Fach-Institutionen

Bibliotheken

in Münster

Bibliotheken des Fachbereichs 9 Philologie

Sprach- und Literaturwissenschaft wird in allen Instituten des Fachbereichs Philologie gelehrt. Daher sind alle Institutsbibliotheken dieses Fachbereichs für Ihre Literatursuche interessant.

überregional

Universitätsbibliothek Frankfurt

Die UB Frankfurt am Main baut seit Anfang 2016 den Fachinformationsdienst (FID) Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (AVL) auf.
In den nächsten drei Jahren werden hier in engem Austausch mit der Forschung neue Infrastrukturen für die fachbezogene Recherche aufgebaut und innovative Serviceleistungen angeboten. Dazu haben sich eine Reihe einschlägiger Institutionen zusammengefunden, darunter die Deutsche Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (DGAVL), das Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL), die Arbeitsstelle für Theorie der Literatur an der Universität Göttingen und das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik.
Die FIDs für andere sprach- und literaturwissenschaftliche Fächer finden Sie in einer Übersicht auf der Seite der DFG.

Bis Ende 2015 hat die UB Frankfurt die Sondersammelgebiete (SSG) Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft / Allgemeine Linguistik und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft betreut. Aufgabe der SSGs war es, die in- und ausländische Forschungsliteratur sowie Fachzeitschriften zur Sprach- bzw. zur Literaturwissenschaft möglichst vollständig zu erwerben, zu erschließen und bereitzustellen.

Daher verfügt die UB Frankfurt über einen sehr großen Bestand zur Allgemeinen und Vergleichenden Sprach- und Literaturwissenschaft.

Organisationen, Gesellschaften, Verbände

im deutschsprachigen Raum

  • Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS)
    Die 1978 gegründete DGfS ist eine Vereinigung von Personen und Einrichtungen, die natürliche Sprachen wissenschaftlich erforschen. Beteiligt sind Expertinnen und Experten aller Philologien und linguistischen Forschungsgebiete. 1988 wurde eine Sektion Computerlinguistik innerhalb der DGfS gegründet, die eigene Fachtagungen organisiert. Die DGfS steht für die Unterstützung und Organisation sprachwissenschaftlicher Lehre und Forschung in der Bundesrepublik Deutschland, die Förderung von nationaler und internationaler Zusammenarbeit im Bereich der Sprachwissenschaft, die Förderung des sprachwissenschaftlichen Nachwuchses durch Sommerschulen, die Herausgabe der „Zeitschrift für Sprachwissenschaft“, den Dialog mit den Organen der Wissenschaftsförderung (insbesondere mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft) sowie die Förderung der Kommunikation zwischen Sprachwissenschaft und Öffentlichkeit.
  • Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG)
    Die 1986 gegründete ALG ist der Dachverband von 220 Literaturgesellschaften und Literaturmuseen.
  • Deutsche Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (DGAVL)
    Die DGAVL ist für den deutschsprachigen Raum der Fachverband der Komparatisten. Hochschulwissenschaftler und Studierende, aber auch interessierte Laien sind in der DGAVL zusammengeschlossen, um in Forschung, Lehre und Studium die internationale, Grenzen überschreitende Literaturwissenschaft zu fördern.
  • Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL)
    Die GAL, eine der größten und ältesten sprachwissenschaftlichen Fachgesellschaften im deutschsprachigen Raum, bündelt Aktivitäten und Initiativen, die sich auf die Erforschung und Optimierung von Kommunikationsprozessen in alltäglichen und professionellen Anwendungsfeldern richten: in der Wirtschaft, in Justiz und Verwaltung, im Gesundheitswesen, in Bildungseinrichtungen, in Massenmedien u.a.
  • Institut für Textkritik Heidelberg
    Das IKT dient der Förderung editorischer Initiativen und der Erarbeitung neuartiger Editionsmodelle. Als Kooperative unabhängiger Editionen und Editoren will es detaillierte philologische Grundlagenforschung mit aktuellen Techniken der Textdarstellung verbinden. Angestrebt ist ein praxisnahes Verfahren der Herstellung moderner historisch-kritischer Ausgaben, bei dem die Traditionen der Philologie und der Typographie in genauen Kontakt mit den durch Computer und Scanner eröffneten Möglichkeiten gebracht werden.Das IKT dient der Förderung editorischer Initiativen und der Erarbeitung neuartiger Editionsmodelle. Als Kooperative unabhängiger Editionen und Editoren will es detaillierte philologische Grundlagenforschung mit aktuellen Techniken der Textdarstellung verbinden. Angestrebt ist ein praxisnahes Verfahren der Herstellung moderner historisch-kritischer Ausgaben, bei dem die Traditionen der Philologie und der Typographie in genauen Kontakt mit den durch Computer und Scanner eröffneten Möglichkeiten gebracht werden.
  • literaturhaus.net
    Im Netzwerk literaturhaus.net entwickeln und veranstalten zwölf Literaturhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit verschiedenen Partnern internationale Projekte wie Länderschwerpunkte, bilaterale Stadtschreiberprojekte, Plakataktionen und den Preis der Literaturhäuser.
  • Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
    Die Ausrichtung dieses Instituts der FU Berlin auf eine transnationale Literaturwissenschaft steht seit seiner Gründung für eine modernisierte Komparatistik mit vielen Beziehungen zu einer weltweiten academic community. Das Peter Szondi-Institut gehört zu den international führenden Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet.
  • Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS)
    Die Aufgabe des ZAS, eines außeruniversitäres Forschungsinstitut des Landes Berlin, ist die Erforschung der menschlichen Sprachfähigkeit im Allgemeinen und ihrer Ausprägung in Einzelsprachen. Die Untersuchungen erfolgen aus verschiedenen, einander ergänzenden Perspektiven. Ziel ist, diese zentrale Fähigkeit des Menschen und ihre biologischen, kognitiven, kulturellen und kommunikativen Faktoren besser zu verstehen und dadurch wichtige Grundlagen für unser Verständnis des Erwerbs und der neuronalen Verarbeitung von Sprache und deren Störungen sowie für sprachtechnologische Anwendungen zu legen.
  • Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin
    Das ZfL betreibt Forschungen zur europäischen Kultur- und Wissen(schaft)sgeschichte auf der Basis philologisch-kulturwissenschaftlicher Methoden. Kultur wird am ZfL aus ihrem doppelten Ursprung aus Kult und techné betrachtet, Literatur als Überlieferungsmedium von historisch und kulturell differentem Wissen und als Archiv des kulturellen Gedächtnisses.

international

British Association for Applied Linguistics (BAAL)
International Linguistic Association
Linguistic Association of Canada and the United States (LACUS)
SIL International

Association internationale de littérature comparée (AILC/ICLA)
American Comparative Literature Association (ACLA)
British Comparative Literature Association (BCLA)
Comparative Literature Association of India (CLAI)
European Network for Comparative Literary Studies (ENCLS)

In der Linksammlung der UB Frankfurt finden Sie weitere Links zu sprachwissenschaftlichen und zu literaturwissenschaftlichen Vereinigungen.
Auch in den Kategorien-Übersichten der deutschen und der englischen Wikipedia gibt es Verweise zu nationalen und internationalen sprachwissenschaftlichen Verbänden:
Sprachwissenschaftliche Gesellschaften und Sprachvereine
Linguistic societies
Literaturwissenschaftliche und literarische Gesellschaften
Literary societies

Überblick verschaffen

Überblick verschaffen

Fach-Systematiken

Um einen Überblick über die Fächer Allgemeine und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaften zu erhalten, bietet sich ein Blick in eine Systematik an.

  • Regensburger Verbundklassifikation (RVK) – Systematik E
    Die Regensburger Verbundklassifikation ist eine Systematik zur Erschließung von Bibliotheksbeständen, die sich als Klassifikationssystem an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland und auch im Ausland etabliert hat.
    Die Systematik E deckt die Bereiche Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft, Indogermanistik sowie Außereuropäische Sprachen und Literaturen ab.
  • Dewey-Dezimal-Klassifikation (DDC)
    Die DDC ist die international verbreitetste Klassifikation zur inhaltlichen Erschließung von Bibliotheksbeständen. Für die Sprachwissenschaft ist vor allem die Gruppe 400 „Sprache“ mit den Untergruppen interessant, die Literaturwissenschaft findet sich in Klasse 800 „Literatur“.
  • Systematiken des Lesesaals und des Lehrbuch-Magazins der ULB Münster
    Die Bestände des Lesesaals und des Lehrbuch-Magazins der ULB Münster sind nach Fachgebieten aufgestellt. In der Online-Fassung der dafür verwendeten Systematik können Sie komfortabel navigieren und nach beliebigen Begriffen suchen. Die Klasse für Sprach- und Literaturwissenschaften lautet "LIT".
  • Systematik der Bibliographie linguistischer Literatur (BLL)
    Die Systematik der BLL gibt einen guten Überblick über sprachwissenschaftliche Themenbereiche.

Fach-Portale

Virtuelle Fachbibliotheken

Einen guten Überblick über die verschiedenen Disziplinen, die die Allgemeine und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft betreffen, erhalten Sie in den sogenannten „Virtuellen Fachbibliotheken“, kurz „ViFa“.

  • Lin|gu|is|tik-Portal für Sprachwissenschaft
    Das Portal ist „als zentraler Einstieg für alle europäischen und außer-europäischen Einzelphilologien konzipiert und umfasst sowohl synchrone als auch diachrone Sprachwissenschaft“.
    Katalogübergreifende indexbasierte Suche, Internetquellen-Verzeichnis sowie ein kommentierter Auszug aus DBIS sind die Recherche-Angebote, mit denen das Lin|gu|is|tik-Portal Mitte April 2013 an den Start ging.
    Mit einer Suchanfrage gemeinsam recherchierbar sind u.a. bereits rund 2.900 Websites, ein eigens kreierter Fach-OPAC Linguistik der SSG-Bibliothek, die Aufsatzdatenbank „Online Contents Linguistik“, IDS-Katalog und IDS-Publikationsserver sowie die lizenzpflichtige Datenbank „Bibliographie Linguistischer Literatur“ (BLLDB, freier Zugriff für den Zeitraum 1971-2000, die folgenden Jahrgänge sind zusätzlich zugänglich für Angehörige lizenznehmender Institutionen). Bis zum Ende der ersten Förderphase 2014 werden noch zahlreiche weitere innovative Module hinzukommen.
    Federführend ist das Sondersammelgebiet „Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft“ der UB Frankfurt, als Projektpartner agieren das Institut für Deutsche Sprache (IDS, Mannheim) und der Linguistik-Server Essen (LinseLinks).
  • Library of Anglo-American Culture & History
    die ViFa zum anglo-amerikanischen Kulturraum, betreut von der SUB Göttingen
  • ViFa Germanistik im Netz
    betreut von der UB Frankfurt
  • ViFa Benelux
    für die Bereiche Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung, Frisistik und Afrikaanse Philologie, betreut von den UBs Münster und Köln
  • vifarom
    für die Frankreich- und Italienforschung
  • Cibera
    für Ibero-Amerika, Spanien und Portugal, betreut vom Ibero-Amerikanischen Institut des Preußischen Kulturbesitzes
  • vifanord
    zu den nordeuropäischen Ländern Norwegen, Schweden, Dänemark, Island, Grönland, den Färöern und Spitzbergen sowie Finnland, betreut von den UBs Kiel und Göttingen
  • ViFaOst
    zu Osteuropa, betreut von der Bayerischen Staatsbibliothek
  • Slavistik-Portal
    betreut von der Staatsbibliothek zu Berlin
  • MENALIB
    für den Vorderen Orient einschließlich Nordafrika, betreut von der UB Halle
  • ViFa ilissAfrica
    zur Region Afrika südlich der Sahara, betreut von der UB Frankfurt
  • ViFa Crossasia
    zu Ost- und Südostasien, betreut von der Staatsbibliothek zu Berlin
  • SaViFa
    zu Südasien, betreut von UB Heidelberg

Weitere ViFas finden Sie in der Übersicht des GBV oder bei webis.

Weitere Portale

Ethnologue: Languages of the World
Der Ethnologue ist ein online und gedruckt erscheinendes Sammelwerk, das zahlreiche Daten zu rund 6.900 Sprachen bereithält.

LINSE: Linguistik-Server Essen
Die Plattform LINSE wurde in der germanistischen Linguistik entwickelt, steht aber sämtlichen Themen im weiten Umkreis einer interdisziplinär verstandenen Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik offen. Sie wendet sich an jeden, der sich für sprach- und medienbezogene Fragen interessiert, aber auch an drei besondere Zielgruppen: professionelle Sprachwissenschaftler, Linguistik-Studenten sowie Lehrer und Schüler.
LINSE hat sich mehrere Aufgaben gestellt: Sie bietet völligen „Anfängern“ (insbesondere aus dem Hochschulbereich) einen ersten Einstieg, sie publiziert Aufsätze, kleine Schriften, Lernsoftware sowie Rezensionen von Büchern, CDs und Software, sie liefert Informationen, Bibliographien und Arbeitsmaterial für Forschung und Lehre, und sie dient dem schnellen und direkten Austausch unter Wissenschaftlern und Studenten.

Wikis & Lexika

Neben dem wohl bekanntesten Wiki, der Wikipedia, gibt es auch einige Wiki-Projekte mit sprachwissenschaftlichen oder literaturwissenschaftlichen Schwerpunkten.

  • Glottopaedia
    Die Glottopaedia ist eine Enzyklopädie von Linguisten für Linguisten.
  • Bildungswiki „Weltliteratur“
    Das Wiki "Weltliteratur" ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie über wichtige Autoren und Werke der Weltliteratur zur Nutzung im Bildungsbereich. Außer Grundinformationen zu Autor und Werk erhalten die Artikel daher auch Hinweise auf die Verwendung in der Bildung, von einfachen Fragestellungen bis hin zu ganzen Unterrichtskonzepten. AutorInnen, die sich an diesem Projekt beteiligen wollen, sind stets willkommen.
  • Wikipedia-Portale
    Auf diesen Übersichtsseiten finden Sie alle Artikel, die in der deutschen bzw. der englischen Wikipedia zu den Themenbereichen vorhanden sind:
    - Kategorie Literaturwissenschaft / Literature
    - Kategorie Sprachwissenschaft / Linguistics
  • Wikiversity Fachbereich Linguistik
    Die Wikiversity ist eine Online-Plattform in Form eines Wikis zum gemeinschaftlichen Lernen, Lehren und Forschen. Sie ist das jüngste Projekt der Wikimedia Foundation. Der Fachbereich Linguistik ist noch im Aufbau; es gibt auch Bereiche für andere Philologien

Linksammlungen

  • LinseLinks
    Die „LinseLinks“ sind als Teil des Linguistik-Servers Essen (LINSE) Bestandteil des Internetangebots der Universität Duisburg-Essen.
  • Internetquellen zur Linguistik
    umfangreiche Linksammlung, zusammengestellt von der UB Frankfurt
  • Internetquellen zur Komparatistik
    umfangreiche Linksammlung, zusammengestellt von der UB Frankfurt
  • Literaturwelt-Links
    eine umfangreichreiche Literatursammlung zu literarischen und literaturwissenschaftlichen Themen

Recherche-Tools

Sprach- und literaturwissenschaftliche Literatur recherchieren

  • Recherche über „Germanistik im Netz“
    Über diese Virtuelle Fachbibliothek können Sie mit einer Suchanfrage parallel in mehreren Bibliothekskatalogen, Fachbibliographien und in zwei stetig wachsenden Sammlungen wissenschaftlich relevanter und kommentierter Internetquellen recherchieren. Dabei werden nicht nur germanistische, sondern auch allgemeine sprach-/literaturwissenschaftliche Quellen ausgewertet.
  • BASE & OAIster
    BASE ist eine der weltweit größten Suchmaschinen speziell für im Sinne des Open Access frei zugängliche wissenschaftliche Dokumente im Internet. Neben den Veröffentlichungen auf fachlich qualifizierten Dokumentenservern werden auch ausgewählte Webquellen durchsucht. Betreiber der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld.
    Im umfangreichen Datenpool von BASE finden sich auch zahlreiche Dokumente und Quellen für die Sprach- und Literaturwissenschaften.
    OAIster ist eine ähnliche Suchmaschine für Open-Access-Inhalteder University of Michigan. 

Wörterbücher

Wörterbücher finden Sie z.B. im Wörterbuch-Portal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, bei Lexilogos, bei dict.com und im dictionaryportal, im Alpha Dictionary Language Directory, bei der Wikipedia oder bei Wikisource.

Digital Humanities

Die Digital Humanities oder auch eHumanities, „digitale Geisteswissenschaften“, umfassen die Anwendung computergestützter Verfahren und die systematische Verwendung digitaler Ressourcen in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Es handelt sich um ein interdisziplinär ausgerichtetes Fach, dessen Vertreter sowohl in den Geistes- und Kulturwissenschaften ausgebildet wurden als auch mit Konzepten, Verfahren und Standards der Informatik vertraut sind.
Typische Arbeits- und Forschungsfelder sind z.B. Korpuslinguistik, digitale Editionen, quantitative Textanalyse, Suchverfahren, Text Mining und Sprachverarbeitung, Visualisierung komplexer Datenstrukturen oder die Theorie digitaler Medien und die Langzeitarchivierung.

Für die Sprach- und Literaturwissenschaften sind z.B. die folgenden Projekte interessant:

  • Zentrum für Textedition und Kommentierung (ZeTeK) an der WWU Münster
    Das Zentrum wurde von einer Gruppe von Philosophen, Historikern, Philologen und Theologen der Uni Münster eingerichtet. Zu seinen wesentlichen Zielen gehört es, Texte in alten bzw. seltenen fremden Sprachen einer wissenschaftlichen Nutzung zur Verfügung zu stellen und diese Grundlagenarbeit einer über den Universitätsbetrieb hinaus gehenden Öffentlichkeit bekannt zu machen.
  • Deutsches Textarchiv
    Dieses von der DFG geförderte Projekt stellt einen disziplinübergreifenden Kernbestand deutschsprachiger Drucke aus der Zeit von ca. 1650 bis 1900 als Volltexte, digitale Faksimiles und linguistisch annotiertes Volltextkorpus bereit.
    Bislang wurden rund 2.590 Bücher freigeschaltet; 660 weitere Dokumente sind derzeit im Prozess der Qualitätssicherung, d.h. sie sind nach kostenfreier Anmeldung über die Plattform DTAQ verfügbar.
    Die Titelauswahl ist nicht an Textsorten oder Disziplinen gebunden, sondern erstreckt sich von wissenschaftlichen Texten der unterschiedlichsten Fächer über Gebrauchsliteratur bis hin zu literarischen Werken.
  • Institut für Dokumentologie und Editorik
    Ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftlern verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen, dessen Forschung vor allem zur Erschließung, Verarbeitung und Präsentation von Wissen, das aus den Objekten, Dokumenten und Texten der verschiedenen Disziplinen gewonnen wird, umfasst. Das Institut gibt eine Schriftenreihe und verschiedene Informationsflyer heraus, berät Projekte und Institutionen und organisiert Tagungen und Expertentreffen sowie Kurse zur Vermittlung von Kompetenzen in der Erstellung digitaler Editionen.
  • Europäische Geschichte online (EGO)
    Das Projekt blickt auf Prozesse interkulturellen Austauschs in der europäischen Geschichte, die über staatliche, nationale und kulturelle Grenzen hinauswirkten. EGO erschließt  500 Jahre europäischer Geschichte der Neuzeit über Länder-, Fach- und Methodengrenzen hinweg. Die Gegenstände sind ebenso vielfältig wie die Kommunikations- und Transferprozesse, die EGO abbildet. Sie reichen von Religion, Wissenschaft und Recht über Kunst und Musik bis zu Wirtschaft, Technik und Militär. Zehn Themenstränge (Threads) ermöglichen einen gezielten Zugriff auf die Inhalte.
  • DHd-Blog „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“
    Dieses Blog wurde initiert von den Forschungsverbünde TextGrid und DARIAH-DE sowie des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte.
    Die zahlreichen Beiträger aus unterschiedlichen fachlichen Zusammenhängen und Perspektiven spüren aktuelle Themen auf, portraitieren Projekte und Forschungsfragen, stellen Tools und Dienste vor und rufen anhand vielfältiger Fragestellungen zur Diskussion auf. Ziel des Blogs ist dabei nicht nur, über aktuelle Entwicklungen in den Digital Humanities zu informieren, sondern auch, den Meinungsaustausch und die Beurteilung möglicher Trends und Perspektiven anzuregen.
  • Zeitschrift für Digital Humanities
    Die ZfDH ist ein geisteswissenschaftliches Open-Access-Journal für Themen und Diskussionen aus dem Bereich der Digital Humanities.
  • de.Hypotheses.org
    Ein nicht-kommerzielles Blogportal für die deutschsprachigen Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Portal stellt kostenlos einen Service zur Verfügung, der das Eröffnen von Wissenschaftsblogs erleichtert, diese unter einem Dach versammelt und für eine größere Sichtbarkeit wie auch für die Archivierung der Inhalte sorgt. Das Portal enthält Beiträge, die von der wissenschaftlichen Redaktion aus den deutschsprachigen Wissenschaftsblogs von Hypotheses.org ausgewählt wurden.
  • Digital Humanities Awards
    Über die prämierten Projekte erhalten Sie einen guten Überblick über die verschiedenen Facetten von Digital Humanities.
  • Textgrid
    Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderter Forschungsverbund aus zehn Partnern mit dem Ziel, den Zugang und den Austausch von Informationen in den Geistes- und Kulturwissenschaften mit Hilfe moderner Informationstechnologie zu unterstützen.
  • DARIAH-DE
    DARIAH-DE, der deutsche Beitrag der europaweit agierenden Forschungsinfrastruktur „DARIAH-EU – Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities“, unterstützt und erweitert die Nutzung digitaler Methoden in den Geisteswissenschaften. Das Projekt aus 17 Kooperationspartnern (Universitäten, Rechenzentren, fachspezifische Einrichtungen, Bibliotheken) baut zu diesem Zweck eine Forschungsinfrastruktur für Werkzeuge und Forschungsdaten auf und entwickelt Materialien für Lehre und Weiterbildung im Bereich Digital Humanities.
  • Clarin-D Tübingen
    Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte web- und zentrenbasierte Forschungsinfrastruktur für die Geistes- und Sozialwissenschaften, mit dem Ziel, den Fachdisziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften linguistische Daten, Werkzeuge und Dienste integriert, interoperabel und skalierbar bereitzustellen; die Zentren befinden sich in Hamburg, Berlin, Leipzig, Saarbrücken, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, München und Nijmegen.
    Zu den Angeboten gehören z.B. das GermaNet (ein lexikalisch-semantisches Wortnetz des Deutschen), WebLicht (eine Service-orientierte Architektur zur Erstellung annotierter Textcorpora) oder das Projekt Deutscher Wortschatz, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Gebrauch der deutschen Sprache zu dokumentieren.
  • Studiengänge „Digital Humanities“ der Universität Würzburg
    Der Studiengang wird vom Lehrstuhl für Neuere Literatur und Computerphilologie angeboten, der zum Institut für deutsche Philologie gehört. Zu den Studieninhalten gehören z.B. die Text- und Bildanalyse, moderne Textkodierungsverfahren, Einführung in die Informatik, Digitalisierung, Bearbeitung und Verwaltung multimedialer Objekte (Bilder, Audiodateien, Filme) oder Strukturen und Arbeitsprozesse digitaler Bibliotheken und Informationssysteme.
  • DiRT directory
    Im diesem "Directory of research tools" werden Werkzeuge für die Digital Humanities und andere Arten der digitalen Forschung gesammelt.

Auf dem Laufenden bleiben: Web 2.0 & Co.

Es gibt neben den "klassischen" Web-Quellen mittlerweile zahlreiche Angebote aus dem Bereich "Web 2.0" bzw. "Social Software", die speziell für die Germanistik ausgelegt sind.
Es empfiehlt sich, zum Abonnieren neuester Nachrichten/Blogeinträge/Links/usw. RSS-Feeds zu nutzen. Informationen zu RSS-Feeds finden Sie z.B. auf der Website der ULB Münster.

Literatur gedruckt & digital

Neuerwerbungen der ULB Münster

Die ULB informiert, wie viele andere Bibliotheken, über Bücher und andere Medien, die in letzter Zeit für die Bibliothek angeschafft wurden. Verlage informieren über neue Artikel in ihren Zeitschriften, und auch Dokumentenserver bieten z.B. über RSS-Feeds Informationen über neue Veröffentlichungen.

Neuerwerbungen für Allgemeine und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft

aktuelle Zeitschriftenartikel

  • My Current Contents: Linguistics (myCCL) / Komparatistik (myCCK)
    My Current Contents ist ein kostenloser Service der DFG-Sondersammelgebiete Allgemeine Linguistik bzw. Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Nachdem Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse registriert haben, können Sie aus einer Liste von über 400 Zeitschriften zur Linguistik bzw. rund 200 Zeitschriften zur Komparatistik die für Sie interessanten auswählen. Die UB Frankfurt liefert Ihnen dann die jeweils aktuellen Inhaltsverzeichnisse per E-Mail.
  • Inhaltsverzeichnisse über die EZB per RSS
    Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) bietet bei einer Vielzahl von Zeitschriften einen Newsfeed an, der Informationen zu aktuellen Inhaltsverzeichnissen von Zeitschriften liefert. Diese Newsfeeds können per RSS abonniert werden.
    Sofern dieser Dienst bei einem Zeitschriftentitel angeboten wird, findet man den Link auf der Zeitschriften-Detailseite in der Zeile "Aktuelle Artikel".
    Dieser Dienst wird unterstützt von JournalTOCs.
  • JournalTocs
    Der Service "JournalTocs" der Heriot-Watt University in Edinburgh stellt die nach eigenen Angaben größte Sammlung von Inhaltsverzeichnissen wissenschaftlicher Zeitschriften dar. Sie bietet einen Überblick über die aktuellen Inhaltsverzeichnisse von derzeit rund 850 Zeitschriften zur Literatur und rund 1.000 Zeitschriften zu „Humanities“. Die Verzeichnisse verlinken direkt zu den einzelnen Artikeln, und zu jeder Zeitschrift ist der entsprechende neue-Artikel-RSS-Feed angegeben. Um sich Abonnements zusammenzustellen, können Sie gezielt nach Zeitschriften suchen oder in den thematischen Listen stöbern.

neue Publikationen auf Dokumentenservern

  • CogPrints: Kategorie Linguistics
    Sie können Sich per RSS-Feed darüber benachrichtigen lassen, wenn es im Dokumentenserver CogPrints neue sprachwissenschaftliche Publikationen gibt.
  • Digital Commons Network: Arts and Humanities
    Dieses Repository wird von zahlreichen Hochschulen für die Veröffentlichung ihrer wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und ihrer Sammlungen genutzt. Es gibt viele verschiedene fachspezifische Verzeichnisse zu den Literaturen und Sprachen verschiedener Regionen, die man per E-Mail-Alert abonnieren kann.

neue Treffer für Ihre Literatursuche: Alerting-Dienste

In Datenbanken und Suchmaschinen gibt es oft die Möglichkeit, Suchanfragen zu speichern und automatisiert ablaufen zu lassen. Wenn es neue Treffer für Ihre Suche gibt, werden Sie via E-Mail oder RSS benachrichtigt.

  • Die MLA bietet diesen Service beispielsweise unter dem Menüpunkt "Teilen" › "Alert erstellen".
    In der BDSL können Sie die einzelnen Kategorien abonnieren, um automatisch und ohne in BDSL Online danach zu suchen zu erfahren, wenn in dieser Kategorie neue Titel hinzugefügt werden.
  • In der Münsteraner Literatursuchmaschine disco gibt es die Möglichkeit, für Suchanfragen jeweils einen RSS-Feed zu abonnieren, und Sie können ihre Suchen speichern: In "Mein Bereich" haben Sie dann eine Übersicht darüber, welche Suchanfragen Sie beobachten.
  • Die Open-Access-eBook-Portale DOAB ("Directory of Open access Books") und OAPEN Library ("Open Access Publishing in European Networks") informieren per RSS-Feed über neu aufgenommene Bücher.
  • In der eBook-Plattform PaperC können Sie nach einer kostenlosen Registrierung Benachrichtigungen über neue Bücher nach thematischen Kategorien oder nach Verlagen abonnieren.

Zum Nach-Hören und -Sehen: Podcasts

Auch für den Wissenschaftsbereich gibt es mittlerweile interessante Podcast-Angebote. Mit einem Abo per RSS-Feed verpassen Sie keine Ausgabe
Wenn Sie weitere Beispiele rund um die deutsche Sprache und Literatur kennen, freuen wir uns über Hinweise!

  • angesprochen
    In der Pocast-Reihe "angesprochen" der Uni Zürich werden einmal im Monat Linguisten zu ihrer aktuellen Forschung befragt. So soll der Öffentlichkeit ein Bild von der Vielfalt der Linguistik an den Zürcher Hochschulen und darüber hinaus vermittelt werden. Sie können der Redaktion auch Fragen oder Themenvorschläge zusenden!
  • The Allusionist – Small adventures in language
    Die Londonder Sprachwissenschaftlerin und Journalistin Helen Zaltzman veröffentlicht im 14tägigen Rhythmus Beiträge zu verschiedenen Themen aus Sprache und Etymologie.
    Zu jeder Folge gibts es jeweils auch eine Transkription, und über eine alphabetische Liste kann man gezielt ältere Episoden ansteuern.
  • Literatur-Podcasts bei hit-tuner.de
    Das Portal hit-tuner.de listet Podcast-Reihen deutscher Radiosender auf, die sich mit Literatur befassen.
  • Prosa-Podcasts bei hit-tuner.de
    Von Achim von Arnim über Jean Paul und Marie von Ebner-Eschenbach bis William Butler Yeats: Das Portal hit-tuner.de hat eine Sammlung zu Podcasts erstellt, die Literatur "lesen".

Fachliches von klein bis groß: Weblogs

Es haben sich mittlerweile einige Blogs und Aggregatoren etabliert, die aktuelle Informationen rund um sprach- und literaturwissenschaftliche Themen bieten.
Wir können Ihnen hier nur eine kleine Auswahl vorstellen. Weitere Blogs finden Sie z.B. in den Linkverzeichnissen („Blog Rolls“) der genannten Beispiele oder bei „Germanistik im Netz“: wissenschaftliche Blogs oder literarische Blogs.
Auf die „klassische“ Unterscheidung in Sprach- und Literaturwissenschaft verzichten wir hier, sondern listen die Angebote alphabetisch auf. So bekommen Sie auf der Suche nach für Sie interessanten Angeboten einen ersten Eindruck über die große Vielfalt in der philologischen „Blogosphäre“.

  • AVL-Blog
    Dieses Blog zur Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft wird betrieben von der UB Frankfurt, der Bibliothek des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin und der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (DGAVL).
    Es gibt täglich Meldungen aus dem weiten Feld der Komparatistik, darunter Veranstaltungsankündigungen, Call for Papers, Hinweise auf interessante Websites und Neuerscheinungen sowie Neuerwerbungen der beteiligten Bibliotheken.
  • Con Text
    ein Blog, das sich schwerpunktmäßig mit drei Aspekten der Literatur beschäftigt: soziologisch (Was erzählt uns der Text über die Gesellschaft?), technisch (Wie funktioniert so ein Text eigentlich?) und praktisch (Wie bringen wir Bedeutung zum Leser?)
  • DCBlog
    Blog des Sprachwissenschaftlers David Crystay
  • DHd-Blog
    Digital Humanities im deutschsprachigen Raum
  • DILIMAG
    ein Archiv für digitale Literaturmagazine (darunter auch viele Weblogs), das vom Innsbrucker Zeitungsarchiv betreut wird
  • Diversity Linguistics Blogs
    ein Blog mehrerer Autoren, die aktuelle Themen aus der Sprachtypologie und der Sprachbeschreibung diskutieren
  • Gesundheitsinteraktionen und so
    Blog eines Bochumer Wissenschaftlers zu den kommunikativen und interaktional-relevanten Aspekten der Interaktionen zwischen Gesundheitsberuflern und ihren Klienten
  • *hauptwort
    „*hauptwort“ ist das Blog einer Dortmunder Doktorandin. Ihr „liegt eines sehr am Herzen: die Sprache, in all ihren Formen, Funktionen, Variationen.“
  • History and Philosophy of the Language Sciences
    Ziel dieses Blogs ist es, die historische und gegenwärtige Vielfalt der Sprachwissenschaften aufzuzeigen und zu fördern. Jeder Blogbeitrag, der von verschiedenen Sprachwissenschaftlern unterschiedlicher Universitäten verfasst wird, stellt ein Thema, eine Idee oder einen Ansatz aus der Geschichte oder Gegenwart der Sprachwissenschaften vor und lädt alle Leser ein, durch Kommentare in einen konstruktiven Dialog zu treten.
  • Kontruktionsgrammatik
    Blog des Arbeitskreises Konstruktionsgrammatik in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • LINGUIST List Blog
    Blog zur Mailingliste "The LINGUIST List"
  • Language Log
    Blog von Mark Liberman, Geoffrey Pullum und anderen, beheimatet am Institute for Research in Cognitive Science der University of Pennsylvania
  • lexikographieblog
    Hier geht es – wie der Name schon sagt – um Lexikographie in Theorie und Praxis, und das aus der Sicht des interessierten Nachwuchslinguisten und Nachwuchswörterbuchforschers, der als Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erlangen-Nürnberg arbeitet.
  • Linguisticker
    Der Linguisticker bündelt Nachrichten, die sich auf Sprache(n) und die Sprachwissenschaft beziehen. Er durchsucht einmal täglich die Newsfeeds verschiedener deutschsprachiger Online-Nachrichtenanbieter auf bestimmte Schlüsselwörter, die als relevant für Linguist(inn)en, Lehrer(innen) für Deutsch oder andere Sprachen und für Sprachinteressierte angesehen werden. In den Ergebnissen zeigen sich Themen zur Sprache, die in der Öffentlichkeit Interesse finden, und es spiegelt sich die Meinung der Öffentlichkeit zu sprachlichen Themen.
  • Linguisten.de-Blog
    das Blog zum Forum Linguisten.de
  • Litblogs
    Diese Plattform ist ein Portal für und Online-Magazin aus AutorInnenblogs: die Schwerpunkte liegen auf der Präsentation, Verbreitung, Dokumentation und Archivierung von literarischen Schreibprozessen, der Förderung des Austauschs der Autorinnen und Autoren untereinander sowie der Beobachtung von und Beschäftigung mit Entwicklungen des literarischen Felds im Kontext kontinuierlicher Medienumbrüche
  • literaturundfeuilleton
    ein Literaturblog von Komparatistik-Studierenden der Universität Bochum
  • Motivated Grammar
    Blog eines Doktoranden der University of California in San Diego
  • Neusprech
    „Neusprech“ untersucht, was all die so selbstverständlich verwendeten sprachlichen Umdeutungen und Neuschöpfungen von Politikern wirklich bedeuten
  • Onomastik-Blog
    das namenkundliche Blog der Deutschen Gesellschaft für Namenforschung
  • Quirky Case
    Blog einer Doktorandin zu sprachwissenschaftlichen Themen
  • Shared Symbolic Storage
    Blog zu den Schwerpunktthemen Sprachentwicklung, Spracherwerb und Sprache & Kognition eines Doktoranden der Uni Heidelberg
  • SprAACHENblog
    ein kollaboratives Weblog von LinguistInnen deutscher Hochschulen zum Thema 'Sprache' im Allgemeinen und 'Sprachkritik' im Speziellen
  • Sprach-Blog
    Blog von Fabian Bross, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Linguistik/Germanistik der Uni Stuttgart
  • Sprachlog
    "Im Sprachlog schreiben Linguistinnen und Linguisten über Sprache und Sprachen, und über das Sprechen über Sprache – lehrreich, unterhaltsam, leidenschaftlich, fachkundig und immer mit Style." Für kürzere Beiträge hat das Sprachlog auch eine „Außenstelle“
  • Sprechtakel
    ein „Blog mit linguistischen Notizen“ eines wissenschaftlichen Mitarbeiters am Institut für Deutsche Sprache in Mannheim
  • TEXperimenTales – Experimente auf Texten
    Jürgen Hermes, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Linguistik – Sprachliche Informationsverarbeitung der Uni Köln, bloggt in der Schnittstellen von Softwaretechnologie und Wissenschaftstheorie, Kryptologie und Korpuslinguistik, Bioinformatik und Literaturwissenschaft sowie Open Science und eHumanities
  • Texte und Bilder: Literatur von Klassik bis Comic
    Dieses Blog von Tobias Witte beschäftigt sich mit Literatur, "sei sie vermittelt durch reinen Text oder durch die Kombination von Bildern und Sprache". Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Text und Bild in jedweder Form, insbesondere Klassiker der Weltliteratur und ihre grafische Adaption.

Kurz & bündig und immer aktuell: Twitter

Mittlerweile gibt es zahlreiche Twitter-Accounts rund um die Sprach- bzw. die Literaturwissenschaft: Wissenschaftler, Studierende, Vereinigungen und Verlage haben dieses neue Medium für sich entdeckt. Wir geben Ihnen hier eine kleine Auswahl; weitere Twitter-Angebote finden Sie z.B. auf Fachportalen und in Weblogs – oder in den Follower-Listen interessanter Twitterer.
Wenn Sie sich für eine(n) zeitgenössische(n) AutorIn oder WissenschaftlerIn interessieren: Schauen Sie doch mal nach, ob er/sie nicht auch twittert!

  • @astefanowitsch
    Anatol Stefanowitsch, Sprachwissenchaftler an der FU Berlin
  • @Babelzine
    Account des populärwissenschaftlichen Magazins "Babel", das von Sprachwissenschaftlern u.a. der englishen Universität Huddersfield herausgegeben wird; es werden Nachrichten rund um die Zeitschrift gewittert, aber auch allgemeine Meldungen aus der Welt der Sprache und der Sprachwissenschaft
  • @ChrisGPotts
    Christopher Potts, Professor an der Stanford University, Forschungsschwerpunkte: Semantik und Pragmatik
  • @dg_mouton
    Verlag De Gruyter Mouton
  • @dhgermany
    „Digital Humanities“: Unterstützung der traditionellen Geisteswissenschaften durch Informatik
  • @Euralex_news
    Account der European Association for Lexicography
  • @hartmast
    Stefan Hartmann, Doktorand an der Uni Mainz
  • @haspelmath
    Martin Haspelmath, Sprachwissenschaftler Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie und an der Universität Leipzig
  • @IgelSociety
    Account der International Society for the Empirical Study of Literature and Media (IGEL) an der Uni Göttingen
  • @LanguageCrawler
    Der Betreiber dieses Accounts ist beständig auf der Suche nach "news, books, videos & resources about languages & linguistics for linguaphiles, polyglots, language lovers & language geeks".
  • @languagelog
    Account des Blogs „Language Log“
  • @linguisten
    Account des Forums  linguisten.de
  • @LitFeuilleton
    Account des komparatistischen Blogs „literaturundfeuilleton“ von StudentInnen der Ruhr-Universität Bochum
  • @MarkusNickl
    Markus Nickl, Sprachwissenschaftler und Texter mit Schwerpunkt Wirtschaftslinguistik aus Erlangen
  • @mdanganh
    Mark Dang-Anh, Medienlinguist an der Uni Bonn
  • @namenforschung
    Account der Deutschen Gesellschaft für Namenforschung
  • @OnomaMainz
    Neuigkeiten zum Thema Onomastik/Namenforschung aus Mainz
  • @OUPAcademic
    Oxford Academic: „Oxford University Press’s academic news and insights for the thinking world“
  • @PIELexicon
    das Team hinter dem Proto-Indo-Ueropean Lexikon an der Uni Helsinki
  • @spinfoCL
    Jürgen Hermes, Computerlinguist an der Uni Köln
  • @Schplock
    Kristin Kopf, Sprachwissenschaftlerin an der Uni Mainz
  • @sprachlog
    Account des Blogs Sprachlog
  • @StefanMuelller
    Stefan Müller, Sprachwissenschaftler an der FU Berlin
  • @symbolicstorage
    Michael Pleyer, Doktorand in englischer Sprachwissenschaft an der Uni Heidelberg

Miteinander diskutieren: Communities, Mailinglisten, Newsgroups & Foren

Wie bei den Blogs können wir Ihnen auch hier nur eine kleine Auswahl von Angeboten vorstellen, in denen Sie mit Fachleuten sprach- und literaturwissenschaftliche Themen diskutieren können. Bestimmt gibt es auch für Ihre Fachgebiete entsprechende Angebote!

  • LINGUIST List
    Die LINGUIST List, gegründet 1990 und betreut an der Universität Michigan, ist eine der größten Online-Ressourcen für den Bereich der akademischen Linguistik. Die Mailing-Liste dient der sprachwissenschaftlichen Diskussionen, der Bekanntgabe von Call for Papers und Veranstaltungen sowie der Veröffentlichung von Neuerscheinungen (Zeitschriftenartikel, Abstracts von Abschlussarbeiten, Software usw.).
  • Linguisten.de
    Linguisten.de, betrieben von einem Dozenten des Germanistischen Instituts der WWU, ist ein universitäts- und organisationsunabhängiges Forum für Sprachwissenschaft, das offen für alle ist, vom interessierten Laien bis zum Lehrstuhlinhaber. Das Themengebiet Sprachwissenschaft(en) wird hierbei großzügig ausgelegt und soll weder Einzelphilologien noch Teil- oder Nachbardisziplinen ausschließen. Jede wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Sprache(n) ist erwünscht, egal unter welchem Namen oder Denkmuster. Besonders intensiv werden Themen aus dem Kernbereich der Sprachwissenschaft diskutiert, allen voran Phonetik und Graphematik, Syntax, Semantik und Morphologie. Aber auch das Thema Plansprachen stößt auf so großes Interesse, dass dafür ein eigenes Unterforum eingerichtet wurde. Daneben werden auch praktische Informationen ausgetauscht, etwa zur Studien(ort)wahl und zu Jobangeboten, zur Studienplanung und zu wissenschaftlichen Arbeitsmethoden.
    Die Forenbeiträge werden auch auf Twitter und auf Tumblr gepostet.
  • LINSE: Linguistik-Server Essen
    Die Plattform LINSE wurde in der germanistischen Linguistik entwickelt, steht aber sämtlichen Themen im weiten Umkreis einer interdisziplinär verstandenen Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik offen. Sie wendet sich an jeden, der sich für sprach- und medienbezogene Fragen interessiert, aber auch an drei besondere Zielgruppen: professionelle Sprachwissenschaftler, Linguistik-Studenten sowie Lehrer und Schüler. LINSE hat sich mehrere Aufgaben gestellt: Sie bietet völligen „Anfängern“ (insbesondere aus dem Hochschulbereich) einen ersten Einstieg, sie publiziert Aufsätze, kleine Schriften, Lernsoftware sowie Rezensionen von Büchern, CDs und Software, sie liefert Informationen, Bibliographien und Arbeitsmaterial für Forschung und Lehre, und sie dient dem schnellen und direkten Austausch unter Wissenschaftlern und Studenten.
  • StuTS & STaPs
    Die „Studentische Tagung Sprachwissenschaft“ ist eine Konferenz, die von Studierenden für Studierende organisiert wird und jedes Semester an einer anderen Universität Gelegenheit für den fachlichen Austausch bietet. Der Ableger STaPs, die „Sprachwissenschaftliche Tagung für Promotionsstudierende“, ist „zugleich Kind und große Schwester der StuTS“: Im Rahmen dieser Tagung für DoktorandInnen der Linguistik werden in den Vorträgen mit großem Diskussionsanteil konkrete Probleme aus den Dissertationen der TeilnehmerInnen diskutiert; Methodenworkshops ergänzen das Tagungsprogramm.

Zum Stöbern: Links in Social-Bookmarking-Systemen

Viele Linksammlungen bieten einen RSS-Feed an, über den man über neu eingetragene Links informiert wird. Bei Social-Bookmarking-Diensten kann man Links zu einem bestimmten Schlagwort ("tag") oder die Linksammlungen eines bestimmten Nutzers abonnieren.

Hier einige Beispiele für sprach- und literaturwissenschaftliche Links im Social-Bookmarking-System "Bibsonomy":

Sprach- und Literaturwissenschaft to go: Angebote im Mobile Web

Immer mehr Internet-Angebote werden gezielt für die Nutzung mit mobilen Endgeräten wie Mobiltelefonen oder Tablet-Rechnern angepasst oder entwickelt.
Wenn Sie weitere spezielle Angebote rund um die Sprach- oder Literaturwissenschaft kennen: Wir freuen uns über Ihre Hinweise!

Allgemeines

  • WWU-WLAN einrichten unter iOS
    Das Rechenzentrum der WWU hat für die Nutzung der universitären WLANs, des VPNs und des E-Mail-Dienstes Profile erstellt, mit denen Sie Ihr iPhone mit wenigen Schritten für die Nutzung in den Uni-Netzen einrichten können.
  • WWU-WLAN einrichten unter Android
    Diese Anleitung erklärt, wie Sie mit Ihrem Android-Telefon oder -Tablet ins WLAN der Uni Münster kommen.
  • mobile Version des ULB-Katalogs
    Wenn Sie den ULB-Katalog mit einem Handy aufrufen, wird Ihnen automatisch eine für das kleinere Display optimierte Version des Kataloges angezeigt.
  • mobile Version der DigiBib
    Die DigiBib vereint unter einer Oberfläche verschiedene Angebote: die parallele Suche in großen Bibliothekskatalogen und Literaturdatenbanken aus aller Welt, die Überprüfung der Verfügbarkeit von Medien, und die Fernleihe von nicht vor Ort vorhandenen Büchern. Mit der mobilen Version können Sie auch "unterwegs" komfortabel suchen.
  • BASE: mobile Oberfläche
    Die Open-Access-Suchemaschine BASE verfügt über eine mobile Oberfläche, über die Sie mit Ihrem Smartphone nach Open-Access-Publikationen suchen können.

Fachliches

  • Aikuma: Sprachdokumentation
    Das internationale Projekt "Language Preservation 2.0" hat eine App entwickelt, um die Dokumentation mündlicher Sprache und Literatur zu erleichtern.
  • Bilingual Aphasia Test: Sprachtest
    Der "Bilingual Aphasia Test" (BAT) kann mit dieser App durchgeführt werden.
  • LingSync: Feldforschung
    Ein umfangreiches Feldforschungsdaten- und Korpus-Management für Sprecher, Sprachwissenschaftler und Sprachlerner.
    weitere Informationen
  • MultiLing Keyboard: Spracheingabe
    Diese App unterstützt als mehrsprachige Tastatur die Eingabe von Texten in Sprachen, die mit Zeichen "jenseits des üblichen ABCs" geschrieben werden. Sogar an IPA-Zeichen wurde gedacht! Neben der Zeicheneingabe gibt es noch einige nützliche Ergänzungen wie eine Wörterbuch-Funktion oder die Unterstützung von Gesten-Steuerungen.
    Eine ergänzte Version ist unter dem Namen Multiling O keyboard (beta) erschienen; sie bietet z.B. die Eingabe via Gesten bzw. "swipe/slide/flow input".
  • ProSpec Lite Spectrum Analyzer: Phonetik
    Dieses Tool für phonetische Analysen erstellt Spektrogramme und bietet verschiedene Tools zur ihrer Bearbeitung.
  • SMS Linguistics: Korpusanalysen
    Mit dieser App lassen sich einfache Korpusanalysen über den SMS-Ordner des Mobiltelefons durchführen.

Termine

  • Tagungsübersicht der Plattform Linguistik.net
    Die Plattform „Linguistik.net“, eingerichtet von einem Professor für deutsche Sprache und Literatur der Universität Wuppertal, bietet auch eine Tagungsübersicht.
  • Studentische Tagung Sprachwissenschaft (StuTS)
    Ein regelmäßiger Termin, den Sie sich merken sollten, wenn Sie einen sprachwissenschaftlichen Schwerpunkt studieren, ist die „StuTS“: Die Studentische Tagung Sprachwissenschaft ist eine von Studenten für Studenten organisierte Tagung, bei der traditionsgemäß Interessenten aus allen linguistischen Fachbereichen teilnehmen. Vertreten sind also Studierende der unterschiedlichsten Fächer von A bis Z wie z.B. Allgemeine Sprachwissenschaft, Germanistik, Computerlinguistik, Textlinguistik, Phonetik, Romanistik, Semantik, Klinische Linguistik, Pragmatik, Indogermanistik, (Sprach-)Psychologie usw., von den unterschiedlichsten Hochschulen aus dem deutschen Sprachraum und darüber hinaus. Die StuTS ist traditionell zugleich die Bundesfachschaftentagung Sprachwissenschaft und insofern Sprachrohr der Studierenden der Linguistik in Deutschland und deren hochschulpolitische Konferenz. Die Tagung wird jedes Semester von einer anderen Fachschaft organisiert.
    Mit der „StaPS“ gibt es seit einiger Zeit auch einen Ableger der StuTS speziell für Promotionsstudierende.
  • LINSE-Veranstaltungshinweise und -berichte
    In der LINSE-Plattform wird auf sprachwissenschaftliche Veranstaltungen hingewiesen; im LINSE-Archiv gibt es Reportagen von vergangenen Veranstaltungen.

Stellenangebote

  • Forum „Ausschreibungen“ auf Linguisten.de
    Das Forum Linguisten.de hat eine eigene Abteilung für Ausschreibungen aller Art: Stellenausschreibungen, Projekte, Praktika, Jobbörse sowie Stipendien- und Förderprogrammhinweise.
  • Stellenmarkt der Plattform Linguistik.net
    Die Plattform „Linguistik.net“, eingerichtet von einem Professor für deutsche Sprache und Literatur der Universität Wuppertal, bietet u.a. einen Stellenmarkt.