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Deutschlandfunk Feature: „Macht, Lügen und Geheimnisse – Frankreichs Starautorin Leila Slimani“

Logo Deutschlandfunk bei Wikimedia Commons„Leila Sli­mani inter­essiert sich für die düsteren Seit­en der Men­schen. Ihre Romane sind schock­ierend, ihre Frauen­fig­uren sper­rig. Sie schreibt über ihre in Marokko lebende Groß­mut­ter und deren hartes Leben, über eine Paris­er Kindsmörderin, über eine Sexsüchtige.
Leila Sli­mani gilt als eine der wichtig­sten lit­er­arischen Stim­men Frankre­ichs. Sie wurde 1981 in Rabat/Marokko geboren, kam 1999 nach Paris. Ihre Stimme will sie den ein­fachen Frauen geben, denen, deren Geschicht­en son­st nie erzählt wür­den.
Etwa ihrer franzö­sis­chen Groß­mut­ter, die als junge Frau der Liebe wegen mit einem marokkanis­chen Sol­dat­en nach dem 2. Weltkrieg nach Marokko ging. Dem mor­den­den Kin­der­mäd­chen in der lib­eralen Paris­er Fam­i­lie oder der sexsüchti­gen Arzt­frau. Sie inter­essiert sich für die düsteren, die obskuren Seit­en der Men­schen, die Abgründe. Ihre Romane sind span­nend und schock­ierend. In Paris ist ein regel­rechter Hype um sie ent­standen.
Die 41-jährige Autorin ist nach Liss­abon gezo­gen, um an ihrer Fam­i­lien­trilo­gie zu schreiben. Deren zweit­er Band „Schaut, wie wir tanzen“ ist ger­ade auf Deutsch erschienen. Unsere Autorin hat sie in Liss­abon besucht.“
(Deutsch­land­funk, Simone Hamm)

Sie kön­nen die Sendung, die am 30.09.2022 im Deutsch­land­funk lief, über die Seite des Senders nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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SWR2 Wissen: „Max von Oppenheim – Orientalist, Patriot und „Spion des Kaisers““

Logo SWR2 bei Wikimedia Commons„Der Bankierssohn Max Frei­herr von Oppen­heim (1860 – 1946) ist Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhun­derts mit seinen Aus­grabun­gen auf dem nordsyrischen Sied­lung­shügel Tell Halaf der berühmteste deutsche Archäologe neben Hein­rich Schlie­mann.
Oppen­heim ist ein deutschna­tionaler Patri­ot und enger Fre­und von Kaiser Wil­helm II. Im Ersten Weltkrieg entwirft er eine Strate­gie für den soge­nan­nten Deutschen Dschi­had. Er will islamis­che Völk­er aufwiegeln. Die Briten nen­nen ihn „the Kaisers spy“. Als Jude über­lebt er auf bis­lang unbekan­nte Weise den Zweit­en Weltkrieg und stirbt ver­armt 1946 in Land­shut.“
(SWR, Anselm Wei­d­ner)

Sie kön­nen die Sendung, die am 3.6.2022 in der Rei­he „SWR2 Wis­sen“ lief, über die Seite des SWR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden. Es gibt auch ein Manuskript zur Sendung.

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Aus unseren Neuerwerbungen – Digital Humanities 2022.12

Cor­pus Lin­guis­tics and Trans­la­tion Tools for Dig­i­tal Human­i­ties: Research Meth­ods and Appli­ca­tions
BuchcoverPre­sent­ing the dig­i­tal human­i­ties as both a domain of prac­tice and as a set of method­olog­i­cal approach­es to be applied to cor­pus lin­guis­tics and trans­la­tion, chap­ters in this vol­ume pro­vide a nov­el and orig­i­nal frame­work to tri­an­gu­late research for pur­su­ing both sci­en­tif­ic and edu­ca­tion­al goals with­in the dig­i­tal human­i­ties. They also high­light more broad­ly the impor­tance of data tri­an­gu­la­tion in cor­pus lin­guis­tics and trans­la­tion stud­ies.
Putting for­ward prac­ti­cal appli­ca­tions for dig­ging into data, this book is a detailed exam­i­na­tion of how to inte­grate quan­ti­ta­tive and qual­i­ta­tive approach­es through case stud­ies, sam­ple analy­sis and prac­ti­cal exam­ples.
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Dig­i­tal Human­i­ties and Mate­r­i­al Reli­gion
BuchcoverBuild­ing from a range of essays rep­re­sent­ing mul­ti­ple fields of exper­tise and tra­vers­ing mul­ti­ple reli­gious tra­di­tions, this impor­tant text pro­vides ana­lyt­ic rig­or to a ques­tion now press­ing the aca­d­e­m­ic study of reli­gion: what is the rela­tion­ship between the mate­r­i­al and the dig­i­tal?
Its chap­ters address a range of process­es of medi­a­tion between the dig­i­tal and the mate­r­i­al from a vari­ety of per­spec­tives and sub-dis­ci­plines with­in the field of reli­gion in order to the­o­rize the impli­ca­tions of these two turns in schol­ar­ship, offer case stud­ies in method­ol­o­gy, and reflect on var­i­ous tools and process­es. Authors attend to reli­gious prac­tices and the inter­net, dig­i­tal archives of reli­gion, decol­o­niza­tion, embod­i­ment, dig­i­ti­za­tion of reli­gious arte­facts and objects, and the ways in which var­ied rela­tion­ships between the dig­i­tal and the mate­r­i­al shape reli­gious life.
Col­lec­tive­ly, the vol­ume demon­strates oppor­tu­ni­ties and chal­lenges at the inter­sec­tion of dig­i­tal human­i­ties and mate­r­i­al reli­gion. Rather than defin­ing the bounds of a new field of inquiry, the essays make a com­pelling case, col­lec­tive­ly and on their own, for the inter­pre­tive scruti­ny required of the human­i­ties in the dig­i­tal age.
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Aus unseren Neuerwerbungen – Sprachen und Literaturen allgemein 2022.12

Dis­course par­ti­cles: syn­tac­tic, seman­tic, prag­mat­ic and his­tor­i­cal aspects
BuchcoverDis­course par­ti­cles have often been treat­ed as a phe­nom­e­non restrict­ed to Ger­man­ic lan­guages (Abra­ham 2020) and they still raise ques­tions about their nature as an inde­pen­dent cat­e­go­ry. This book reveals that this phe­nom­e­non exists in oth­er lan­guages as well, and pro­vides evi­dence for their nature as a sep­a­rate cat­e­go­ry. The vol­ume brings togeth­er a col­lec­tion of nine papers that focus on three research top­ics: a) the diachron­ic devel­op­ment of dis­course par­ti­cles; b) their syn­tac­tic analy­sis; and c) the study of their seman­tic-prag­mat­ics. Fur­ther­more, it also dis­cuss­es oth­er issues less often dealt with in the lit­er­a­ture but of great inter­est for lin­guis­tic the­o­ry, such as the acqui­si­tion of dis­course par­ti­cles by chil­dren or the analy­sis of ele­ments not usu­al­ly con­sid­ered dis­course par­ti­cles but whose his­tor­i­cal path or microvari­a­tion indi­cates oth­er­wise. Addi­tion­al­ly, the book offers a cross-lin­guis­tic per­spec­tive as it dis­cuss­es var­i­ous lan­guages includ­ing Basque, Cata­lan, Ger­man, Ital­ian, Laz, Man­darin Chi­nese, Old Eng­lish, Por­tuguese, and Span­ish.
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Coro­na im Kon­text: Zur Lit­er­aturgeschichte der Pan­demie
BuchcoverCoro­na inspiri­ert weltweit eine eben­so inten­sive wie z. T. kon­tro­verse lit­er­arische Pro­duk­tion. Wie wird eine lange Tra­di­tion der Epi-/Pan­demielit­er­atur im neuen gesellschaftlichen und medi­alen Kon­text trans­formiert? Wie wer­den poli­tis­che und wis­senschaftliche Coro­na-Diskurse reflek­tiert? Diese Fra­gen wer­den anhand vielfältiger Beispiele aus ver­schiede­nen Sprachen und Kul­turen disku­tiert.
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Aus unseren Neuerwerbungen – Germanistik 2022.12

Python-Pro­gram­mierung für Germanist:innen: Ein Lehr- und Arbeits­buch
BuchcoverDieses Buch stellt die erste deutschsprachige Ein­führung in die Python-Pro­gram­mierung für Germanist:innen sowie spra­chori­en­tierte Studierende oder Forschende in den Dig­i­tal Human­i­ties dar. Alle Beispiele sind kon­se­quent der deutschen Sprache ent­nom­men und verdeut­lichen, wie diese auf ver­schiedene sprach­liche Phänomene hin in geeigneter Weise quan­ti­ta­tiv und qual­i­ta­tiv unter­sucht oder mod­el­liert wer­den kann. Die behan­del­ten Pro­gram­mierkonzepte umfassen Grund­be­griffe der Pro­gram­mierung wie Daten­typen und Kon­troll­struk­turen, die für Sprache essen­zielle Hand­habung von Zeichen­ket­ten und Mus­ter­erken­nung, Mod­u­lar­isierung und Objek­to­ri­en­tierung, die Erstel­lung von Fre­quen­zlis­ten und grafis­ch­er Benutze­r­ober­flächen sowie den Umgang mit Web-Dat­en und lin­guis­tis­chen Anno­ta­tio­nen. Der Band set­zt kein­er­lei Vorken­nt­nisse im Pro­gram­mieren voraus und führt auch Anfänger:innen Schritt für Schritt fachgerecht in Python ein. Zahlre­iche Übun­gen sowie Hin­weise auf Fall­stricke helfen beim Ein­stieg in die erfol­gre­iche Arbeit mit Python.
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The Dynas­tic Imag­i­na­tion. Fam­i­ly and Moder­ni­ty in Nine­teenth-Cen­tu­ry Ger­many
BuchcoverAdri­an Daub’s The Dynas­tic Imag­i­na­tion offers an unex­pect­ed account of mod­ern Ger­man intel­lec­tu­al his­to­ry through frame­works of fam­i­ly and kin­ship. Moder­ni­ty aimed to brush off dynas­tic, hier­ar­chi­cal author­i­ty and to make soci­ety anew through the mech­a­nisms of mar­riage, sib­ling­hood, and love. It was, in oth­er words, cen­tered on the nuclear fam­i­ly. But as Daub shows, the dynas­tic imag­i­na­tion per­sist­ed, in time emerg­ing as a crit­i­cal stance by which the nuclear family’s con­ser­vatism and tem­po­ral lim­its could be exposed. Focus­ing on the com­plex inter­ac­tion between dynas­ties and nation­al iden­ti­ty-for­ma­tion in Ger­many, Daub shows how a lin­ger­ing pre­oc­cu­pa­tion with dynas­tic modes of expla­na­tion, legit­i­ma­tion, and orga­ni­za­tion suf­fused Ger­man lit­er­a­ture and cul­ture.
Daub builds this con­cep­tion of dynasty in a syn­cret­ic study of lit­er­a­ture, sci­ences, and the his­to­ry of ideas, engag­ing with rem­nants of dynas­tic ide­ol­o­gy in the work of Richard Wag­n­er, Émile Zola, and Ste­fan George, and in the work of ear­ly fem­i­nists and pio­neer­ing psy­cho­an­a­lysts. At every stage of cul­tur­al pro­gres­sion, Daub reveals how the rela­tion of dynas­tic to nuclear fam­i­lies inflect­ed mod­ern intel­lec­tu­al his­to­ry.
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Aus unseren Neuerwerbungen – Anglistik 2022.12

Col­lo­ca­tions as a lan­guage resource: a func­tion­al and cog­ni­tive study in Eng­lish phrase­ol­o­gy
BuchcoverAre col­lo­ca­tions prob­lems or solu­tions to prob­lems? If you take the per­spec­tive of the for­eign learn­er, as in tra­di­tion­al phrase­ol­o­gy, they are cer­tain­ly chal­leng­ing, and they have there­fore been cat­e­go­rized as arbi­trary, or even defec­tive, devi­a­tions from an assumed norm of full com­po­si­tion­al­i­ty. This is a para­dox because their ubiq­ui­ty in lan­guage and their impor­tance for lan­guage pro­fi­cien­cy are undis­put­ed. The book pro­vides a crit­i­cal review of the tra­di­tion­al phrase­o­log­i­cal approach to col­lo­ca­tions with its clas­si­cal cat­e­gories and its roots in struc­tur­al and gen­er­a­tive lin­guis­tics as well as tra­di­tion­al Russ­ian phrase­ol­o­gy. Instead, it pro­pos­es a the­o­ry of col­lo­ca­tions as an inde­pen­dent func­tion­al domain, no longer char­ac­ter­ized as “odd com­ings-togeth­er of words” that are nei­ther ful­ly com­po­si­tion­al nor ful­ly idiomat­ic. It fills a research gap and should appeal to phrase­ol­o­gists and cog­ni­tive lin­guists as well as psy­cholin­guists, neu­rolin­guists, cor­pus lin­guists, PhD-stu­dents and oth­er advanced stu­dents of lin­guis­tics who are inter­est­ed in explor­ing col­lo­ca­tions as a lan­guage resource and may be inter­est­ed in con­tribut­ing to it.
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Lit­er­a­ture and Lit­er­ary Stud­ies in the Twen­ty-First Cen­tu­ry: Cul­tur­al Con­cerns – Con­cepts – Case Stud­ies
BuchcoverIn the 21st cen­tu­ry, the dis­ci­pline of lit­er­ary stud­ies is faced with a con­sid­er­able num­ber of new chal­lenges and cul­tur­al con­cerns which demand prob­lem-solv­ing strate­gies dif­fer­ent from those envis­aged by estab­lished approach­es and the­o­ries. The present vol­ume explores inno­v­a­tive path­ways with regard to the ques­tion of how lit­er­ary stud­ies can be recon­cep­tu­alised and engage with the key chal­lenges of our time – from dig­i­tal­i­sa­tion, cli­mate change, ter­ror­ism, ani­mal rights and urban­i­sa­tion to fake news, the finan­cial cri­sis, glob­al migra­tion flows, resur­gent nation­alisms, changes in labour, and many more. The volume’s 24 con­tri­bu­tions are ded­i­cat­ed to three main tasks: first­ly, to rethink­ing lit­er­ary stud­ies by map­ping out new mod­els and approach­es; sec­ond­ly, to exam­in­ing new forms and sto­ry­telling prac­tices in con­tem­po­rary lit­er­a­ture; third­ly, to explor­ing literature’s engage­ment with cur­rent cul­tur­al con­cerns in British, US-Amer­i­can and Anglo­phone con­texts.
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Aus unseren Neuerwerbungen – Slavistik 2022.12

Vladimir Nabokovs Eigen­welt: Deutsche Bezugs­felder ein­er rus­sis­chen Kün­stlerex­is­tenz
BuchcoverObwohl Vladimir Nabokovs Hal­tung gegenüber Deutsch­land zwis­chen küh­ler Dis­tanz und glühen­der Ablehnung schwank­te, lassen sich sowohl im Leben als auch im Werk des her­aus­ra­gen­den rus­sisch-amerikanis­chen Schrift­stellers ver­schiedene »deutsche Tropen« beobacht­en. Dabei geht es nicht nur um mehrere Romane, die in Berlin spie­len. Andrey Kotin hat es sich in diesem Band zum Ziel geset­zt, den deutschen Bezugs­feldern im Leben und Schaf­fen eines der bedeu­tend­sten Schrift­steller des 20. Jahrhun­derts nachzuge­hen. Dabei ger­at­en Aspek­te in den Blick­punkt wie etwa Berlin als Hand­lung­sort von Nabokovs rus­sis­chsprachi­gen Roma­nen, (neu)romantische Motive sein­er Prosa und Poe­sie, Han­nah Arendts Philoso­phie des Bösen sowie eine umfassende ver­gle­ichende Analyse von Nabokovs »Ein­ladung zur Enthaup­tung« und Franz Kafkas »Der Prozess«.
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Russ­ian Notions of Pow­er and State in a Euro­pean Per­spec­tive, 1462–1725: Assess­ing the Sig­nif­i­cance of Peter’s Reign
BuchcoverThis book high­lights the main fea­tures and trends of Russ­ian “polit­i­cal” thought in an era when sov­er­eign­ty, state, and pol­i­tics, as under­stood in West­ern Chris­ten­dom, were non-exis­tent in Rus­sia, or were only begin­ning to be artic­u­lat­ed. It con­cen­trates on enig­mat­ic authors and sources that shaped offi­cial per­cep­tion of ruler­ship, or marked cer­tain changes of impor­tance of this per­cep­tion. Spe­cial empha­sis is giv­en to those writ­ten and visu­al sources that point towards deper­son­al­iza­tion and sec­u­lar­iza­tion of ruler­ship in Rus­sia. A com­par­i­son with West­ern Chris­ten­dom frames the argu­ment through­out the book, both in terms of ideas and the prac­ti­cal aspects of state-build­ing, allow­ing the read­er to pon­der Russia’s dif­fer­en­tia speci­fi­ca.
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Aus unseren Neuerwerbungen – Romanistik 2022.12

Geschichte der roman­is­chen Län­der und ihrer Sprachen: Innerro­man­is­ch­er und deutsch-roman­is­ch­er Sprachver­gle­ich. Mit beson­der­er Berück­sich­ti­gung
der Dacoro­ma­nia

BuchcoverDer Sam­mel­band Geschichte der roman­is­chen Län­der und ihrer Sprachen ist dem bekan­nten Daco-Roman­is­ten Rudolf Windisch gewid­met. Die Leserin­nen und Leser dür­fen also zurecht viele Infor­ma­tio­nen zum Balka­n­ro­man­is­chen und zur Geschichte und Geo­gra­phie Südos­teu­ropas erwarten. Einen weit­eren the­ma­tis­chen Schw­er­punkt bilden Frankre­ich, seine Sprache, seine Ideengeschichte und seine Lit­er­atur. Nicht zulet­zt informiert der Band auch über die Geschichte der roman­is­chen Sprach­wis­senschaft und ver­mit­telt Ein­blicke in die leb­hafte, nicht immer emo­tions­freie Diskus­sion, die zwis­chen den führen­den Vertretern dieser Diszi­plin geführt wurde.
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The mid­dle voice and con­nect­ed con­struc­tions in Ibero-Romance. A vari­a­tion­ist and dialec­tal account
BuchcoverThe reflex­ive con­struc­tions that are the focus of this book are the con­struc­tions broad­ly described with the term “mid­dle”: i.e., those that can appear in all per­sons, and in which the reflex­ive mark­er (RM) can­not be under­stood as a full ref­er­en­tial pro­noun. One goal of this study is to pro­vide a cor­pus-based typol­o­gy of mid­dle and relat­ed uses that allow us to com­pare the behav­iour of the RM in these con­struc­tions with pre­vi­ous typo­log­i­cal accounts, where com­pet­ing mod­els (based either on changes of diathe­sis or on the seman­tics of the ver­bal event) can be found. A sec­ond goal is to shed light on the evo­lu­tion of the dif­fer­ent func­tions of the RM, by explor­ing the fac­tors that affect its pro­duc­tiv­i­ty, with a spe­cif­ic focus on those verbs where reflex­ive mark­ing is most vari­able, that is, anti­causative verbs and verbs with no change of valen­cy. These reflex­ive con­struc­tions show a notable dif­fer­ence in pro­duc­tiv­i­ty in Span­ish and Gali­cian, although the lan­guages are close­ly relat­ed and con­tigu­ous. The lan­guages are thus good can­di­dates for a con­trastive and vari­a­tion­ist analy­sis serv­ing these two goals. The seman­tic class of the pred­i­cate, its aspec­tu­al prop­er­ties and the ani­ma­cy of the sub­ject are some of the most rel­e­vant fac­tors that are tak­en into account to under­stand the moti­va­tions behind the pres­ence (or absence) of the RM. By rely­ing on a cor­pus of inter­views from rur­al com­mu­ni­ties across penin­su­lar Spain (except Cat­alo­nia), space as a rel­e­vant extra-lin­guis­tic vari­able is tak­en into account, help­ing uncov­er pre­vi­ous­ly unknown geo­graph­i­cal pat­terns.
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Aus unseren Neuerwerbungen – Sprachen und Kulturen Asiens, Afrikas und Ozeaniens 2022.12

A study on the influ­ence of ancient Chi­nese cul­tur­al clas­sics abroad in the 20th cen­tu­ry
BuchcoverThis book presents an exten­sive lit­er­ary sur­vey of the influ­ence of ancient Chi­nese cul­tur­al clas­sics around the globe, high­light­ing a mam­moth research project involv­ing over forty coun­tries or regions and more than twen­ty lan­guages. As the book reveals, ancient Chi­nese cul­ture was intro­duced to East Asian coun­tries or regions very ear­ly on; fur­ther­more, after the late Ming Dynasty, Chi­nese “knowhow” and ideas increas­ing­ly made inroads into the West. In par­tic­u­lar, the trans­la­tion of and research on Chi­nese clas­sics around the world have enabled Chi­nese cul­ture to take root and blos­som on an unprece­dent­ed scale.
In addi­tion to offer­ing a valu­able resource for read­ers inter­est­ed in cul­ture, the social sci­ences, and phi­los­o­phy, the book blazes new trails for the study of ancient Chi­nese cul­ture.
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African lit­er­a­tures as world lit­er­a­ture
BuchcoverThe enor­mous suc­cess of writ­ers such as Teju Cole and Chi­ma­man­da Ngozi Adichie demon­strates that African lit­er­a­tures are now an inter­na­tion­al phe­nom­e­non. But the appar­ent glob­al leg­i­bil­i­ty of a small num­ber of (most­ly Anglo­phone) writ­ers in the dias­po­ra rais­es the ques­tion of how lit­er­ary pro­duc­ers from the con­ti­nent, both past and present, have sit­u­at­ed their work in rela­tion to the world and the kinds of mate­r­i­al net­works to which this cor­re­sponds. This col­lec­tion shows how lit­er­a­tures from across the African con­ti­nent engage with con­cep­tu­al­iza­tions of “the world” in rela­tion to local social and polit­i­cal issues.
Focus­ing on a wide vari­ety of geo­graph­ic, his­tor­i­cal, and lin­guis­tic con­texts, the essays in this vol­ume seek answers to the fol­low­ing ques­tions: What are the topogra­phies of “the world” in dif­fer­ent lit­er­ary texts and tra­di­tions? What are that world’s lim­its, bound­aries, and pos­si­bil­i­ties? How do ques­tions of lit­er­ary form–realism, oral epic, lyric poetry–affect the pre­sen­ta­tion of world­li­ness? What are the mate­r­i­al net­works of cir­cu­la­tion that allow African lit­er­a­tures to become world lit­er­a­ture? African lit­er­a­tures, it emerges, do impor­tant the­o­ret­i­cal work that speaks to the very core of world lit­er­ary stud­ies today.
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Aus unseren Neuerwerbungen – Nordische Philologie 2022.12

Dat­ing the Old Norse Poet­ic Edda: A mul­ti­fac­to­r­i­al analy­sis of lin­guis­tic fea­tures
BuchcoverThis book offers new dat­ing of the poems of the Old Norse Poet­ic Edda, per­haps our best sources about the mythol­o­gy and leg­ends of the Viking Age. This study com­pares the anony­mous Eddic poems to dat­ed skaldic poems with respect to five phe­nom­e­na that devel­op diachron­i­cal­ly in ear­ly Old Norse: the exple­tive par­ti­cle of, types of nega­tion, word order, types of rel­a­tive clause, and met­ri­cal cri­te­ria. After exam­in­ing these dat­ing fea­tures indi­vid­u­al­ly, the three most reli­able criteria—the par­ti­cle of, nega­tion, and rel­a­tive clause type—are com­bined into a mul­ti­fac­to­r­i­al analy­sis using a Naïve Bayes Clas­si­fi­er. The clas­si­fi­er assigns a date to each Eddic poem, and these pro­posed dates have inter­est­ing impli­ca­tions for our under­stand­ing of these texts as sources for the medieval his­to­ry, mythol­o­gy, lin­guis­tics, and lit­er­a­ture of the Ger­man­ic peo­ples. This book will have broad inter­dis­ci­pli­nary inter­est, not just to his­tor­i­cal lin­guists and philol­o­gists but also to schol­ars of Norse his­to­ry, lit­er­a­ture, and mythol­o­gy.
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Scan­di­navia through sun­glass­es: spaces of cul­tur­al exchange between southern/southeastern Europe and nordic coun­tries
BuchcoverHow do the North and the South see each oth­er? How have their images been cre­at­ed? How do they change across time, space and source? Here are the main ques­tions that the authors would like to answer in this col­lec­tion of imagol­o­gy-ori­ent­ed stud­ies sit­u­at­ed at the cross­roads of var­i­ous dis­ci­plines: South-North in lit­er­a­ture, South-North in oth­er cul­tur­al pro­duc­tion, and South-North in new per­spec­tives.
The con­tri­bu­tions show in which way the cre­ation and rela­tion­ships among the images of the South and North are inter­pret­ed and mod­elled by dif­fer­ent inter­me­di­a­tors through dif­fer­ent sources. The jour­ney starts with lit­er­ary texts, their trans­la­tions and recep­tion; and con­tin­ues across the descrip­tion of the­atre spaces, speech­es and musi­cal forms, to con­clude with stud­ies based on online sources and inter­views.
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Open-Access-Bücher zur Literaturwissenschaft

In der let­zten Zeit sind u.a. diese frei ver­füg­baren Titel erschienen:

Ageing masculinities, Alzheimer’s and dementia narratives

Heike Har­tung, Rüdi­ger Kunow & Matthew Sweney (Hrsg.) | https://dx.doi.org/10.5040/9781350230637

In the cul­tur­al con­text of many west­ern soci­eties, Alzheimer’s dis­ease (AD) has come to rep­re­sent the dark side of longevi­ty in the twen­ty-first cen­tu­ry. While the age-old dream of a long life has become a real pos­si­bil­i­ty for many peo­ple, it has simul­ta­ne­ous­ly giv­en rise to new anx­i­eties focused on cul­tur­al fears of ‘dement­ed’ old age. An almost inex­haustible vari­ety of media reports, blogs and mem­oirs tes­ti­fy to today’s obses­sive con­cern with demen­tia so much so that Alzheimer’s dis­ease has become a cul­tur­al idiom for the lat­er stages of the human life course. In expert dis­course as well as in per­son­al accounts, Alzheimer’s has pro­duced what might be called a ‘mas­ter nar­ra­tive’ or a Bil­dungsro­man in reverse, record­ing the pro­gres­sive un-learn­ing of abil­i­ties and knowl­edges as the ill­ness pro­gress­es. This process does not only present a major chal­lenge to patients and care­givers, it also high­lights how the ill­ness approach­es the lim­its of rep­re­sen­ta­tion and nar­ra­tion, ques­tion­ing at the same time tra­di­tion­al views of self­hood and human devel­op­ment.

While Alzheimer’s affects peo­ple indis­crim­i­nate­ly as regard­ing back­ground and social sta­tus, it is also a deeply gen­dered afflic­tion. Gen­der dif­fer­ence is thus an impor­tant fac­tor in the med­ical and soci­o­log­i­cal research on Alzheimer’s dis­ease, in which the sta­tis­tics which pro­nounce women as more at risk due to dif­fer­ence in longevi­ty are set against the gen­der imbal­ance of care. Where­as old­er women have been more in the focus of Age Stud­ies, because of the even more puni­tive cul­tur­al con­struc­tions of female old age, male care­giv­ing for spous­es with Alzheimer’s dis­ease still has to be explored in its cul­tur­al reper­cus­sions. There­fore, the focus cho­sen in this vol­ume on the specifics of demen­tia as a dis­ease of age­ing mas­culin­i­ty aims at an analy­sis of the gen­der dif­fer­ence in care as well as spe­cif­ic aspects of male iden­ti­ty con­struc­tion in the con­text of men­tal ill­ness from the per­spec­tive of cul­tur­al geron­tol­ogy. It thus address­es a blank spot in pre­vi­ous research.

Bring­ing togeth­er insights from Mas­culin­i­ty Stud­ies and Age Stud­ies for the first time, this vol­ume focus­es on the gen­dered and rela­tion­al per­spec­tives in cul­tur­al rep­re­sen­ta­tions of Alzheimer’s dis­ease. The essays intend to ini­ti­ate a new and more com­plex approach which looks at demen­tia as a dis­ease affect­ing more than one per­son, invok­ing and chal­leng­ing tra­di­tion­al as well as uncon­ven­tion­al views of age­ing mas­culin­i­ties. Com­bin­ing a com­par­a­tive and inter­dis­ci­pli­nary approach with a gen­dered per­spec­tive, the essays in this vol­ume engage with Alzheimer’s as a dis­ease of age­ing mas­culin­i­ties, draw­ing on rep­re­sen­ta­tions of the dis­ease in poet­ry and film, mem­oir, ethno­graph­ic and fic­tion­al nar­ra­tive.

Beyond Narrative: Exploring Narrative Liminality and Its Cultural Work

Sebas­t­ian M. Her­rmann, Kat­ja Kan­zler & Ste­fan Schu­bert (Hrsg.) | https://doi.org/10.14361/9783839461303

This book calls for an inves­ti­ga­tion of the ›bor­der­lands of nar­ra­tiv­i­ty‹ — the com­plex and cul­tur­al­ly pro­duc­tive area where the sym­bol­ic form of nar­ra­tive meets oth­er sym­bol­ic log­ics, such as data(base), play, spec­ta­cle, or rit­u­al. It opens up a con­ver­sa­tion about the ›beyond‹ of nar­ra­tive, about the myr­i­ad con­stel­la­tions in which nar­ra­tiv­i­ty inter­laces with, rubs against, or morphs into the prin­ci­ples of oth­er forms. To con­cep­tu­al­ize these bor­der­lands, the book intro­duces the notion of »nar­ra­tive lim­i­nal­i­ty,« which the 16 arti­cles uti­lize to engage lit­er­a­ture, pop­u­lar cul­ture, dig­i­tal tech­nol­o­gy, his­tor­i­cal arti­facts, and oth­er kinds of texts from a time span of close to 200 years.

Digital lesen: Wandel und Kontinuität einer literarischen Praktik

Franziska Wilke | https://doi.org/10.14361/9783839463246

Was ist dig­i­tales Lesen? Wie gehen Lesende mit der dig­i­tal­en Ange­bots­fülle um? Indi­vidu­elle Bewäl­ti­gungsmech­a­nis­men reichen oft nicht mehr aus, um diese Her­aus­forderung zu meis­tern, und der Hype um dig­i­tale Medi­en ver­stellt den Blick auf ihre Tra­di­tion. Die Entwick­lung sta­bil­er Leses­trate­gien und Medi­enkom­pe­tenz erfordert daher eine sys­tem­a­tis­che his­torische und wis­senschaftliche Beschrei­bung des Phänomens. Aus der Syn­these von Leseak­t­the­o­rie, Mate­ri­al­itäts- und Medi­en­forschung sowie Prax­is­the­o­rie entwick­elt Franziska Wilke eine Lese­ty­polo­gie, die das Lesen dig­i­taler Lit­er­atur ver­an­schaulicht. Ihre gewonnenen Erken­nt­nisse nützen nicht nur Lesenden, son­dern auch jenen, die es wer­den möcht­en.

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WDR ZeitZeichen zu Karl A. Varnhagen von Ense

Logo WDR bei Wikimedia Commons„Karl August Varn­hagen von Ens­es Vater war ein deutsch­er Arzt, die Mut­ter stammte aus Straßburg. Die poli­tisch unruhi­gen Zeit­en – Franzö­sis­che Rev­o­lu­tion, die nach­fol­gen­den Eroberungskriege Napoleons – zwan­gen die Fam­i­lie zu ständi­gen Ortswech­seln. Eben­so unruhig ver­lief die geistige und poli­tis­che Entwick­lung des jun­gen Varn­hagen.
Medi­zin­studi­um in Berlin, Arbeit als Pri­vatlehrer, Fre­und­schaft mit den Dichtern der Roman­tik, eigene lit­er­arische Ver­suche, Offizier in rus­sis­chen Dien­sten in den anti­napoleonis­chen Frei­heit­skriegen, preußis­ch­er Diplo­mat.
Zur Ruhe kam er erst 1814 durch die Heirat mit Rahel Levin, ein­er berühmten Berlin­er Salonière und eine der geistre­ich­sten Frauen ihrer Zeit.
Er schrieb Buchkri­tiken und Biogra­phien berühmter Men­schen, die er selb­st ken­nen­gel­ernt hat­te, dazu minu­tiöse Tage­büch­er, voll kri­tis­ch­er Details über das poli­tis­che Leben und gespickt mit Klatschgeschicht­en. Und er unter­stützte seine Frau bei ihrem Briefwech­sel mit Fre­un­den und europäis­chen Geis­tes­größen.
Als Rahel Varn­hagen 1833 starb, wid­mete ihr Mann seine ganze Energie ihrem Nach­lass und den eige­nen Auto­bi­ogra­phien: ein­er der ken­nt­nis­re­ich­sten Zeitzeu­gen des rev­o­lu­tionären 19. Jahrhun­derts.“

(WDR, Jut­ta Duhm-Heitz­mann, Hilde­gard Schulte)

Sie kön­nen die Sendung, die am 21.2.2020 in der Rei­he „ZeitZe­ichen“ lief, über die Seite des WDR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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WDR ZeitZeichen zu Patricia Highsmith

Logo WDR bei Wikimedia Commons„Schon ihr erster Roman wurde von Alfred Hitch­cock ver­filmt. Patri­cia High­smith gilt als „Die Poet­in der dun­klen Vorah­nung“. In ihren Krim­i­nal­ro­ma­nen geht es nie um das „Wer war es?“, son­dern um das Warum und Wie, die zu einem Ver­brechen führten.
Depres­siv, witzig, ger­ade her­aus, unter­halt­sam, men­schen­feindlich, wider­sprüch­lich­er kön­nen die Zuschrei­bun­gen nicht sein, die Ver­leger, Fre­undin­nen und Lebens­ge­fährten bei­den Geschlechts über Patri­cia High­smith gemacht haben.
Eine angenehme Zeitgenossin scheint sie nicht gewe­sen zu sein, auch nach eigen­em Bekun­den. Im Jan­u­ar 1970 ver­traut sie ihrem Tage­buch an: „Ich bin jet­zt zynisch, ziem­lich reich, ein­sam, deprim­iert und abso­lut pes­simistisch.“ Ohne leib­lichen Vater wächst die Autorin auf, wird zeitweilig zu den Großel­tern abgeschoben und hat Zeit ihres Lebens eine Hass-Liebe zur Mut­ter.
Schon früh inter­essiert sie sich für die Verir­run­gen und Ver­let­zun­gen der men­schlichen Psy­che, die zu einem wichti­gen The­ma ihrer Lit­er­atur wer­den soll­ten.“
(WDR, Veroni­ka Bock, Ulrich Bier­mann, Gesa Rünker)

Sie kön­nen die Sendung, die am 19.1.2021 in der Rei­he „ZeitZe­ichen“ lief, über die Seite des WDR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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Romanistische Open-Access-Zeitschriften

In der Roman­is­tik gibt es erfreulicher­weise immer mehr Zeitschriften, die gemäß des Open-Access-Prinzips kosten­los zugänglich sind.
Ken­nen Sie diese schon?

altrelettere

https://www.altrelettere.uzh.ch/ & Poster zur Zeitschrift

La riv­ista altrelet­tere, fon­da­ta nel 2012 pres­so la Cat­te­dra di Let­ter­atu­ra Ital­iana dell’Università di Zuri­go, pub­bli­ca arti­coli rel­a­tivi alla scrit­tura delle e sulle donne nell’ambito del­la let­ter­atu­ra ital­iana, sen­za lim­i­tazioni crono­logiche e nelle prin­ci­pali lingue europee. Gli arti­coli sono rag­grup­pati per sec­oli, autori, temi e genere, for­ni­ti di un iden­ti­fica­ti­vo dig­i­tale D.O.I. ed elen­cati anche in ordine di pub­bli­cazione.

Il tito­lo di ques­ta riv­ista, tut­to di segui­to e minus­co­lo, vor­rebbe, in sin­te­si, fun­gere anche da pre­sen­tazione del­la nos­tra lin­ea edi­to­ri­ale: minus­co­lo, per affer­mare, antifras­ti­ca­mente, una pre­sen­za maius­co­la oblit­er­a­ta e, con essa, la neces­sità di decostru­ire e rileg­gere il canone del­la let­ter­atu­ra ital­iana dal­la parte delle donne; tut­to di segui­to per­ché le scrit­ture di don­na, che cos­ti­tuiran­no il cuore delle rif­les­sioni ospi­tate in ques­ta sede, non sono un cor­po estra­neo all’­op­er­azione let­ter­aria quale ce la pre­sen­ta la tradizione, e per­ché, anzi, queste ‚altre‘ pro­tag­o­niste si col­lo­cano in rap­por­to di con­ti­gu­i­tà (crit­i­ca e vivace) con ciò da cui – a sec­on­da dei tem­pi e delle atti­tu­di­ni – sono state tenute lon­tane, han­no pre­so le dis­tanze o trat­to ispi­razione.

In tal sen­so, creare una riv­ista in cui dare spazio alla scrit­tura delle e sulle donne, come sogget­ti e come ogget­ti del­la rap­p­re­sen­tazione let­ter­aria, non sig­nifi­ca né pro­porre il sep­a­ratismo ide­o­logi­co come prat­i­ca eseget­i­ca, né arrestar­si al pure fon­da­men­tale per­cor­so di (ri)costruzione di una genealo­gia fem­minile, quan­to piut­tosto, in una prospet­ti­va teor­i­ca aper­ta agli stu­di di genere in tutte le loro dec­li­nazioni, cos­ti­tuire un luo­go di rif­les­sione sul­la molteplic­ità delle prospet­tive, delle rap­p­re­sen­tazioni, delle pratiche socio-cul­tur­ali e stilis­ti­co-for­mali di cui si cos­ti­tu­isce la let­ter­atu­ra nel suo insieme. Il pun­to – per dirla un po‘ con, ma anche un po‘ con­tro, Judith But­ler – non è di restare mar­gin­ali, ma di ren­dere vis­i­bile un posizion­a­men­to, uno sguar­do sul mon­do, un impeg­no politi­co. Facen­do tesoro del­l’es­pe­rien­za di col­oro che, negli anni, sono inter­venute metodologi­ca­mente pro­po­nen­do aggiunte, re-visioni e resti­tuzioni con cui affinare la „cas­set­ta degli attrezzi“ degli stu­di sulle scrit­ture delle donne, inten­di­amo riportare l’at­ten­zione crit­i­ca su una vari­età di pratiche scrit­to­rie la cui ric­chez­za, mes­sa a fuo­co, si delinei come tale: con la forza di un con­trib­u­to indis­pens­abile alla vital­ità, alla vari­età, alla cre­ativ­ità e alla bellez­za del­la let­ter­atu­ra ital­iana.

https://www.altrelettere.uzh.ch/about

apropos [Perspektiven auf die Romania]

https://journals.sub.uni-hamburg.de/apropos

Aus­rich­tung

apro­pos [Per­spek­tiv­en auf die Roma­nia] ist ein Open-Access-Jour­nal, welch­es die ver­schieden­sten Facetten der Roma­nia aus ein­er fachüber­greifend­en, Diszi­plinen vere­inen­den und kul­tur­wis­senschaftlichen Per­spek­tive beleucht­en will: Neben klas­sis­chen Bere­ichen wie Sprache, Lit­er­atur, Kul­tur berichtet die Zeitschrift in sowohl redak­tionell als auch medi­al inno­v­a­tiv­en Beiträ­gen über Geschichte, Gesellschaft, Ideen, (kontemporäre/darstellende) Kun­st sowie poli­tis­ches Geschehen. Damit wird angestrebt, die tra­di­tionellen Teild­iszi­plinen der Roman­is­tik in ein­er gesamt­philol­o­gis­chen Per­spek­tive zusam­men­zuführen. Zugle­ich soll diese jedoch im Sinne ein­er Kul­tur­wis­senschaft erweit­ert und weit­ere (Nachbar‑, Inter-)Disziplinen ein­be­zo­gen wer­den – beispiel­sweise Area Stud­ies, Bild‑, Medi­en- und The­ater­wis­senschaft, Gen­der und Queer Stu­di­en, Lan­deswis­senschaft, Geschichtswis­senschaft, Philoso­phie, Poli­tik­wis­senschaft.

Geschichte

Die Idee, ein Open-Access-Jour­nal zu grün­den, ent­stand im Nach­gang zum 31. Forum Junge Roman­is­tik, der größten Nach­wuch­sta­gung in der deutschsprachi­gen Roman­is­tik, die 2015 an der Uni­ver­sität Ros­tock stat­tfand. In diesem Geiste will die Zeitschrift über die roman­is­tis­chen Teild­iszi­plinen hin­weg ein Forum darstellen, das Raum für Reflex­ion und Aus­tausch zwis­chen jun­gen sowie etablierten Forscher*innen, sowohl von inner- als auch von außer­halb der Roman­is­tik, und der inter­essierten Öffentlichkeit zu ver­schiede­nen aktuellen The­men der Roma­nia bietet.

For­mate

Diesen Raum füllen neben tra­di­tionellen und zum Teil peer-reviewten For­mat­en (Dossier, Einze­lauf­satz, Rezen­sion) auch freiere For­mate (Essay, Inter­view, Werk­stat­tberichte, Men­tor­ing für stu­den­tis­che Beiträge, Über­set­zun­gen aktueller und ‚überse­hen­er’ Texte aus der Roma­nia, Doku­men­ta­tion von kon­tem­porär­er Kun­st aus der Roma­nia). Dabei soll die medi­ale Band­bre­ite des Online-For­mats aus­genutzt wer­den: Reine Textbeiträge wie auch Audio- und/oder audio­vi­suelle Beiträge (z. B. Auf­führungsmitschnitte, Inter­views, Kurz­filme, Bilder) find­en ihren Platz.

Pub­lika­tion­ssprachen

Mehrsprachigkeit ist in der Roman­is­tik selb­stver­ständlich, aber vor allem im inter­diszi­plinären Dia­log, wie apro­pos [Per­spek­tiv­en auf die Roma­nia] ihn anstrebt, eine wichtige Voraus­set­zung. apro­pos [Per­spek­tiv­en auf die Roma­nia] möchte die sprach­liche Vielfalt nicht als babelsche Sprachver­wirrung ver­ste­hen, son­dern sel­bige als Bere­icherung inner­halb der Roman­is­tik, aber auch in ihren Inter- sowie Trans­diszi­plinen fördern.

Ist die Roman­is­tik als kom­para­tis­tis­che i.w.S. Kul­tur­wis­senschaft zwar aus his­torisch­er Per­spek­tive eher in der ger­manopho­nen Wis­senschaftswelt verortet und wurde und wird daher häu­fig auch auf Deutsch pub­liziert, so soll jedoch dank der Mehrsprachigkeit von apro­pos [Per­spek­tiv­en auf die Roma­nia] – und dies auch inner­halb ein­er Aus­gabe – die Roma­nia nicht nur sprach­lich abge­bildet wer­den, son­dern den Autor*innen aus der Roma­nia auch die Möglichkeit eingeräumt wer­den, in ihrer jew­eili­gen ‘Mut­ter­sprache’ zu (inter-)nationalen The­menkom­plex­en zu Wort zu kom­men. Wir begrüßen es daher, auch Dossier- und Artikelvorschläge aus der Roma­nia auf ‘roman­isch’ (franzö­sisch, ital­ienisch, spanisch, rumänisch, por­tugiesisch, … ) zu erhal­ten und zu veröf­fentlichen. Die Form der Online-Veröf­fentlichung bietet zudem Raum, aus­gewählte Artikel auch zu über­set­zen und zwei- oder mehrsprachig erscheinen zu lassen.

Nicht nur um eine über die Roma­nia hin­aus­ge­hende Ver­ständlichkeit und Sicht­barkeit unser­er Artikel zu garantieren, son­dern eben­falls mit dem Ziel, den wün­schenswerten Dia­log zwis­chen ger­manophon­er und anglo­phon­er Roman­is­tik zu ini­ti­ieren, enthal­ten unsere Artikel zu einem Abstract auf der Artikel­sprache ein zusät­zlich­es auf Englisch; Beiträge sind zudem auch auf Englisch mit einem zusät­zlichen Abstract in ein­er the­ma­tisch nahen roman­is­chen Sprache veröf­fentlich­bar. 

Stetig arbeit­en wir daran, auch unsere Web­site an die Mehrsprachigkeit unser­er Artikel anzu­passen und so im vollen Umfang ‘roman­isch’ und inter­na­tion­al sicht­bar zu wer­den. Neben ein­er deutschen Nutzer*innenoberfläche find­en Sie so unter dem Menüpunkt ‘Sprache’ (rechts oben) auch die Möglichkeit, unsere Web­site auf Deutsch, Englisch, Franzö­sisch und Spanisch zu nutzen.

https://journals.sub.uni-hamburg.de/apropos/about

Estudios Culturales Hispánicos

https://ech.uni-regensburg.de & Post im Blog des FID Roman­is­tik

Estu­dios Cul­tur­ales His­páni­cos

Estu­dios Cul­tur­ales His­páni­cos es una revista inter­na­cional e inter­dis­ci­pli­nar­ia edi­ta­da por el Cen­tro de Estu­dios His­páni­cos / Forschungszen­trum Spanien de la Uni­ver­si­dad de Ratis­bona con el obje­ti­vo de con­tribuir a la inves­ti­gación sobre la cul­tura españo­la des­de el enfoque de los estu­dios cul­tur­ales y servir, asimis­mo, como foro para la dis­cusión sobre los estu­dios cul­tur­ales en el mun­do his­páni­co.

Estu­dios Cul­tur­ales His­páni­cos pre­tende pro­mover el debate sobre la cul­tura en un sen­ti­do más amplio, lo que impli­ca ori­en­tar enfo­ques propi­a­mente dis­ci­pli­nar­ios (de la soci­ología, políti­ca, his­to­ria, lit­er­atu­ra, lingüís­ti­ca, las cien­cias de los medios etc.) hacia reflex­iones inter­conec­tadas entre sí y encam­i­nadas hacia una mejor com­pren­sión de los fenó­menos y pro­ce­sos cul­tur­ales en España y el mun­do his­páni­co.

El cen­tro de interés de la revista es la cul­tura españo­la con­tem­poránea, así como sus rela­ciones con Améri­ca Lati­na y Europa. Tan­to este enfoque temáti­co como la per­spec­ti­va metodológ­i­ca de los estu­dios cul­tur­ales (cul­tur­al stud­ies, études cul­turelles / his­toire cul­turelleKul­tur­wis­senschaft) se entien­den como con­cep­tos y nociones no clara­mente delim­i­ta­dos, sino abier­tos.

Estu­dios Cul­tur­ales His­páni­cos aparece en ver­sión dig­i­tal de acce­so libre y gra­tu­ito. Los artícu­los son someti­dos a una eval­u­ación a car­go de exper­tos exter­nos (peer-review). Los artícu­los y demás con­tribu­ciones se pub­li­can pref­er­ente­mente en lengua españo­la.

Sec­ciones

Con el propósi­to de pro­mover la inves­ti­gación críti­ca de la cul­tura españo­la e his­páni­ca, Estu­dios Cul­tur­ales His­páni­cos ofrece a los autores las sigu­ientes sec­ciones:

Sec­ción mono­grá­fi­ca: reúne artícu­los de inves­ti­gación sobre temas especí­fi­cos.

Artícu­los: estu­dios o ensayos que apor­tan per­spec­ti­vas inno­vadores o tomas de posi­ción críti­cas.

Reseñas: val­o­raciones críti­cas de obras de inves­ti­gación sobre los diver­sos aspec­tos de la cul­tura españo­la e his­páni­ca.

Noti­cias: breves comen­tar­ios o pre­senta­ciones de proyec­tos e ini­cia­ti­vas. 

Foro de debate: sec­ción abier­ta para dis­cu­tir asun­tos actuales y/o con­tro­ver­tidos.

Reprints y post­prints: foro para pub­licar tex­tos de difí­cil acce­so que han adquiri­do nue­va actu­al­i­dad o para pon­er a debate inves­ti­ga­ciones todavía no pub­li­cadas

https://ech.uni-regensburg.de/about
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Kennen Sie schon … JudaicaLink?

Grafik zum Knowledge Graph JudaicaLink (https://web.judaicalink.org/) (Stand 26.10.2022)

JudaicaLink ist ein soge­nan­nter Knowl­edge Graph für die Jüdis­che Kul­tur in Europa.
Er wird entwick­elt vom Fach­in­for­ma­tions­di­enst (FID) Jüdis­che Stu­di­en an der UB Frank­furt.

Die Vision: „Link­ing Ref­er­ence Works of the Jew­ish cul­ture and his­to­ry“:

Schol­ar­ly ref­er­ence works like ency­clo­pe­di­ae, glos­sars, or cat­a­logs func­tion as guides to a schol­ar­ly domain and as anchor points and man­i­fes­ta­tions of schol­ar­ly work. On the web of Linked Data, they can take on a key func­tion to inter­link resources relat­ed to the described con­cepts.

JudaicaLink pro­vides sup­port to pub­lish and inter­link exist­ing ref­er­ence works of the Jew­ish cul­ture and his­to­ry as Linked Data.

For each enti­ty described in such works, a Unique Resource Iden­ti­fi­er (URI) is cre­at­ed that can be used to link and there­by iden­ti­fy men­tions of this enti­ty in meta­da­ta and texts. The process of this iden­ti­fi­ca­tion and link­ing is ref­ered to as con­tex­tu­al­i­sa­tion.

Noch ist JudaicaLink nur für „Pro­fes­sion­als“ wie Bib­lio­theken und Forschungsin­sti­tute nutzbar; Ser­vices für „Endan­wen­der“ sind in Vor­bere­itung.

Das Team ist unter @JudaicaLink auch auf Twit­ter vertreten.