Dycksche Handschrift
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Handschriften

Mit 94 mittelalterlichen, ca. 650 neuzeitlichen Handschriften und etwas mehr als 500 Handschriftenfragmenten ist die Handschriftensammlung der ULB im Vergleich zu süddeutschen Bibliotheken recht bescheiden. Sie ist ausgerichtet an den Sammelschwerpunkten der Bibliothek, Westfalen und den Niederlanden. Die ursprüngliche umfangreichere Sammlung von ca. 1.500 Handschriften aus der Vorkriegszeit ist im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört worden.

Einige der wichtigsten Handschriften im Besitz der ULB Münster sind:
Codex Henrici (Cod 1)
Dat myrren bundeken (Ms N.R. 1550)
Dycksche Handschrift (Ms N.R. 381)
Evangeliar aus Nordfrankreich (Hs 276)
Genesis cum glossa ordinaria (Hs 222)
Handschriftensammlung aus Schloss Nordkirchen
Hoya-Missale (Hs 41)
Jacob von Soest, Distinctiones (Hs 374 - 390)
Johannes Gerson, Handschrift mit 4 Traktaten (Ms N.R. 1551)
Lamberti-Missale (Ms N.R. 1003)
Liber officii capituli (Hs 101)
Niesen-Missale (Cod 3)
Processionale Monasteriense (Ms N.R. 1101)
Rudolf von Ems, Willehalm von Orlens (Ms N.R. 380)
Stundenbuch aus Flandern (Ms N.R. 5505)

Benutzung

Alle Handschriften werden ausschließlich im Handschriften-Lesesaal zur Benutzung bereitgestellt. Dazu ist die Vorlage eines Benutzerausweises oder eines gültigen Personalausweises bzw. Reisepasses notwendig. Sie sollten uns möglichst mehrere Tage vorher den Termin Ihres Besuches durchgeben.
Online-Anmeldeformular
Tel.: +49 251 83-24072 oder 24070.

Geschichte der Sammlung

Die Sammlung mittelalterlicher Handschriften ist nicht so bedeutungslos, wie die Zahl 94 vielleicht vermuten lässt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat das anerkannt, indem sie die Sammlung 1990 in ihr Programm zur Katalogisierung mittelalterlicher Handschriften aufgenommen hat.
Geschichte der Sammlung

Buchhandschriften digital

Eine Auswahl digitalisierter Buchhandschriften aus der eigenen Sammlung der ULB, aber auch aus fremden Besitz, finden Sie im Portal Kulturgut digital.