Romanistik im Netz: aktuelle Linktipps

Kennen Sie schon … Archivio Luce?
Logo Archivio Storico Luce L'Archivio Storico Luce conserva una vasta collezione di cinegiornali, di documentari, di film e fotografie che, a partire dal 1924, (anno della nascita dell'Istituto Luce) fino ai ai giorni nostri, narrano per immagini la storia d’Italia del ‘900. L'Archivio Storico Luce attraverso il costante lavoro di digitalizzazione e catalogazione del proprio patrimonio ha già reso disponibile migliaia di ore di filmati e centinaia di migliaia di fotografie per la libera ricerca e visualizzazione. Per il suo alto valore storico-culturale, il patrimonio dell’Archivio Storico Luce è iscritto nel Registro ‘Memory of the World’ dell’UNESCO.

Kennen Sie schon … das Portal de Archivos Españoles (PARES)?
Logo PARES Das Portal der Archive Spaniens umfasst Zugriff auf drei große Archive von nationalem Rang (Archivo General de Simancas (das ehemalige Königliche Spanische Generalarchiv), Archivo Histórico Nacional, Archivo General de Indias) und acht kleinere Archive (ferner auch Bibliotheken und Ausstellungen), teilweise auch auf Digitalisate.
Das online frei verfügbare Portal bietet neben einer einfachen Suchfunktion die Möglichkeit der erweiterten Suche.

WDR-ZeitZeichen zu Charles Péguy
Logo WDR bei Wikimedia Commons ""Die Wahrheit sagen, die ganze Wahrheit, nichts als die Wahrheit, die dumme Wahrheit dumm sagen, die langweilige Wahrheit langweilig, die traurige Wahrheit traurig sagen". Das ist die Devise, die Charles Péguy in Paris seinen "Cahiers de la Quinzaine" gab, einem Blatt, das in seiner unbestechlichen Eigenwilligkeit und Wahrheitsliebe in verblüffender Weise geistesverwandt war mit der "Fackel", die sein Altersgenosse Karl Kraus in Wien herausgab.
Dass Péguy auf die Dauer mit fast niemandem mehr zurecht kam, verwundert bei ihm so wenig wie bei Karl Kraus. Zuerst verdarb er es mit seinen sozialistischen Weggenossen, weil er sich in das - damals schon - zwanghaft korrekte Denken der Linken nicht fügen wollte.
Mit seinen katholischen Weggenossen verdarb er es später, weil er zwar die schönsten Hymnen an Maria schrieb, aber am Sonntag nicht zur Kirche ging, sich nicht kirchlich trauen und auch seine Kinder nicht taufen ließ.
Um mit der traurigen Wahrheit traurig zu schließen: Charles Péguy ist wohl der bedeutendste, aber doch nur einer von 560 französischen Schriftstellern, die im 1. Weltkrieg gefallen sind."
(WDR, Hans Conrad Zander, Hildegard Schulte)
Sie können die Sendung, die Anfang 2018 in der Reihe "ZeitZeichen" lief, über die Seite des WDR nachhören oder als Audiodatei herunterladen.

Bayern2-radioWissen: "Émilie du Chatelet - Vom Glück der Leidenschaft"
Logo Bayern2 bei Wikimedia Commons "Diese Frau war bemerkenswert. Kant lobte sie, Voltaire nannte sie die "göttliche Émilie". Madame du Châtelet war im 18. Jahrhundert weit über Frankreich hinaus bekannt. Sie schrieb über Physik und das Glück." (Bayern 2, Irene Schuck)
Sie können die Sendung, die Anfang 2018 auf Bayern 2 lief, über die Seite der ARD nachhören oder als Audiodatei herunterladen; das Manuskript zur Sendung ist ebenfalls verfügbar.

Aus unseren Neuerwerbungen

Wissen im Herzen der Dichtung: kardiozentrische Lyrik von Petrarca bis Marin
Buchcover Francesco Petrarca, Gaspara Stampa und Giovan Battista Marino bedichten nicht nur liebende, brechende und sich verzehrende, sondern auch seufzende, kochende und kopulierende Herzen. In diskurshistorischer Perspektive kann das Herz in der petrarkistischen Dichtung als epistemologischer Kristallisationspunkt untersucht werden, an dem sich das zeitgenössische Wissen vom menschlichen Körper und der ihn umgebenden Welt ablagert. Der Suche nach den an der Herzdarstellung ablesbaren Wissensbeständen liegt die These zu Grunde, dass das menschliche Herz bis zur Entdeckung seiner physiologischen Funktionsweise im Jahr 1628 ein enormes Metaphorisierungspotential bot und religiöse, naturphilosophische, medizinische und nicht zuletzt erotische Aspekte problemlos integrieren konnte.
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Investigating fascism: crime, mystery, and the fascist ventennio in the historical novel
Buchcover Investigating Fascism offers an original approach to the historical novel and its connection to crime fiction. The study of contemporary novels set during Mussolini’s rule, with specific attention to the topics of violence, justice, mystery, and personal identity, leads to a discussion about, among others, Leonardo Sciascia, Maurizio De Giovanni, Carlo Lucarelli, and Andrea Camilleri. This text is based on two intertwining approaches: (1) an analysis of the ‘machine’ of the novel, focused on such aspects as characterization, the construction of the setting, and the narrative use of fantastic and subversive elements and (2) an analysis of the sociohistorical Fascist context. This book is a valuable reference for those who study Fascism, the social function of crime novels, and the connection between historical events and fiction.
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Nachrichten aus der Romanistik

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