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Aus unseren Neuerwerbungen – Germanistik 2020.6

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Medieval lit­er­a­ture on dis­play: her­itage and cul­ture in mod­ern Ger­many
How is the medieval world depict­ed today? Two Ger­man muse­ums serve as case stud­ies for a vibrant, imag­i­na­tive, and provoca­tive enact­ment of twen­ty-first cen­tu­ry medieval­ism: the Muse­um Wol­fram von Eschen­bach in Wol­frams Eschen­bach (1995) and the Nibelung Muse­um in Worms (2001). Emerg­ing around the turn of the 20th cen­tu­ry, the muse­ums explore medieval Ger­man lit­er­a­ture, cul­tur­al mem­o­ry and local his­to­ry. As the muse­ums recon­struct and trans­form medieval nar­ra­tives for the con­tem­po­rary audi­ence, they enact the process of medieval­ism: they reveal how mem­o­ry, through the lens of the mid­dle ages, shapes mod­ern cul­tur­al iden­ti­ty and her­itage.
Medieval Lit­er­a­ture on Dis­play there­by con­tributes to impor­tant con­ver­sa­tions about medievalism’s role in con­struct­ing and affirm­ing cul­tur­al iden­ti­ty, in con­cep­tu­al­iz­ing and find­ing places for the future of the past.
This unique book is vital read­ing for schol­ars of medieval lit­er­a­ture and his­to­ri­ans of medieval Europe, as well as schol­ars of visu­al cul­ture and muse­um stud­ies.
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An den Ursprün­gen pop­ulär­er Seri­al­ität: Das Fam­i­lien­blatt Die Garten­laube
»Die Garten­laube« war das Massen­medi­um des 19. Jahrhun­derts. In ihr ent­fal­tete sich die Pop­ulärkul­tur des bürg­er­lichen Zeital­ters. Selb­st zeit­genös­sis­che Kri­tik­er attestierten der Zeitschrift enor­men Ein­fluss auf das öffentliche Leben der sich bilden­den deutschen Nation. Dieser Erfolg beruhte nicht zulet­zt auf dem vir­tu­osen Umgang mit Ver­fahren der Seri­al­ität, die »Serie« als arbeit­steilig erzeugtes Net­zw­erk aus Per­so­n­en, Insti­tu­tio­nen, Objek­ten und Tech­nolo­gien sicht­bar machen und die Aufmerk­samkeit der Rezip­i­en­ten bis heute organ­isieren. An der »Garten­laube« lässt sich dem­nach ein­er­seits sehen, wie voraus­set­zungsre­ich Seri­al­ität ist – was uns heute gängig erscheint, entwick­elte sich erst allmäh­lich, in langfristi­gen Prozessen von tri­al and error, zu geläu­fi­gen Pub­lika­tion­sprak­tiken. Ander­er­seits erschließt ger­ade ein Organ wie die »Garten­laube« bere­its am Beginn der pop­ulären Seri­al­ität um 1850, welche facetten­re­ichen und kom­plex­en Prak­tiken die Erfol­gs­geschichte des Seriellen begrün­den.
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Weit­ere Titel kön­nen Sie in unseren Neuer­wer­bungslis­ten für die Ger­man­is­tik ent­deck­en!

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