Fach-Institutionen
Bibliotheken
in Münster
- Bibliothek des Romanischen Seminars
Die Institutsbibliothek am Bispinghof ist eine Präsenzbibliothek für Fachliteratur zur Sprache, Literatur und Geschichte des romanischen Kulturraums.
Die Bibliothek, die über 130.000 Medien umfasst, gliedert sich in drei Bereiche:
überregional
- Die ULB Bonn betreibt seit 2016 gemeinsam mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg den Fachinformationsdienst (FID) Romanistik. Er hat die von 1949 bis 2015 gepflegten Sondersammelgebiete "Romanistik allgemein", "Französische Sprache und Literatur" sowie "Italienische Sprache und Literatur" abgelöst.
Der FID versorgt Romanistinnen und Romanisten in ganz Deutschland mit Spezialliteratur und forschungsrelevanten Informationen. - Ebenfalls seit 2016 gibt es den Fachinformationsdienst (FID) Lateinamerika, Karibik und Latino Studies. Er wird vom Ibero-Amerikanischen Institut (IAI) in Berlin betreut; er löste das bisherige Sondersammelgebiet (SSG) Ibero-Amerika ab.
Die Etablierung des FID erfolgt in enger Kooperation mit Fachverbänden, Universitäten und Forschungsinstituten. Neben der kontinuierlichen Erwerbung aktueller Publikationen stehen forschungsrelevante, antiquarische Zeitschriften sowie große Datenbanken mit Zeitungen, Zeitschriften und weiteren Materialien im Volltext des 18. und 19. Jahrhunderts im Fokus. - Verschiedene Bibliotheken haben über viele Jahre bis Ende 2015 romanistische Themengebieten in sogenannten Sondersammelgebieten betreut. Daher haben diese Bibliotheken jeweils große Bestände zu den Schwerpunktthemen:
- Romanistik allgemein an der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn
- Französische Sprache und Literatur an der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn
- Geschichte Frankreichs und Italiens an der Bayerischen Staatsbibliothek in München
- Ibero-Amerika am Ibero-Amerikanischen Institut in Berlin
- Italienische Sprache und Literatur an der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn
- Rumänische Sprache und Literatur an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
- Spanien und Portugal an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
- Das Forum Interkulturelle Frankreichforschung (FIFF) an der UB Mainz hat das Ziel, die sehr vielfältige Mainzer Frankreichforschung zu vernetzen und zu fördern. Dazu betreibt es eine virtuellen Forschungsplattform und eine Spezialbibliothek, die von der DFG, der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) und der Mainzer Universitätsbibliothek aufgebaut wurde.
international
- Frankreich
- Italien
- Portugal
- Rumänien
- Spanien
Organisationen, Gesellschaften, Verbände
im deutschsprachigen Raum
- Deutscher Romanistenverband (DRV)
Der DRV informiert zum einen über das Fach Romanistik und zum anderen über den Verband selbst, über romanistische Tagungen, aktuelle Hochschulentwicklungen usw. - Die Romanistik wird in Deutschland und im deutschsprachigen Raum nicht nur durch den DRV, sondern auch in ihren Teilbereichen auch von einzelsprachlichen Fachverbänden vertreten: Frankoromanistenverband, Hispanistenverband, Italianistenverband, Lusitanistenverband, Katalanistenverband, Balkanromanistenverband.
- Gesamtverband Moderne Fremdsprachen (GMF)
Im GMF sind mehrere Verbände organisiert, darunter z.B. der Verband der Französischlehrer und -lehrerinnen (VdF), die Associazione di Docenti d’Italiano in Germania (ADI) oder der Deutscher Spanischlehrkräfteverband (DSV).
international
- Society for French Studies (SFS)
- Association for the Study of Modern and Contemporary France
- Association Internationale d'Études Occitanes
- Society for Italian Studies (SIS)
- Association for the study of modern Italy (ASMI)
- Asociación Internacional de Hispanistas (AIH)
- Association for Contemporary Iberian Studies (ACIS)
Überblick verschaffen
Fach-Systematiken
Um einen Überblick über das Fach Romanistik zu erhalten, bietet sich ein Blick in eine Systematik an.
- Gliederung der Romanischen Bibliographie
Anhand der Klassen der Romanischen Bibliographie (aus Lizenzgründen nur im Netz der Uni Münster nutzbar) kann man sich einen Überblick über die romanischen Sprachen und Literaturen verschaffen. - Regensburger Verbundklassifikation
Die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) ist eine Systematik zur Erschließung von Bibliotheksbeständen, die sich als Klassifikationssystem an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland und auch im Ausland etabliert hat.
Die Systematik I ist die Teilsystematik für die Romanistik. - DDC 440-469 & 840-869
Die Dewey-Dezimalklassifikation (Dewey Decimal Classification, DDC) ist die international verbreitetste Klassifikation zur inhaltlichen Erschließung von Bibliotheksbeständen. Romanistische Sprachen und Literaturen finden sich in den Klassen 440-469 und 840-869. - Systematiken des Lesesaals und des Lehrbuch-Magazins der ULB Münster
Die Bestände des Lesesaals und der Lehrbuchsammlung der ULB Münster sind nach Fachgebieten aufgestellt. In der Online-Fassung der dafür verwendeten Systematik können Sie komfortabel navigieren und nach beliebigen Begriffen suchen. Die Klasse für Romanistik lautet jeweils "ROM".
Fach-Portale
- FID Romanistik
Der Fachinformationsdienst (FID) versorgt Romanistinnen und Romanisten in ganz Deutschland mit Spezialliteratur und forschungsrelevanten Informationen.
Neben einer gebündelten Literatursuche in verschiedenen Quellen bietet die Website eine Übersicht über die wichtigsten Recherchewerkzeuge für die Romanistik und den Zugang zu fachspezifischen Online-Tutorials mit vielen Tipps und Tricks für erfolgreiche Suchstrategien. Das Portal bietet zudem zahlreiche Informationen zu den Themengebieten "Romanistische Forschungsdaten" und "Publizieren gemäß der Idee des Open Access".
Das Portal löst die früheren Angebote Vifarom (Virtuelle Fachbibliothek Romanischer Kulturkreis zur Frankreich- und Italienforschung) und Cibera (Virtuelle Fachbibliothek Ibero-Amerika/Spanien/Portugal) ab.
Der FID Romanistik wird seit Anfang 2016 gemeinsam von der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg betrieben. - Romanistik.de
Romanistik.de ist eine Plattform aus der deutschsprachigen Romanistik für die Fachgemeinschaft. Sie finden hier Neuigkeiten wie z.B. Hinweise auf Tagungen oder Stellenausschreibungen sowie Informationen aus der romanistischen Forschung und Lehre zu Personen, Projekten und Publikationen.
Die hier veröffentlichten Informationen können Sie auch als Rundbrief abonnieren.
Das Portal ist eine unabhängige Initiative mit Unterstützung des Deutschen Romanistenverbandes, der Kurt Ringger-Stiftung und der AG Rom (Vereinigung der romanistischen Fachverbände).
Wikis
Neben dem wohl bekanntesten Wiki, der Wikipedia, die es natürlich auch in den verschiedenen romanischen Sprachen gibt, gibt es auch einige Wiki-Projekte mit romanistischem Schwerpunkt.
- Wikipedias in romanischen Sprachen
Nicht nur für Übersetzungsfragen können die jeweiligen Varianten der Wikipedia sehr nützlich sein. Hier diejenigen in den "großen" romanischen Sprachen: Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Rätoromanisch, Rumänisch, Spanisch. - Wikipedia-Kategorie „Romanistik“
Überblicksseite über romanistische Artikel in der deutschen Wikipedia - Wikiversity: Fachbereich Romanistik
Die Wikiversity ist eine Online-Plattform in Form eines Wikis zum gemeinschaftlichen Lernen, Lehren und Forschen. Sie ist das jüngste Projekt der Wikimedia Foundation.
Es gibt auch Bereiche für andere Philologien. - Textdaten Romanistik
Dieses Wiki will Romanistik-Studierende der ersten Fachsemester bei der eigenständigen Planung und Durchführung ihrer Studienarbeiten unterstützen.
Es sammelt und kommentiert eine große Auswahl online verfügbarer textueller Ressourcen der Romanistik wie Text-Korpora, digitale Editionen, Wörterbücher und Sprachatlanten. Zudem bietet es einen Selbstlernbereich sowie detaillierte Anleitungen und Links zu einschlägigen Analyseprogrammen, die auch für fortgeschrittene Studierende von Interesse sind.
Das Wiki wird vom Institut für Romanische Philologie der FU Berlin betreut.
Linksammlungen
- Internetquellen-Sammlung des FID Romanistik
Der FID Romanistik erschließt für die Romanistik interessante Webseiten und Dokumente erschlossen, die im Internet frei verfügbar sind.
Für das Französische, Italienische, Okzitanische, Rätoromanische und Sardische finden sich hier auch zahlreiche Volltexte; für das Spanische, Portugiesische, Katalanische und Galicische sind Volltexte über das FID-Suchportal recherchierbar.
Die Sammlung basiert auf fachspezifischen Ausschnitten der im Rahmen der Vifarom und cibera aufgebauten Datenbanken Guiderom und Iberolinks.
Sie können sowohl frei suchen als auch systematisch nach Themengebiet, Publikationstyp und Region recherchieren. - Romanistik.de: Ressourcen
Hier finden Sie romanistische Forschungsressourcen, insbesondere Forschungsdaten (wie Korpora, Textsammlungen, elektronische Bibliografien, Interviewdaten, Lernstandserhebungen, Kartensammlungen uvm.) sowie Tools (Programme, Software, Code u.ä.). - British Library: Subject Guides › Romance
"Our extensive collections from the Romance-speaking countries of Europe include materials in French, Italian, Portuguese, Spanish, Catalan and Occitan, as well as in non-Romance languages such as Modern Greek, Basque and Breton."
Zurzeit ist das Angebot der British Library nach einem Cyber-Angriff nur eingeschränkt verfügbar; wir hoffen, dass der Subject Guide für die Romanistik bald wieder erreichbar ist.
Recherche-Tools & -Tutorials
Tutorials zur Literatur- und Internetrecherche für romanische Sprachen und Literaturen
- Online-Tutorials des FID Romanistik
Diese Tutorials zur Frankoromanistik, Hispanistik und Italianistik unterstützen Studierende und Wissenschaftler bei allen Schritten des wissenschaftlichen Arbeitens: Sie bieten Informationen und Tipps zur Literatursuche und -beschaffung, zur Bibliotheksbenutzung, zur fachwissenschaftlichen Infrastruktur usw.
Die Tutorials wurden von der ULB Bonn und der SUB Hamburg entwickelt. - eBook „Arbeitstechniken für Romanisten – eine Anleitung für den Bereich Linguistik“
Dieses Arbeitsheft, das Sie als eBook im Netz der Uni Münster nutzen können, beschäftigt sich mit den verschiedenen Elementen des wissenschaftlichen Arbeitens für Romanisten, darunter z.B. auch die Suche und Auswertung von Sekundärliteratur. - Conseils en Recherche et Information (CERISE)
Eine methodische Anleitung für die Suche nach Literatur und Information speziell für Studienanfänger.
Sie wurde entwickelt von der Pariser „Unité régionale de formation àl'information scientifique et technique“ (URFIST). - Les portails thématiques et les mémos de recherche de la Bibliothèque nationale de France
thematische Übersicht zur Recherche in der Französischen Nationalbibliothek
Wörterbücher
- Französisch
- Italienisch
- Spanisch
Im Portal des FID Romanistik finden Sie bei den Internetquellen unter den Nachschlagewerken zahlreiche weitere Wörterbücher.
Digital Humanities
Die Digital Humanities oder auch eHumanities, „digitale Geisteswissenschaften“, umfassen die Anwendung computergestützter Verfahren und die systematische Verwendung digitaler Ressourcen in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Es handelt sich um ein interdisziplinär ausgerichtetes Fach, dessen Vertreter:innen sowohl in den Geistes- und Kulturwissenschaften ausgebildet wurden als auch mit Konzepten, Verfahren und Standards der Informatik vertraut sind.
Typische Arbeits- und Forschungsfelder sind z.B. Korpuslinguistik, digitale Editionen, quantitative Textanalyse, Suchverfahren, Text Mining und Sprachverarbeitung, Visualisierung komplexer Datenstrukturen oder die Theorie digitaler Medien und die Langzeitarchivierung.
Für die Sprach- und Literaturwissenschaften sind z.B. die folgenden Einrichtungen und Projekte interessant:
- Center for Digital Humanities (CDH) an der Universität Münster
Das CDH ist ein Interessenverbund von Wissenschaftler:innen verschiedener Fachbereiche der Universität Münster, die im Bereich DH arbeiten. Das Center will z.B. die zahlreichen DH-Projekte an der Universität vernetzen.
Der Arbeitskreis Digital Humanities als eine Komponente des CDH will diejenigen miteinander in Kontakt bringen, die sich an der Universität für digitale Entwicklungen in den Geisteswissenschaften interessieren: Der Kreis trifft sich einmal pro Monat, um sich über neuere Entwicklungen auszutauschen, Projekte vorzustellen und aktuelle Fragen der DH zu diskutieren. Studierende sind ebenso willkommen wie Wissenschaftler:innen aller Ebenen!
Das CDH wird u.a. durch den Servicepunkt Digital Humanities der ULB unterstützt.
- Zentrum für Textedition und Kommentierung (ZeTeK) an der Universität Münster
Das Zentrum wurde von einer Gruppe von Philosophen, Historikern, Philologen und Theologen der Uni Münster gegründet. Zu seinen wesentlichen Zielen gehört es, Texte in alten bzw. seltenen fremden Sprachen einer wissenschaftlichen Nutzung zur Verfügung zu stellen und diese Grundlagenarbeit über den Universitätsbetrieb hinaus bekannt zu machen. - Cologne Center for eHumanities (CCeH) Köln
Das CCeH, gegründet 2009, ist ein Lehr- und Forschungszentrum der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, in dem sich Wissenschaftler:innen, die sich für den Einsatz von digitalen Methoden und Technologien in der Forschung und der Lehre in den Geisteswissenschaften interessieren, zusammengeschlossen haben.
Das CCeH, das sich mittlerweile zu einem international anerkannten DH-Kompetenzzentrum entwickelt hat, ist es an einer Vielzahl von interdisziplinären Forschungskooperationen und -projekten beteiligt, und es und nimmt die Aufgabe einer Koordinierungsstelle DH für die Nordrhein-westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste wahr. Aus dem allgemeinen Ziel der Förderung der Digital Humanities an der Universität zu Köln und darüber hinaus ergeben sich verschiedene Teilaufgaben und Dienstangebote des CCeH. - Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE)
Das 2006 gegründete IDE ist ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftler:innen aus dem Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften, die sich besonders mit der Anwendung von digitalen Methoden auf historische Dokumente beschäftigen.
Das Institut gibt eine Schriftenreihe, eine Rezensionszeitschrift und verschiedene Informationsschriften heraus, berät Projekte und Institutionen und organisiert Tagungen und Expertentreffen sowie Kurse zur Vermittlung von Kompetenzen z.B. in der Erstellung digitaler Editionen.
Das IDE ist Teil des CCeH in Köln. - DHd-Blog „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“
Dieses Blog wurde initiert von den Forschungsverbünden TextGrid und DARIAH-DE sowie vom Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte.
Die Beiträge aus unterschiedlichen fachlichen Zusammenhängen und Perspektiven stellen aktuelle Themen, Projekte, Forschungsfragen, Tools und Dienste vor. Ziel des Blogs ist dabei nicht nur, über aktuelle Entwicklungen in den Digital Humanities zu informieren, sondern auch, den Meinungsaustausch und die Beurteilung möglicher Trends und Perspektiven anzuregen. - Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften
Die ZfdG ist ein Open-Access-Journal für Themen und Diskussionen aus dem Bereich der Digital Humanities.
In der Wikipedia finden Sie eine Liste weiterer Zeitschriften. - forTEXT: Literatur digital erforschen
Das forTEXT-Team an der Uni Hamburg erarbeitet Methodenbeschreibungen, Textsammlungen und Tools für "DH-Einsteiger:innen" z.B. von der Digitalisierung über die digitale Annotation bis zur digital unterstützten Interpretation und Visualisierung von Literatur. Dazu werden Materialien zum Selbstlernen und zum Lehren der digitalen Textanalysemethoden an Uni und Schule entwickelt. - Digital Humanities Awards
Über die prämierten Projekte erhalten Sie einen guten Überblick über die verschiedenen Facetten von Digital Humanities. - Textgrid
Ein Forschungsverbund mit dem Ziel, den Zugang und den Austausch von Informationen in den Geistes- und Kulturwissenschaften mit Hilfe moderner Informationstechnologie zu unterstützen. - DARIAH-DE
DARIAH-DE, der deutsche Beitrag der europaweit agierenden Forschungsinfrastruktur „DARIAH-EU – Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities“, unterstützt und erweitert die Nutzung digitaler Methoden in den Geisteswissenschaften. Das Projekt aus 16 Kooperationspartnern (Universitäten, Rechenzentren, fachspezifische Einrichtungen, Bibliotheken) baut zu diesem Zweck eine Forschungsinfrastruktur für Werkzeuge und Forschungsdaten auf und entwickelt Materialien für Lehre und Weiterbildung im Bereich Digital Humanities. - Clarin-D Tübingen
Clarin-D ist eine digitale Forschungsinfrastruktur für Sprachressourcen in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Ziel, den Fachdisziplinen linguistische Daten, Werkzeuge und Dienste integriert, interoperabel und skalierbar bereitzustellen. Die Zentren befinden sich in Hamburg, Berlin, Leipzig, Saarbrücken, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, München und Nijmegen.
Zu den Angeboten gehören z.B. das GermaNet (ein lexikalisch-semantisches Wortnetz des Deutschen), WebLicht (eine Service-orientierte Architektur zur Erstellung annotierter Textcorpora) oder das Projekt Deutscher Wortschatz zur Dokumentation des Gebrauchs der deutschen Sprache. - Studiengänge „Digital Humanities“ der Universität Würzburg
Der Studiengang wird vom Lehrstuhl für Neuere Literatur und Computerphilologie angeboten, der zum Institut für deutsche Philologie gehört. Zu den Studieninhalten gehören z.B. die Text- und Bildanalyse, moderne Textkodierungsverfahren, Einführung in die Informatik, Digitalisierung, Bearbeitung und Verwaltung multimedialer Objekte (Bilder, Audiodateien, Filme) oder Strukturen und Arbeitsprozesse digitaler Bibliotheken und Informationssysteme. - TAPoR
In TAPoR ("Text Analysis Portal for Research") werden Tools für das Text-Retrieval und die Text-Analyse gesammelt.
Auf dem Laufenden bleiben
Es gibt neben den „klassischen“ Web-Quellen mittlerweile auch zahlreiche Angebote aus dem Web 2.0 bzw. den Social Media, die für die Romanistik interessant sind.
Zum Abonnieren neuester Nachrichten/Blogeinträge/Links/usw. empfiehlt es sich, RSS-Feeds zu nutzen. Informationen dazu finden Sie z.B. auf dieser Seite der ULB Münster oder in dieser Präsentation.
Literatur gedruckt & digital
Die ULB informiert, wie viele andere Bibliotheken, über Bücher und andere Medien, die in letzter Zeit für die Bibliothek angeschafft wurden. Verlage informieren über neue Artikel in ihren Zeitschriften, und auch Dokumentenserver bieten z.B. über RSS-Feeds Informationen über neue Veröffentlichungen.
Bibliotheks-Neuerwerbungen
- ULB Münster: Neuerwerbungen für die Romanistik der Zentralbibliothek und der Institutsbibliotheken
- Bibliotheken des FID Romanistik
- ULB Bonn: Neuerwerbungslisten zur Allgemeinen Romanistik, Frankoromanistik, Italianistik, Okzitanistik, Rätoromanisch und zum Sardischen
- SUB Hamburg: Neuerwerbungen zur Hispanistik, Lusitanistik, Katalanistik und Galicisch der Iberischen Halbinsel
- Über das FID-Romanistik-Portal können Sie sich über Neuerwerbungen dieser Bibliotheken zu einem bestimmten Thema auf dem Laufenden halten, wenn Sie den RSS-Feed zu einer entsprechenden Suche im Portal abonnieren.
allgemeine Übersichten zur fachlichen Veröffentlichungen
- Romanistik.de › Publikationen
Das Portal Romanistik.de bietet einen RSS-Feed für die Sammlung neuer Veröffentlichungen. Vermeldet werden Dissertationen, Habilitationsschriften, Monographien, Sammelbände und die Inhaltverzeichnisse aktueller romanistischer Fachzeitschriften.
aktuelle Zeitschriftenartikel
- Sign@l
Die Datenbank „Signalement des contenus de périodiques en sciences humaines et sociales“, kurz: Sign@l, verzeichnet Inhaltsverzeichnisse und Artikel französischer geistes- und sozialwissenschaftlicher Zeitschriften.
Über Neuerscheinungen oder neue Treffer für gespeicherte Suchanfragen kann man sich per E-Mail-Alert oder RSS-Feed informieren lassen. - Inhaltsverzeichnisse über die EZB per RSS
Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) bietet bei einer Vielzahl von Zeitschriften einen Newsfeed an, der Informationen zu aktuellen Inhaltsverzeichnissen von Zeitschriften liefert. Diese Newsfeeds können per RSS abonniert werden.
Sofern dieser Dienst bei einem Zeitschriftentitel angeboten wird, findet man den Link auf der Zeitschriften-Detailseite in der Zeile "Aktuelle Artikel", wie z.B. bei der Zeitschrift French Cultural Studies.
Dieser Service wird unterstützt von JournalTOCs. - JournalTOCs
Der Service „JournalTOCs“ der Heriot Watt University in Edinburgh stellt die nach eigenen Angaben größte Sammlung von Inhaltsverzeichnissen wissenschaftlicher Zeitschriften dar. Sie bietet einen Überblick über die aktuellen Inhaltsverzeichnisse von derzeit z.B. rund 1.700 Zeitschriften aus dem Themenbereich „Language & Literature“.
Die Verzeichnisse verlinken direkt zu den einzelnen Artikeln, und zu jeder Zeitschrift ist der entsprechende neue-Artikel-RSS-Feed angegeben.
neue Publikationen auf Dokumentenservern
- miami
Für das Repository der Universität gibt es verschiedene RSS-Feeds.
Wenn Sie sich nur für die Veröffentlichungen von Autor*innen und Herausgeber*innen aus dem Fachbereich 9 (Philologie) interessieren, wählen Sie auf der Startseite unter "FB/Einrichtungen" den FB 9 und scrollen Sie ans Ende der Trefferliste. Dort finden SIe dann einen LInk zum RSS-Feed.
Für andere Fachbereiche oder auch Dokumententypen- oder Medientypen.
Wenn Sie über alle neuen Veröffentlichungen, die in den letzten 1, 5 oder 30 Tagen in miami eingestellt wurden, interessieren, klicken Sie auf Neuerscheinungen und wählen Sie einen Zeitraum; der Feed findet sich dann wieder am Ende der Trefferliste. - Digital Commons Network: Arts and Humanities
Dieses Repository wird von zahlreichen Hochschulen für die Veröffentlichung ihrer wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und ihrer Sammlungen genutzt. Es gibt viele verschiedene fachspezifische Verzeichnisse zu den Literaturen und Sprachen verschiedener Regionen (z.B. "French and Francophone Language and Literature" oder "Spanish and Portuguese Language and Literature Commons"), die man per E-Mail-Alert oder per RSS-Feed abonnieren kann. - CogPrints: Kategorie Linguistics
Sie können Sich per RSS-Feed darüber benachrichtigen lassen, wenn es im Dokumentenserver CogPrints neue sprachwissenschaftliche Publikationen gibt. - Die Open-Access-eBook-Portale DOAB (Directory of Open access Books) und OAPEN Library (Open Access Publishing in European Networks) informieren per RSS-Feed über neu aufgenommene Bücher.
neue Treffer für Ihre Literatursuche: Alerting-Dienste
In Datenbanken und Suchmaschinen gibt es oft die Möglichkeit, Suchanfragen zu speichern und automatisiert ablaufen zu lassen. Wenn es neue Treffer für Ihre Suche gibt, werden Sie via E-Mail oder RSS benachrichtigt.
- Die MLA bietet diesen Service beispielsweise unter dem Menüpunkt "Teilen" › "Alert erstellen".
- In den Online Contents, die Inhaltsverzeichnisse von Fachzeitschriften auswerten, können Sie Suchanfragen per RSS-Feed abonnieren: Wenn Sie eine Suche durchgeführt haben, sehen Sie rechts oben einen mit dem RSS-Logo markierten Link namens „Diese Suchanfrage abonnieren“.
- Romanischer Kulturkreis (die Ausschnitte Frankreich/Allgemeine Romanistik und Italienforschung sind hier mit enthalten)
- Frankreichkunde und Allgemeine Romanistik
- Italienforschung
- Ibero-Amerika, Spanien und Portugal
- Osteuropa (Rumänisch, Balkanromanistik)
- Linguistik
- In unserem KatalogPlus gibt es die Möglichkeit, für Suchanfragen jeweils einen RSS-Feed zu generieren: Nach dem Speichern einer Suche finden Sie das RSS-Icon für diese Suchanfrage bei Ihren "Favoriten".
Zeitungen, Radio & Co.: Nachrichtenquellen
- Newspapers and News Media Guide
Das Verzeichnis „ABYZ News Links“ sammelt Links zu Nachrichtenquellen wie Fernsehsendern und Pressehäusern aus aller Welt.
Für Romanisten sind z.B. diese Seiten interessant: Frankreich, Italien, Portugal, Spanien. - Wikipedia: Medien in romanischen Sprachen
In der deutschsprachigen Wikipedia finden Sie Listen mit Medien – Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsender – in Französisch, Italienisch, Spanisch und weiteren Sprachen.
Stöbern Sie auch in den Wikipedias in den jeweiligen Landessprachen, z.B. unter „Média en France“ oder „Televisione in Italia“! - EUscreen
Das Portal EUscreen sammelt Audio-, Video- und Bilddateien verschiedener europäischer Fernsehsender von 1900 bis heute.
Sie können nach Stichwörtern suchen oder über thematische Listen oder eine Karte in den Medien stöbern, bei denen sich auch einiges von Sendern aus romanischen Ländern findet.
Zum Nach-Hören und -Sehen: Podcasts
Für viele Wissenschaftsbereiche gibt es mittlerweile Podcast-Angebote.
Wenn Sie für die Romanistik weitere Beispiele kennen, freuen wir uns über Hinweise!
- Archive of Hispanic Literature on Tape
An der hispanistischen Abteilung der Library of Congress wird seit 1943 unter dem Titel Archive of Hispanic Literature on tape eine Sammlung von Audio-Interviews mit Schriftstellern und Wissenschaftlern der spanisch- und portugiesischsprachigen Länder Amerikas und Europas aufgebaut. Die Bänder werden nach und nach digitalisiert und online verfügbar gemacht.
Eine Einführung in die Sammlung bietet die Podcast-Reihe La Biblioteca der Library of Congress in englischer Sprache. - New Books in French Studies
Das Portal New Books Network stellt Neuerscheinungen aus einer Vielzahl von Fachgebieten in Form von Podcast-Sendungen vor.
Fachliches von klein bis groß: Weblogs
Es haben sich mittlerweile einige Blogs etabliert, die aktuelle Informationen rund um romanistische Themen bieten.
- Romanistik-Blog
Blog des FID Romanistik: hier veröffentlichen die Mitarbeiter:innen der am Fachinformationsdienstes beteiligten Institutionen sowie einzelne Gastautoren aus Wissenschaft, Forschung und Kultur Blogartikel zu Themen aus der Romanistik - FID Lateinamerika/Karibik/Latino Studies
Blog des FID Lateinamerika, Karibik und Latino Studies, betreut vom Ibero-Amerikanischen Institut (IAI) - Blog der Romanischen Studien
Blog zur gleichnamigen Zeitschrift - Toletum
Blogs eines Netzwerkes zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike - eCuarderno
Blog eines Professors der Universidad de Navarra zu verschiedenen Themen u.a. rund um Medien und Kommunikation - Papel en Blanco
ein Blog mehrerer Autoren rund um die Literatur - Romance Language Collction der Berkeley Library
die Bibliothek der Uni Berkeley bloggt über eigene Bestände, aber auch andere Meldungen rund um die Romanistik - FluentU French language and culture blog / FluentU Spanish language and culture blog
Blogs einer Sprachkurs-Unternehmens mit Vokabel-Tipps und Linkempfehlungen zum Französisch- bzw. Spanisch-Lernen - French word of the day / Italian word of the day / Spanish word of the day / Portuguese word of the day
Diese Blogs stellen jeden Tag eine französische/italienische/spanische/brasilianisch-portugiesische Vokabel vor. Praktisch zum Erweitern Ihrer Sprachkenntnisse!
Miteinander diskutieren: Communities, Mailinglisten, Newsgroups & Foren
- Rundbrief von Romanistik.de
Romanistik.de, eine Plattform aus der deutschsprachigen Romanistik für die Fachgemeinschaft, bietet die vermeldeten Neuigkeiten wie Hinweise auf Tagungen oder Stellenausschreibungen sowie Informationen aus der romanistischen Forschung und Lehre zu Personen, Projekten und Publikationen auch als "Rundbrief"-Mail an. - H-France
„The largest scholarly organization for Francophone history and culture in the Anglophone world. Its e-mail discussion forum is of great value for those who wish to keep up-to-date with the latest developments in research. Also produces a number of free online scholarly publications.“ - H-Italy
„H-Italy is an online resource focusing on scholarly topics in Italian history and culture. The website is concerned with the period ranging from the Middle Ages to the present and it is aimed at scholars and graduate students in Italian studies.“ - H-Spain
„Discussion forum for scholars and academics with an interest in Spanish history and culture.“ - ItaliaLibri: Letteratura, lingua, cultura italiana e dintorni
Webforum zur italienischen Literatur und Buchproduktion mit Meldungen zu Prosa, Lyrik und Essayistik sowie Interviews und kleinen Überblicksdarstellungen zu zahlreichen Autoren und Werken - Spanisch.de-Forum
ein Forum zur gegenseitigen Hilfe beim Spanisch-Lernen und zur Unterstützung beim Umgang mit der spanischen Sprache: Hilfe bei der Übersetzung von Wörtern und Sätzen, Detailfragen zur spanischen Grammatik sowie Tipps für das Leben in Spanien und Lateinamerika - In der Internetquellen-Sammlung des FID Romanistik finden Sie unter "Webdienste und Kommunikation" › "Mailinglisten, Foren, Chats" zahlreiche weitere Angebote.
Zum Stöbern: Links in Social-Bookmarking-Systemen
Viele Linksammlungen bieten einen RSS-Feed an, über den man über neu eingetragene Links informiert wird. Bei Social-Bookmarking-Diensten kann man Links zu einem bestimmten Schlagwort ("tag") oder die Linksammlungen eines bestimmten Nutzers abonnieren.
Hier einige Beispiele für romanistische Bookmarks im Dienst Bibsonomy:
- Links und Literatur mit dem Tag „Romanistik“
- Links und Literatur mit dem Tag „Französisch“
- Links und Literatur mit dem Tag „French“
- Links und Literatur mit dem Tag „Literaturwissenschaft“
- Links und Literatur mit dem Tag „literature“
- Links und Literatur mit dem Tag „Sprachwissenschaft“
- Links und Literatur mit dem Tag „linguistics“
- Links und Literatur mit dem Tag „Dante“