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Kennen Sie schon … die Open Library of Humanities?

Die Open Library of Human­i­ties, kurz OLH, ist ein Ver­lag für geistes- und sozial­wis­senschaftliche Pub­lika­tio­nen:

The Open Library of Human­i­ties (OLH) is an award-win­ning pub­lish­er of human­i­ties schol­ar­ship based at Birk­beck, Uni­ver­si­ty of Lon­don. We play a lead­ing role with­in a grow­ing ecosys­tem of schol­ar-led dig­i­tal pub­lish­ing, that com­bines cut­ting-edge tech­nol­o­gy with com­mu­ni­ty gov­er­nance and not-for-prof­it prin­ci­ples. This has become known as dia­mond open access.

We pub­lish 30 open-access jour­nals and are fund­ed by more than 340 libraries world­wide, who have joined us in our mis­sion to make schol­ar­ly pub­lish­ing fair­er, more acces­si­ble, and rig­or­ous­ly pre­served for the dig­i­tal future.

The peer-reviewed schol­ar­ship we pub­lish show­cas­es some of the most dynam­ic research in human­i­ties dis­ci­plines. Our jour­nals cov­er top­ics includ­ing clas­sics, mod­ern lan­guages, phi­los­o­phy, the­ol­o­gy, his­to­ry, polit­i­cal the­o­ry, soci­ol­o­gy, anthro­pol­o­gy, film and new media stud­ies, and dig­i­tal human­i­ties. We pride our­selves on being at the cut­ting edge of online jour­nal pub­lish­ing – with high-qual­i­ty pre­sen­ta­tion, robust dig­i­tal preser­va­tion, strong dis­cov­er­abil­i­ty, and easy-to-share social media but­tons.

https://www.openlibhums.org/site/who-we-are/

Zu den Ein­rich­tun­gen, die sich an der Finanzierung der OLH beteili­gen, gehört auch die ULB Mün­ster, bere­its seit 2017.

Vielle­icht ist bei den 30 Zeitschriften auf der OLH-Plat­tform ja the­ma­tisch auch etwas für Ihre Forschungsin­ter­essen dabei?

Open-Access-Fans kön­nten bei den OLH-Postern etwas zur Deko­ra­tion des Büros find­en. 🙂

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Bayern2 radioWissen: „Stephen King – Der König des Schreckens“

Logo Bayern2 bei Wikimedia Commons„„Unter­hal­ten wir uns, Sie und ich. Unter­hal­ten wir uns über Angst,“ hat Stephen King geschrieben. Und seine Leser lauschen begierig dieser Unter­hal­tung. In Mil­lio­ne­nau­flage lehrt Stephen King, der „Meis­ter des Hor­rors“, der Welt das Fürcht­en. King erzeugt die Angst in seinen Geschicht­en sel­ten durch direk­te Aus­lös­er wie Unge­heuer, son­dern er geht tiefer, beschwört eigene Kind­heit­säng­ste, die in vie­len Lesern wider­hallen. Die dun­kle Seite des Men­schen tritt bei King zutage, innere Dämo­nen wie Neid, Aus­gren­zung und die ewige Furcht vor dem Tod. Einst von der Lit­er­aturkri­tik ver­schmäht, hat King mit seinem wuchti­gen Werk mit­tler­weile Ein­gang in den Kanon der zeit­genös­sis­chen Lit­er­atur gefun­den.“
(BR, Flo­ri­an Kum­mert)

Sie kön­nen die Sendung aus dem Jahr 2014, die zulet­zt am 21.9.2022 auf Bay­ern 2 lief, über die Seite des BR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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Kennen Sie schon … SlavDok?

Screenshot der Startseite von SlavDok (https://slavdok.slavistik-portal.de/) (Stand 18.3.2024)

Slav­Dok ist das diszi­plinäre Open Access-Repos­i­to­ri­um des Fach­in­for­ma­tions­di­en­stes für Slaw­is­tik, der von der Staats­bib­lio­thek zu Berlin betrieben wird.

Bis­lang – Stand März 2024 – sind rund 280 Doku­mente auf dem Serv­er veröf­fentlicht wor­den; Ten­denz steigend.
Sie kön­nen darin suchen, sie sich geord­net nach Per­so­n­en, Insti­tu­tio­nen, Doku­ment­typen und ein­er Fach­sys­tem­atik anzeigen lassen oder durch die neusten eingestell­ten Pub­lika­tio­nen blät­tern.

Wozu ist das Repos­i­to­ry gedacht, und was wird dort veröf­fentlicht?

Als slaw­is­tis­ches Fachrepos­i­to­ri­um in Deutsch­land ist Slav­Dok dem Ziel verpflichtet, offe­nen und kosten­freien Zugang zu qual­itäts­gesicherten wis­senschaftlichen Orig­i­nal­beiträ­gen, Zweitveröf­fentlichun­gen und Forschungs­dat­en aus allen Bere­ichen der Slaw­is­tik dauer­haft zu sich­ern und für eine Benutzung bere­itzustellen.

Sam­mel­pro­fil – for­mal

Als Open Access-Ange­bot ist der lesende Zugriff auf die auf Slav­Dok veröf­fentlicht­en Inhalte ohne jede Ein­schränkung weltweit möglich. Als ziel­grup­penori­en­tiert­er Pub­lika­tion­sser­vice des Fach­in­for­ma­tions­di­en­sts Slaw­is­tik ste­ht Slav­Dok jedoch auss­chließlich dem graduierten wis­senschaftlichen Per­son­al von Uni­ver­sitäten und außeruni­ver­sitären Forschung­sein­rich­tun­gen zur Ver­fü­gung. Stu­den­tis­che Qual­i­fika­tion­ss­chriften wer­den nur in Aus­nah­me­fällen und auss­chließlich auf Basis schriftlich­er Gutacht­en von Hochschullehren­den zur Veröf­fentlichung auf Slav­Dok zuge­lassen. For­male Restrik­tio­nen bezüglich der akzep­tierten Textsorten – von Mono­gra­phien bis zu Kon­ferenzbeiträ­gen und Blog­posts – beste­hen dage­gen nicht. Allerd­ings wird ger­ade bei zuvor bere­its in Zeitschriften und Sam­mel­w­erken pub­lizierten Auf­sätzen die Selb­starchivierung der paginierten Ver­lagsver­sion oder zumin­d­est eines Post­prints der tat­säch­lich erschiene­nen Textfas­sung gegenüber der Veröf­fentlichung eines nicht inhalt­si­den­tis­chen Preprints bevorzugt. Bitte beacht­en Sie in diesem Zusam­men­hang auch die Infor­ma­tio­nen des SHER­PA/RoMEO-Verze­ich­niss­es zur Open Access-Poli­tik inter­na­tionaler Ver­lage sowie ergänzend die Hin­weise zu den urhe­ber­rechtlichen Rah­menbe­din­gun­gen des elek­tro­n­is­chen Pub­lizierens auf Slav­Dok.

Sam­mel­pro­fil – inhaltlich

Unter inhaltlichem Aspekt sind zwei Auswahlkri­te­rien für eine Erst- oder Zweitveröf­fentlichung auf Slav­Dok verbindlich: Zum einen die the­ma­tis­che Veror­tung des betr­e­f­fend­en Beitrags auf dem Feld der Slaw­is­tik und zum anderen dessen wis­senschaftliche Qual­ität, wie sie durch die akademis­che Rep­u­ta­tion der ein­re­ichen­den Per­son – doku­men­tiert durch deren Affil­i­a­tion mit ein­er uni­ver­sitären oder außeruni­ver­sitären Forschung­sein­rich­tung – oder aber durch das wis­senschaftliche Renom­mee des ursprünglichen Pub­lika­tion­sorts ver­bürgt ist. Eine darüber hin­aus gehende wis­senschaftliche Qual­ität­sprü­fung der ein­gere­icht­en Texte nimmt Slav­Dok aus­drück­lich nicht vor, bed­ingt sich aber grund­sät­zlich das Recht aus, Beiträge aus for­malen wie inhaltlichen Grün­den nicht zu veröf­fentlichen. Der Fach­in­for­ma­tions­di­enst Slaw­is­tik ermuntert Sie nach­drück­lich dazu, sich beim Abschluss von kün­fti­gen Ver­lagsverträ­gen ein nicht auss­chließlich­es Ver­w­er­tungsrecht zur elek­tro­n­is­chen Pub­lika­tion Ihrer Forschungsergeb­nisse zwecks ent­gelt­freier Nutzung dauer­haft vorzube­hal­ten. Hier find­en Sie Muster­for­mulierun­gen für ein entsprechen­des Ver­trags-Adden­dum.

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Kennen Sie schon … „Japan Past & Present“?

Japan Past & Present is a glob­al infor­ma­tion hub and repos­i­to­ry that pro­motes research and teach­ing in the Japan­ese human­i­ties across dis­ci­pli­nary, tem­po­ral, and geo­graph­ic bor­ders

Das Por­tal wurde im März 2024 eröffnet.
Seine Mis­sion:

Open to par­tic­i­pants around the world, JPP aims to pro­vide equi­table access to schol­ar­ly tools and mate­ri­als, and to help real­ize an increas­ing­ly diverse and inclu­sive future for the field. We fos­ter mul­ti­lin­gual col­lab­o­ra­tion, com­mu­ni­ca­tion, and schol­ar­ship, rais­ing glob­al aware­ness of Japan’s past and its endur­ing rel­e­vance in the present day.

JPP was cre­at­ed as a project of the Yanai Ini­tia­tive for Glob­al­iz­ing Japan­ese Human­i­ties at UCLA and Wase­da Uni­ver­si­ty, but it was envi­sioned from the start as an orga­ni­za­tion that spans nation­al and insti­tu­tion­al bound­aries through mean­ing­ful part­ner­ships.

https://japanpastandpresent.org/en/about/mission

Das JPP-Team ist auch auf Twit­ter, Bluesky und Face­book vertreten.

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Bayern2 radioWissen: „Die Moderne – Bruch mit der Tradition“

Logo Bayern2 bei Wikimedia Commons„Um die Wende zum 20 Jahrhun­dert verän­dert sich die Welt unter dem Ein­fluss von Tech­nik und Natur­wis­senschaft schneller als je zuvor.
Die Lit­er­at­en der frühen Mod­erne find­en unter­schiedliche Antworten auf die Frage, was Kun­st leis­ten kann in ein­er Welt, die tra­di­tionelle Gewis­sheit­en zum Ein­sturz bringt.“

(Bay­ern 2, Brigitte Kohn)

Sie kön­nen die Sendung, die am 4.8.2020 auf Bay­ern 2 lief, über die Seite des BR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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Kennen Sie schon … den Podcast „eat.READ.sleep – Bücher für dich“ des NDR?

Lieblings­büch­er, Neuer­schei­n­un­gen, Best­seller: Mit dem Pod­cast eat.READ.sleep. geben wir Tipps und Ori­en­tierung.

Nach ein­er lit­er­arischen Vor­speise servieren Katha­ri­na Mahren­holtzDaniel Kaiser und Jan Ehlert aktuelle Neuer­schei­n­un­gen und Lieblings­büch­er. Für die Best­seller-Chal­lenge lesen sie sich durch die Titel der aktuellen Top Ten – kneifen gilt nicht, deut­liche Mei­n­ung ist erwün­scht!

Beim Quiz kön­nen alle ihr Lit­er­atur-Wis­sen testen und Fun Facts für die näch­ste Par­ty sam­meln. Dazu gibt es Inter­views mit Bücher­men­schen und Insights aus der Buch­branche.

Es sind bere­its über 120 Fol­gen erschienen. Alle besproch­enen Büch­er wer­den in zwei Lis­ten – Fol­gen 1–100, Fol­gen 101ff – aufge­führt.

Wer noch mehr Lit­er­atur­tipps bekom­men möchte, kann den eat.READ.sleep-Newsletter abon­nieren.

Eine Beson­der­heit dieses Pod­cast: Es haben sich lokale Lesekreise entwick­elt!

Ihr wollt über Büch­er disku­tieren, liebt gutes Essen und Schlaf? Hier find­et Ihr eine Über­sicht aller eat.READ.sleep.-Lesekreise. In Eur­er Region ist noch kein­er dabei? Grün­det doch ein­fach selb­st einen!

Auf der Karte find­et Ihr Lesekreise, die bere­its aktiv sind, und die jew­eili­gen Kon­tak­t­dat­en – ein­fach auf Eure Stadt klick­en. Außer­dem find­et Ihr Inter­essierte mit denen Ihr Euch zusam­men­schließen kön­nt, falls sich in Eur­er Gegend noch kein Lesekreis gegrün­det hat. Eure Stadt ist noch nicht dabei? Dann schreibt uns ein­fach an eatreadsleep@ndr.de und hin­ter­lasst einen Kon­takt, den wir in die Karte aufnehmen dür­fen.

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Kennen Sie schon … das Oxford dictionary of idioms?

Dieses Wörter­buch zur englis­chen Phrase­olo­gie ist zwar bere­its einige Jahre alt, aber für die Erweiterung Ihrer Englisch-Ken­nt­nisse kön­nen die über 6.000 Ein­träge nach wie vor gute Dien­ste leis­ten! 🙂

Did you know that ‘flavour of the month’ orig­i­nat­ed in a mar­ket­ing cam­paign in Amer­i­can ice-cream par­lours in the 1940s, when a par­tic­u­lar flavour would be spe­cial­ly pro­mot­ed for a month at a time? And did you know that ‘off the cuff’ refers to the rather messy prac­tice of writ­ing impromp­tu notes on one’s shirt cuff before speak­ing in pub­lic? These and many more idioms are explained and put into con­text in this third edi­tion of the Oxford Dic­tio­nary of Idioms.

The vol­ume takes a fresh look at the idiomat­ic phras­es and say­ings that make Eng­lish the rich and intrigu­ing lan­guage that it is. This major new edi­tion con­tains entries for over 6,000 idioms, includ­ing 700 entire­ly new entries, based on Oxford’s lan­guage mon­i­tor­ing and the ongo­ing third edi­tion of the Oxford Eng­lish Dic­tio­nary. These include a range of recent­ly estab­lished idioms such as ‘the ele­phant in the cor­ner’, ‘go fig­ure’, ‘like a rat up a drain­pipe’, ‘sex on legs’, ‘step up to the plate’, ‘too posh to push’, ‘a walk in the park’, ‘win ugly’. This edi­tion also fea­tures a great­ly increased num­ber of cross-ref­er­ences, mak­ing it ide­al for quick ref­er­ence.

Many entries include addi­tion­al fea­tures which give more detailed back­ground on the idiom in ques­tion. For exam­ple, did you know that ‘tak­en aback’ was adopt­ed from nau­ti­cal ter­mi­nol­o­gy that described a ship unable to move for­ward because of a strong head­wind press­ing its sails back against the mast?

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„Brüder“: die Französische Revolution als Hörspiel

Der Hör­spiel-Pod­cast nach dem Roman von Hilary Man­tel nimmt uns mit in eine Zeit, die unsere Welt verän­derte: Drei junge Män­ner in den Wirren der Franzö­sis­chen Rev­o­lu­tion. Max­im­i­lien Robe­spierre, gewis­senhaft und furcht­sam. Georges Dan­ton, ehrgeizig und hoch ver­schuldet. Und Camille Desmoulins, das wankelmütige Rhetorik­ge­nie. Die drei ger­at­en in den berauschen­den Sog der Macht und müssen erken­nen, dass ihre Ide­ale auch eine dun­kle Seite haben.

Sie find­en die 26 Fol­gen auf der Seite des WDR, in der ARD-Audio­thek und auf ver­schiede­nen Pod­cast-Plat­tfor­men.

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Dokumentationen zur schwedischen (Kultur-)Geschichte

Sven­sk Tele­vi­sion (SVT) hat einige his­torische Doku­men­ta­tio­nen im Ange­bot:

ent­deckt im Nordeu­ropa-Blog

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Kennen Sie schon … das Portal „Die Niederdeutsche Literatur“?

Screenshot des Portals "Die niederdeutsche Literatur" (https://www.niederdeutsche-literatur.de) (Stand 19.3.2024)

Das Por­tal – her­aus­gegeben vom Kom­pe­tenzzen­trum für Niederdeutsch­di­dak­tik am Insti­tut für Deutsche Philolo­gie der Uni­ver­sität Greif­swald – umfasst ein Verze­ich­nis aller bekan­nten niederdeutschen Autor:innen und aus­gewählter niederdeutsch­er Kör­per­schaften, eine „virtuelle niederdeutsche Bib­lio­thek“ in Form ein­er Bib­li­ogra­phie mit Links zu niederdeutschen Tex­ten online sowie das Dig­i­tale Wörter­buch Niederdeutsch.

Die Autor:innen kön­nen nach Name, Region oder Ort angezeigt wer­den, in den Werken kann nach Titel, Autor oder Erschei­n­ungs­jahr gesucht wer­den. Außer­dem gibt es einzelne Texte mit Wort-für-Wort-Über­set­zun­gen; die Online-Wörter­büch­er sind sprachraum- und autoren­be­zo­gen grup­piert.

Erstellt wurde die Daten­bank in mehr als 20jähriger ehre­namtlich­er Tätigkeit von Peter Hansen, Ham­burg. Mit Beginn des Jahres 2024 hat das Kom­pe­tenzzen­trum für Niederdeutsch­di­dak­tik (KND) Ver­ant­wor­tung und Pflege der Daten­bank über­nom­men.

Screenshot des Portals "Die niederdeutsche Literatur", Suchergebnis für "Katteker" (https://www.niederdeutsche-literatur.de) (Stand 19.3.2024)
Screenshot des Portals "Die niederdeutsche Literatur", Wörterbucheintrag für "Eeekkatt" (https://www.niederdeutsche-literatur.de) (Stand 19.3.2024)
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Open-Access-Bücher zu den Digital Humanities

In der let­zten Zeit sind u.a. diese frei ver­füg­baren Titel erschienen:

Digital Scholarly Editions Beyond Text: Modelling Art, Film, and Everything in Between

Tes­sa Geng­nagel
https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1132

Wis­senschaftliche Edi­tio­nen kon­tex­tu­al­isieren unser kul­turelles Erbe. Tra­di­tionell wer­den Meth­o­d­en aus der Edi­tion­swis­senschaft auf lit­er­arische Werke ange­wandt, um etwa deren Genese nachzu­vol­lziehen oder ihre Über­liefer­ungs­geschichte abzu­bilden. Wie ste­ht es um die Var­i­anz ander­er Arten von kul­turellem Erbe? Wie kön­nen wir diese sys­tem­a­tisch erschließen und wiedergeben? Vom Mit­te­lal­ter bis zur Neuzeit, vom Bild bis hin zu audio­vi­suellen Medi­en führt das Buch Diskurse ver­schieden­er Diszi­plinen zusam­men, um ein über­greifend­es konzep­tionelles Mod­ell zu entwick­eln. Dies geht mit ein­er grundle­gen­den Erörterung der The­o­rie der (dig­i­tal­en) Geis­teswis­senschaften ein­her.

Humanities and Big Data in Ibero-America: Theory, methodology and practical applications

Ana Gal­lego Cuiñas & Daniel Tor­res-Sali­nas (Hrsg.)
https://doi.org/10.1515/9783110753523

This vol­ume presents the first com­pre­hen­sive study on the rela­tion­ship between the Human Sci­ences and Big Data, with spe­cial empha­sis on the Ibero-Amer­i­can space. The vol­ume is divid­ed into three parts (the­o­ret­i­cal, method­olog­i­cal and prac­ti­cal) with an inter­dis­ci­pli­nary vision that inte­grates thought, cul­ture, lan­guage, lit­er­a­ture, the­o­ret­i­cal crit­i­cism, soci­ety or the use of new bib­lio­met­ric tech­niques.

Zoomland: Exploring Scale in Digital History and Humanities

https://doi.org/10.1515/9783111317779

Despite a vari­ety of the­o­ret­i­cal and prac­ti­cal under­tak­ings, there is no coher­ent under­stand­ing of the con­cept of scale in dig­i­tal his­to­ry and human­i­ties, and its poten­tial is large­ly unex­plored. A clear­er pic­ture of the whole spec­trum is need­ed, from large to small, dis­tant to close, glob­al to local, gen­er­al to spe­cif­ic, macro to micro, and the in-between lev­els.

The book address­es these issues and sketch­es out the ter­ri­to­ry of Zoom­land, at scale. Four regions and six­teen chap­ters are con­cep­tu­al­ly and sym­bol­i­cal­ly depict­ed through three per­spec­tives: bird’s eyeover­head, and ground view. The vari­able-scale rep­re­sen­ta­tion allows for explorato­ry paths cov­er­ing areas such as: the­o­ret­i­cal and applica­tive reflec­tions on scale com­bin­ing a dig­i­tal dimen­sion with research in his­to­ry, media stud­ies, cul­tur­al her­itage, lit­er­a­ture, text analy­sis, and map mod­el­ling; cre­ative use of scale in new dig­i­tal forms of analy­sis, data organ­i­sa­tion, inter­faces, and argu­men­ta­tive or artis­tic expres­sions.

Zoom­land pro­vides a sys­tem­at­ic dis­cus­sion on the epis­te­mo­log­i­cal dimen­sions, hermeneu­tic meth­ods, empir­i­cal tools, and aes­thet­ic log­ic per­tain­ing to scale and its inno­v­a­tive pos­si­bil­i­ties resid­ing in human­i­ties-based approach­es and dig­i­tal tech­nolo­gies.

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Open-Access-Bücher zur Sprachwissenschaft

In der let­zten Zeit sind u.a. diese frei ver­füg­baren Titel erschienen:

Prosodic boundary phenomena

Fabi­an Schubö, Sabine Zer­bian, San­dra Hanne & Isabell Warten­burg­er
https://langsci-press.org/catalog/book/379
https://doi.org/10.5281/zenodo.7777469

In spo­ken lan­guage com­pre­hen­sion, the hear­er is faced with a more or less con­tin­u­ous stream of audi­to­ry infor­ma­tion. Prosod­ic cues, such as pitch move­ment, pre-bound­ary length­en­ing, and paus­es, incre­men­tal­ly help to orga­nize the incom­ing stream of infor­ma­tion into prosod­ic phras­es, which often coin­cide with syn­tac­tic units. Prosody is hence cen­tral to spo­ken lan­guage com­pre­hen­sion and some mod­els assume that the speak­er pro­duces prosody in a con­sis­tent and hier­ar­chi­cal fash­ion. While there is man­i­fold empir­i­cal evi­dence that prosod­ic bound­ary cues are reli­ably and robust­ly pro­duced and effec­tive­ly guide spo­ken sen­tence com­pre­hen­sion across dif­fer­ent pop­u­la­tions and lan­guages, the under­ly­ing mech­a­nisms and the nature of the prosody-syn­tax inter­face still have not been iden­ti­fied suf­fi­cient­ly. This is also reflect­ed in the fact that most mod­els on sen­tence pro­cess­ing com­plete­ly lack prosod­ic infor­ma­tion.

This edit­ed book vol­ume is ground­ed in a work­shop that was held in 2021 at the annu­al con­fer­ence of the Deutsche Gesellschaft für Sprach­wis­senschaft (DGfS). The five chap­ters cov­er select­ed top­ics on the pro­duc­tion and com­pre­hen­sion of prosod­ic cues in var­i­ous pop­u­la­tions and lan­guages, all focus­ing in par­tic­u­lar on pro­cess­ing of prosody at struc­tural­ly rel­e­vant prosod­ic bound­aries. Specif­i­cal­ly, the book com­pris­es cross-lin­guis­tic evi­dence as well as evi­dence from non-native lis­ten­ers, infants, adults, and elder­ly speak­ers, high­light­ing the impor­tant role of prosody in both lan­guage pro­duc­tion and com­pre­hen­sion.

Significance in language: a theory of semantics

Jim Feist
https://doi.org/10.4324/9781003259381

This book offers a unique per­spec­tive on mean­ing in lan­guage, broad­en­ing the scope of exist­ing under­stand­ing of mean­ing by intro­duc­ing a com­pre­hen­sive and cohe­sive account of mean­ing that draws on a wide range of lin­guis­tic approach­es.

The vol­ume seeks to build up a com­plete pic­ture of what mean­ing is, dif­fer­ent types of mean­ing, and dif­fer­ent ways of struc­tur­ing the same mean­ing across myr­i­ad forms and vari­eties of lan­guage across such domains, such as every­day speech, adver­tis­ing, humour, and aca­d­e­m­ic writ­ing. Sup­port­ed by data from psy­cholin­guis­tic and neu­rolin­guis­tic research, the book com­bines dif­fer­ent approach­es from schol­ar­ship in seman­tics, includ­ing for­mal­ist, struc­tural­ist, cog­ni­tive, func­tion­al­ist, and semi­otics to demon­strate the ways in which mean­ing is expressed in words but also in word order and into­na­tion. The book argues for a revised con­cep­tu­al­i­sa­tion of mean­ing toward pre­sent­ing a new per­spec­tive on seman­tics and its wider study in lan­guage and lin­guis­tic research.

This book will appeal to schol­ars inter­est­ed in mean­ing in lan­guage in such fields as lin­guis­tics, seman­tics, and semi­otics.

Words in Space and Time: A Historical Atlas of Language Politics in Modern Central Europe

Tomasz Kamusel­la
https://doi.org/10.7829/9789633864180

With forty-two exten­sive­ly anno­tat­ed maps, this atlas offers nov­el insights into the his­to­ry and mechan­ics of how Cen­tral Europe’s lan­guages have been made, unmade, and deployed for polit­i­cal action. The inno­v­a­tive com­bi­na­tion of lin­guis­tics, his­to­ry, and car­tog­ra­phy makes a wealth of hard-to-reach knowl­edge read­i­ly avail­able to both spe­cial­ist and gen­er­al read­ers. It com­bines infor­ma­tion on lan­guages, dialects, alpha­bets, reli­gions, mass vio­lence, or migra­tions over an extend­ed peri­od of time.

The sto­ry first focus­es on Cen­tral Europe’s dialect con­tin­ua, the emer­gence of states, and the spread of writ­ing tech­nol­o­gy from the tenth cen­tu­ry onward. Most maps con­cen­trate on the last two cen­turies. The main sto­ry­line opens with the emer­gence of the West­ern Euro­pean con­cept of the nation, in accord with which the eth­no­lin­guis­tic nation-states of Italy and Ger­many were found­ed. In the Cen­tral Euro­pean view, a “prop­er” nation is none oth­er than the speech com­mu­ni­ty of a sin­gle lan­guage. The Atlas aspires to help users make the intel­lec­tu­al leap of per­ceiv­ing lan­guages as prod­ucts of human his­to­ry and part of cul­ture. Like states, nations, uni­ver­si­ties, towns, asso­ci­a­tions, art, beau­ty, reli­gions, injus­tice, or atheism—languages are arte­facts invent­ed and shaped by indi­vid­u­als and their groups.

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BBC Radio 4 „In our Time“: John Bull

Logo BBC bei Wikimedia Commons„Melvyn Bragg and guests dis­cuss the ori­gin of this per­son­i­fi­ca­tion of the Eng­lish every­man and his devel­op­ment as both British and Britain in the fol­low­ing cen­turies.
He first appeared along with Lewis Baboon (French) and Nicholas Frog (Dutch) in 1712 in a pam­phlet that satirised the fund­ing of the War of the Span­ish Suc­ces­sion. The author was John Arbuth­not (1667–1735), a Scot­tish doc­tor and satirist who was part of the cir­cle of Swift and Pope, and his John Bull was the Eng­lish vot­er, over­whelmed by tax­es that went not so much into the war itself but into the pock­ets of its financiers. For the next two cen­turies, Arbuthnot’s John Bull was a gift for car­toon­ists and satirists, espe­cial­ly when they want­ed to ridicule British gov­ern­ments for tak­ing advan­tage of the people’s patri­o­tism.
With Judith Haw­ley (Pro­fes­sor of 18th Cen­tu­ry Lit­er­a­ture at Roy­al Hol­loway, Uni­ver­si­ty of Lon­don), Miles Tay­lor (Pro­fes­sor of British His­to­ry and Soci­ety at Hum­boldt, Uni­ver­si­ty of Berlin), and Mark Knights (Pro­fes­sor of His­to­ry at the Uni­ver­si­ty of War­wick).“
(BBC)

Sie kön­nen die Sendung, die am 30.6.2022 in der Rei­he „In our Time“ lief, über die Seite der BBC nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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Bayern2 radioWissen: „Estland, Lettland, Litauen – Das Baltikum zwischen Ost und West“

Logo Bayern2 bei Wikimedia Commons„1918 grün­de­ten die Bal­ten demokratis­che Nation­al­staat­en, die mit dem Zweit­en Weltkrieg vor­erst wieder ver­schwan­den: mal von sow­jetis­chen, mal von deutschen Trup­pen beset­zt, blieben sie schließlich Teil der Sow­je­tu­nion.
Erst Anfang der 1990er Jahre erlangten sie ihre Unab­hängigkeit zurück.“

(Bay­ern 2, Renate Eich­meier)

Sie kön­nen die Sendung, die am 23.1.2023 auf Bay­ern 2 lief, über die Seite des BR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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Kennen Sie schon … den Podcast “Mummies & Magic”?

Nora und Rox­ane haben bei­de Ägyp­tolo­gie studiert und sind begeis­tert von Fil­men, Serien und Com­put­er­spie­len. Sie gehen dem Phänomen Altä­gypten in der mod­er­nen Pop­kul­tur nach und stoßen dabei (nicht nur) auf Mumien und Magie …

Alle 14 Tage erwartet euch eine neue, span­nende Pod­cast-Folge!
Ihr habt ein The­ma, über das wir unbe­d­ingt mal sprechen soll­ten? Lasst es uns wis­sen unter info@mummies-magic.de.

Bis­lang sind 48 Fol­gen erschienen.
Im Blog gibts jew­eils die „Show Notes“.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zu den bei­den Pod­cast-Her­aus­ge­berin­nen:

Nora hat als Kind schon fasziniert alten Krem­pel gesam­melt und ist dann Ägyp­tolo­gin gewor­den. Zwis­chen Studi­um (in dem eine Liebe zu Nilpfer­den ent­stand) und Pro­mo­tion hat Nora in ver­schieden­sten Län­dern wis­senschaftlich fundiert Löch­er gebud­delt und die ein oder andere Mumie aus­ge­graben. Durch ein wis­senschaftlich­es Volon­tari­at im Staatlichen Muse­um Ägyp­tis­ch­er Kun­st ist Rox­ane in mein Leben gewirbelt und hat mit magis­chbun­tem Glitzer meine Begeis­terung zur Ägyp­tolo­gie und deren Rezep­tion in der Pop­kul­tur zu neuem Leben erweckt.

Rox­ane leit­et im Haup­tjob die Kul­turver­mit­tlung im Staatlichen Muse­um Ägyp­tis­ch­er Kun­st München und ist qua­si täglich von Mumien umgeben. Um dem manch­mal etwas trock­e­nen All­t­ag etwas Magie zu ver­lei­hen, taucht Rox­ane gerne ab in phan­tastis­che Wel­ten, in Büch­ern und im Rol­len­spiel und stolpert auch da immer wieder über das alte Ägypten, das seine Fin­ger bis ins Heute streckt …

https://mummies-magic.de/ueber-uns/