Permalink

0

Open-Access-Woche 2023: Besondere Bücher aus der Universität: 2x Musik – aber ganz unterschiedlich

An der Uni­ver­sität Mün­ster gibt ein Insti­tut für Musik­wis­senschaft und eines für Musikpäd­a­gogik, aber auch an ganz anderen Stellen wird zu Musik geforscht.  Das zeigen zum Beispiel diese bei­den Open-Access-Büch­er, die in der Rei­he Wis­senschaftliche Schriften der Uni­ver­sität Mün­ster erschienen sind:

Cover des Buches "Musiktherapeutisches Coaching für Musikstudierende: Bekanntschaft mit dem Unbekannten" (https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-17029772514)

Musik­ther­a­peutis­ches Coach­ing für Musik­studierende: Bekan­ntschaft mit dem Unbekan­nten
Oliv­er Schön­dube

Aus­gangspunkt der Dis­ser­ta­tion sind ein Überblick und eine Einord­nung des Coach­ing­be­griffs sowie die Gestal­tung ein­er Verbindung zu musik­ther­a­peutis­chem Denken und Han­deln. Es wird eine vom Autor entwick­elte Form des musik­ther­a­peutis­chen Coach­ings zur Präven­tion schwieriger Sit­u­a­tio­nen und Unter­stützung von Musik­studieren­den während ihres Studi­ums vorgestellt. Wichtiges Erlebens- und Erken­nt­nisin­stru­ment ist die freie, musik­ther­a­peutis­che Impro­vi­sa­tion. Eine qual­i­ta­tive Studie mit­tels der Methodik „Beschrei­bung und Rekon­struk­tion“ aus der mor­phol­o­gisch ori­en­tierten Musik­ther­a­pie unter­sucht die während der Coach­ings ent­stande­nen musikalis­chen Prozesse in Bezug auf die jew­eili­gen Coachin­gan­liegen und Entwick­lung­sprozesse. Es zeigte sich, dass diese Form der Impro­vi­sa­tion eine angemessene Inter­ven­tion im Sinne eines Coach­ings darstellt, welche den eige­nen Musik­be­griff sowie die dadurch möglichen musikalis­chen Erfahrun­gen für Selb­staus­druck und ‑erken­nt­nis inner­halb eines Musik­studi­ums sinns­tif­tend und salu­to­gen erweit­ern kann.

zum Buch auf der Schriften­rei­hen-Web­site
zum Voll­text auf mia­mi

Cover des Buches "Zwischen Woodstock, Oss und Rammstein. Metal-Bilder in der niederländischen Presse: Die Neunzigerjahre" (https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-44059756349)

Zwis­chen Wood­stock, Oss und Ramm­stein. Met­al-Bilder in der nieder­ländis­chen Presse: Die Neun­ziger­jahre
André Krause

Im Hin­blick auf das The­ma „Met­al in den Nieder­lan­den“ waren die Neun­ziger­jahre ein beson­der­er Zeitab­schnitt: Das Dynamo Open Air in Eind­hoven entwick­elte sich zeitweilig zum größten Met­al-Fes­ti­val in Europa. Zudem gelang es mit The Gath­er­ing erst­mals ein­er nieder­ländis­chen Met­al-Band, beachtliche Erfolge in den ein­heimis­chen Charts zu erzie­len. Abge­se­hen davon zeich­nete sich die Dekade durch zahlre­iche stilis­tis­che Verän­derun­gen aus, welche die härteste Form der Stromgi­tar­ren­musik nach­haltig verän­derten und auch in den Nieder­lan­den Spuren hin­ter­ließen. In diesem Buch ist die Frage zu beant­worten, wie nieder­ländis­che Tageszeitun­gen in den Neun­ziger­jahren auf diese Entwick­lun­gen reagierten und welche Met­al-Bilder sie dabei ent­war­fen. Um die Ergeb­nisse dieser Quel­len­analyse zu ergänzen, kom­men Jour­nal­is­ten und Met­al-Musik­er zu Wort. Zwei Gast­beiträge von Aidan Stein, Geschichtsstu­dent und Chefredak­teur des Epic Met­al Blogs, sor­gen für eine weit­ere Ver­tiefung sowie zusät­zliche Denkanstöße.

zum Buch auf der Schriften­rei­hen-Web­site
zum Voll­text auf mia­mi

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.