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Deutschlandfunk „Feature“: „Russische Dämonen – Warum der Kreml Dostojewski feiert“

Logo Deutschlandfunk bei Wikimedia Commons„Der amerikanis­che Diplo­mat Hen­ry Kissinger nan­nte den rus­sis­chen Präsi­den­ten Wladimir Putin einen „Charak­ter aus einem Dos­to­jew­s­ki-Roman“. Auch der Kreml bedi­ent sich des Schrift­stellers als nationale Ikone. Ist Dos­to­jew­s­ki aktueller denn je?
2021 wurde in Rus­s­land der 200. Geburt­stag des Schrift­stellers Fjodor Michailow­itsch Dos­to­jew­s­ki gefeiert. Schon 2018 hat der rus­sis­che Präsi­dent Wladimir Putin per­sön­lich zur Vor­bere­itung der Geburt­stags­feier ein Fes­tkomi­tee berufen. Welch­es Inter­esse kön­nte der rus­sis­che Präsi­dent haben, Dos­to­jew­s­ki zu einem nationalen „Säu­len­heili­gen“ zu verk­lären?
Dos­to­jew­s­ki ist nicht nur der große Roma­nau­tor und Schöpfer des „Idioten“ oder der „Dämo­nen“; Dos­to­jew­s­ki war auch Jour­nal­ist und Pub­lizist. Ver­fechter eines rus­sis­chen Impe­ri­al­is­mus. Lässt sich Dos­to­jew­s­ki gegen die Instru­men­tal­isierung durch Putins Machtelite vertei­di­gen? Und wer vertei­digt die Poly­phonie von Dos­to­jew­skis Werken gegen Dos­to­jew­s­ki selb­st?“
(Deutsch­land­funk, Manuel Gogos)

Sie kön­nen die Sendung aus dem Jahr 2018, die zulet­zt am 29.03.2022 in der Rei­he „Fea­ture“ lief, über die Seite des Senders nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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