Fach-Institutionen

Bibliotheken

in Münster

überregional

  • Die ULB Bonn baut seit Anfang 2016 gemeinsam mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg den Fachinformationsdienst (FID) Romanistik auf. Er löst die von 1949 bis 2015 gepflegten Sondersammelgebiete "Romanistik allgemein", "Französische Sprache und Literatur" sowie "Italienische Sprache und Literatur" ab.
    Der FID versorgt Romanistinnen und Romanisten in ganz Deutschland mit Spezialliteratur und forschungsrelevanten Informationen.
  • Ebenfalls seit Anfang 2016 ist der Fachinformationsdienst (FID) Lateinamerika, Karibik und Latino Studies im Aufbau. Er wird vom Ibero-Amerikanischen Institut (IAI) in Berlin betreut; er löst das bisherige Sondersammelgebiet (SSG) Ibero-Amerika ab.
    Die Etablierung des FID erfolgt in enger Kooperation mit Fachverbänden, Universitäten und Forschungsinstituten. Neben der kontinuierlichen Erwerbung aktueller Publikationen stehen forschungsrelevante, antiquarische Zeitschriften sowie große Datenbanken mit Zeitungen, Zeitschriften und weiteren Materialien im Volltext des 18. und 19. Jahrhunderts im Fokus.
  • Verschiedene Bibliotheken haben über viele Jahre bis Ende 2015 romanistische Themengebieten in sogenannten Sondersammelgebieten betreut. Daher haben diese Bibliotheken jeweils große Bestände zu den Schwerpunktthemen:
  • Das Forum Interkulturelle Frankreichforschung (FIFF) an der UB Mainz hat das Ziel, die sehr vielfältige Mainzer Frankreichforschung zu vernetzen und zu fördern. Dazu betreibt es eine virtuellen Forschungsplattform und eine Spezialbibliothek, die von der DFG, der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) und der Mainzer Universitätsbibliothek aufgebaut wurde.

international

Organisationen, Gesellschaften, Verbände

im deutschsprachigen Raum

international

Überblick verschaffen

Fach-Systematiken

Um einen Überblick über das Fach Romanistik zu erhalten, bietet sich ein Blick in eine Systematik an.

  • Gliederung der Romanischen Bibliographie
    Anhand der Klassen der Romanischen Bibliographie (aus Lizenzgründen nur im Netz der Uni Münster nutzbar) kann man sich einen Überblick über die romanischen Sprachen und Literaturen verschaffen.
  • Regensburger Verbundklassifikation
    Die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) ist eine Systematik zur Erschließung von Bibliotheksbeständen, die sich als Klassifikationssystem an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland und auch im Ausland etabliert hat.
    Die Systematik I ist die Teilsystematik für die Romanistik.
  • DDC
    Die Dewey-Dezimalklassifikation (Dewey Decimal Classification, DDC) ist die international verbreitetste Klassifikation zur inhaltlichen Erschließung von Bibliotheksbeständen. Romanistische Sprachen und Literaturen finden sich in den Klassen 440-469 und 840-869.
  • Systematiken des Lesesaals und des Lehrbuch-Magazins der ULB Münster
    Die Bestände des Lesesaals und der Lehrbuchsammlung der ULB Münster sind nach Fachgebieten aufgestellt. In der Online-Fassung der dafür verwendeten Systematik können Sie komfortabel navigieren und nach beliebigen Begriffen suchen. Die Klasse für Romanistik lautet jeweils "ROM".

Fach-Portale

  • Portal des FID Romanistik
    Der Fachinformationsdienst (FID) versorgt Romanistinnen und Romanisten in ganz Deutschland mit Spezialliteratur und forschungsrelevanten Informationen. 
    Neben einer gebündelten Literatursuche in verschiedenen Quellen bietet die Website eine Übersicht über die wichtigsten Recherchewerkzeuge für die Romanistik und den Zugang zu fachspezifischen Online-Tutorials mit vielen Tipps und Tricks für erfolgreiche Suchstrategien. Das Portal bietet zudem zahlreiche Informationen zu den Themengebieten "Romanistische Forschungsdaten" und "Publizieren gemäß der Idee des Open Access".
    Das Portal löst die früheren Angebote Vifarom (Virtuelle Fachbibliothek Romanischer Kulturkreis zur Frankreich- und Italienforschung) und Cibera (Virtuelle Fachbibliothek Ibero-Amerika/Spanien/Portugal) ab.
    Der FID Romanistik wird seit Anfang 2016 gemeinsam von der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg betrieben. 
  • Romanistik.de 
    Romanistik.de ist eine Plattform aus der deutschsprachigen Romanistik für die Fachgemeinschaft. Sie finden hier Neuigkeiten wie z.B. Hinweise auf Tagungen oder Stellenausschreibungen sowie Informationen aus der romanistischen Forschung und Lehre zu Personen, Projekten und Publikationen. 
    Die hier veröffentlichten Informationen können Sie auch als Rundbrief abonnieren.
    Das Portal ist eine unabhängige Initiative mit Unterstützung des Deutschen Romanistenverbandes, der Kurt Ringger-Stiftung und der AG Rom (Vereinigung der romanistischen Fachverbände).

Wikis

Neben dem wohl bekanntesten Wiki, der Wikipedia, die es natürlich auch in den verschiedenen romanischen Sprachen gibt, gibt es auch einige Wiki-Projekte mit romanistischem Schwerpunkt.

  • Wikipedias in romanischen Sprachen
    Nicht nur für Übersetzungsfragen können die jeweiligen Varianten der Wikipedia sehr nützlich sein. Hier diejenigen in den "großen" romanischen Sprachen: FranzösischItalienischPortugiesischRätoromanischRumänischSpanisch. 
  • Wikipedia-Kategorie „Romanistik“
    Überblicksseite über romanistische Artikel in der deutschen Wikipedia
  • Wikiversity: Fachbereich Romanistik
    Die Wikiversity ist eine Online-Plattform in Form eines Wikis zum gemeinschaftlichen Lernen, Lehren und Forschen. Sie ist das jüngste Projekt der Wikimedia Foundation.
    Es gibt auch Bereiche für andere Philologien.
  • Textdaten Romanistik
    Dieses Wiki will Romanistik-Studierende der ersten Fachsemester bei der eigenständigen Planung und Durchführung ihrer Studienarbeiten unterstützen.
    Es sammelt und kommentiert eine große Auswahl online verfügbarer textueller Ressourcen der Romanistik wie Text-Korpora, digitale Editionen, Wörterbücher und Sprachatlanten. Zudem bietet es einen Selbstlernbereich sowie detaillierte Anleitungen und Links zu einschlägigen Analyseprogrammen, die auch für fortgeschrittene Studierende von Interesse sind.
    Das Wiki wird vom Institut für Romanische Philologie der FU Berlin betreut.

Linksammlungen

  • Internetquellen-Sammlung des FID Romanistik
    Der FID Romanistik erschließt für die Romanistik interessante Webseiten und Dokumente erschlossen, die im Internet frei verfügbar sind.
    Für das Französische, Italienische, Okzitanische, Rätoromanische und Sardische finden sich hier auch zahlreiche Volltexte; für das Spanische, Portugiesische, Katalanische und Galicische sind Volltexte über das FID-Suchportal recherchierbar.
    Die Sammlung basiert auf fachspezifischen Ausschnitten der im Rahmen der Vifarom und cibera aufgebauten Datenbanken Guiderom und Iberolinks. 
    Sie können sowohl frei suchen als auch systematisch nach Themengebiet, Publikationstyp und Region recherchieren.
  • Romanistik.de: Ressourcen
    Hier finden Sie romanistische Forschungsressourcen, insbesondere Forschungsdaten (wie Korpora, Textsammlungen, elektronische Bibliografien, Interviewdaten, Lernstandserhebungen, Kartensammlungen uvm.) sowie Tools (Programme, Software, Code u.ä.).
  • British Library „Help for Researchers“ 
    Die British Library hat Sammlungen mit Links zu Frankreich, Italien sowie Spanien, Portugal und Lateinamerika zusammengestellt; die Listen sind alphabetisch nach Themen geordnet.

Recherche-Tools & -Tutorials

Tutorials zur Literatur- und Internetrecherche für romanische Sprachen und Literaturen

Wörterbücher

Hier finden Sie in den nächsten Wochen einige Link-Tipps.

Digital Humanities

Die Digital Humanities oder auch eHumanities, „digitale Geisteswissenschaften“, umfassen die Anwendung computergestützter Verfahren und die systematische Verwendung digitaler Ressourcen in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Es handelt sich um ein interdisziplinär ausgerichtetes Fach, dessen Vertreter sowohl in den Geistes- und Kulturwissenschaften ausgebildet wurden als auch mit Konzepten, Verfahren und Standards der Informatik vertraut sind.
Typische Arbeits- und Forschungsfelder sind z.B. Korpuslinguistik, digitale Editionen, quantitative Textanalyse, Suchverfahren, Text Mining und Sprachverarbeitung, Visualisierung komplexer Datenstrukturen oder die Theorie digitaler Medien und die Langzeitarchivierung.

Für die Romanistik sind z.B. die folgenden Projekte interessant:

  • Zentrum für Textedition und Kommentierung (ZeTeK) an der WWU Münster
    Das Zentrum wurde von einer Gruppe von Philosophen, Historikern, Philologen und Theologen der Uni Münster eingerichtet. Zu seinen wesentlichen Zielen gehört es, Texte in alten bzw. seltenen fremden Sprachen einer wissenschaftlichen Nutzung zur Verfügung zu stellen und diese Grundlagenarbeit einer über den Universitätsbetrieb hinaus gehenden Öffentlichkeit bekannt zu machen.
  • Europäische Geschichte online (EGO)
    Das Projekt blickt auf Prozesse interkulturellen Austauschs in der europäischen Geschichte, die über staatliche, nationale und kulturelle Grenzen hinauswirkten. EGO erschließt  500 Jahre europäischer Geschichte der Neuzeit über Länder-, Fach- und Methodengrenzen hinweg. Die Gegenstände sind ebenso vielfältig wie die Kommunikations- und Transferprozesse, die EGO abbildet. Sie reichen von Religion, Wissenschaft und Recht über Kunst und Musik bis zu Wirtschaft, Technik und Militär. Zehn Themenstränge (Threads) ermöglichen einen gezielten Zugriff auf die Inhalte.
  • Institut für Dokumentologie und Editorik
    Ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftlern verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen, dessen Forschung vor allem zur Erschließung, Verarbeitung und Präsentation von Wissen, das aus den Objekten, Dokumenten und Texten der verschiedenen Disziplinen gewonnen wird, umfasst. Das Institut gibt eine Schriftenreihe und verschiedene Informationsflyer heraus, berät Projekte und Institutionen und organisiert Tagungen und Expertentreffen sowie Kurse zur Vermittlung von Kompetenzen in der Erstellung digitaler Editionen.
  • DHd-Blog „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“
    Dieses Blog wurde initiert von den Forschungsverbünde TextGrid und DARIAH-DE sowie des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte.
    Die zahlreichen Beiträger aus unterschiedlichen fachlichen Zusammenhängen und Perspektiven spüren aktuelle Themen auf, portraitieren Projekte und Forschungsfragen, stellen Tools und Dienste vor und rufen anhand vielfältiger Fragestellungen zur Diskussion auf. Ziel des Blogs ist dabei nicht nur, über aktuelle Entwicklungen in den Digital Humanities zu informieren, sondern auch, den Meinungsaustausch und die Beurteilung möglicher Trends und Perspektiven anzuregen.
  • Zeitschrift für Digital Humanities
    Die ZfDH ist ein geisteswissenschaftliches Open-Access-Journal für Themen und Diskussionen aus dem Bereich der Digital Humanities.
  • Zeitschrift "Humanistica"
    Cette «revue Humanités numériques» est une revue francophone consacrée aux usages savants du numérique en sciences humaines et sociales.
  • de.Hypotheses.org
    Ein nicht-kommerzielles Blogportal für die deutschsprachigen Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Portal stellt kostenlos einen Service zur Verfügung, der das Eröffnen von Wissenschaftsblogs erleichtert, diese unter einem Dach versammelt und für eine größere Sichtbarkeit wie auch für die Archivierung der Inhalte sorgt. Das Portal enthält Beiträge, die von der wissenschaftlichen Redaktion aus den deutschsprachigen Wissenschaftsblogs von Hypotheses.org ausgewählt wurden.
  • Digital Humanities Awards
    Über die prämierten Projekte erhalten Sie einen guten Überblick über die verschiedenen Facetten von Digital Humanities.
  • Textgrid
    Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderter Forschungsverbund aus zehn Partnern mit dem Ziel, den Zugang und den Austausch von Informationen in den Geistes- und Kulturwissenschaften mit Hilfe moderner Informationstechnologie zu unterstützen.
  • DARIAH-DE
    DARIAH-DE, der deutsche Beitrag der europaweit agierenden Forschungsinfrastruktur „DARIAH-EU – Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities“, unterstützt und erweitert die Nutzung digitaler Methoden in den Geisteswissenschaften. Das Projekt aus 17 Kooperationspartnern (Universitäten, Rechenzentren, fachspezifische Einrichtungen, Bibliotheken) baut zu diesem Zweck eine Forschungsinfrastruktur für Werkzeuge und Forschungsdaten auf und entwickelt Materialien für Lehre und Weiterbildung im Bereich Digital Humanities.
  • Clarin-D Tübingen
    Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte web- und zentrenbasierte Forschungsinfrastruktur für die Geistes- und Sozialwissenschaften, mit dem Ziel, den Fachdisziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften linguistische Daten, Werkzeuge und Dienste integriert, interoperabel und skalierbar bereitzustellen; die Zentren befinden sich in Hamburg, Berlin, Leipzig, Saarbrücken, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, München und Nijmegen.
    Zu den Angeboten gehören z.B. das GermaNet (ein lexikalisch-semantisches Wortnetz des Deutschen), WebLicht (eine Service-orientierte Architektur zur Erstellung annotierter Textcorpora) oder das Projekt Deutscher Wortschatz, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Gebrauch der deutschen Sprache zu dokumentieren.
  • DiRT directory
    Im diesem "Directory of research tools" werden Werkzeuge für die Digital Humanities und andere Arten der digitalen Forschung gesammelt.

Auf dem Laufenden bleiben

Literatur gedruckt & digital

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Zeitungen, Radio & Co.: Nachrichtenquellen

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Zum Nach-Hören und -Sehen: Podcasts

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Fachliches von klein bis groß: Weblogs

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Kurz & bündig und immer aktuell: Twitter

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Miteinander diskutieren: Communities, Mailinglisten, Newsgroups & Foren

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Zum Stöbern: Links in Social-Bookmarking-Systemen

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Romanistische Angebote im Mobile Web

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Termine

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