Fach-Institutionen

Bibliotheken

In Münster

  • Bibliothek des Instituts für nordische Philologie / Skandinavistik der WWU Münster
    Die Instituts-Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek für Fachliteratur der nordischen Philologie. Ihr Bestand umfasst Primär- und Sekundärliteratur zu Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Isländisch, Grönländisch und Färöisch, Literatur zur Altnordistik (Sagas. Eddische Dichtung, Skaldik, Runenkunde usw.), zur Skandinavischen Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart sowie Werke zur Literatur- und Sprachwissenschaft, Geographie, Kultur, Mundartforschung u.a.m.

überregional

Organisationen, Gesellschaften, Verbände

im deutschsprachigen Raum

Fachverband Skandinavistik

Der Fachverband der deutschsprachigen Skandinavistik wurde 2003 gegründet. Er vertritt die ganze Breite der deutschsprachigen Nordeuropa-Studien. Der Verband möchte die hohe Kompetenz eines kleinen Universitätsfaches und die Qualität seiner reformierten Studiengänge bündeln und sichtbar machen, eine lebendige und fruchtbare Diskussion über das Fach hinaus fördern und als Ansprechpartner für eine interessierte und kritische Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb des Faches dienen.

Forschungsgruppe Nordeuropäische Politik (FOR:N)

Diese Forschungsgruppe ist ein interuniversitäres Diskussionsforum junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in Berlin. Sie untersuchen aktuelle Fragen und langfristige Entwicklungen Nordeuropas aus unterschiedlichen thematischen und fachlichen Blickwinkeln. Ziel ist es, das vorhandene Fachwissen über die Politik in Nordeuropa zu bündeln und einem breiten Interessentenkreis zugänglich zu machen.

Kulturhus Berlin

Das Kulturhus ist ein Zentrum für nordeuropäische Kultur und Wissenschaft.
Das Ziel des Vereins ist die Förderung von Kultur, Wissenschaft und Bildung in Deutschland und Nordeuropa einschließlich der Länder der Ostseeregion mit dem Schwerpunkt der Erforschung und Vermittlung der Kulturen Nordeuropas und des Ostseeraums.
Dazu führt das Zentrum zahlreiche wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen durch: Lesungen, Ausstellungen, wissenschaftliche und kulturelle Projekten mit Wissenschaftlern und Kulturschaffenden aus dem nordeuropäischen Raum und der Ostseeregion, Redaktion und Herausgabe wissenschaftlicher oder künstlerischer Publikationsprojekte und verschiedene Bildungsveranstaltungen.

international

Eucor Netzwerk Skandinavistik

Im Eucor-Netzwerk Skandinavistik bündeln die Universitäten Freiburg, Basel und Strasbourg ihr Lehr- und Forschungsangebot; zudem gibt es Kooperationen mit Tübingen und Zürich. Die Zusammenarbeit umfasst gemeinsame Seminare, Studientage und Sommeruniversitäten sowie grenzüberschreitende Forschungsprojekte. Für die Studierenden ergeben sich so eine vielfältiges Angebot.

Society for the Advancement of Scandinavian Study

Diese Gesellschaft wurde 1911 von Wissenschaftlern mit einem Interesse an den Kulturen der Nordischen Läner Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden gegründet. Sie will die skandinavische Forschung in Amerika fördern.

Überblick verschaffen

Fach-Systematiken

Um einen Überblick über die Nordische Philologie zu erhalten, bietet sich ein Blick in eine Systematik an.

Regensburger Verbundklassifikation

Die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) ist eine Systematik zur Erschließung von Bibliotheksbeständen, die sich als Klassifikationssystem an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland und auch im Ausland etabliert hat.
Die Systematik-Klassen für die Nordistik/Skandinavistik sind die Klassen GW – GZ im Abschnitt G „Germanistik / Niederlandistik / Skandinavistik“.

DDC

Die Dewey-Dezimalklassifikation (Dewey Decimal Classification, DDC) ist die international verbreitetste Klassifikation zur inhaltlichen Erschließung von Bibliotheksbeständen. Nordistische/skandinavistische Titel in den Gruppen 439 „Andere germanische Sprachen“ und 839 „Andere germanische Literaturen“ zu finden.

Systematiken des Lesesaals und des Lehrbuch-Magazins der ULB Münster

Die Bestände des Lesesaals und der Lehrbuchsammlung der ULB Münster sind nach Fachgebieten aufgestellt. In der Online-Fassung der dafür verwendeten Systematik können Sie komfortabel navigieren und nach beliebigen Begriffen suchen. Die Klassen für nordistische/skandinavistische Literatur sind GER 8 und GER 9.

Fach-Portale

vifanord

eine virtuelle Bibliothek, die Informationen und Fakten zu Literatur und Forschungsergebnissen über Nordeuropa – Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden – an einem Platz bündelt

Danske Sprog- og Litteraturselskab (DSL)

Portal zur dänischen Sprache und Literatur

danmarkshistorien.dk

ein multimedialer Überblick über die Geschichte Dänemarks der Universtität Aarhus

Wikis

Neben dem wohl bekanntesten Wiki, der Wikipedia, gibt es auch einige Wiki-Projekte mit nordistischem/skandinavistischem Schwerpunkt.

Wikipedia-Kategorie „Skandinavistik“

Überblicksseite über skandinavistische Artikel in der deutschen Wikipedia

Wikipedia category "Scandinavian studies"

Überblicksseite über skandinavistische Artikel in der englischen Wikipedia

Wikipedia-Portal zur Literaturwissenschaft

Überblicksseite über literaturwissenschaftliche Artikel in der deutschen Wikipedia

Wikiversity: Fachbereich Skandinavistik

Die Wikiversity ist eine Online-Plattform in Form eines Wikis zum gemeinschaftlichen Lernen, Lehren und Forschen. Sie ist das jüngste Projekt der Wikimedia Foundation. 
Es gibt auch Bereiche für andere Philologien.

Recherche-Tools & -Tutorials

Literatur & Informationen zur Nordischen Philologie recherchieren

  • BASE  & OAIster
    BASE ist eine der weltweit größten Suchmaschinen speziell für im Sinne des Open Access frei zugängliche wissenschaftliche Dokumente im Internet. Neben den Veröffentlichungen auf fachlich qualifizierten Dokumentenservern werden auch ausgewählte Webquellen durchsucht. Betreiber der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld. Im umfangreichen Datenpool von BASE finden sich auch zahlreiche Anglistik-relevante Dokumente und Quellen.
    OAIster ist eine ähnliche Suchmaschine für Open-Access-Inhalte der University of Michigan. 
  • Dandelon 
    Dandelon ist eine Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur. Die bibliographischen Daten, die für diese Suchmaschine indexiert wurden, wurden ergänzt um digitalisierte Inhaltsverzeichnisse und mit Hilfe linguistischer Verfahren erschlossen. Bei der Suche kommen zudem semantische Netze und Fachthesauri mit Synonymen, Unterbegriffen und Übersetzungen in mehreren Sprachen zum Einsatz. 
    In Dandelon, das von einer Informationsmanagement-Firma und einer Gruppe von Bibliotheken aus fünf Ländern betrieben wird, finden sich auch anglistische Veröffentlichungen.

Informationen zu Bibliographien und Datenbanken zur Nordistik finden Sie auf der Seite Literatur für Ihr Fach.

Digital Humanities

Die Digital Humanities oder auch eHumanities, „digitale Geisteswissenschaften“, umfassen die Anwendung computergestützter Verfahren und die systematische Verwendung digitaler Ressourcen in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Es handelt sich um ein interdisziplinär ausgerichtetes Fach, dessen Vertreter:innen sowohl in den Geistes- und Kulturwissenschaften ausgebildet wurden als auch mit Konzepten, Verfahren und Standards der Informatik vertraut sind.
Typische Arbeits- und Forschungsfelder sind z.B. Korpuslinguistik, digitale Editionen, quantitative Textanalyse, Suchverfahren, Text Mining und Sprachverarbeitung, Visualisierung komplexer Datenstrukturen oder die Theorie digitaler Medien und die Langzeitarchivierung.

Für die Sprach- und Literaturwissenschaften sind z.B. die folgenden Einrichtungen und Projekte interessant:

  • Center for Digital Humanities (CDH) an der WWU Münster
    Das CDH ist ein Interessenverbund von Wissenschaftler:innen verschiedener Fachbereiche der WWU, die im Bereich DH arbeiten. Das Center will z.B. die zahlreichen DH-Projekte an der Universität vernetzen.
    Der Arbeitskreis Digital Humanities als eine Komponente des CDH will diejenigen miteinander in Kontakt bringen, die sich an der WWU für digitale Entwicklungen in den Geisteswissenschaften interessieren: Der Kreis trifft sich einmal pro Monat, um sich über neuere Entwicklungen auszutauschen, Projekte vorzustellen und aktuelle Fragen der DH zu diskutieren. Studierende sind ebenso willkommen wie Wissenschaftler:innen aller Ebenen!
    Das CDH wird u.a. durch den Servicepunkt Digital Humanities der ULB unterstützt.
  • Zentrum für Textedition und Kommentierung (ZeTeK) an der WWU Münster
    Das Zentrum wurde von einer Gruppe von Philosophen, Historikern, Philologen und Theologen der Uni Münster gegründet. Zu seinen wesentlichen Zielen gehört es, Texte in alten bzw. seltenen fremden Sprachen einer wissenschaftlichen Nutzung zur Verfügung zu stellen und diese Grundlagenarbeit über den Universitätsbetrieb hinaus bekannt zu machen.
  • Cologne Center for eHumanities (CCeH) Köln
    Das CCeH, gegründet 2009, ist ein Lehr- und Forschungszentrum der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, in dem sich Wissenschaftler:innen, die sich für den Einsatz von digitalen Methoden und Technologien in der Forschung und der Lehre in den Geisteswissenschaften interessieren, zusammengeschlossen haben.
    Das CCeH, das sich mittlerweile zu einem international anerkannten DH-Kompetenzzentrum entwickelt hat, ist es an einer Vielzahl von interdisziplinären Forschungskooperationen und -projekten beteiligt, und es und nimmt die Aufgabe einer Koordinierungsstelle DH für die Nordrhein-westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste wahr. Aus dem allgemeinen Ziel der Förderung der Digital Humanities an der Universität zu Köln und darüber hinaus ergeben sich verschiedene Teilaufgaben und Dienstangebote des CCeH.
  • Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE)
    Das 2006 gegründete IDE ist ein internationaler Zusammenschluss von Wissenschaftler:innen aus dem Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften, die sich besonders mit der Anwendung von digitalen Methoden auf historische Dokumente beschäftigen.
    Das Institut gibt eine Schriftenreihe, eine Rezensionszeitschrift und verschiedene Informationsschriften heraus, berät Projekte und Institutionen und organisiert Tagungen und Expertentreffen sowie Kurse zur Vermittlung von Kompetenzen z.B. in der Erstellung digitaler Editionen.
    Das IDE ist Teil des CCeH in Köln.
  • DHd-Blog „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“
    Dieses Blog wurde initiert von den Forschungsverbünden TextGrid und DARIAH-DE sowie vom Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte.
    Die Beiträge aus unterschiedlichen fachlichen Zusammenhängen und Perspektiven stellen aktuelle Themen, Projekte, Forschungsfragen, Tools und Dienste vor. Ziel des Blogs ist dabei nicht nur, über aktuelle Entwicklungen in den Digital Humanities zu informieren, sondern auch, den Meinungsaustausch und die Beurteilung möglicher Trends und Perspektiven anzuregen.
  • Zeitschrift für Digital Humanities
    Die ZfDH ist ein geisteswissenschaftliches Open-Access-Journal für Themen und Diskussionen aus dem Bereich der Digital Humanities.
    In der Wikipedia finden Sie eine Liste weiterer Zeitschriften.
  • forTEXT: Literatur digital erforschen
    Das forTEXT-Team an der Uni Hamburg erarbeitet Methodenbeschreibungen, Textsammlungen und Tools für "DH-Einsteiger:innen" z.B. von der Digitalisierung über die digitale Annotation bis zur digital unterstützten Interpretation und Visualisierung von Literatur. Dazu werden Materialien zum Selbstlernen und zum Lehren der digitalen Textanalysemethoden an Uni und Schule entwickelt.
  • Digital Humanities Awards
    Über die prämierten Projekte erhalten Sie einen guten Überblick über die verschiedenen Facetten von Digital Humanities.
  • Textgrid
    Ein Forschungsverbund mit dem Ziel, den Zugang und den Austausch von Informationen in den Geistes- und Kulturwissenschaften mit Hilfe moderner Informationstechnologie zu unterstützen.
  • DARIAH-DE
    DARIAH-DE, der deutsche Beitrag der europaweit agierenden Forschungsinfrastruktur „DARIAH-EU – Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities“, unterstützt und erweitert die Nutzung digitaler Methoden in den Geisteswissenschaften. Das Projekt aus 16 Kooperationspartnern (Universitäten, Rechenzentren, fachspezifische Einrichtungen, Bibliotheken) baut zu diesem Zweck eine Forschungsinfrastruktur für Werkzeuge und Forschungsdaten auf und entwickelt Materialien für Lehre und Weiterbildung im Bereich Digital Humanities.
  • Clarin-D Tübingen
    Clarin-D ist eine digitale Forschungsinfrastruktur für Sprachressourcen in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Ziel, den Fachdisziplinen linguistische Daten, Werkzeuge und Dienste integriert, interoperabel und skalierbar bereitzustellen. Die Zentren befinden sich in Hamburg, Berlin, Leipzig, Saarbrücken, Mannheim, Stuttgart, Tübingen, München und Nijmegen.
    Zu den Angeboten gehören z.B. das GermaNet (ein lexikalisch-semantisches Wortnetz des Deutschen), WebLicht (eine Service-orientierte Architektur zur Erstellung annotierter Textcorpora) oder das Projekt Deutscher Wortschatz zur Dokumentation des Gebrauchs der deutschen Sprache.
  • Studiengänge „Digital Humanities“ der Universität Würzburg
    Der Studiengang wird vom Lehrstuhl für Neuere Literatur und Computerphilologie angeboten, der zum Institut für deutsche Philologie gehört. Zu den Studieninhalten gehören z.B. die Text- und Bildanalyse, moderne Textkodierungsverfahren, Einführung in die Informatik, Digitalisierung, Bearbeitung und Verwaltung multimedialer Objekte (Bilder, Audiodateien, Filme) oder Strukturen und Arbeitsprozesse digitaler Bibliotheken und Informationssysteme.
  • DiRT directory
    Im diesem "Directory of research tools" werden Werkzeuge für die Digital Humanities und andere Arten der digitalen Forschung gesammelt.

Auf dem Laufenden bleiben

Es gibt neben den „klassischen“ Web-Quellen mittlerweile auch zahlreiche Angebote aus dem Web 2.0 bzw. den Social Media, die für die Nordistik interessant sind.
Zum Abonnieren neuester Nachrichten/Blogeinträge/Links/usw. empfiehlt es sich, RSS-Feeds zu nutzen. Informationen dazu finden Sie z.B. auf dieser Seite der ULB Münster oder in dieser Präsentation.

Literatur gedruckt & digital

Die ULB informiert, wie viele andere Bibliotheken, über Bücher und andere Medien, die in letzter Zeit für die Bibliothek angeschafft wurden. Verlage informieren über neue Artikel in ihren Zeitschriften, und auch Dokumentenserver bieten z.B. über RSS-Feeds Informationen über neue Veröffentlichungen.

  • Neuerwerbungen der ULB Münster für Nordische Philologie / Skandinavistik
  • aktuelle Zeitschriftenartikel
    • Inhaltsverzeichnisse über die EZB per RSS
      Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) bietet bei einer Vielzahl von Zeitschriften einen Newsfeed an, der Informationen zu aktuellen Inhaltsverzeichnissen von Zeitschriften liefert. Diese Newsfeeds können per RSS abonniert werden.
      Sofern dieser Dienst bei einem Zeitschriftentitel angeboten wird, findet man den Link auf der Zeitschriften-Detailseite in der Zeile "Aktuelle Artikel".
      Dieser Dienst wird unterstützt von JournalTOCs.
    • JournalTocs
      Der Service "JournalTocs" der Heriot Watt University in Edinburgh stellt die nach eigenen Angaben größte Sammlung von Inhaltsverzeichnissen wissenschaftlicher Zeitschriften dar. Sie bietet einen Überblick über die aktuellen Inhaltsverzeichnisse von derzeit z.B. rund 1.240 Zeitschriften aus dem Themenbereich „Literatur“ oder rund 1.050 geisteswissenschaftliche Zeitschriften. Die Verzeichnisse verlinken direkt zu den einzelnen Artikeln, und zu jeder Zeitschrift ist der entsprechende neue-Artikel-RSS-Feed angegeben.
  • neue Publikationen auf Dokumentenservern
    Z.B. die im Abschnitt „Open Access für Ihr Fach“ vorgestellten Dokumentenserver für Veröffentlichungen rund um die Nordistik bieten RSS-Feeds oder einen Benachrichtigungsservice per E-Mail an:
  • neue Treffer für Ihre Literatursuche: Alerting-Dienste
    In Datenbanken und Suchmaschinen gibt es oft die Möglichkeit, Suchanfragen zu speichern und automatisiert ablaufen zu lassen. Wenn es neue Treffer für Ihre Suche gibt, werden Sie via E-Mail oder RSS benachrichtigt.
    • Im Fachkatalog der vifanord und in den Online Contents SSG Nordeuropa können Sie beispielsweise Suchanfragen per RSS-Feed abonnieren. Wenn Sie eine Suche durchgeführt haben, sehen Sie rechts oben einen mit dem RSS-Logo markierten Link namens „Diese Suchanfrage abonnieren“
    • Die MLA bietet diesen Service unter dem Menüpunkt "Teilen" › "Alert erstellen". 
    •  In der Münsteraner Literatursuchmaschine disco gibt es die Möglichkeit, für Suchanfragen jeweils einen RSS-Feed zu abonnieren, und Sie können ihre Suchen speichern: In "Mein Bereich" haben Sie dann eine Übersicht darüber, welche Suchanfragen Sie beobachten.
    • Die Open-Access-eBook-Portale DOAB ("Directory of Open access Books") und OAPEN Library ("Open Access Publishing in European Networks") informieren per RSS-Feed über neu aufgenommene Bücher.
  • Literaturportale informieren über aktuelle Titel
    • Litteratursiden zur dänischen Literatur
    • Wenn Sie vergleichbare Portale für die dänische oder norwegische Literatur kennen, freuen wir uns über  Ihre Nachricht!

Zeitungen, Radio & Co.: Nachrichtenquellen

für Nordeuropa

Dänemark

  • Berlingske Tidende: die älteste heute noch erscheinende dänische Tageszeitung
  • Jyllands Posten: die größte dänische Tageszeitung
  • Politiken: neben Berlingske und Jyllands-Posten eine der drei großen Zeitungen Dänemarks
  • Der Nordschleswiger: deutsche Tageszeitung, die sich als Sprachrohr der deutschen Minderheit in Dänemark versteht
  • Danmarks Radio (DR): die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in Dänemark
  • Denmark.dk: die offzielle Homepage Dänemarks

Norwegen

Schweden

  • Dagens Nyheter: schwedische Tageszeitung, die derzeit die auflagenstärkste Morgenzeitung Schwedens ist und die einzige, die landesweit vertrieben wird
  • Göteborgs-Posten: eine liberale schwedische Tageszeitung, die in Göteborg herausgegeben wird; zurzeit nach Dagens Nyheter die zweitgrößte Qualitätszeitung Schwedens
  • Svenska Dagbladet: Tageszeitung aus Stockholm mit der dritthöchsten Auflage
  • Aftonbladet: schwedische Boulevard-Zeitung
  • Sveriges Radio: die öffentlich-rechtliche Hörfunkanstalt Schwedens
  • Sweden.se: die offzielle Homepage Schwedens

Island

  • Iceland Review: das älteste englischsprachige Magazin über Island
  • Morgunblaðið: eine in Island publizierte Tageszeitung, die seit über 100 Jahren erscheint
  • Ríkisútvarpið: die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Islands
  • Iceland.is: die offzielle Homepage Islands

Zum Nach-Hören und -Sehen: Podcasts

Auch für die nordische Philologie gibt es mittlerweile interessante Podcast-Angebote: Mit den Sendungen kann man z.B. seine Sprachkenntnisse verbessern oder sich zu aktuellen Nachrichten in den verschiedenen Ländern informieren.

Wenn Sie weitere Beispiele kennen, freuen wir uns über Ihre Hinweise!

  • DR: Podcast: Podcasts aller dänischen Sender der Anstalt Danmarks Radio
  • NRK Podkast: Podcasts der Sender des norwegischen Rundfunks Norsk rikskringkasting
  • Hurradio: Übersicht über die Sendungen des norwegischen Studentenradiosenders, die als Dateien nachhörbar sind
  • Sverige Radio: Poddradio: Liste aller Podcast-Angebote des schwedischen Senders

Für‘s weitere Stöbern könnten die Wikipedia-Übersichten zu Hochschul-Radiosenden in Dänemark, Norwegen und Schweden für Sie interessant sein.

Fachliches von klein bis groß: Weblogs

Es haben sich mittlerweile einige Blogs etabliert, die aktuelle Informationen rund Themen der nordischen Philologie bzw. Skandinavistik bieten.

  • Norwegian word of the day
    Dieses Blog stellt jeden Tag eine norwegische Vokabel vor. Praktisch zum Erweitern Ihrer Sprachkenntnisse!
  • Swedish word of the day
    Jeden Tag eine schwedische Vokabel.
  • Arkeologi i nord
    Der norwegische Archäologe Frans-Arne Stylegar berichtet in seinem Blog über aktuelle Entwicklungen in der Archäologie sowie in der Geschichtswissenschaft Skandinaviens.
  • blogg.deichman › litteratur
    Im Literaturblog der norwegischen Deichmanske-Bibliothek werden neu erschienene Bücher aus den Bereichen Geschichte, Belletristik, Kriminalroman und Sprache sowie die Preisträger nationaler und internationaler Literaturpreise vorgestellt.
  • Eisbrecher-Blog
    Dieses Blog, betrieben von Studierenden am Nordeuropa-Institut der HU Berlin, hat seinen Ursprung in einem Projekt zu Nordeuropa-Studien im Web 2.0.
  • HighNorth – Der Nordeuropakorrespondenten-Blog
    Blogs des früheren freien Nordeuropa-Korrespondent für Die Welt, The Art Newspaper und andere Medien, Clemens Bomsdorf; mittlerweile arbeitet er als Reporter für The Wall Street Journal und Dow Jones, bloggt aber weiterhin in loser Folge über Nordeuropa
  • litteratur och klass
    Der schwedische Literaturwissenschaftler Magnus Nilsson, der sich mit Arbeiterliteratur beschäftigt, veröffentlicht in seinem Blog Beiträge über seine Forschung, seinen Unterricht und Fragen zu „Klasse und Literatur“.
  • NORDEUROPAforum.blog
    In diesem Blog kommentiert die Redaktion der Fachzeitschrift NORDEUROPAforum. Zeitschrift für Kulturstudien das aktuelle Zeitgeschehen in Nordeuropa in Politik, Kulturleben und Wissenschaft, informiert über Neuerscheinungen und Veranstaltungen und berichtet aus der eigenen Arbeit.
    Damit ergänzt das Blog die Zeitschrift um einen Kommunikationskanal, auf dem in essayistischer und kurzer Form auf neue Entwicklungen in Nordeuropa und in den Beziehungen der Region insbesondere zu Deutschland hingewiesen wird.
    NORDEUROPAforum.blog soll nordeuropäische Themen stärker in der wissenschaftlichen und politisch-kulturell interessierten Blogosphäre sichtbar machen und der stärkeren Vernetzung der interdisziplinären Nordeuropaforschung dienen und so der Fachöffentlichkeit wie dem interessierten allgemeinen Publikum eine Anlaufstelle für wissenschaftlich fundierte Informationen zu Nordeuropa bieten.
  • NordicHistoryBlog
    Das NordicHistoryBlog widmet sich der geschichtswissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Norden Europas. Es wurde im Herbst 2011 von Jan Hecker-Stampehl, wissenschaftlicher Mitarbeiter für nordeuropäische Geschichte am Nordeuropa-Institut der HU Berlin, begründet und mittlerweile zu einem Gruppenblog mit Beiträgen aus einer festen Redaktion und mit Gastbeiträgen ausgebaut.
    Man findet hier persönliche Reflexionen, Überlegungen zur Entwicklung der Forschungslandschaft und zu geschichtsbezogenen Debatten in Nordeuropa, Hinweise auf Web-Ressourcen zur Nordischen Geschichte, Kuriosa und anderes mehr.
  • Schweden – Mitstand des Reichs
    Dieses Blog begleitet das Habilitationsprojekt von Dorothée Goetze, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Bonn, zu Schwedens Beziehungen zu Kaiser und Reich 1648-1721.
  • Besser nord als nie!
    Dieses Blog ist gedacht für alle, die sich für Nordeuropa interessieren, die Spaß an Literatur und Kunst haben, die neugierig sind auf Politik oder Reisen im Norden oder diejenigen, die über nordische Filme lachen können.
  • Schwedenstube-Blog
    In diesem Blog finden Sie „vermischte Meldungen“ rund um Schweden.

Weitere Hinweise auf nordische Blogs finden Sie z.B. im Blog NordicHistory.

Kurz & bündig und immer aktuell: Twitter

Mittlerweile gibt es zahlreiche Twitter-Accounts rund um die nordische Philologie: Wissenschaftler, Vereinigungen und Verlage haben dieses neue Medium für sich entdeckt. Wir können hier nur eine kleine Auswahl geben; weitere Twitter-Angebote finden Sie z.B. auf Fachportalen und in Weblogs.
Wenn Sie sich für eine(n) zeitgenössische(n) AutorIn oder WissenschaftlerIn interessieren: Schauen Sie doch mal nach, ob er/sie nicht auch twittert!

Miteinander diskutieren: Communities, Mailinglisten, Newsgroups & Foren

  • H-Skand
    H-Skand ist ein Netzwerk zur skandinavischen Geschichte sowie zur Geschichte der skandinavischen Länder.
  • International Web Community for Scandinavian Studies
    ein von der Universität Lund betreutes Portal mit aktuellen Fachnachrichten, einem Wissenschaftler-Verzeichnis und einer Ressourcen-Sammlung
  • Skantysk
    Diese Mailing-Liste der deutschsprachigen Skandinavistik wird seit 1995 vom Nordeuropa-Institut an der HU Berlin geführt.
    Sie ist ein Forum für Ankündigungen und Hinweise, die die deutschsprachige Skandinavistik als Ganzes betreffen (z. B. wichtige Neuerscheinungen, Tagungs- oder Vortragsankündigungen, Stellenausschreibungen); sie ist jedoch kein Diskussionsforum.
  • Schweden-Forum der Schweden-Seite
    Forum mit dem Schwerpunkt auf schwedischen Übersetzungen und Schwedisch-Lernen
  • Forum der „Schwedenstube“
    ein Forum für „alles rund um das Thema Schweden“

Zum Stöbern: Links in Social-Bookmarking-Systemen

Viele Linksammlungen bieten einen RSS-Feed an, über den man über neu eingetragene Links informiert wird. Bei Social-Bookmarking-Diensten kann man Links zu einem bestimmten Schlagwort ("tag") oder die Linksammlungen eines bestimmten Nutzers abonnieren.
Hier einige Beispiele für nordische Bookmarks im Dienst „Bibsonomy“:

Suchen Sie auch nach weiteren Tags, z.B. „norwegisch“/„norwegian“, „schwedisch“/“swedish“, „dänisch“/„danish“ oder „skandinavisch“/„scandic“!

Nordistik to go: Angebote im Mobile Web

Immer mehr Internet-Angebote werden gezielt für die Nutzung mit mobilen Endgeräten wie Mobiltelefonen oder Tablet-Rechnern angepasst oder entwickelt. Darunter gibt es auch einige Tools, die fürs "wissenschaftliche Arbeiten unterwegs" im Allgemeinen sowie für die nordischen Philologien im speziellen nützlich sind.

Wenn Sie weitere interessante Angebote kennen, freuen wir uns über Ihre Hinweise!

  • Norwegisch-Wörterbuch „Heinzelnisse App“: offline-fähige HTML5-App für Smartphones: einfach mit Handy-Browser öffnen und als Bookmark auf den Startschirm des Handies legen
  • WWU-WLAN einrichten unter iOS
    Das Rechenzentrum der WWU hat für die Nutzung der universitären WLANs, des VPNs und des E-Mail-Dienstes Profile erstellt, mit denen Sie Ihr iPhone mit wenigen Schritten für die Nutzung in den Uni-Netzen einrichten können.
  • WWU-WLAN einrichten unter Android
    Diese Anleitung erklärt, wie Sie mit Ihrem Android-Telefon oder -Tablet ins WLAN der Uni Münster kommen.
  • mobile Version des ULB-Katalogs
    Wenn Sie den ULB-Katalog mit einem Handy aufrufen, wird Ihnen automatisch eine für das kleinere Display optimierte Version des Kataloges angezeigt
  • mobile Version der DigiBib
    Die DigiBib vereint unter einer Oberfläche verschiedene Angebote: die parallele Suche in großen Bibliothekskatalogen und Literaturdatenbanken aus aller Welt, die Überprüfung der Verfügbarkeit von Medien und die Fernleihe von nicht vor Ort vorhandenen Büchern. Mit der mobilen Version können Sie auch "unterwegs" komfortabel suchen.
  • BASE: mobile Oberfläche
    Die Open-Access-Suchmaschine BASE verfügt über eine mobile Oberfläche, über die Sie mit Ihrem Smartphone nach Open-Access-Publikationen suchen können.