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Aus unseren Neuerwerbungen – Germanistik 2021.12

Texte und Medi­en: Lin­guis­tis­che Zugänge zu Textman­i­fes­ta­tio­nen in medi­alen Spiel­räu­men
BuchcoverDie Kom­mu­nika­tions­for­men in den alten und ins­beson­dere in den neuen Medi­en unter­liegen einem ständi­gen Wan­del, der sich etwa dadurch man­i­festiert, dass völ­lig neue Textsorten entste­hen oder die Gebrauch­skon­ven­tio­nen einzel­ner, für die jew­eilige Tex­tk­lasse typ­is­ch­er Sprachze­ichen mod­i­fiziert wer­den. Mit der Entwick­lung der Medi­en und ihren neuen Erschei­n­ungs­for­men gehen auch neue Meth­o­d­en und tech­nis­che Lösun­gen der Über­win­dung von Bar­ri­eren ein­her. Sie erlauben es, die Kom­mu­nika­tion über kul­turelle, sprach­liche Gren­zen sowie Behin­derun­gen der an ihr Teil­nehmenden hin­auszu­tra­gen.
Ziel dieser Pub­lika­tion ist es, exem­plar­isch zu zeigen, welche For­men der Wan­del annimmt, wie er funk­tion­al zu beschreiben ist und welch­er Stel­len­wert ihm in medi­alen Spiel­räu­men zukommt. Die Beiträge dieses Ban­des geben also vielfältige, the­o­retis­che und empirische Ein­blicke in der­ar­tige Verän­derun­gen. Dabei wer­den solche Aspek­te aufge­grif­f­en wie Textsorten­merk­male von Vide­o­rezen­sio­nen [Textsorten im inter­me­di­alen Ver­gle­ich], Selb­st­darstel­lung [in Hyper­tex­ten], Mul­ti­modal­ität [von Memes und Karika­turen], Ver­wen­dung von Hash­tags, Witztech­niken, Authen­tiz­itätsstrate­gien [in Restau­ran­tkri­tiken], Has­srede [im Wahlkampfdiskurs], Audiodeskrip­tion [von Doku­men­tarfil­men] und Klang­fig­uren [in Kindergedicht­en].
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Bio­log­i­cal mod­ernism: the new human in Weimar cul­ture
BuchcoverBio­log­i­cal Mod­ernism iden­ti­fies an intel­lec­tu­al cur­rent in the Weimar Repub­lic that drew on biol­o­gy, organi­cism, vital­ism, and oth­er dis­cours­es asso­ci­at­ed with liv­ing nature in order to rede­fine the human being for a mod­ern, tech­no­log­i­cal age. Con­trary to the assump­tion that any turn toward the organ­ic indi­cat­ed a reac­tionary flight from moder­ni­ty or a long­ing for whole­ness, Carl Gelder­loos shows that biol­o­gy and oth­er dis­cours­es of liv­ing nature offered a nuanced way of the­o­riz­ing moder­ni­ty rather than flee­ing from it. Organ­ic life, instead of rep­re­sent­ing a sta­bi­liz­ing sense of whole­ness, by the 1920s had become a sci­en­tif­ic, philo­soph­i­cal, and dis­ci­pli­nary prob­lem. In their work, fig­ures such as Alfred Döblin, Ernst Jünger, Hel­muth Pless­ner, and August Sander inter­ro­gat­ed the rela­tion­ships between tech­nol­o­gy, nature, and the human and rad­i­cal­ly recon­sid­ered the rela­tion­ship between the dis­ci­plines as well as the epis­te­mo­log­i­cal and polit­i­cal con­se­quences for defin­ing the human being. Bio­log­i­cal Mod­ernism will be of inter­est to schol­ars of Ger­man lit­er­a­ture and cul­ture, lit­er­ary mod­ernism, pho­tog­ra­phy, philo­soph­i­cal anthro­pol­o­gy, twen­ti­eth-cen­tu­ry intel­lec­tu­al his­to­ry, the pol­i­tics of cul­ture, and the his­to­ry of sci­ence.
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Weit­ere Titel kön­nen Sie in unseren Neuer­wer­bungslis­ten für die Ger­man­is­tik ent­deck­en!

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