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Aus unseren Neuerwerbungen – Anglistik 2021.3

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Affec­tive mate­ri­al­i­ties: reori­ent­ing the body in mod­ernist lit­er­a­ture
Affec­tive Mate­ri­al­i­ties reex­am­ines mod­ernist the­o­riza­tions of the body and opens up the artis­tic, polit­i­cal, and eth­i­cal pos­si­bil­i­ties at the inter­sec­tion of affect the­o­ry and eco­crit­i­cism, two recent direc­tions in lit­er­ary stud­ies not typ­i­cal­ly brought into con­ver­sa­tion.
Mod­ernist cre­ativ­i­ty, the vol­ume pro­pos­es, may return to us notions of the feel­ing, mate­r­i­al body that con­tem­po­rary schol­ar­ship has lost touch with, bod­ies that sug­gest alter­na­tive rela­tions to oth­ers and to the world. Con­trib­u­tors argue that mod­ernist writ­ers fre­quent­ly bridge the dichoto­my between body and world by por­tray­ing bod­ies that merge with or are re-cre­at­ed by their sur­round­ings into an amal­gam of self and place. Chap­ters focus on this treat­ment of the body through works by canon­i­cal mod­ernists includ­ing William Car­los Williams, Vir­ginia Woolf, and E. M. Forster along­side less­er-stud­ied writ­ers Janet Frame, Her­bert Read, and Nel­la Larsen.
Show­ing the ways the body in lit­er­a­ture can be a lens for under­stand­ing the flu­idi­ties of race, gen­der, and sex­u­al­i­ty, as well as species and sub­jec­tiv­i­ty, this vol­ume maps the con­nec­tions among mod­ernist aes­thet­ics, his­to­ries of the twen­ti­eth-cen­tu­ry body, and the con­cerns of mod­ernism that can also speak to urgent con­cerns of today.
zum Buch im ULB-Kat­a­log
zum Buch auf der Ver­lags-Web­site

Buchcover

Gen­Re­Vi­sions: Genre Exper­i­men­ta­tion and World-Con­struc­tion in Con­tem­po­rary Anglo­phone Lit­er­a­ture
Despite decades in the naughty cor­ner of lit­er­ary stud­ies, genre has arguably become an increas­ing­ly cen­tral cat­e­go­ry to the pro­duc­tion and inter­pre­ta­tion of con­tem­po­rary lit­er­a­ture. ‘Gen­Re­Vi­sions’ exam­ines the scope of genre usage in Anglo­phone lit­er­a­ture today and its effects on the con­struc­tion of lit­er­ary and extra-lit­er­ary ‘worlds’.
Com­bin­ing insights from prag­mat­ics, cog­ni­tive poet­ics and con­struc­tivist phi­los­o­phy, the first part of the study pro­motes a revi­sion of received genre con­cep­tions in favour of a new con­cep­tu­al metaphor that fore­grounds the dis­cur­sive dimen­sion of gener­ic prac­tices. The sec­ond part explores diverse forms of genre exper­i­men­ta­tion in three recent par­a­dig­mat­ic works: David Mitchell’s ‘Cloud Atlas’, Salman Rushdie’s ‘The Ground Beneath Her Feet’, and Steven Hall’s ‘The Raw Shark Texts’. These texts all evoke famil­iar gen­res to pro­vide dif­fer­ent per­spec­tives on or cre­ate new visions of real­i­ty. Togeth­er, they pro­vide a panora­ma of con­tem­po­rary genre usage.
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Weit­ere Titel kön­nen Sie in unseren Neuer­wer­bungslis­ten für die Anglis­tik ent­deck­en!

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WDR ZeitZeichen zum 10.12.1970: Solschenizyn erhält den Literaturnobelpreis

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„Alexan­der Solsch­enizyn ist der Chro­nist der dun­klen Seit­en der Sow­je­tu­nion. Viele Gräuel des kom­mu­nis­tis­chen Sys­tems durch­lei­det er selb­st: in einem Arbeit­slager in Sibirien wird er gefan­gen und mit „ewiger Ver­ban­nung“ belegt, weil er in einem pri­vat­en Brief Stal­in kri­tisiert hat­te. Später wird Solsch­enizyn diese Lager in drei Bän­den als den „Archipel Gulag“ in der Welt bekan­nt machen.
1970 erhält er den Lit­er­aturnobel­preis, wird 1974 aber aus der Sow­je­tu­nion aus­gewiesen. Sein Kol­lege Hein­rich Böll nimmt ihn zunächst in seinem Som­mer­haus in der Eifel auf.
Nach Sta­tio­nen in der Schweiz und den USA kann Solsch­enizyn 1990 nach Rus­s­land zurück­kehren, lässt aber bald seine human­is­tis­chen Ansicht­en hin­ter sich und ver­tritt ein­seit­ig pro-rus­sis­che Posi­tio­nen.“
(WDR, Irene Dänz­er-Van­ot­ti, Christoph Tiegel)

Sie kön­nen die Sendung, die am 10.12.2020 in der Rei­he „ZeitZe­ichen“ lief, über die Seite des WDR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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Kennen Sie schon … die Reihe „Histoire dessinée de la France“?

Geschichtsver­mit­tlung mal anders: Im Ver­lag „La Décou­verte“ ist eine Com­ic-Rei­he zur Geschichte Frankre­ichs erschienen:

Logo der Comic-Reihe "Histoire dessinée de la France" (https://www.editionsladecouverte.fr/Histoiredessineedelafrance)

En ces temps trou­blés, l’histoire de notre pays fait l’objet de tous les fan­tasmes passéistes et de toutes les récupéra­tions poli­tiques. Loin, très loin de ces ten­ta­tives de réha­bil­i­ta­tion à grands coups de men­ton du « grand roman » nation­al, La Revue Dess­inée et les Édi­tions La Décou­verte se sont asso­ciées pour créer ce pro­jet d’Histoire dess­inée de la France, des orig­ines à nos jours. L’ambition de cette col­lec­tion est sim­ple : présen­ter un nou­veau vis­age de l’histoire de France, en asso­ciant les meilleurs his­to­riens français aux plus tal­entueux auteurs de bande dess­inée.
Réal­isé par un tan­dem his­to­rien-dessi­na­teur, chaque vol­ume présente une péri­ode de l’histoire de la France à jour des con­nais­sances et des débats his­to­ri­ographiques les plus con­tem­po­rains, à rebours des légen­des nationales comme des images d’Épinal. L’écriture de l’historien et le geste du dessi­na­teur se con­juguent pour offrir une vision à la fois dense, orig­i­nale, et déca­pante de notre his­toire. Un regard croisé, à chaque fois sin­guli­er et créatif, qui pro­pose un traite­ment graphique renou­velé de la péri­ode.

Sie find­en die Bände unter der Sig­natur 3K 89578 + Band­num­mer in unserem Mag­a­zin.
Eine Besprechung der Rei­he von Nils Bock vom His­torischen Sem­i­nar der WWU gibts im Mit­te­lal­terblog: „Lest mehr Comics! Das franzö­sis­che Mit­te­lal­ter als Bildgeschichte“.

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Kennen Sie schon … den Podcast „Kulturparken poddar“?

Der Kul­tur­parken Små­land hat eine eigene Pod­cast-Rei­he:

Logo des Kulturparken Småland (https://kulturparkensmaland.se)

Välkom­men till Din podd på jor­den, Kul­tur­parken Små­lands pod­cast. Här bjud­er vi på stort som smått inom länets kul­turhis­to­ria – från forn­tid till nutid. Här möter vi spän­nande gäster och intres­san­ta hän­delser i en bred småländ­sk bland­ning. 

ent­deckt im NordicHis­to­ry-Blog

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Bayern2 radioWissen: „Nasreddin – Ein muslimischer Eulenspiegel“

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„Narr oder Philosoph? Nasred­din ist die ideelle Verkör­pe­rung ein­er vielschichti­gen, tol­er­an­ten, mus­lim­is­chen Fig­ur aus dem 13. Jahrhun­dert, ein Sym­pa­thi­eträger ori­en­tal­is­ch­er Men­tal­ität.“
(Bay­ern 2, Mechthild Müs­er)

Sie kön­nen die Sendung, die am 20.1.2021 auf Bay­ern 2 lief, über die Seite des BR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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wissen.leben.lesen › Corinna Norrick-Rühl

In Anlehnung an die Frage „Lek­türe muss sein! Welche?“ aus der Inter­viewrei­he „3 ½ Fra­gen an …“ aus der ZEIT stellen in dieser Rei­he Ange­hörige der WWU Büch­er oder Artikel vor, die für ihre Lehre oder Forschung wichtig sind, die sie im Studi­um bee­in­flusst haben oder die sie aus anderen Grün­den für empfehlenswert hal­ten – vielle­icht auch als Feier­abend- oder Urlaub­slek­türe. 🙂


Cover des Buchs "Bookishness"

Jes­si­ca Press­man
Book­ish­ness. Lov­ing Books in a Dig­i­tal Age
Colum­bia Uni­ver­si­ty Press 2020
› der Band ist für die Bib­lio­thek des Englis­chen Sem­i­nars, Abteilung Book Stud­ies, bestellt; wir tra­gen die Sig­natur hier nach, sobald er ver­füg­bar ist

Die Lit­er­atur­wis­senschaft­lerin Jes­si­ca Press­man ana­lyis­ert in Book­ish­ness die Bedeu­tung des Mate­ri­alob­jek­ts Buch im 21. Jahrhun­dert.
Wir befind­en uns, so Press­man, im post-dig­i­tal­en Zeital­ter, in dem der Zugang zum gedruck­ten Buch nicht mehr die Bedin­gung für eine aktive Teil­habe an ein­er Wis­sens- und Lesekul­tur ist.
Unter „Book­ish­ness“ ver­ste­ht Press­man „cre­ative acts that engage the phys­i­cal­i­ty of the book with­in a dig­i­tal cul­ture, in modes that may be sen­ti­men­tal, fetishis­tic, rad­i­cal“ (S. 1).
Die Mit­be­grün­derin der „Dig­i­tal Human­i­ties Ini­tia­tive“ an der San Diego State Uni­ver­si­ty fokussiert ein­er­seits eher tra­di­tionell-lit­er­arische Texte, die sich auf kreative Weise mit den Möglichkeit­en des Kodex beschäfti­gen, ander­er­seits kom­men auch die man­nig­falti­gen kitschi­gen Auswüchse der „Book­ish­ness“ zur Sprache, von der Jane-Austen-Leg­gings bis zum Buch-Cup­cake.

Book­ish­ness bietet so eine bre­ite und gut les­bare Ein­führung in das, was wir heute unter dem Begriff des „Buch­es“ fassen kön­nen (bzw. vielle­icht lieber außen vor lassen wollen).

Cover des Buchs "Schreibtisch mit Aussicht"

Schreibtisch mit Aus­sicht. Schrift­stel­lerin­nen über ihr Schreiben.
Her­aus­gegeben von Ilka Piep­gras, Kein & Aber 2020.

Mit viel Gewinn habe ich zwis­chen den Jahren dieses Buch gele­sen, das im Novem­ber bei Kein & Aber erschienen ist. Es ist zwar kein buch­wis­senschaftlich­es Fach­buch, aber den­noch buch­wis­senschaftlich rel­e­vant. Mal ganz per­sön­lich-prag­ma­tisch, mal eher sys­tem­a­tisch-struk­turell, reflek­tieren Autorin­nen aus unter­schiedlichen Sprach- und Kul­tur­räu­men, von Elfriede Jelinek über Eva Menasse und Meg Wolitzer bis Elif Shafak, das Schreiben und den Schreibprozess.

Die einzel­nen Reflex­io­nen eignen sich gut als Lek­türe für Zwis­chen­durch, ins­ge­samt bieten die Beiträge aber auch viel Gesprächsstoff zum Lit­er­aturbe­trieb und zu den Erwartung­shal­tun­gen, die Leser*innen, Ver­lage und Journalist*innen an Autor*innen stellen.

Prof. Dr. Corin­na Nor­rick-Rühl
Chair of Book Stud­ies (Lehrstuhl für anglis­tis­che Buch­wis­senschaft)
Twit­ter: @CorinnaNoRue
ORCID: https://orcid.org/0000–0003-2490–0735

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Kennen Sie schon … den BBC World Book Club?

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Das Mot­to des Clubs: „The world’s great authors dis­cuss their best-known nov­el.“

Die bis­lang erschienen Gespräche kön­nen als Pod­casts herun­terge­laden wer­den.
Kom­mende Fol­gen kön­nen über die Plat­tform BBC Sounds abon­niert und gehört wer­den. Die bere­its erschiene­nen Fol­gen ste­hen auch hier zur Ver­fü­gung.
Für kom­fort­a­bles Hören unter­wegs gibt es eine BBC-Sounds-App.

Der Book Club hat neben sein­er Web­site übri­gens auch einen Face­book-Auftritt und einen Twit­ter-Account.

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#Tools: Suchen aus der Browser-Adresszeile heraus – da geht mehr als nur Google!

Es gibt neben Stan­dard-Pro­gram­men wie Office oder den üblichen Browsern ja zig Tools, die einem den Arbeit­sall­t­ag erle­ichtern kön­nen.
Man ent­deckt solche Pro­gramme oft „um drei Eck­en“, und manch­mal merkt man erst, wie häu­fig man sie ver­wen­det, wenn man sie auf einem neu ein­gerichteten Gerät noch nicht instal­liert hat oder auf einem „Dienst-Rech­n­er“ ver­misst. Und oft nutzt man sie schon so lange und selb­stver­ständlich, dass man gar nicht auf die Idee kommt, dass Kolleg:innen sie vielle­icht gar nicht ken­nen kön­nten.

Wir möcht­en hier im Fach­Blog in los­er Rei­hen­folge einige Tools vorstellen, die wir als Fachreferent:innen in der ULB Mün­ster nutzen – und die vielle­icht auch für Sie „im Lehr- und Forschungsall­t­ag“ inter­es­sant sein kön­nen.
Wenn Sie Tipps für weit­ere Tools haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht!


Wenn man eine Suche im Inter­net durch­führen will, muss man heutzu­tage ja nicht erst die Seite ein­er Such­mas­chine aufrufen, son­dern man kann ein­fach die Such­be­griffe in die Adresszeile des Browsers tip­pen, und der sendet sie dann an eine Such­mas­chine – meis­tens ist Google vor­eingestellt, man kann aber auch andere Anbi­eter ein­stellen. z.B. Bing, Ecosia oder Duck­Duck­Go.

Das ist recht prak­tisch.
Aber noch prak­tis­ch­er wird es, wenn man sich für „Suchen aller Art“ ein „Code-Wort“ fes­tlegt, mit dem man aus der Adresszeile her­aus eine Suche anstoßen kann.
Die Autorin dieses Posts tippt z.B. in ihrem Chrome-Brows­er das Wort „dis­co“ in die Adresszeile, drückt die Tab­stopp-Taste, gibt ihr(e) Suchwort/Suchwörter ein und schickt dann mit Enter die Anfrage zur Lit­er­atur­such­mas­chine der ULB Mün­ster ab. Das geht deut­lich schneller, als wenn sie erst die Seite von dis­co aufrufen müsste. Oder die von Google Trans­late. Oder vom Pons-Englisch-Wörter­buch. Oder von der Wikipedia oderoderoder.

Weit­er­lesen →
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WDR-Zeitzeichen zu Ken Follett

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„„Ich plane akribisch, damit das fer­tige Buch keine lang­weili­gen Pas­sagen enthält“, sagt der Erfol­gsautor Ken Fol­lett. Der Brite ist ein meis­ter­hafter Erzäh­ler, der seine Leser mit vir­tu­os geset­zten Span­nungs­bö­gen und unvorherge­se­henen Wen­dun­gen in Atem hält.
Mit dem Thriller „Die Nadel“ ist Ken Fol­lett 1978 welt­berühmt gewor­den. Seit­dem reißt sein Erfolg nicht mehr ab.
1989 über­rascht er seine Leser mit einem Gen­rewech­sel: Mit „Die Säulen der Erde“ veröf­fentlicht er seinen ersten his­torischen Roman. Und egal welchem The­ma Ken Fol­lett sich wid­met — seine Büch­er sind stets tief­gründig recher­chiert. Zulet­zt erschien „Das Fun­da­ment der Ewigkeit“, sein drit­ter Kings­bridge-Roman. Vor allem Fol­letts weib­liche Fig­uren sind beein­druck­end: alle­samt wil­lensstarke Frauen. Von denen sei er auch pri­vat umgeben, so der Brite.
In sein­er Freizeit genieße er die Zeit mit sein­er Fam­i­lie und spiele in ein­er Band Bass­gi­tarre. Heute wird der Best­seller­autor siebzig Jahre alt.“
(WDR, Andrea Klasen, Michael Rüger)

Sie kön­nen die Sendung, die am 5.6.2019 in der Rei­he „ZeitZe­ichen“ lief, über die Seite des WDR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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Kennen Sie schon … den Verbundkatalog Östliches Europa?

Logo der Martin-Opitz-Bibliothek (https://www.martin-opitz-bibliothek.de/)

Betreut von der Mar­tin-Opitz-Bib­lio­thek in Herne, ein­er Spezial­bib­lio­thek für deutsche Kul­tur und Geschichte im östlichen Europa, bün­delt der Ver­bund­kat­a­log östlich­es Europa (kurz: VOE) die Bestände von über 30 Bib­lio­theken:

Der VERBUNDKATALOG ÖSTLICHES EUROPA weist mit über 1.230.000 Titeln (Juni 2020) die EDV-erschlosse­nen Bestände von über dreißig Bib­lio­theken und kul­turell-wis­senschaftlichen Ein­rich­tun­gen in Deutsch­land, Polen und Tschechien nach. Der Ver­bund ist „offen“ und bietet weit­eren Insti­tu­tio­nen die Gele­gen­heit zum Beitritt und zur Koop­er­a­tion.

Der Kat­a­log enthält Lit­er­atur
- zum gesamten Raum des östlichen Europas
- zur Geschichte und Kul­tur der Deutschen im östlichen Europa
- zur Geschichte Deutsch­lands und sein­er östlichen Nach­bar­län­der
- zu Migra­tion und Inte­gra­tion.

Das Fäch­er­spek­trum umfasst Geschichte, Lit­er­atur, Sprach­wis­senschaft, Genealo­gie, The­olo­gie, Musik, Kun­st etc.

Auf dieser Seite erhal­ten Sie weit­ere Infor­ma­tio­nen zum Kat­a­log.

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Podcasts zu Raffael

WDR ZeitZeichen zu Raffael

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„Zeitgenossen nan­nten ihn den „Gott der Kun­st“. Er übertr­e­ffe sog­ar die Schön­heit der Natur. Bis ins 19. Jahrhun­dert hinein galt Raf­fael­lo San­ti aus Urbino als „der großar­tig­ste, genial­ste und beste Maler seit der Wiederge­burt der schö­nen Kün­ste“.
Dann feierte die Kunst­welt das Uni­ver­sal­ge­nie Leonar­do, rück­te Tiz­ian und Michelan­ge­lo stärk­er in den Fokus und entza­uberte ihn: „Keine Geheimnisse sind da noch zu ergrün­den“.
Bekan­nt gewor­den ist Raf­fael durch seine Madon­nen­bilder und die Fresken in den Gemäch­ern des Pap­st­palastes. Aber auch als Architekt trat er her­vor und wirk­te unter anderem am Neubau von Sankt Peter im Vatikan mit.
Er war ein ziel­stre­biger, ehrgeiziger Kün­stler, der zunächst in sein­er Heima­tre­gion und dann in Flo­renz Erfolge feierte, bis er in Rom zum Star aufstieg.Dort unter­hielt er eine große Werk­statt, die nach seinen Entwür­fen arbeit­ete.
Raf­fael starb auf dem Höhep­unkt seines Ruhms 1520 als reich­er Mann. Auf eige­nen Wun­sch wurde er im Pan­theon der ewigen Stadt beige­set­zt.“
(WDR, Hei­de Soltau, Michael Rüger)

Sie kön­nen die Sendung, die am 6.4.2020 in der Rei­he „ZeitZe­ichen“ lief, über die Seite des WDR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

Bayern2 radioWissen: „Raffael – Kunststar der Renaissance“

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„Er ist so bekan­nt, dass er nicht ein­mal einen Nach­na­men braucht: der ital­ienis­che Maler Raf­fael (1483–1520).
Bere­its seinen Zeitgenossen galt er als „Gott der Malerei“. Doch warum wurde ger­ade er so vergöt­tert?“
(Bay­ern 2, Julie Met­z­dorf)

Sie kön­nen die Sendung, die am 28.4.2020 auf Bay­ern 2 lief, über die Seite des BR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

SWR2 Wissen: „Der Maler Raffael – Superstar der Renaissance“

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„Seine Zeitgenossen nan­nten ihn „Il divi­no“, den Göt­tlichen. Auch 500 Jahre nach seinem Tod bleibt der Maler Raf­fael umschwärmt: Warum faszinieren seine Madon­nen uns heute noch so?“ (SWR, Simone Reber)

Sie kön­nen die Sendung, die am 2.4.2020 in der Rei­he „SWR2 Wis­sen“ lief, über die Seite des SWR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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Kennen Sie schon … die East Asia Digital Library?

Header-Grafik der EADL (https://eadl.asia/)

Am 17. Dezem­ber 2020 wurde die EADL freigeschal­tet:

The East Asia Dig­i­tal Library, EADL is a por­tal site that offers East Asia’s cul­tur­al and aca­d­e­m­ic dig­i­tal resources. This is an accom­plish­ment of a part­ner­ship between the Nation­al Library of Korea and the Nation­al Diet Library of Japan.

EADL has two types of dig­i­tal resources.
One is bib­li­o­graph­ic data of dig­i­tized old books pro­vid­ed by par­tic­i­pat­ing insti­tu­tions. You can explore scanned images of orig­i­nals through each library’s search ser­vice.
The Oth­er is the­mat­ic dig­i­tal col­lec­tions select­ed by each par­tic­i­pat­ing insti­tu­tion. You can view scanned images of orig­i­nals through EADL Dig­i­tal Col­lec­tion menu.

EADL pro­vides sim­ple key­word search, detailed search by title, author, theme, etc. Its inter­face sup­ports four lan­guages: Kore­an, Japan­ese, Chi­nese and Eng­lish.

Stand 1/2021 umfasst die Samm­lung rund 8.000 Medi­en; sie soll laufend erweit­ert wer­den.

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Kennen Sie schon … udtale.de?

Dänisch ist nicht schw­er, aber diese Aussprache! So empfind­en viele, die Dänisch mit Deutsch als Aus­gangssprache ler­nen, ob pri­vat, in der Schule oder an der Uni­ver­sität.

https://steffenhoeder.de/udtale-de/

Dies war ein­er der Aus­gangspunk­te für das Pro­jekt udtale.de an der Uni Kiel:

Logo des Instituts für Skandinavistik, Frisistik und Allgemeine Sprachwissenschaft (ISFAS) der Uni Kiel (https://udtale.de/)

Dänisch als Fremd­sprache wird im deutschsprachi­gen Raum in ver­schiede­nen Zusam­men­hän­gen gel­ernt und unter­richtet: Sprach­in­ter­essierte und Men­schen mit einem per­sön­lichen Bezug zu Däne­mark ler­nen Dänisch im Selb­st­studi­um oder in Sprachkursen, Schü­lerin­nen und Schüler ler­nen Dänisch an öffentlichen Schulen in Schleswig-Hol­stein, Studierende ler­nen Dänisch in ihrem Skan­di­nav­is­tik- oder Dänis­chstudi­um.
Im Ver­gle­ich mit anderen Fremd­sprachen fall­en dabei zwei Beson­der­heit­en auf:
- Dänisch ist für deutschsprachige Lerner­in­nen und Lern­er rel­a­tiv leicht zu ler­nen – wenn nur die Aussprache nicht wäre.
- Es gibt nur eine geringe Auswahl an Lehrw­erken und Unter­richts­ma­te­ri­alien, die speziell auf Deutsch als Aus­gangssprache zugeschnit­ten sind – und Aussprache spielt dort oft keine wichtige Rolle.
Dabei ist die dänis­che Aussprache lei­der nicht nur schw­er, son­dern auch wichtig für den Erfolg des Dänis­chler­nens ins­ge­samt: Wer als dänis­chsprachiger Gesprächspart­ner akzep­tiert wer­den will, muss ein gewiss­es Ausspracheniveau erre­icht haben – son­st wech­selt das Gespräch schnell ins Englis­che. So ein Wech­sel ist hil­fre­ich gemeint, hil­ft aber eigentlich nicht – schließlich wollen Lerner­in­nen und Lern­er ja auch deshalb Dänisch sprechen, um dadurch noch mehr Dänisch zu ler­nen.
udtale.de wen­det sich an Sprach­in­ter­essierte, fort­geschrit­tene Lerner­in­nen und Lern­er, vor allem aber an Lehrerin­nen und Lehrer, die Dänisch als Fremd­sprache unter­richt­en. Sie find­en hier eine Fülle von
Infor­ma­tio­nen zur dänis­chen Phonetik und
prak­tis­chen Tipps zum Umgang mit Aussprache im Dänis­chunter­richt.
Dabei liegt der Schw­er­punkt auf Beson­der­heit­en, die deutschsprachi­gen Lerner­in­nen und Lern­ern in der Prax­is Schwierigkeit­en bere­it­en, sowie auf Möglichkeit­en, Schwierigkeit­en zu erken­nen und zu beheben – eine Art didak­tis­ch­er Werkzeugkas­ten für den Aussprache­un­ter­richt.

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Bayern2 radioWissen: „Lesen – Geschichte einer Kulturtechnik“

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„Das lit­er­arische Lesen begann im Hel­lenis­mus. Man las laut, was für Lyrik und Dra­men noch bis in die Neuzeit galt. Stummes Lesen galt als gefährlich, denn die Inhalte der Lek­türe waren nur schw­er sozial kon­trol­lier­bar.“
(Bay­ern 2, Car­o­la Zin­ner)

Sie kön­nen die Sendung, die am 1.23.2020 auf Bay­ern 2 lief, über die Seite des BR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.