Permalink

0

Aus unseren Neuerwerbungen – Germanistik 2021.9

Forms of life: aes­thet­ics and biopol­i­tics in Ger­man cul­ture
BuchcoverIn Forms of Life, Andreas Gailus argues that the neglect of aes­thet­ics in most con­tem­po­rary the­o­ries of biopol­i­tics has result­ed in an over­ly restrict­ed con­cep­tion of life. He insists we need a more flex­i­ble notion of life: one attuned to the inter­play and con­flict between its many dimen­sions and forms. Forms of Life devel­ops such a notion through the metic­u­lous study of works by Kant, Goethe, Kleist, Niet­zsche, Wittgen­stein, Benn, Musil, and others.Gailus shows that the mod­ern con­cep­tion of „life“ as a gen­er­a­tive, orga­niz­ing force inter­nal to liv­ing beings emerged in the last decades of the eigh­teenth cen­tu­ry in bio­log­i­cal thought.
At the core of this vital­ist strand of thought, Gailus main­tains, lies a per­sis­tent empha­sis on the dynam­ics of for­ma­tion and defor­ma­tion, and thus on an intrin­si­cal­ly aes­thet­ic dimen­sion of life.Forms of Life brings this old­er dis­course into crit­i­cal con­ver­sa­tion with con­tem­po­rary dis­cus­sions of biopol­i­tics and vital­ism, while also devel­op­ing a rich con­cep­tion of life that high­lights, rather than sup­press­ing, its pro­tean char­ac­ter. Gailus demon­strates that life unfolds in the open-end­ed inter­weav­ing of the myr­i­ad forms and modal­i­ties of bio­log­i­cal, eth­i­cal, polit­i­cal, psy­chi­cal, aes­thet­ic, and bio­graph­i­cal sys­tems.
zum Buch in dis­co
zum Buch auf der Ver­lags-Web­site

Stock­holmer lit­er­arische Entschei­dun­gen: Die Ausle­se­prozesse bei der Wahl des Nobel­preisträgers für Lit­er­atur am Beispiel deutschsprachiger Kan­di­dat­en — von Theodor Momm­sen bis Her­mann Hesse
BuchcoverAlfred Nobels Tes­ta­ment wohnt eine Dynamik inne, die alljährlich für inter­na­tionale Kon­tro­ver­sen sorgt. Die Schwedis­che Akademie, die diese Ausze­ich­nung ver­lei­ht, ver­sucht seit Beginn ihrer Tätigkeit, die von Nobel fest­gelegten Richtlin­ien vor dem Hin­ter­grund gegen­wär­tiger lit­er­arisch­er Strö­mungen bzw. Ten­den­zen auszule­gen. Die vor­liegende Unter­suchung set­zt sich mit dem Lit­er­aturnobel­preis und seinen deutschsprachi­gen Preisträgern der ersten Hälfte des 20. Jahrhun­derts auseinan­der. Anhand von Archiv­ma­te­r­i­al (Nominierun­gen, Gutacht­en, offiziellen Schreiben und pri­vat­en Briefen) wird gezeigt, auf welch vielfältige Weise das Auswahlver­fahren funk­tion­iert. Die dabei gewonnenen Ein­blicke in die Abläufe machen die hin­ter den jew­eili­gen Entschei­dun­gen ste­hen­den auch außer­lit­er­arischen Zusam­men­hänge deut­lich.
zum Buch im ULB-Kat­a­log
zum Buch auf der Ver­lags-Web­site

Weit­ere Titel kön­nen Sie in unseren Neuer­wer­bungslis­ten für die Ger­man­is­tik ent­deck­en!

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.