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Aus unseren Neuerwerbungen – Germanistik 2019.11

Buchcover

Raum­re­la­tio­nen im Deutschen: Kon­trast, Erwerb und Über­set­zung
Der Aus­druck räum­lich­er Rela­tio­nen gehört zu den faszinierend­sten Forschungs­ge­gen­stän­den der jün­geren Sprach­wis­senschaft, dessen Unter­suchung seit den 1980er Jahren ins­beson­dere durch ver­schiedene Ansätze der kog­ni­tiv­en Lin­guis­tik neue Impulse erhielt. Ger­ade in diesem Bere­ich kön­nen offen­bar Fra­gen nach der Beziehung zwis­chen sprach­lichen und nicht­sprach­lichen Prozessen der Struk­turierung unser­er Erfahrungswelt ein­er the­o­retis­chen Klärung und der empirischen und exper­i­mentellen Prü­fung zuge­führt wer­den. Zugle­ich hat die ver­gle­ichende und typol­o­gis­che Sprach­wis­senschaft von jeher ein beson­deres Inter­esse an der Vielfalt und Vari­a­tion der sprach­lichen For­men und Struk­turen des Rau­maus­drucks, die in den natür­lichen Sprachen zu beobacht­en sind.
Der vor­liegende Band rückt die Beson­der­heit­en des Rau­maus­drucks im Deutschen aus ver­schiede­nen Per­spek­tiv­en ins Blick­feld. Dabei bildet der Kon­trast zu anderen Sprachen einen wichti­gen Schw­er­punkt, von dem auch die Erörterung spez­i­fis­ch­er über­set­zungs­the­o­retis­ch­er Phänomene und Fra­gen des Zweit­spracher­werbs ihren Aus­gang nehmen. Auf der Grund­lage von seman­tis­chen Analy­sen, Kor­pusun­ter­suchun­gen, empirischen Daten­er­he­bun­gen und exper­i­mentellen Stu­di­en liefern die hier ver­sam­melten Beiträge eine Fülle neuer Erken­nt­nisse und spiegeln ins­ge­samt das bre­ite Spek­trum aktueller raum­lin­guis­tis­ch­er Forschung und ihrer Anwen­dung.
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Vul­ner­a­bil­ität: Ver­wund­bare Fig­uren in der deutschsprachi­gen Gegen­wart­slit­er­atur
Glob­al­isierung, Dig­i­tal­isierung, Indi­vid­u­al­isierung – die Möglichkeit­en der Men­schen in den west­lichen Gesellschaften scheinen unbe­gren­zt. Aber neue Frei­heit­en set­zen neue Gren­zen. Das Indi­vidu­um find­et sich im Span­nungs­feld ein­er rig­orosen Selb­stver­ant­wor­tung und hoher gesellschaftlich­er Anforderun­gen wieder. Vor diesem Hin­ter­grund erwach­sen Verun­sicherun­gen, Stress und Über­forderung zu maßge­blichen Risiko­fak­toren, welche die Aus­prä­gung ein­er Störung bedin­gen kön­nen.
Pathogra­phien scheinen aktuell wie nie zuvor. Die Lit­er­atur präsen­tiert in den let­zten Jahren ver­mehrt Lebensläufe, welche genau das zeigen: Phasen der Niedergeschla­gen­heit und Über­las­tung, Äng­ste oder auch Depres­sio­nen. Das Buch wid­met sich dem Konzept der Vul­ner­a­bil­ität, wie es ins­beson­dere in der Psy­cholo­gie Ver­wen­dung find­et und erar­beit­et seine Funk­tion im Kon­text Lit­er­atur- und kul­tur­wis­senschaftlich­er Fragestel­lun­gen.<
Ver­wund­bare Fig­uren in der deutschsprachi­gen Gegen­wart­slit­er­atur, das sind Fig­uren aus Roma­nen und auto­bi­ographis­chen Tex­ten, von Terézia Mora über Thomas Melle bis hin zu Oliv­er Polak. Sie alle haben eine Störung aus­ge­bildet. Erschreck­end intim und scho­nungs­los wird geschildert, wie sie kämpfen – allein – und sich dem Sicht­feld der Gesellschaft entziehen. Stören sie dort? Und was bleibt?
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