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WDR ZeitZeichen zu Patricia Highsmith

Logo WDR bei Wikimedia Commons„Schon ihr erster Roman wurde von Alfred Hitch­cock ver­filmt. Patri­cia High­smith gilt als „Die Poet­in der dun­klen Vorah­nung“. In ihren Krim­i­nal­ro­ma­nen geht es nie um das „Wer war es?“, son­dern um das Warum und Wie, die zu einem Ver­brechen führten.
Depres­siv, witzig, ger­ade her­aus, unter­halt­sam, men­schen­feindlich, wider­sprüch­lich­er kön­nen die Zuschrei­bun­gen nicht sein, die Ver­leger, Fre­undin­nen und Lebens­ge­fährten bei­den Geschlechts über Patri­cia High­smith gemacht haben.
Eine angenehme Zeitgenossin scheint sie nicht gewe­sen zu sein, auch nach eigen­em Bekun­den. Im Jan­u­ar 1970 ver­traut sie ihrem Tage­buch an: „Ich bin jet­zt zynisch, ziem­lich reich, ein­sam, deprim­iert und abso­lut pes­simistisch.“ Ohne leib­lichen Vater wächst die Autorin auf, wird zeitweilig zu den Großel­tern abgeschoben und hat Zeit ihres Lebens eine Hass-Liebe zur Mut­ter.
Schon früh inter­essiert sie sich für die Verir­run­gen und Ver­let­zun­gen der men­schlichen Psy­che, die zu einem wichti­gen The­ma ihrer Lit­er­atur wer­den soll­ten.“
(WDR, Veroni­ka Bock, Ulrich Bier­mann, Gesa Rünker)

Sie kön­nen die Sendung, die am 19.1.2021 in der Rei­he „ZeitZe­ichen“ lief, über die Seite des WDR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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