Deutsches Literatur-Lexikon Online (DLLO): Testzugang bis zum 31.5.2017

Cover DLLO Mit der Datenbank Deutsches Literatur-Lexikon Online sind die renommierten Nachschlagewerke Deutsches Literatur-Lexikon, begründet von Wilhelm Kosch, und die flankierenden Reihen (Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert, herausgegeben von Lutz Hagestedt, Deutsches Literatur Lexikon. Das Mittelalter) simultan abfragbar.
Über 70.000 Lexikonartikel zu Autoren der deutschen Literatur vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart sind miteinander vernetzt und lassen sich mit differenzierten Suchkriterien gezielt inhaltlich erschließen.
Die Artikel enthalten Informationen zu Leben und Werk der Autoren (neben BRD, frühere DDR, Schweiz, Österreich auch zahlreiche auf Deutsch schreibende Autoren aus anderen europäi-schen Ländern) sowie ausführliche Hinweise auf Forschungsbeiträge zu einzelnen Werken.
Die Bände zum Mittelalter verzeichnen das deutschsprachige Schrifttum vom 8. bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert und bilden die Literatur des Mittelalters systematisch aufgefächert in Gattungen und Themenkreisen ab.
Der Datenbestand soll kontinuierlich durch bibliographische Daten der Germanistik Online aktualisiert und erweitert werden. .

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen zum Datenbank-Test!

Kennen Sie schon … die "Kulturproleten"?
Logo Kulturproleten "Die Kultur und der Prolet. Ein ungleiches Paar, das verrät schon das grammatikalische Geschlecht. Was noch lange nicht heißt, dass es nicht zusammenpasst. Der Beweis dafür sind wir."
Unter diesem Motto veröffentlichen Studierende des Münsteraner Master-Studiengangs "Kulturpoetik der Literatur und Medien" Bilder, Töne und Texte rund um die Kultur.
das Blog "Kulturproleten"
die Kulturproleten bei Twitter
die Kulturproleten bei Facebook
der Master-Studiengang "Kulturpoetik der Literatur und Medien" an der WWU Münster

SWR2-Wissen-Podcast: "Schwäbisch im Wandel: Das Arno-Ruoff-Archiv in Tübingen"
Logo SWR2 bei Wikimedia Commons "Am Ludwig-Uhland-Institut in Tübingen lagern 850 Stunden Tonband-Aufnahmen in breitestem Schwäbisch. In den 50er-Jahren fuhr der Dialektforscher Arno Ruoff durchs Ländle, um Satz- und Textstrukturen, Sprachmelodien und Tempora zu analysieren. Damals warnten Forscher, dass Dialekte verloren gingen. Doch der heutige Hüter des Arno-Ruoff-Archivs, Hubert Klausmann, glaubt, dass Dialekte sich nur verändern. Nach dem Mittelalter erst hat sich Schwäbisch gebildet - als Form des Alemannischen. In manchen Regionen nähert sich der Dialekt seither der Hochsprache an, anderswo eher anderen Dialekten. Tübinger Forscher untersuchen solche Entwicklungen und vergleichen heutige Aufnahmen mit denen von Menschen, die am gleichen Ort rund 100 Jahre früher geboren wurden. " (SWR, Peter Binder)
Sie können die Sendung, die am 9.2.2016 in der Reihe "SWR2 Wissen" lief, über die Seite des SWR nachhören oder als Audiodatei herunterladen.

WDR-Zeitzeichen zum 26.3.1926: Die Verurteilung von Hans Fallada
Logo WDR bei Wikimedia Commons ""Fallada ist ein entarteter Psychopath und hat eine unglückliche Veranlagung", so das gerichtsmedizinische Urteil über Rudolf Ditzen, besser bekannt unter seinem Pseudonym "Hans Fallada". Er wird vom Kieler Landgericht wegen Unterschlagung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.
Es ist ein weiterer Tiefpunkt im Leben des alkohol- und morphiumsüchtigen Schriftstellers.
Bekannt wurde Fallada mit seinen Romanen wie "Kleiner Mann - was nun?", "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" und "Der eiserne Gustav". Er starb 1947 im Alter von 53 Jahren. Die ungekürzte Neuausgabe seines Romans "Jeder stirbt für sich allein", die Fallada kurz vor seinem Tod in kürzester Zeit geschrieben hat, wurde postum ein Weltbestseller.
Hans Fallada gilt als einer der bedeutendsten sozialkritischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts."
(WDR, Martina Meißner, Ronald Feisel)
Sie können die Sendung, die am 26.03.2016 in der Reihe "ZeitZeichen" lief, über die Seite des WDR nachhören oder als Audiodatei herunterladen.

eTutorial "Von der Idee zum Thema einer wissenschaftlichen Arbeit"
Icon zum eTutorial Von der Idee zum Thema einer wissenschaftlichen Arbeit der ULB Münster Über welches Thema soll ich meine Hausarbeit schreiben?
Wie strukturiere ich meine ersten Überlegungen?
Wie kann ich Schwerpunkte für die Hausarbeit festlegen und Themenaspekte auswählen?
Und wir formuliert man eigentlich eine Forschungsfrage?

– Wenn Sie sich solche Fragen stellen, kann unser neues eTutorial Von der Idee zum Thema einer wissenschaftlichen Arbeit weiterhelfen.
Auch zu anderen Themen haben wir verschiedene eTutorials im Angebot. Schauen Sie doch mal rein!

Aus unseren Neuerwerbungen

Der Majuskelgebrauch im Deutschen: Groß- und Kleinschreibung theoretisch, empirisch, ontogenetisch
Buchcover Die Arbeit stellt die Funktionsweise und den Erwerb der deutschen Groß- und Kleinschreibung auf theoretischer und empirischer Grundlage dar. Den Ausgangspunkt bildet eine textpragmatische Verallgemeinerung bisheriger graphematischer Ansätze, die zu einem übergreifenden Modell des Majuskelgebrauchs im Deutschen erweitert werden und dabei auch nicht-orthografische Teilbereiche einschließen (Versalsatz, Kapitälchen, Binnenmajuskel etc.).
Im empirischen Teil der Arbeit werden die orthografischen Leistungsdaten von ca. 5.700 Probanden verschiedener Altersklassen (4. Klasse bis Erwachsenenbildung) untersucht und zu einem allgemeinen Erwerbsmodell der Groß- und Kleinschreibung ausgebaut. Mit Hilfe neuronaler Netzwerksimulationen werden unterschiedliche Lernertypen unterschieden und Diskontinuitäten im Kompetenzerwerb nachgewiesen, die auf qualitative Strategiewechsel in der Ontogenese hindeuten. Den Abschluss bilden orthografiedidaktische und rechtschreibdiagnostische Reflexionen der Daten.
zum Buch im ULB-Katalog
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Handbuch Sturm und Drang
Buchcover Bis heute fehlt eine Gesamtschau über die Literaturgeschichte Sturm und Drang.
Mit diesem Handbuch liegt erstmals eine umfassende Übersicht über das Themengebiet Sturm und Drang vor.
Die Autorartikel berücksichtigen neben den bekannten Größen wie Goethe, Lenz oder Klinger auch die kleineren, nahezu vergessenen Autoren wie Wagner, Carbonnières, Füssli.
Systematische Artikel u.a. zu den Themen Wissenschaftsgeschichte, Ästhetik- und Philosophiegeschichte, Musikgeschichte, Kunstgeschichte, Religionsgeschichte, Lyrikgeschichte etc. des Sturm und Drang erlauben eine kontextuelle Bedeutungssetzung. In zahlreichen und umfassenden Beiträgen werden die einzelnen Texte des Sturm und Drang vorgestellt und eine Neubewertung sorgfältig diskutiert. Die Artikel sind so aufgebaut, dass Forschungsdiskussion, literatur- und kulturgeschichtlicher Kontext und die Bedeutung für den Sturm und Drang klar zu erkennen sind. Drei umfassende Register bieten die Möglichkeit, gezielt auch kleinteilige Fragestellungen zu bearbeiten. Die Beiträgerinnen und Beiträger sind ausgewiesene Expertinnen und Experten auf ihrem Fachgebiet. Der Herausgeber ist einer der führenden Forscher des Sturm und Drang.
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Nachrichten aus der Sprachwissenschaft

  • Digital Humanities Spezialist/in

    [25.04.2017, 17:58] via Elisabeth-Christine Gamer, Universität Zürich, Kunsthistorisches Institut Institut, Seminar, Klinik / Institute, Department, Clinic Kunsthistorisches Institut Abteilungsbeschreibung / Description of UZH unit Das Kunsthistorische Institut der Universität Zürich sucht zur Mitarbeit an der Realisierung einer digitalen Open-Access-Edition und an der Erstellung eines projektspezifischen Portals für das Editionsprojekt „Heinrich Wölfflin: Gesammelte Werke“ per 1. September 2017 […]
  • Tagungsbericht zum

    [25.04.2017, 15:35] Vom 16.-17. März 2017 fand in Würzburg der 14. Workshop der DH-Tagungsreihe <philtag/> statt. Die etablierte Würzburger Tagungsreihe zum Einsatz digitaler Methoden in den Geistes- und Kulturwissenschaften bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über neue Trends, Projekte und Technologien im Bereich der Digital Humanities zu informieren und auszutauschen. Wie schon im Vorjahr wurde der Workshop […]
  • 20. Berliner DH-Rundgang am 11. Mai 2017 – ZEDIKUM – Zentrum für Digitale Kulturgüter in Museen

    [24.04.2017, 16:17] Im Rahmen des 20. DH-Rundgangs öffnet dieses Mal das ZEDIKUM (Zentrum für Digitale Kulturgüter in Museen) seine Türen und stellt sich in Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek mit dem Digitalisierungsprojekt „Bewegungsbücher digital“ (BeWeB-3D) vor. Im Namen der Gastgeberinnen und Gastgeber und dem Interdisziplinären Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) laden wir Sie herzlich zum 20. Berliner […]
  • Hochdeutsch für Schwaben - 21.04.2017

    [21.04.2017, 15:20] Ein Reutlinger will die Hochsprache lernen? Eine Stuttgarterin mag nicht mehr schwäbeln? Klare Fälle für Ariane Willikonsky. Sie übt mit ihren Klienten s-Laute oder Mundstellungen. Motto: Wir können alles – auch Hochdeutsch! Und das ist noch längst nicht alles, was die Sprach-Unternehmerin im Angebot hat.
  • Berliner DH-Preis 2017 – Verlängerung Einreichfrist

    [18.04.2017, 17:24] Die Einreichfrist für die Bewerbung für den Berliner DH-Preis 2017 wurde bis 09. Mai 2017 verlängert. Wir möchten alle Berliner Projekte mit Bezug zu den Digital Humanities ermuntern, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. NachwuchswissenschaftlerInnen, einschließlich Bachelor-, Master und Promotionsstudierende werden besonders ermutigt, sich zu bewerben. Auch WissenschaftlerInnen, die bereits in den letzten Jahren an […]
  • Nur dieses Jahr: Die beliebtesten 35 Mädchen- und Jungennamen

    [12.04.2017, 06:00] Die Gesellschaft für deutsche Sprache feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir für das Jahr 2016 erst- und einmalig eine erweiterte Liste der beliebtesten Vornamen: Die häufigsten 35 Namen beider Geschlechter. (In Klammern die Platzierung des Vorjahres.) Mädchen Jungen 1. Marie/Mari (2) 1. Elias (3) 2. Sophie/Sofie (1) 2. Alexander ...
  • Ausführliche Auswertung: Die beliebtesten Vornamen 2016

    [12.04.2017, 06:00] Die Top Ten 2016 In Klammern die Vorjahresplatzierung. Die Prozentzahlen beziehen sich auf jeweils alle Vornameneintragungen für Mädchen bzw. Jungen. Mädchen % Jungen % 1. Marie/Mari (2) 2,77 1. Elias (3) 1,42 2. Sophie/Sofie (1) 2,77 2. Alexander (2) 1,41 3. Sophia/Sofia (3) 1,78 3. Maximilian (1) 1,39 4. Maria (4) 1,63 4. Paul (4) ...
  • GfdS veröffentlicht Liste der beliebtesten Vornamen

    [12.04.2017, 06:00] Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die beliebtesten Vornamen 2016 ermittelt und präsentiert abermals eine Überraschung: Die langjährigen Spitzenreiter Sophie und Maximilian wurden von Marie und Elias abgelöst. In diesem Jahr einmalig: Zum 70-jährigen Bestehen der GfdS werden nicht nur die ersten 10 Namen für Jungen und Mädchen veröffentlicht, sondern insgesamt 70 Namen!
  • Ostern

    [10.04.2017, 15:20] Woher das Wort "Ostern" kommt, konnten Wissenschaftler tatsächlich bis heute nicht abschließend klären. Möglicherweise hat das Wort seine Herkunft im germanischen "Austro", was "Morgenröte" bedeutet.
  • Classroom Response Tools – Sinnvoll für den Sprachunterricht?

    [10.04.2017, 13:30] In diesem Beitrag geht es um den Einsatz von Tools, mit denen man diie Meinung bzw. das Wissen von Teilnehmern eines Kurses, Zuhörern eines Vortrags etc.live abfragen bzw. darstellen kann.

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Nachrichten aus der Literatur(wissenschaft)

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