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Bayern2 radioWissen: „Satire aus Rußland – Ilf und Petrow“

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„Wer sich zum Beispiel noch an den freudlos grauen Muff der Breschnew-Ära erinnern kann, mag kaum glauben, dass es in der Sowjetunion auch Zeiten gegeben hat, in denen die Satire blühte. Und das selbst während der Schreckensherrschaft Stalins.
Ein gutes Beispiel dafür ist das Autoren-Duo Ilja Arnoldovich Fainsilberg und Jewgeni Petrowitsch Katajew. Unter den Pseudonymen Ilf und Petrow schrieben sie zusammen vor allem die Schelmenromane „Zwölf Stühle“ und „Das goldene Kalb“. Hauptfigur in beiden ist ein Hochstapler, der nach Besitz und Reichtum strebt und dabei den Bürokratismus, die Mangelwirtschaft und gesellschaftliche Tristesse in der Sowjetunion ad absurdum führt. Die beiden Autoren begaben sich auch gemeinsam auf eine ausgedehnte USA-Reise. Ihre beim „Klassenfeind“ gesammelten Eindrücke veröffentlichten sie 1937 und schilderten dabei so manche amerikanische Gewohnheit und Errungenschaft durchaus positiv, ohne dass sie dafür in der Heimat je behelligt worden wären. Im Gegenteil. Die beiden blieben so beliebt, dass 1982 sogar ein neu entdeckter Kleinplanet nach ihnen benannt wurde. „ (Bayern 2, Ulrich Zwack)

Sie können die Sendung, die am 22.1.2019 auf Bayern 2 lief, über die Seite des BR nachhören oder als Audiodatei herunterladen.

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Bayern2 radioWissen: „Stendhal – Liebe kennt kein Alter“

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„Heute zählt sein Werk zur Weltliteratur, doch damals galt Stendhal als Dandy und bestenfalls Reiseschriftsteller: Der Roman „Rot und Schwarz“ sagte seinen Zeitgenossen wenig zu. „ (Bayern 2, Renate Währisch)

Sie können die Sendung, die 2018 auf Bayern 2 lief, über die Seite des BR nachhören oder als Audiodatei herunterladen; es gibt auch ein Manuskript zur Sendung.

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Kennen Sie schon … den Polonsky Foundation Catalogue of Digitised Hebrew Manuscripts?

Micrographic image of Jonah in the fish's mouth, the Yonah Pentateuch, Germany 14th Century. (Add MS 21160 f.292r). British Library.

Die British Library hat eine große Sammlung hebräischer Handschriften digitalisiert, die zur Rercherche zur Verfügung stehen.
Das Portal, das komplett zweisprachig Englisch-Hebräisch angelegt ist, umfasst Schriftrollen, Kodices und andere Dokumente sowie erläuternde Artikel, Videos und Tools, die beim Entdecken und Nutzen der Sammlung helfen.

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Kennen Sie schon … das Concise Oxford Dictionary of Linguistics?

„The third edition of this dictionary is an authoritative and invaluable reference source covering every aspect of its wide-ranging field. It spans grammar, phonetics, semantics, languages (spoken and written), dialects, and sociolinguistics. Clear examples—and diagrams where appropriate—help to convey the meanings of even the most technical terms. It also incorporates entries on key scholars of linguistics, both ancient and modern, summarising their specialisms and achievements.
With existing entries thoroughly revised and updated, and the addition of 100 new entries, this new edition expands its coverage of semantics, as well as recently emerging terminology within, for example, syntactic theory and sociolinguistics.
Wide-ranging and with clear definitions, it is the ideal reference for students and teachers in language-related courses, and a great introduction to linguistics for the general reader with an interest in language and its study.“

Das Wörterbuch ist im Uni-Netz verfügbar.

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Patent für Magnetresonanztomographen

„Kompliziert? Allerdings. Und das ist nur ein einfaches und unzulängliches Modell, mit dem manch Medizin-Wissenschaftler die Magnetresonanztomographie zu verdeutlichen versucht.

Auch unterschiedliches Gewebe, genauer, unterschiedliche Atomkerne schwingen unterschiedlich, wenn man sie gewissermaßen magnetisch anstößt. Und so lässt sich zum Beispiel menschliches Gewebe auf einem Monitor unterschiedlich darstellen.

Der amerikanische Arzt Raymond Damadian war Miterfinder dieser MRT-Technik – er entwickelte ein Gerät für den Ganzkörper-Scan eines Menschen. Am 05. Februar 1974 erhielt er dafür ein Patent.“ (WDR, Wolfgang Meyer)

Sie können die Sendung, die am 5.2.2019 auf WDR 5 lief, über die Seite des WDR nachhören oder als Audiodatei herunterladen.

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Archäologische Entdeckung am Paderborner Dom

Bild von einem der einfacheren Gräber. Foto: LWL/S. Coesfeld

Gestern meldete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), dass bei Probegrabungen am Dom zu Paderborn drei mittelalterliche Gräber entdeckt wurden.

Während zwei Bestattungen ursprünglich in Holzsärgen vorgenommen worden waren, die heute verrottet sind, wurde für eine dritte Bestattung an anderer Stelle ein „Steinkistengrab“ angelegt, was für einen höheren sozialen Status des Toten sprechen dürfte, wie aus der Pressemeldung hervorgeht. Weitere Informationen und Fotos sind hier zu finden.

Bild der Steinkistengrabes. Foto: LWL/T. Lodemann

Quelle: LWL, Pressemitteilung vom 18. Februar 2019.

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Kennen Sie schon … Stefan Zweig Digital?

Notizheft von Stefan Zweig, Uni Salzburg, https://www.uni-salzburg.at/uploads/RTEmagicC_e7f53dc2b2.jpg.jpg

Im Zentrum des Informations- und Forschungsportals zu Leben und Werk des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig (1881–1942) steht die Rekonstruktion seines weltweit verstreutem Nachlass. Dazu gibt es ein Verzeichnis von Zweigs Bibliothek, das all jene heute noch nachweisbaren Buchbestände enthält, die er im Lauf seines Lebens an verschiedenen Orten zusammengetragen hat; zudem sind verschiedene Themenseiten geplant, die nach und nach ergänzt werden.
Das Portal, das umfangreichen Recherchemöglichkeiten bietet, wurde vom Literaturarchivs Salzburg an der Universität Salzburg initiiert.

Im Blog „Hundertvierzehn“, dem „literarischen Online-Magazin“ des Verlags S. Fischer, gibt es ein Interview mit einem Mitarbeiter des Portals, Oliver Matuschek.


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GeoHorizon – Die Erde auf einen Blick

GeoHorizon ist ein Projekt, das von Studenten der Geowissenschaften ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, aktuelle Nachrichten auf den verschiedenen Themenbereichen der Geowissenschaften der breiten Masse nahe zu bringen. Der Fokus liegt dabei auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, aktuellen Ereignissen und wichtigen Veranstaltungen. Dabei möchten wir als (angehende) Experten auch wichtige Grundlagen des Fachgebietes offenlegen und die Faszination von Mineralien, Fossilien und geologischen Phänomenen mit der Welt teilen. Lasst euch von der Vielseitigkeit überraschen!“

Wir sind seit dem 18. August 2016 online.

Unsere Autoren:
Pia Gaupels, Christoph Faist, Pascal Abel, Darius Nau, Shari van Treeck,
Julia Schmidt, Ariane Paninski, Stefan Reiss

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Manfred Eigen und die Grundlagenforschung

Chemie-Nobelpreisträger Manfred Eigen leistet Pionierarbeit

Manfred Eigen (9. Mai 1927 – 6. Februar 2019): Chemie-Nobelpreisträger und Begründer des Max-Planck-Instituts (MPI) für biophysikalische Chemie in Göttingen

1953 leistete er Pionierarbeit: Er entwickelte eine Methode, mit der chemische Reaktionen von weniger als einer millionstel Sekunde Dauer gemessen werden können. Dafür wurde er 1967 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, nur ein Preis in einer langen Reihe.

Sie können die Sendung, die am 7.2.2019 auf SWR 2 lief, über die Seite des SWR nachhören oder als Audiodatei herunterladen.

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WDR-ZeitZeichen über Clement Richard Attlee

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„Immer stand er im Schatten des großen Konkurrenten Winston Churchill: der Labour-Politiker Clement Attlee. Churchill gewann den Zweiten Weltkrieg – und Attlee sorgte dafür, dass kein neuer Krieg direkt folgte.
Nach Kriegsende gewann er die Wahlen, löste Churchill als Premierminister ab und verhandelte mit Stalin und Truman in Potsdam. Attlee sorge dafür, dass im Kalten Krieg der Kontakt zum Osten nicht ganz abriss.
Er schaffte es, Indien und Pakistan in die Unabhängigkeit zu entlassen, ohne dass Großbritannien in einen Krieg verwickelt wurde. Und Attlee begründete den britischen Wohlfahrtsstaat – damals eine sensationelle Neuerung.
Attlee, ein bescheidener und unbestechlicher Premier, blieb historisch aber im Schatten des großen Churchill. Dessen Politik gegen Hitler hatte er mitgetragen und auch im Krieg als Vizepremier unter Churchill Dienst getan.“
(WDR, Heiner Wember, Ronald Feisel)

Sie können die Sendung, die 2017 in der Reihe „ZeitZeichen“ lief, über die Seite des WDR nachhören oder als Audiodatei herunterladen.

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03.02.1974 – Todestag von Charlotte Bühler

„Während ihrer Pubertät hat Charlotte Bühler begonnen, sich für Psychologie zu interessieren. Aus zwei Gründen: „Die Gestalten aus den Dramen, die wir in der Schule zu analysieren hatten, interessierten mich hinsichtlich ihrer Entwicklung und ihrer Beweggründe. Der zweite Ansatzpunkt war die Frage nach der Existenz Gottes und nach der Rolle und dem Zweck des Menschen im Universum.“ (WDR, Claudia Belemann)

Sie können die Sendung, die am 8.2.2019 auf WDR 5 lief, über die Seite des WDR nachhören oder als Audiodatei herunterladen.

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Die Latrinen von Lübeck

Kloaken des Mittelalters erweisen sich als Fundgrube

In einem hörens- und lesenswerten Beitrag des Deutschlandfunks berichtet Michael Stang von den Erkenntnismöglichkeiten, die die stillen Örtchen der Vergangenheit für Archälog*innen bereithalten. Antworten auf die Frage „Wer war wo auf den Klo?“ gibt’s hier: https://www.deutschlandfunk.de/die-latrinen-von-luebeck-kloaken-des-mittelalters-erweisen.1148.de.html

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Kennen Sie schon … die Wortschatz-Tests der Uni Leipzig?

Screenshot der Website zu den Wortschatztests des ITT Leipzig

Das Institut für Testforschung und Textentwicklung in Leipzig hat in Zusammenarbeit mit dem Herder-Institut und dem Sprachenzentrum der Universität Leipzig Tests entwickelt, um den Wortschatzstand von Sprachlerner:innen anhand von Tausenderstufen auf einer Worthäufigkeitsskala zu bewerten.
Über die Webseite des ITT können die 5.000 häufigsten Wörter der Sprachen Amerikanisches/Britisches Englisch, Arabisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch sowie die 4.000 häufigsten im Chinesischen getestet werden. Als Ergebnis kann dann eine Zuordnung zu den Niveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens mit Bezug auf die Fertigkeit „Lesen“ erfolgen.
Auf dieser Seite finden Sie weiterführende Informationen zum Testverfahren.

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Kennen Sie schon … die Zeitschrift „Krokodil“?

Logo der Zeitschrift Krokodil

Die Geschichte der Zeitschrift „Krokodil“ geht zurück ins Jahr 1922, als sie zunächt als Beilage zur Rabochaia Gazeta erschien. Schon bald etablierte sie sich als eigenstände Veröffentlichung, die sich zum populärsten Satire-Magazin mit einer Auflage von bis zu 6,5 Mio Exemplaren entwickelte, bevor sie 2008 endgültig eingestellt wurde.
In der digitalisierten Version sind sowohl die Texte als auch die Karikaturen nach Personen und Organisationen erschlossen.
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