Fach-Institutionen

Bibliotheken

in Münster

  • Bibliothek des Germanistischen Instituts der WWU Münster
    Die Bibliothek im Vom-Stein-Haus ist eine Präsenzbibliothek für Fachliteratur der Germanistik mit den Schwerpunkten deutsche Sprachwissenschaft, niederdeutsche Sprache und Literatur, Literatur des Mittel-alters /Mediävistik, Neuere deutsche Literatur sowie Didaktik der deutschen Sprache und Literatur mit den Bereichen Sprachdidaktik und Literatur- und Mediendidaktik.

überregional

Institute & Institutionen

  • Germanistisches Institut der WWU Münster
    Das Germanistische Institut der Universität Münster, das am Hindenburgplatz im Vom-Stein-Haus residiert, gliedert sich in fünf Abteilungen: Sprachwissenschaft, niederdeutsche Sprache und Literatur, Literatur des Mittelalters/Mediävistik, Neuere deutsche Literatur und Didaktik der deutschen Sprache und Literatur mit den Bereichen Sprachdidaktik und Literatur- und Mediendidaktik.
  • IDS Mannheim
    Das Institut für Deutsche Sprache in Mannheim besteht seit 1964. Es ist die zentrale außeruniversitäre Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation der deutschen Sprache in ihrem gegenwärtigen Gebrauch und in ihrer neueren Geschichte. In seinen Forschungseinrichtungen verfolgt das Institut überwiegend längerfristige Projekte, die die Arbeit in größeren Forschungsgruppen erforderlich machen. Bei einer Reihe von Forschungsvorhaben arbeitet das IDS mit Projektgruppen und Einzelforschern aus den Hochschulen zusammen.
  • Institut für niederdeutsche Sprache
    Das Institut für niederdeutsche Sprache mit Sitz in Bremen dient dem Erhalt und der Förderung der Regionalsprache Niederdeutsch. Es vermittelt zwischen der Wissenschaft und den Plattsprechern, es unterstützt Initiativen in Kindergärten und Schulen, in der Literatur und im Theater. Das INS kooperiert eng mit zahlreichen Vereinen und Verbänden und ist Ansprechpartner für die Medien.
  • Germanistische Hochschulinstitute und Fachbereiche
    Sammlung der Virtuellen Fachbibliothek „Germanistik im Netz“
  • Germanistenverzeichnis
    Der Deutsche Akademische Austauschdienst gibt seit rund 30 Jahren Germanistenverzeichnisse für zahlreiche Länder in Printform heraus. Bisher sind Germanistenverzeichnisse für etwa 30 Länder erschienen und je nach Stand der Germanistik in den jeweiligen Ländern auch schon mehrfach neu aufgelegt worden. Im Jahr 1998 hat der Deutsche Germanistenverband begonnen, ein Online-Verzeichnis der deutschen Hochschulgermanistik im Internet zu etablieren. Mit dem Kooperationsprojekt des DAAD und des DGV werden die Ressourcen beider Projekte und Organisationen gebündelt.
    Das Germanistenverzeichnis im Internet ist inzwischen zu einer bedeutenden Informationsquelle für die germanistische Forschungslandschaft mit weltweiter Wahrnehmung geworden. Derzeit informieren in dieser Datenbank mehr als 4.800 Fachkollegen aus über 50 Ländern über ihre Forschungsgebiete.

Organisationen, Gesellschaften, Verbände

im deutschsprachigen Raum

  • Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfDS)
    Die GfdS ist eine politisch unabhängige Vereinigung zur Pflege und Erforschung der deutschen Sprache. Seit ihrer Gründung im Jahre 1947 sieht sie es als ihre Aufgabe an, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die deutsche Sprache zu vertiefen und ihre Funktion im globalen Rahmen sichtbar zu machen. Die GfdS hat sich zum Ziel gesetzt, die Sprachentwicklung kritisch zu beobachten und auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung Empfehlungen für den allgemeinen Sprachgebrauch zu geben.
  • Deutscher Germanistenverband
    Der Deutsche Germanistenverband betreut die an den Schulen, Hochschulen, Fortbildungsstätten und Forschungseinrichtungen beruflich tätigen Germanistinnen und Germanisten. Aufgabe des Verbandes ist es, die Verbindung zwischen Schule und Universität zu wahren und zu vertiefen. Er vertritt die Belange des Faches in der Öffentlichkeit und pflegt den Kontakt zu benachbarten Fachgebieten und Fachverbänden im In- und Ausland.
    Der Deutsche Germanistenverband gliedert sich in zwei Fachgruppen: die Gesellschaft für Hochschulgermanistik und den Fachverband Deutsch (Verband der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer). Die Fachgruppen des Deutschen Germanistenverbandes veranstalten alle drei Jahre gemeinsam den Deutschen Germanistentag als Forum der wissenschaftlichen und öffentlichen Auseinandersetzung mit den Zielen der Germanistik in Forschung und Lehre.
  • Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband
    Der Fachverband Deutsch sieht seine Aufgabe in der Entwicklung des Deutschunterrichts, des Fachgesprächs, der Nachwuchsausbildung und der Deutschlehrerfortbildung. Er organisiert Fortbildungs- und Informations-veranstaltungen zu deutscher Literatur, Kultur und Sprache auf Landes- und Bundesebene, vertritt die Fachinteressen der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer gegenüber den Kultusbehörden und pflegt Kontakte zur Hochschul- und zur Auslandsgermanistik.
  • Gesellschaft für Hochschulgermanistik im Deutschen Germanistenverband
    Die Gesellschaft für Hochschulgermanistik sieht ihre Aufgabe in der Darstellung des Faches in der Öffentlichkeit und versteht sich als die wissenschafts-öffentliche Interessenvertretung der an Schulen und Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Weiterbildungsstätten, bei den Medien und in der Öffentlichkeitsarbeit tätigen Germanistinnen und Germanisten. Sie fördert insbesondere das Fachgespräch über die Forschung, Lehre und Weiterbildung an den Hochschulen und pflegt die Verbindung zu den Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern der verschiedenen Schulstufen sowie zu den außerhalb von Schule und Hochschule tätigen Germanistinnen und Germanisten im In- und Ausland.
  • Mediävistenverband
    Der Mediävistenverband wurde 1983 mit dem Ziel gegründet, alle mediävistischen Fächer miteinander ins Gespräch zu bringen, um über gemeinsame und interdisziplinär angelegte Arbeit zu einem besseren Verständnis der mittelalterlichen Gesellschaften und ihrer Kulturen beizutragen. Heute zählt der Verband über 1000 Mitglieder aus allen Fächern, von der Archäologie bis zur Theologie; er ist damit die größte mediävistische Vereinigung der deutschsprachigen Länder. Der Verband will unter Berücksichtigung der wissenschaftstheoretischen Grundlagen und der fachspezifischen Methoden das interdisziplinäre Gespräch fördern. die Interessen des wissenschaftlichen Nachwuchses zu Gehör bringen und fördern und Sprachrohr sein für alle wissenschaftlichen und hochschulpolitischen Belange der Mediävistik, innerhalb und außerhalb der Universität.
  • Verein für niederdeutsche Sprachforschung
    Ziel des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung (VndS) mit Sitz in Hamburg ist es, die niederdeutsche Sprache und Literatur in ihrer ganzen sprachkulturellen Erscheinungsvielfalt in Geschichte und Gegenwart zu erforschen.
  • Österreichische Gesellschaft für Germanistik (ÖGG)
    Die ÖGG versteht sich als Plattform und Netzwerk der universitären und außeruniversitären Germanistik in Österreich. Ein besonderes Anliegen ist es, die Vielfalt innerhalb des Faches mit den notwendigen Vernetzungen zu anderen Fachgebieten (z. B. Linguistik, Fremdsprachendidaktik, Kultur- oder Medienwissenschaft) und der damit zusammenhängenden Ausdifferenzierung zu fördern und trotzdem einheitlich als Germanistik aufzutreten.
  • Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS)
    Die 1978 gegründete DGfS ist eine Vereinigung von Personen und Einrichtungen, die natürliche Sprachen wissenschaftlich erforschen. Beteiligt sind Expertinnen und Experten aller Philologien und linguistischen Forschungsgebiete. 1988 wurde eine Sektion Computerlinguistik innerhalb der DGfS gegründet, die eigene Fachtagungen organisiert. Die DGfS steht für die Unterstützung und Organisation sprachwissenschaftlicher Lehre und Forschung in der Bundesrepublik Deutschland, die Förderung von nationaler und internationaler Zusammenarbeit im Bereich der Sprachwissenschaft, die Förderung des sprachwissenschaftlichen Nachwuchses durch Sommerschulen, die Herausgabe der „Zeitschrift für Sprachwissenschaft“, den Dialog mit den Organen der Wissenschaftsförderung (insbesondere mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft) sowie die Förderung der Kommunikation zwischen Sprachwissenschaft und Öffentlichkeit.
  • Schweizerische Akademische Gesellschaft für Germanistik (SAGG)
    Die SAGG ist eine Tochtergesellschaft der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) und wurde 1940 in Bern gegründet. Sie versteht sich als «freie Verbindung der Vertreter deutscher Sprache und Literatur an den schweizerischen Hochschulen und verdienter sonstiger Fachforscher des Landes» (Satzungen von 1946). Die Tätigkeit der Gesellschaft konzentriert sich auf eine eintägige Versammlung im Herbst, die mit Vorträgen aus allen germanistischen Fachgebieten, Podiumsdiskussionen und Debatten die Kontakte innerhalb der Schweizer Germanistik fördert, aktuelle Themen aufgreift und Leitlinien für eine wirkungsvolle Interessenvertretung der Schweizer Germanistik in Bildungswesen und Öffentlichkeit entwirft. Dazu kommt die Herausgabe einer Reihe.

international

  • Internationale Vereinigung für Germanistik (IVG)
    Die IVG wurde 1951 auf dem Kongress der Féderation Internationale des Langues et Littératures Modernes in Florenz (Italien) gegründet und ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Germanistik zu fördern. Dazu veranstaltet sie alle fünf Jahre einen internationalen Germanistenkongress.
  • Internationaler Deutschlehrerverband (IDV)
    Der IDV vertritt als Dachverband für national organisierte Deutschlehrerverbände etwa 250.000 DeutschlehrerInnen in 86 Ländern. Er informiert unter Anderem über die Verbandsarbeit, Veranstaltungen und verbindet durch das Diskussionsforum DeutschlehrerInnen auf allen Kontinenten.
  • Association for German Studies in Great Britain and Ireland (AGS)
    Die AGS hat sich aus der Konferenz der germanistischen Hochschullehrer in Großbritannien und Irland 1932 gegründet, mit dem Ziel, sich jährlich zu treffen und Themen aus der gesamten Germanistik zu diskutieren, das Studium der Germanistik zu bewerben und Kompetenzstandards für Lehrende zu entwickeln.
  • L’Association des Germanistes de l’Enseignement Supérieur
    Die französische Vereinigung der Hochschulgermanisten mit Sitz in Paris wurde 1967 gegründet, um den Kontakt zwischen den Germanisten zu ermöglichen, um ihre Aufgaben als Lehrende und Forschende zu vereinfachen und die Germanistik weiterzuentwickeln.
  • Belgischer Germanisten- und Deutschlehrerverband
    Der Belgische Germanisten- und Deutschlehrerverband fördert Deutsch als eine der drei Landessprachen Belgiens, als Fremdsprache in Flandern und im frankophonen Wallonien. Der Verband unterstützt Hochschuldozenten, Lehrer, Übersetzer und Dolmetscher in diesem Sinne. So veranstaltet er u.a. alljährlich eine Reihe von Studientagen an verschiedenen Orten in Belgien sowie ein Sommerseminar im deutschsprachigen Ausland.
  • Lëtzebuerger Germaniste Verband (LGV)
    Der „Lëtzebuerger Germaniste Verband" ist eine Vereinigung vor allem von Deutschlehrer, die sich mit dem Bereich der deutschen Sprache und Literatur in Luxemburg beschäftigt.
  • Mitteleuropäischer Germanistenverband (MGV)
    Der MGV wurde 2002 unter Beteiligung namhafter GermanistInnen aus sieben Ländern gegründet. Seitdem ist der MGV ein in Dresden eingetragener Verein dem gehören GermanistInnen vor allem aus Deutschland, Österreich, aus Polen, Tschechien, Ungarn, den baltischen Staaten, Bulgarien, Kroatien, Slowenien und Rumänien, aber auch aus Frankreich, Großbritannien, der Schweiz und den USA an. Der MGV ist eine forschungsorientierte Vereinigung; er initiiert und koordiniert Forschungsaktivitäten und bündelt dabei die Kompetenzen seiner Mitglieder.
  • Vereniging van Germanisten aan de Nederlandse Universiteiten (VGNU)
    Die VGNU widmet sich dem Schutz und der Förderung der Interessen der Germanistik an niederländischen Universitäten.

Links zu weiteren internationalen Germanistik-Vereinigungen finden Sie im Abschnitt „Fachgesellschaften und -verbände“ der Virtuellen Fachbibliothek „Germanistik im Netz“.

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Überblick verschaffen

Fach-Systematiken

Um einen Überblick über das Fach Germanistik zu erhalten, bietet sich ein Blick in eine Systematik an.

  • Regensburger Verbundklassifikation (RVK): Germanistik (G)
    Die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) ist eine Systematik zur Erschließung von Bibliotheksbeständen, die sich als Klassifikationssystem an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland und auch im Ausland etabliert hat.
    Die Systematik G deckt die Bereiche Germanistik, Niederlandistik sowie Skandinavistik ab.
  • DDC
    Die Dewey-Dezimalklassifikation (Dewey Decimal Classification, DDC) ist die international verbreitetste Klassifikation zur inhaltlichen Erschließung von Bibliotheksbeständen. Für die Germanistik sind vor allem die beiden Gruppen 430 „Deutsche Sprache“ und 830 „Deutsche Literatur“ interessant.
  • Systematiken des Lesesaals und des Lehrbuch-Magazins der ULB Münster
    Die Bestände des Lesesaals und der Lehrbuchsammlung der ULB Münster sind nach Fachgebieten aufgestellt. In der Online-Fassung der dafür verwendeten Systematik können Sie komfortabel navigieren und nach beliebigen Begriffen suchen. Die Klasse für Germanistik lautet "GER".
  • Bibliographie der deutschen Sprach- & Literaturwissenschaft
    Die BDSL verzeichnet germanistische Literatur mit einem Schwerpunkt auf der Literaturwissenschaft. Ihre Gliederung gibt einen kompakten Überblick über die verschiedenen Bereiche der Literaturwissenschaft. Sie wird z.B. auch für die thematische Einordung der Publikationen auf dem Dokumentenserver „GinDOk“ verwendet. Auf der ViFa "Germanistik im Netz" gibt es einen Überblick über die BDSL-Systematik.
  • Bibliographie linguistischer Literatur
    Die Systematik der BLL gibt einen guten Überblick über sprachwissenschaftliche Themenbereiche.

Fach-Portale

  • Virtuelle Fachbibliothek „Germanistik im Netz“ (GiN)
    „Germanistik im Netz“ richtet sich an GermanistInnen in Studium, Lehre und Forschung. Die virtuelle Fachbibliothek sieht sich als Schnittstelle zwischen Informationsversorgung und Wissenschaft und bietet einen zentralen Einstiegspunkt für ausgewählte Internet-Informationsressourcen zur deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. Man findet hier Nachweise gedruckter und digitaler Literatur (Monographien, Zeitschriften(aufsätze), Websites), Informationen zu Bibliothekskatalogen, Internetverzeichnissen und Datenbanken, in denen man in GiN übergreifend recherchieren kann, sowie Informationen aus dem Fach Germanistik (Tagungsankündigungen, Stellen- und Stipendienausschreibungen, Call for Papers, aktuelle Forschungsprojekte u.a.m.).
    GiN, entwickelt im Rahmen eines DFG-geförderten Projektes und online seit Mitte 2006, wird betreut von der UB Frankfurt als zuständige Bibliothek für das Sondersammelgebiet (SSG) „Germanistik, Deutsche Sprache und Literatur“. Beteiligt sind zudem einige Institutionen und Organisationen aus den Bereichen der Informationsversorgung sowie der Fachwissenschaft: das Deutsche Literaturarchiv Marbach, der Deutsche Germanistenverband, die Mailingliste H-Germanistik, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar, die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, das Portal Literaturwissenschaftliche Rezensionen (Lirez), das digitale Zeitschriftenarchiv DigiZeit, das Zentrale Verzeichnis Digitalisierter Drucke (zvdd) sowie die Bibliothek des Instituts für Deutsche Sprache Mannheim.
    Die Einrichtung von „Germanistik im Netz“ löste einige andere Angebote wie z.B. „Germanstik.net“ ab.
  • Lin|gu|is|tik-Portal für Sprachwissenschaft
    Das Portal ist „als zentraler Einstieg für alle europäischen und außer-europäischen Einzelphilologien konzipiert und umfasst sowohl synchrone als auch diachrone Sprachwissenschaft“.
    Katalogübergreifende indexbasierte Suche, Internetquellen-Verzeichnis sowie ein kommentierter Auszug aus DBIS sind die Recherche-Angebote, mit denen das Lin|gu|is|tik-Portal Mitte April 2013 an den Start ging.
    Mit einer Suchanfrage gemeinsam recherchierbar sind u.a. bereits rund 2.900 Websites, ein eigens kreierter Fach-OPAC Linguistik der SSG-Bibliothek, die Aufsatzdatenbank „Online Contents Linguistik“, IDS-Katalog und IDS-Publikationsserver sowie die lizenzpflichtige Datenbank „Bibliographie Linguistischer Literatur“ (BLLDB, freier Zugriff für den Zeitraum 1971-2000, die folgenden Jahrgänge sind zusätzlich zugänglich für Angehörige lizenznehmender Institutionen). Bis zum Ende der ersten Förderphase 2014 werden noch zahlreiche weitere innovative Module hinzukommen.
    Federführend ist das Sondersammelgebiet „Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft“ der UB Frankfurt, als Projektpartner agieren das Institut für Deutsche Sprache (IDS, Mannheim) und der Linguistik-Server Essen (LinseLinks).
  • LINSE: Linguistik-Server Essen
    Die Plattform LINSE wurde in der germanistischen Linguistik entwickelt, steht aber sämtlichen Themen im weiten Umkreis einer interdisziplinär verstandenen Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik offen. Sie wendet sich an jeden, der sich für sprach- und medienbezogene Fragen interessiert, aber auch an drei besondere Zielgruppen: professionelle Sprachwissenschaftler, Linguistik-Studenten sowie Lehrer und Schüler.
    LINSE hat sich mehrere Aufgaben gestellt: Sie bietet völligen „Anfängern“ (insbesondere aus dem Hochschulbereich) einen ersten Einstieg, sie publiziert Aufsätze, kleine Schriften, Lernsoftware sowie Rezensionen von Büchern, CDs und Software, sie liefert Informationen, Bibliographien und Arbeitsmaterial für Forschung und Lehre, und sie dient dem schnellen und direkten Austausch unter Wissenschaftlern und Studenten.
  • Mediävum
    Portal zur deutschen und lateinischen Literatur im Mittelalter

Wikis

Neben dem wohl bekanntesten Wiki, der Wikipedia, gibt es auch einige Wiki-Projekte mit sprachwissenschaftlichen oder literaturwissenschaftlichen Schwerpunkten.

  • Glottopaedia
    eine Enzyklopädie von Linuguisten für Linguisten
  • MediaeWiki
    eine Lehr-Lern-Plattform, die zentrale Inhalte der Mediävistik bündelt, also historisches, kulturelles und literaturwissenschaftliches Wissen zum Mittelalter
  • Wikipedia › Kategorie „Germanistik"
    Überblicksseite über germanistische Artikel in der deutschen Wikipedia
  • Wikipedia › Kategorie „Niederdeutsche Sprache“
    Überblicksseite über Wikipedia-Artikel zum Niederdeutschen
  • Wikisource
    eine Sammlung von Quellentexten, die urheberrechtsfrei sind oder unter einer freien Lizenz stehen
  • Wikiversity › Fachbereich Germanistik
    Die Wikiversity ist eine Online-Plattform in Form eines Wikis zum gemeinschaftlichen Lernen, Lehren und Forschen. Sie ist das jüngste Projekt der Wikimedia Foundation. Der Fachbereich Germanistik untergliedert sich in die drei Bereiche Ältere Deutsche Literatur, Neuere Deutsche Literatur und Sprachwissenschaft des Deutschen.

Weitere Link-Tips finden Sie in der Virtuellen Fachbibliothek "Germanistik im Netz" unter „Newsletter, Mailinglisten, Foren, Wikis, Wissenschaftliche Weblogs“.

Linksammlungen

  • GiNFix
    Das Internetquellenverzeichnis „GiNFix“ der Virtuellen Fachbibliothek „Germanistik im Netz“ (GiN) präsentiert eine Auswahl fachrelevanter und inhaltlich erschlossener Internetressourcen zur deutschen Sprache und Literatur, verbunden mit komfortablen Browsing- und Suchfunktionen. 

  • LinseLinks
    Die „LinseLinks“ sind als Teil des Linguistik-Servers Essen (LINSE) Bestandteil des Internetangebots der Universität Duisburg-Essen.
  • Literaturwelt-Links
    eine umfangreichreiche Literatursammlung zu literarischen und literaturwissenschaftlichen Themen

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Recherche-Tools & -Tutorials

Germanistische Literatur recherchieren

  • Germanistik im Netz
    Über die Virtuelle Fachbibliothek können Sie mit einer Suchanfrage parallel in mehreren Bibliothekskatalogen, Fachbibliographien und in zwei stetig wachsenden Sammlungen wissenschaftlich relevanter und kommentierter Internetquellen recherchieren.
  • BASE & OAIster
    BASE ist eine der weltweit größten Suchmaschinen speziell für im Sinne des Open Access frei zugängliche wissenschaftliche Dokumente im Internet. Neben den Veröffentlichungen auf fachlich qualifizierten Dokumentenservern werden auch ausgewählte Webquellen durchsucht. Betreiber der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld. Im umfangreichen Datenpool von BASE finden sich auch zahlreiche Germanistik-relevante Dokumente und Quellen.
    OAIster ist eine ähnliche Suchmaschine für Open-Access-Inhalte der University of Michigan.
  • Dandelon
    Dandelon ist eine Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur. Die bibliographischen Daten, die für diese Suchmaschine indexiert wurden, wurden ergänzt um digitalisierte Inhaltsverzeichnisse und mit Hilfe linguistischer Verfahren erschlossen. Bei der Suche kommen zudem semantische Netze und Fachthesauri mit Synonymen, Unterbegriffen und Übersetzungen in mehreren Sprachen zum Einsatz. Dandelon wird von einer Informationsmanagement- Firma und einer Gruppe von Bibliotheken aus fünf Ländern betrieben.

Tutorials zur Literatur- und Internetrecherche in der Germanistik

  • Germanistik elektronisch
    Diese umfangreiche Einführung in die elektronischen Informationsmittel für das Fach Germanistik wurde zwar von der UB Freiburg erstellt und ist schon einige Jahre alt, lässt sich aber problemlos auch für „Münsteraner Germanisten“ anwenden und hält viele nachwievor gültige Informationen z.B. zu Datenbanken und Bibliographien.
    Auch die Freiburger Materialien zur Einführung in die Literaturrecherche für Germanisten sind empfehlenswert.

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Digital Humanities

Die Digital Humanities oder auch eHumanities, „digitale Geisteswissenschaften“, umfassen die Anwendung computergestützter Verfahren und die systematische Verwendung digitaler Ressourcen in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Es handelt sich um ein interdisziplinär ausgerichtetes Fach, dessen Vertreter sowohl in den Geistes- und Kulturwissenschaften ausgebildet wurden als auch mit Konzepten, Verfahren und Standards der Informatik vertraut sind.
Typische Arbeits- und Forschungsfelder sind z.B. Korpuslinguistik, digitale Editionen, quantitative Textanalyse, Suchverfahren, Text Mining und Sprachverarbeitung, Visualisierung komplexer Datenstrukturen oder die Theorie digitaler Medien und die Langzeitarchivierung.

Für die Germanistik sind z.B. die folgenden Projekte interessant:

  • Zentrum für Textedition und Kommentierung (ZeTeK) an der WWU Münster
    Das Zentrum wurde von einer Gruppe von Philosophen, Historikern, Philologen und Theologen der Uni Münster eingerichtet. Zu seinen wesentlichen Zielen gehört es, Texte in alten bzw. seltenen fremden Sprachen einer wissenschaftlichen Nutzung zur Verfügung zu stellen und diese Grundlagenarbeit einer über den Universitätsbetrieb hinaus gehenden Öffentlichkeit bekannt zu machen.
  • Deutsches Textarchiv
    Dieses von der DFG geförderte Projekt stellt einen disziplinübergreifenden Kernbestand deutschsprachiger Drucke aus der Zeit von ca. 1650 bis 1900 als Volltexte, digitale Faksimiles und linguistisch annotiertes Volltextkorpus bereit.
    Bislang wurden rund 2.590 Bücher freigeschaltet; 660 weitere Dokumente sind derzeit im Prozess der Qualitätssicherung, d.h. sie sind nach kostenfreier Anmeldung über die Plattform DTAQ verfügbar.
    Die Titelauswahl ist nicht an Textsorten oder Disziplinen gebunden, sondern erstreckt sich von wissenschaftlichen Texten der unterschiedlichsten Fächer über Gebrauchsliteratur bis hin zu literarischen Werken.
  • Institut für Dokumentologie und Editorik
    Ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftlern verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen, dessen Forschung vor allem zur Erschließung, Verarbeitung und Präsentation von Wissen, das aus den Objekten, Dokumenten und Texten der verschiedenen Disziplinen gewonnen wird, umfasst. Das Institut gibt eine Schriftenreihe und verschiedene Informationsflyer heraus, berät Projekte und Institutionen und organisiert Tagungen und Expertentreffen sowie Kurse zur Vermittlung von Kompetenzen in der Erstellung digitaler Editionen.
  • Europäische Geschichte online (EGO)
    Das Projekt blickt auf Prozesse interkulturellen Austauschs in der europäischen Geschichte, die über staatliche, nationale und kulturelle Grenzen hinauswirkten. EGO erschließt  500 Jahre europäischer Geschichte der Neuzeit über Länder-, Fach- und Methodengrenzen hinweg. Die Gegenstände sind ebenso vielfältig wie die Kommunikations- und Transferprozesse, die EGO abbildet. Sie reichen von Religion, Wissenschaft und Recht über Kunst und Musik bis zu Wirtschaft, Technik und Militär. Zehn Themenstränge (Threads) ermöglichen einen gezielten Zugriff auf die Inhalte.
  • Zeitschrift für Digital Humanities
    Die ZfDH ist ein geisteswissenschaftliches Open-Access-Journal für Themen und Diskussionen aus dem Bereich der Digital Humanities.
  • DHd-Blog „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“
    Dieses Blog wurde initiert von den Forschungsverbünde TextGrid und DARIAH-DE sowie des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte.
    Die zahlreichen Beiträger aus unterschiedlichen fachlichen Zusammenhängen und Perspektiven spüren aktuelle Themen auf, portraitieren Projekte und Forschungsfragen, stellen Tools und Dienste vor und rufen anhand vielfältiger Fragestellungen zur Diskussion auf. Ziel des Blogs ist dabei nicht nur, über aktuelle Entwicklungen in den Digital Humanities zu informieren, sondern auch, den Meinungsaustausch und die Beurteilung möglicher Trends und Perspektiven anzuregen.
  • Digital Humanities Awards
    Über die prämierten Projekte erhalten Sie einen guten Überblick über die verschiedenen Facetten von Digital Humanities.
  • de.Hypotheses.org
    Ein nicht-kommerzielles Blogportal für die deutschsprachigen Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Portal stellt kostenlos einen Service zur Verfügung, der das Eröffnen von Wissenschaftsblogs erleichtert, diese unter einem Dach versammelt und für eine größere Sichtbarkeit wie auch für die Archivierung der Inhalte sorgt. Das Portal enthält Beiträge, die von der wissenschaftlichen Redaktion aus den deutschsprachigen Wissenschaftsblogs von Hypotheses.org ausgewählt wurden.
  • Textgrid
    Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderter Forschungsverbund aus zehn Partnern mit dem Ziel, den Zugang und den Austausch von Informationen in den Geistes- und Kulturwissenschaften mit Hilfe moderner Informationstechnologie zu unterstützen.
  • DARIAH-DE
    DARIAH-DE, der deutsche Beitrag der europaweit agierenden Forschungsinfrastruktur „DARIAH-EU – Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities“, unterstützt und erweitert die Nutzung digitaler Methoden in den Geisteswissenschaften. Das Projekt aus 17 Kooperationspartnern (Universitäten, Rechenzentren, fachspezifische Einrichtungen, Bibliotheken) baut zu diesem Zweck eine Forschungsinfrastruktur für Werkzeuge und Forschungsdaten auf und entwickelt Materialien für Lehre und Weiterbildung im Bereich Digital Humanities.
  • Clarin-D Tübingen
    Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte web- und zentrenbasierte Forschungsinfrastruktur für die Geistes- und Sozialwissenschaften, mit dem Ziel, den Fachdisziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften linguistische Daten, Werkzeuge und Dienste integriert, interoperabel und skalierbar bereitzustellen; die Zentren befinden sich in Hamburg, Berlin, Leipzig, Saarbrücken, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, München und Nijmegen.
    Zu den Angeboten gehören z.B. das GermaNet (ein lexikalisch-semantisches Wortnetz des Deutschen), WebLicht (eine Service-orientierte Architektur zur Erstellung annotierter Textcorpora) oder das Projekt Deutscher Wortschatz , das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Gebrauch der deutschen Sprache zu dokumentieren.
  • Studiengänge „Digital Humanities“ der Universität Würzburg
    Der Studiengang wird vom Lehrstuhl für Neuere Literatur und Computerphilologie angeboten, der zum Institut für deutsche Philologie gehört. Zu den Studieninhalten gehören z.B. die Text- und Bildanalyse, moderne Textkodierungsverfahren, Einführung in die Informatik, Digitalisierung, Bearbeitung und Verwaltung multimedialer Objekte (Bilder, Audiodateien, Filme) oder Strukturen und Arbeitsprozesse digitaler Bibliotheken und Informationssysteme.
  • DiRT directory
    Im diesem "Directory of research tools" werden Werkzeuge für die Digital Humanities und andere Arten der digitalen Forschung gesammelt.

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Auf dem Laufenden bleiben

Es gibt neben den "klassischen" Web-Quellen mittlerweile zahlreiche Angebote aus dem Bereich "Web 2.0" bzw. "Social Software", die speziell für die Germanistik ausgelegt sind.
Es empfiehlt sich, zum Abonnieren neuester Nachrichten/Blogeinträge/Links/usw. RSS-Feeds zu nutzen. Informationen zu RSS-Feeds finden Sie z.B. auf der Website der ULB Münster.

Literatur gedruckt & digital

Die ULB informiert, wie viele andere Bibliotheken, über Bücher und andere Medien, die in letzter Zeit für die Bibliothek angeschafft wurden. Verlage informieren über neue Artikel in ihren Zeitschriften, und auch Dokumentenserver bieten z.B. über RSS-Feeds Informationen über neue Veröffentlichungen.

  • Germanistische Neuerwerbungen der ULB Münster
  • Neuerscheinungsdienst der Virtuellen Fachbibliothek „Germanistik im Netz“
    Auf Basis der Daten der Deutschen Nationalbibliothek bietet die GiN wöchentlich Listen der Neuerscheinungen in den Sachgruppen Deutsche Sprache, Deutsche Literatur und Deutsche Literatur: Belletristik.
  • aktuelle Zeitschriftenartikel
    • H-Germanistik
      Die Mailingliste H-Germanistik versorgt Sie über die Rubrik „[ZS]“ mit aktuellen Inhalten germanistischer Fachzeitschriften, und in der Kategorie „[REZ]“ werden Rezensionen veröffentlicht. Sie können die Mailingliste abonnieren oder über das Online-Archiv lesen.
    • Inhaltsverzeichnisse über die EZB per RSS
      Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) bietet bei einer Vielzahl von Zeitschriften einen Newsfeed an, der Informationen zu aktuellen Inhaltsverzeichnissen von Zeitschriften liefert. Diese Newsfeeds können per RSS abonniert werden.
      Sofern dieser Dienst bei einem Zeitschriftentitel angeboten wird, findet man den Link auf der Zeitschriften-Detailseite in der Zeile "Aktuelle Artikel".
      Dieser Dienst wird unterstützt von JournalTOCs.
    • JournalTocs
      Der Service "JournalTocs" der Heriot-Watt University in Edinburgh stellt die nach eigenen Angaben größte Sammlung von Inhaltsverzeichnissen wissenschaftlicher Zeitschriften dar. Sie bietet einen Überblick über die aktuellen Inhaltsverzeichnisse von derzeit rund 850 Zeitschriften zur Literatur und rund 1.000 Zeitschriften zu „Humanities“. Die Verzeichnisse verlinken direkt zu den einzelnen Artikeln, und zu jeder Zeitschrift ist der entsprechende neue-Artikel-RSS-Feed angegeben.
      Um sich Abonnements zusammenzustellen, können Sie gezielt nach Zeitschriften suchen oder in den thematischen Listen stöbern.
  • neue Publikationen auf Dokumentenservern
    • GiNDok
      Der speziell für germanistische Publikationen eingerichtete Dokumentenserver GiNDok der Virtuellen Fachbibliothek „Germanistik im Netz“ (GiN) bietet selbst keinen RSS-Feed an, um sich über neue Veröffentlichungen informieren zu lassen. Über den Dokumentenserver der Universität Frankfurt ist GiNDok aber in der Open-Access-Suchmaschine BASE gelistet und so per RSS-Feed abonnierbar.
    • Digital Commons Network: German Language and Literature
      Dieses Repository wird von zahlreichen Hochschulen für die Veröffentlichung ihrer wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und ihrer Sammlungen genutzt. Für die Germanistik gibt es ein spezielles Verzeichnis, das abonnierbar ist.
  • neue Treffer für Ihre Literatursuche: Alerting-Dienste
    In Datenbanken und Suchmaschinen gibt es oft die Möglichkeit, Suchanfragen zu speichern und automatisiert ablaufen zu lassen. Wenn es neue Treffer für Ihre Suche gibt, werden Sie via E-Mail oder RSS benachrichtigt.
    • Die MLA bietet diesen Service beispielsweise unter dem Menüpunkt "Teilen" › "Alert erstellen".
      In der BDSL können Sie z.B. die einzelnen Kategorien abonnieren, um automatisch und ohne in BDSL Online danach zu suchen zu erfahren, wenn in dieser Kategorie neue Titel hinzugefügt werden.
    • In der Münsteraner Literatursuchmaschine disco gibt es die Möglichkeit, für Suchanfragen jeweils einen RSS-Feed zu abonnieren, und Sie können ihre Suchen speichern: In "Mein Bereich" haben Sie dann eine Übersicht darüber, welche Suchanfragen Sie beobachten.
    • Die Open-Access-eBook-Portale DOAB ("Directory of Open access Books") und OAPEN Library ("Open Access Publishing in European Networks") informieren per RSS-Feed über neu aufgenommene Bücher.
    • In der eBook-Plattform "PaperC" können Sie nach einer kostenlosen Registrierung Benachrichtungen über neue Bücher nach thematischen Kategorien oder nach Verlagen abonnieren.

Zum Nach-Hören und -Sehen: Podcasts, Videos & Co.

Auch für den Wissenschaftsbereich gibt es mittlerweile interessante Podcast-Angebote. Mit einem Abo per RSS-Feed verpassen Sie keine Ausgabe
Wenn Sie weitere Beispiele rund um die deutsche Sprache und Literatur kennen, freuen wir uns über Hinweise!

  • angesprochen
    In der Pocast-Reihe "angesprochen" der Uni Zürich werden einmal im Monat Linguisten zu ihrer aktuellen Forschung befragt. So soll der Öffentlichkeit ein Bild von der Vielfalt der Linguistik an den Zürcher Hochschulen und darüber hinaus vermittelt werden. Sie können der Redaktion auch Fragen oder Themenvorschläge zusenden!
  • Medieval German Studies, Oxford University
    Diese Podcast-Reihe, die in Zusammmenarbeit mit den Bodleian Libraries in Oxdord entsteht, behandelt die gesamte Bandbreite des literarischen, kulturellen und sprachlichen Erbes der deutschsprachigen Gebiete aus den Jahren 800 bis 1600.
  • Sozusagen! Bemerkungen zur deutschen Sprache
    Die Sendung „Sozusagen!“ vom Bayerischen Rundfunk befasst sich mit der deutschen Sprache unter den verschiedensten Aspekten: „Eine Sendung für Liebhaber und nicht für Rechthaber der deutschen Sprache“. Jeden Freitag gibt es eine neue 10minütige Folge.
  • WDR-Reihe "ZeitZeichen"
    In dieser täglichen Reihe werden u.a. bekannte (und nicht so bekannte) Schriftsteller aus dem deutschsprachigen Raum vorgestellt.
  • Literatur-Podcasts bei hit-tuner.de
    Das Portal hit-tuner.de listet Podcast-Reihen deutscher Radiosender auf, die sich mit Literatur befassen.
  • Prosa-Podcasts bei hit-tuner.de
    Von Achim von Arnim über Jean Paul und Marie von Ebner-Eschenbach bis William Butler Yeats: Das Portal hit-tuner.de hat eine Sammlung zu Podcasts erstellt, die Literatur "lesen".

Fachliches von klein bis groß: Weblogs

Es haben sich mittlerweile einige Blogs und Aggregatoren etabliert, die aktuelle Informationen rund um germanistische Themen bieten.
Wir können Ihnen hier nur eine kleine Auswahl vorstellen. Weitere Blogs finden Sie z.B. in den Linkverzeichnissen („Blog Rolls“) der genannten Beispiele oder bei „Germanistik im Netz“: wissenschaftliche Blogs oder literarische Blogs.
Auf die „klassische“ Unterscheidung in Sprach- und Literaturwissenschaft verzichten wir hier, sondern listen die Angebote alphabetisch auf. So bekommen Sie auf der Suche nach für Sie interessanten Angeboten einen ersten Eindruck über die große Vielfalt in der philologischen „Blogosphäre“.

  • ASml-News
    Die „ASml-News“ bieten Neuigkeiten und Informationen zu Arno Schmidt und seinem Umfeld.
  • AVL-Blog
    Dieses Blog zur Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft wird betrieben von der UB Frankfurt, der Bibliothek des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin und der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (DGAVL).
    Es gibt täglich Meldungen aus dem weiten Feld der Komparatistik, darunter Veranstaltungsankündigungen, Call for Papers, Hinweise auf interessante Websites und Neuerscheinungen sowie Neuerwerbungen der beteiligten Bibliotheken.
  • DaF-Blog
    Die Autorin dieses Blogs „Über das Deutschlernen und -lehren mit und ohne Internet“ unterrichtet Deutsch als Fremdsprache an der Uni und der ETH Zürich.
  • DAS GEDICHT-Blog
    Das Blog zur Zeitschrift "DAS GEDICHT" finden sich neben Informationen rund um die jeweils neuen Ausgaben der Zeitschrift Gedichte zeitgenössischer deutschsprachiger Lyriker, eigens zusammengestellte Netz-Anthologien, Essays zum Thema Lyrik, Poesieclips sowie Kritiken zu aktuellen und klassischen Gedichtbänden.
  • DGfS: Themen & Mitteilungen
    Die Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft veröffentlicht Artikel zu verschiedenen Themen und Mitteilungen wie Stellungnahmen oder Terminhinweise.
  • DHd-Blog
    Digital Humanities im deutschsprachigen Raum
  • FluentU: German language and culture blog
    Blog einer Sprachkurs-Unternehmens mit interessanten Blicken "von außen" auf die deutsche Sprache und Kultur
  • Gesundheitsinteraktionen und so
    Blog eines Bochumer Wissenschaftlers zu den kommunikativen und interaktional-relevanten Aspekten der Interaktionen zwischen Gesundheitsberuflern und ihren Klienten
  • *hauptwort
    „*hauptwort“ ist das Blog einer Dortmunder Doktorandin. Ihr „liegt eines sehr am Herzen: die Sprache, in all ihren Formen, Funktionen, Variationen.“
  • in|ad|ae|qu|at
    Das Blog einer österreichischen Literaturwissenschaftlerin und -kritikerin, die auch Lehrbeauftragte am Institut für Germanistik der Universität Wien ist. Sie bloggt Buchvorstellungen, Rezensionen, Essays zu Werken und Autoren, aber das Blog bietet auch Raum für literarische Originalbeiträge.
  • Kontruktionsgrammatik
    Blog des Arbeitskreises Konstruktionsgrammatik in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Kritische Ausgabe
    Blog zur gleichnamigen Zeitschrift zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, die von Germanistik-Studierenden herausgegeben wird
  • Kultextur
    Kultextur ist eine Online-Literaturzeitschrift der gleichnamigen Müsnteraner Autorengruppe, die in Form eines Blogs veröffentlicht wird. Die Autoren sind Studierende der WWU und der Kunstakademie Münster.
  • Kulturproleten
    "Die Kultur und der Prolet. Ein ungleiches Paar, das verrät schon das grammatikalische Geschlecht. Was noch lange nicht heißt, dass es nicht zusammenpasst. Der Beweis dafür sind wir."
    Unter diesem Motto veröffentlichen Studierende des Münsteraner Master-Studiengangs "Kulturpoetik der Literatur und Medien" Bilder, Töne und Texte rund um die Kultur. SIe sind auch auf Twitter und Facebook zu finden.
  • lexikographieblog
    Hier geht es – wie der Name schon sagt – um Lexikographie in Theorie und Praxis, und das aus der Sicht eines interessierten Nachwuchslinguisten und Nachwuchswörterbuchforschers, der als Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erlangen-Nürnberg arbeitet.
  • Linguisticker
    Der Linguisticker bündelt Nachrichten, die sich auf Sprache(n) und die Sprachwissenschaft beziehen. Er durchsucht einmal täglich die Newsfeeds verschiedener deutschsprachiger Online-Nachrichtenanbieter auf bestimmte Schlüsselwörter, die als relevant für Linguist(inn)en, Lehrer(innen) für Deutsch oder andere Sprachen und für Sprachinteressierte angesehen werden. In den Ergebnissen zeigen sich Themen zur Sprache, die in der Öffentlichkeit Interesse finden, und es spiegelt sich die Meinung der Öffentlichkeit zu sprachlichen Themen.
  • lit21.de
    Rund 50 literarisch relevante Angebote wie Blogs, Zeitungsadressen und anderen Quellen deutscher Sprache werden im Metablog "lit21.de" gebündelt. Die Idee dahinter: "Einzeln sind diese Inhalte isoliert und verloren in den Weiten des weltweiten Netzes. Gebündelt bringen sie einen intensiven Strom literarisch interessanter neuer Inhalte." Initiiert wurde lit21. vom Kulturmagazin Perlentaucher.
  • Litblogs
    Diese Plattform ist ein Portal für und Online-Magazin aus AutorInnenblogs: die Schwerpunkte liegen auf der Präsentation, Verbreitung, Dokumentation und Archivierung von literarischen Schreibprozessen, der Förderung des Austauschs der Autorinnen und Autoren untereinander sowie der Beobachtung von und Beschäftigung mit Entwicklungen des literarischen Felds im Kontext kontinuierlicher Medienumbrüche.
  • Neusprech
    „Neusprech“ untersucht, was all die so selbst-verständlich verwendeten sprachlichen Umdeutungen und Neuschöpfungen von Politikern wirklich bedeuten.
  • Onomastik-Blog
    das namenkundliche Blog der Deutschen Gesellschaft für Namenforschung
  • Papiergeflüster
    ein Blog einer Buchhändlerin mit zahlreichen Rezensionen aktueller Literatur, als Blogs-Posts oder auch als Podcasts
  • PONS-Deutschblog
    Ein amüsant geschriebenes Blog rund um die deutsche Sprache, betreut von einem Sprachwissenschaftler, der seit über 20 Jahren im PONS-Verlag arbeitet und dort für die Titel „PONS Die deutsche Rechtschreibung“ und „PONS Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache“ zuständig ist.
  • Sprach-Blog
    Blog von Fabian Bross, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Linguistik/Germanistik der Uni Stuttgart
  • Sprachlog
    "Im Sprachlog schreiben Linguistinnen und Linguisten über Sprache und Sprachen, und über das Sprechen über Sprache – lehrreich, unterhaltsam, leidenschaftlich, fachkundig und immer mit Style."
    Für kürzere Beiträge hat das Sprachlog auch eine „Außenstelle“.
  • Sprachpunkt
    Blog des Kieler Germanisten Alexander Lasch
  • Sprechtakel
    ein „Blog mit linguistischen Notizen“ eines wissen-schaftlichen Mitarbeiters am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim
  • swanrad
    Ein Blog zu Themen aus der germanistischen Sprachwissenschaft, betrieben von einem Mitarbeiter des Deutschen Seminars der Universität Zürich. Welch‘ schöne Idee sich hinter dem Namen des Blogs versteckt, erfahren Sie übrigens hier.
  • Texte und Bilder: Literatur von Klassik bis Comic
    Dieses Blog von Tobias Witte beschäftigt sich mit Literatur, "sei sie vermittelt durch reinen Text oder durch die Kombination von Bildern und Sprache". Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Text und Bild in jedweder Form, insbesondere Klassiker der Weltliteratur und ihre grafische Adaption.
  • TITEL-Kulturmagazin
    Ein unabhängiges Online-Feuilleton, gegründet im März 2000 mit dem Ziel, ein unabhängiges Magazin für eine kulturell aufgeschlossene und kritische Leserschaft zu etablieren. Es wird von einem großen Mitarbeiter-Team erstellt, zu dem auch renommierte Kritiker und Kolumnisten gehören.
  • TEXperimenTales
    ein Blog an der Schnittstelle zwischen Softwaretech-nologie und Wissenschaftstheorie, Kryptologie und Korpuslinguistik, Bioinformatik und Literaturwissen-schaft, Open Science und eHumanities, betrieben von Dr. Jürgen Hermes, wiss. Mitarbeiter am Institut für Linguistik und Sprachliche Informationsverarbeitung der Uni Köln
  • Umblätterer
    Das Blog „Der Umblätterer“, das sich beschreibt als „belletristisches Produktionsblog und Avant-Feuilleton“, hat sich auf die kritische Kommentierung des Feuilletons gedruckter Zeitschriften spezialisiert. Darüber hinaus kürt Der Umblätterer jährlich die zehn besten Texte aus dem deutschsprachigen Feuilleton und vergibt dafür den „Goldenen Maulwurf“.
  • Zeit: Literatur
    umfangreiches Portal der Literatur-Abteilung der Zeitschrift "Zeit" mit Rezensionen, Debatten und Portaits

Kurz & bündig und immer aktuell: Twitter

Mittlerweile gibt es zahlreiche Twitter-Accounts rund um die Germanistik: Wissenschaftler, Vereinigungen und Verlage haben dieses neue Medium für sich entdeckt. Wir geben Ihnen hier eine kleine Auswahl; weitere Twitter-Angebote finden Sie z.B. auf Fachportalen und in Weblogs – oder in den Follower-Listen interessanter Twitterer.
Wenn Sie sich für eine(n) zeitgenössische(n) AutorIn oder WissenschaftlerIn interessieren: Schauen Sie doch mal nach, ob er/sie nicht auch twittert!

  • @ClaudineMoulin
    Mediävistin an der Uni Trier
  • @dg_mouton
    Verlag De Gruyter Mouton
  • @dhgermany
    „Digital Humanities“: Unterstützung der traditionellen Geisteswissenschaften durch Informatik
  • @DuftDoppelpunkt
    Twitter-Account des Literaturblogs „Duftender Doppelpunkt“
  • @dwds_de
    Twitter-Account des Digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache (DWDS) an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • @fusznote
    Twitter-Account der gleichnamigen studentischen Zeitschrift für Literatur & Literaturwissenschaft, die an der Ruhr-Universität Bochum angesiedelt ist
  • @gumarten
    Prof. Dr. Gunther Martens, Dozent für deutsche Literatur an der Universität Ghent
  • @goethezeit
    Die Germanistin Dr. Danica Krunic vom „Goethezeitportal“ der Uni München twittert zu Goethe, Schiller & Co., Europäische Geistesgeschichte sowie Kunst und Literatur.
  • @janchrismeister
    Chris Meister, Professor für deutsche Literatur an der Uni Hamburg
  • @kriseundkritik
    Account der Online-Literaturzeitschrift der Münsteraner Autorengruppe kultextur
  • @korrekturen
    Lektor Julian von Heyl twittert zu Themen rund um Rechtschreibung und deutsche Sprache. Fragen sind willkommen!
  • @kultextur
    Twitter-Account der gleichnamigen studentischen Zeitschrift für Literatur & Literaturwissenschaft, die an der Ruhr-Universität Bochum angesiedelt ist
  • @namenforschung
    Account der Deutschen Gesellschaft für Namenforschung
  • @OnomaMainz
    Neuigkeiten zum Thema Onomastik/Namenforschung aus Mainz
  • @OUPAcademic
    Oxford Academic: „Oxford University Press’s academic news and insights for the thinking world“
  • @rezensionsforum
    Das Forum Literaturkritik twittert neue Beiträge
  • @spinfoCL
    Dr. Jürgen Hermes, Computerlinguist an der Uni Köln
  • @StefanMuelller
    Stefan Müller, Sprachwissenschaftler mit Schwerpunkt Deutsche Grammatik an der FU Berlin
  • @Theaterheute
    Account des deutschen Theatermagazins

Miteinander diskutieren: Communities, Mailinglisten, Newsgroups & Foren

Wie bei den Blogs können wir Ihnen auch hier nur eine kleine Auswahl von Angeboten vorstellen, in denen Sie mit Fachleuten sprach- und literaturwissenschaftliche Themen diskutieren können. Bestimmt gibt es auch für Ihre Fachgebiete entsprechende Angebote!

  • Forum Deutsch als Fremdsprache
    ein umfassendes Angebot mit Online-Übungen, Deutschtests, kommentierten Linklisten für DaF-Lehrer sowie DaF-Foren für den fachlichen Austausch sowie Stellenangebote
  • H-Germanistik
    literaturwissenschaftliche Mailingliste mit einem umfassenden Informationsangebot für Studierende und Wissenschaftler; tagesaktuelle Neuigkeiten wie Tagungsankündigungen, Call for papers, Stipendien-, Stellen- und Praktikumsausschreibungen, Vorträge und Veranstaltungen sowie Inhaltsverzeichnisse von Fachzeitschriften
  • JeliNetz
    Plattform des Elfriede-Jelinek-Forschungszentrums der Universität Wien zu Elfriede Jelinek und ihren Werken
  • Linguisten.de
    Linguisten.de, betrieben von einem Dozenten des Germanistischen Instituts der WWU, ist ein universitäts- und organisationsunabhängiges Forum für Sprachwissenschaft, das offen für alle ist, vom interessierten Laien bis zum Lehrstuhlinhaber. Das Themengebiet Sprachwissenschaft(en) wird hierbei großzügig ausgelegt und soll weder Einzelphilologien noch Teil- oder Nachbardisziplinen ausschließen. Jede wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Sprache(n) ist erwünscht, egal unter welchem Namen oder Denkmuster. Besonders intensiv werden Themen aus dem Kernbereich der Sprachwissenschaft diskutiert, allen voran Phonetik und Graphematik, Syntax, Semantik und Morphologie. Aber auch das Thema Plansprachen stößt auf so großes Interesse, dass dafür ein eigenes Unterforum eingerichtet wurde. Daneben werden auch praktische Informationen ausgetauscht, etwa zur Studien(ort)wahl und zu Jobangeboten, zur Studienplanung und zu wissenschaftlichen Arbeitsmethoden.
  • LINSE: Linguistik-Server Essen
    Die Plattform LINSE wurde in der germanistischen Linguistik entwickelt, steht aber sämtlichen Themen im weiten Umkreis einer interdisziplinär verstandenen Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik offen. Sie wendet sich an jeden, der sich für sprach- und medienbezogene Fragen interessiert, aber auch an drei besondere Zielgruppen: professionelle Sprachwissenschaftler, Linguistik-Studenten sowie Lehrer und Schüler.
    LINSE hat sich mehrere Aufgaben gestellt: Sie bietet völligen „Anfängern“ (insbesondere aus dem Hochschulbereich) einen ersten Einstieg, sie publiziert Aufsätze, kleine Schriften, Lernsoftware sowie Rezensionen von Büchern, CDs und Software, sie liefert Informationen, Bibliographien und Arbeitsmaterial für Forschung und Lehre, und sie dient dem schnellen und direkten Austausch unter Wissenschaftlern und Studenten.
  • Literatur-Archiv NRW
    Diskussions- und Informationsforum zur rheinischen und westfälischen Literatur und Literaturgeschichte sowie zu Fragen literarischer Nachlässe und Archive
  • Literaturcafé
    Das Literaturcafé wurde 1996 gegründet und zählt damit zu den ältesten und bekanntesten „literarischen Treffpunkten“ im Internet. Neben Buchankündigungen, Rezensionen, Interviews und „Informationen aus der und über die Welt der Literatur innerhalb und außerhalb des Netzes“ finden Sie hier Diskussionsmöglichkeiten gibt es auch Podcasts, Mitschreibeprojekte und die Möglichkeit, eigene Texte beurteilen zu lassen.
  • Literaturkritik.de
    Ein Rezensionsforum für Literatur und für Kulturwissenschaft mit Volltextsuche in über 10.000 Rezensionen. Die Plattform umfasst auch das Projekt „Literaturkritik in Deutschland – Geschichte, Theorie, Praxis“, ein multimediales Lern- und Informationssystem einer Arbeitsgruppe des Instituts für Neuere deutsche Literatur und Medien der Universität Marburg.
  • Lowlands-L
    Mailingliste „für Friesisch & Co.“: „for people who share an interest in the languages and cultures of the Lowslands“

Zum Stöbern: Links in Social-Bookmarking-Systemen

Viele Linksammlungen bieten einen RSS-Feed an, über den man über neu eingetragene Links informiert wird. Bei Social-Bookmarking-Diensten kann man Links zu einem bestimmten Schlagwort ("tag") oder die Linksammlungen eines bestimmten Nutzers abonnieren.
In englischsprachigen Angeboten gibt es im Gegensatz zu Disziplinen wie z.B. der Psychologie oft kein „griffiges“ Tag für Germanistik, da die englische Entsprechung „German language and literature studies“ oder „German philology“ lautet. Versuchen Sie es daher mit Tags wie „German“, „literature“, „linguistics“ usw.
Hier einige Beispiele für germanistische Bookmarks im Dienst „Bibsonomy“:

Germanistik to go: Angebote im Mobile Web

Immer mehr Internet-Angebote werden speziell für die Nutzung mit mobilen Endgeräten wie Mobiltelefonen oder Tablet-Rechnern angepasst oder entwickelt.
Spezielle Angebote rund um die Germanistik sind uns noch nicht bekannt (wir freuen uns über entsprechende Meldungen, wenn Sie solche Angebote kennen!), aber es gibt einige Tools, die fürs "wissenschaftliche Arbeiten unterwegs" im Allgemeinen nützlich sind.

  • WWU-WLAN einrichten unter iOS
    Das Rechenzentrum der WWU hat für die Nutzung der universitären WLANs, des VPNs und des E-Mail-Dienstes Profile erstellt, mit denen Sie Ihr iPhone mit wenigen Schritten für die Nutzung in den Uni-Netzen einrichten können.
  • WWU-WLAN einrichten unter Android
    Diese Anleitung erklärt, wie Sie mit Ihrem Android-Telefon oder -Tablet ins WLAN der Uni Münster kommen.
  • mobile Version des ULB-Katalogs
    Wenn Sie den ULB-Katalog mit einem Handy aufrufen, wird Ihnen automatisch eine für das kleinere Display optimierte Version des Kataloges angezeigt.
  • mobile Version des GiN-Metasuche
    Die Virtuelle Fachbibliothek "Germanistik im Netz" bietet Ihnen für die Metasuche über alle Kataloge (also z.B. auch über die beiden Webverzeichnisse „GiNFix“ und „Wer-Was-Wo“) eine für mobile Geräte optimierte Oberfläche an.
  • mobile Version der DigiBib
    Die DigiBib vereint unter einer Oberfläche verschiedene Angebote: die parallele Suche in großen Bibliothekskatalogen und Literaturdatenbanken aus aller Welt, die Überprüfung der Verfügbarkeit von Medien, und die Fernleihe von nicht vor Ort vorhandenen Büchern. Mit der mobilen Version können Sie auch "unterwegs" komfortabel suchen.
  • BASE: mobile Oberfläche
    Die Open-Access-Suchemaschine BASE verfügt über eine mobile Oberfläche, über die Sie mit Ihrem Smartphone nach Open-Access-Publikationen suchen können.
  • "Aikuma": App zur Sprachdokumentation
    Das internationale Projekt "Language Preservation 2.0" hat eine App namens "Aikuma" entwickelt, um die Dokumentation mündlicher Sprache und Literatur zu erleichtern.

Termine

  • H-Germanistik
    Eine der umfassendsten Quellen für germanistische Termine wie Tagungen oder Vortragsreihen ist die Mailingliste H-Germanistik. In der Rubrik „[KONF]“ werden Tagungsankündigen veröffentlicht, „[CFP]“ kennzeichnet Call for papers, und in „[ANK]“ geht es um Vortragsreihen und Veranstaltungen. Konnten Sie an einer Tagung nicht teilnehmen, können Sie in der Rubrik „[TAGB]“ vielleicht einen Bericht dieser Veranstaltung lesen.
    Sie können die Mailingliste abonnieren oder über das Online-Archiv lesen.
  • Tagungsübersicht der Plattform Linguistik.net
    Die Plattform „Linguistik.net“, eingerichtet von einem Professor für deutsche Sprache und Literatur der Universität Wuppertal, bietet auch eine Tagungsübersicht.
  • Studentische Tagung Sprachwissenschaft (StuTS)
    Ein regelmäßiger Termin, den Sie sich merken sollten, wenn Sie einen sprachwissenschaftlichen Schwerpunkt studieren, ist die „StuTS“: Die Studentische Tagung Sprachwissenschaft ist eine von Studenten für Studenten organisierte Tagung, bei der traditionsgemäß Interessenten aus allen linguistischen Fachbereichen teilnehmen. Vertreten sind also Studierende der unterschiedlichsten Fächer von A bis Z wie z.B. Allgemeine Sprachwissenschaft, Germanistik, Computerlinguistik, Textlinguistik, Phonetik, Romanistik, Semantik, Klinische Linguistik, Pragmatik, Indogermanistik, (Sprach-)Psychologie usw., von den unterschiedlichsten Hochschulen aus dem deutschen Sprachraum und darüber hinaus. Die StuTS ist traditionell zugleich die Bundesfachschaftentagung Sprachwissenschaft und insofern Sprachrohr der Studierenden der Linguistik in Deutschland und deren hochschulpolitische Konferenz. Die Tagung wird jedes Semester von einer anderen Fachschaft organisiert.
    Mit der „StaPS“ gibt es seit einiger Zeit auch einen Ableger der StuTS speziell für Promotionsstudierende.
  • LINSE-Veranstaltungshinweise und -berichte
    In der LINSE-Plattform wird auf sprachwissenschaftliche Veranstaltungen hingewiesen; im LINSE-Archiv gibt es Reportagen von vergangenen Veranstaltungen.

Stellenangebote

  • H-Germanistik
    Auch für Stellenangebote ist die Mailingliste H-Germanistik eine der besten Quellen. In der Rubrik „[JOB]“ werden Stellen- und Praktikumsangebote veröffentlicht, in „[STIP]“ sind Stipendienausschreibungen zu finden. Sie können die Mailingliste abonnieren oder über das Online-Archiv lesen.
  • Forum „Ausschreibungen“ auf Linguisten.de
    Das Forum Linguisten.de hat eine eigene Abteilung für Ausschreibungen aller Art: Stellenausschreibungen, Projekte, Praktika, Jobbörse sowie Stipendien- und Förderprogrammhinweise.