sie das RSS-Icon für diese Suchanfrage bei Ihren "Favoriten".
  • Die Open-Access-eBook-Portale DOAB ("Directory of Open access Books")und OAPEN Library ("Open Access Publishing in European Networks") informieren per RSS-Feed über neu aufgenommene Bücher.

Fachliches von klein bis groß: Weblogs

  • Digital Humanities am DHIP
    "Dieses Blog begleitet die Veranstaltungen und Projekte des Deutschen Historischen Instituts Paris im Bereich der digital humanities. Es dient als Plattform für die Diskussion unter den Teilnehmer/innen der Tagungen vor und nach der Veranstaltung. Auf diesem Blog werden außerdem die Projekte des DHIP vorgestellt sowie Themen rund um die digital humanities in Deutschland und Frankreich aufgegriffen und diskutiert."
  • Digital Humanities Methods and Tools
    "Have you ever considered blogging about your research tools? Is it the hassles around maintaining your own blog or finding your audience that holds you back? Would you write about what helps you to do effective research only occasionally? Then this blog is for you. It collects guest posts about Digital Humanities tools and methods. Digital Humanities scholars as well as their collaborators (data scientists, computer scientists, developers, librarians, archivists etc.) are writing for each other about know-hows, best practices, limitations & benefits or reuse potentials of research tools and methods."
  • Digital Humanities Now
    "Digital Humanities Now is an experimental, edited publication that highlights and distributes informally published digital humanities scholarship and resources from the open web. Since 2009, DHNow has been refining processes of aggregation, discovery, curation, and review to open and extend conversations about the digital humanities research and practice."
  • Einblicke in die Digital Humanities der Uni Bern
    Das Blog begleitet eine Ringvorlesung zu DH. Im WS 2021 liegt der Themenschwerpunkt auf Digitalen Editionen. 
 

 

Kurz & bündig und immer aktuell: Twitter

Hier eine kleine buntgemischte Auswahl institutioneller und persönlicher Twitter-Accounts.
Wenn Sie sich für eine(n) Wissenschaftler*in oder eine Einrichtung interessieren: Schauen Sie doch mal nach, ob er/sie nicht auch twittert!
Weitere interesante Accounts finden Sie z.B. über "DHige" Listen, die einige Twitter-Acounts angelegt haben, oder über die Suche nach Hashtags wie #DigitalHumanities oder #DH.

  • @adhorg – Alliance of Digital Humanities Organizations (ADHO) 
  • @CamDigHum – Cambridge Digital Humanities
  • @CCeHum – Center for Digital Humanities, Universität zu Köln
  • @CDHTrier – Trier Center for Digital Humanities
  • @christof77 – Christof Schöch, Professor für Digital Humanities an der Uni Trier und Ko-Direktor des Trier Center for Digital Humanitie
  • @dennmis – Dennis Mischke, Ada Lovelace Center for Digital Humanities an der FU Berlin
  • @DHDarmstadt – Digital Philology Darmstadt
  • @DHDInfo – Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V. (DHd)
  • @DH_unibe – Digital Humanities an der Uni Bern
  • @DH_UoM – DH an der Uni Manchester
  • @DHTheorie – AG Theorie der Digital Humanities des DHd
  • @eadh_org – European Association for Digital Humanities (EADH)
  • @fortext_catma – das Projekt forTEXT zur Textannotation und Textanalyse
  • @GCDH – Göttingen Centre for Digital Humanities
  • @IdhTweets – Institut für Digital Humanities der Uni Köln
  • @JanHorstmannn – Leiter des Service Center for Digital Humanities (SCDH) an der ULB Münster
  • @Mareike2405 – Mareike König, Historikerin und Leiterin der Abteilung Digital Humanities am Deutschen Historischen Institut in Paris
  • @M_K_Schumacher – Mareike Schumacher, Literatur-, Kulturwissenschaftlerin & Digital Humanist
  • @patrick_sahle – Patrick Sahle, Professor für DH an der Bergischen Universität Wuppertal
  • @PennPriceLab – das Price Lab an der Uni Pennsylvania, ein "center for innovative uses of technology in the study and teaching of history, art, and culture"
  • @radihum20 – Account des gleichnamigen Podcasts
  • @torstenhiltmann – Torsten Hiltmann, Professor für Digital History an der HU Berlin
  • @UWuttke – Ullrike Wuttke, Digital Humanist, zzt. Vertretungsprofessorin für Bibliotheks- und Informationstechnologien und Digitale Services an der FH Potsdam

 

Zum Nach-Hören und -Sehen: Podcasts

Auch für die Digital Humanities gibt es interessante Podcast-Angebote. 

  • Digitale Wissenschaft
    Podcast unter dem Motto "Forschung verändert sich. Wir erklären, wie."
  • "IDH – Talking about"
    Podcast des Kölner Instituts für Digital Humanites: "Hier werden wir mit Professor*innen, Dozent*innen, Projektpartner, Alumni und Alumnae und vielen mehr über ihre Arbeit, ihr Studium und alles drum herum reden und die Digital Humanities in euer Leben bringen."
  • New Works in Digital Humanities
    Das Portal „New Books Network“ stellt Neuerscheinungen in Form von Podcast-Sendungen z.B. mit Interviews mit den Autor:innen vor.
  • Price Lab Podcast
    "a series focused on the people who are building, using, and critiquing the digital tools and techniques transforming the humanities"
  • RaDiHum 20 
    Neue Folgen dieses Podcasts erscheinen immer am 20. eines Monats.

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